Letzte Bearbeitung am 01-Nov-07 um 13:51 Uhr ()Hallo,
so, der dritte Event des Wochenendes (dabei war das erste ja gar kein Event...) fehlt noch. Der Bremer Freimarkt, wo wir vier Programmpunkte hatten.
Treffpunkt: Morgens um 9.15 Uhr am Höllenblitz. Wir erinnern uns: Die Villa Fernsicht ging bis mitten inne Nacht, wir waren so gegen zwei im Bett. Von Kiel bis Bremen sind zwei Stunden Fahrt. Also: 6:45Uhr ging es für uns los, ohne Frühstück!! Der Vorteil war, dass der Freimarkt noch nicht geöffent hatte und wir nahezu direkt am Festplatz ohne Probleme parken konnten. Ab zum Höllenblitz und auf Klaus Renoldi Jun. warten, der uns dort empfangen und in das innere der Dunkelachterbahn entführen sollte.

Gruppenbild? Naja. Im Hintergrund, der mit dem Schal, ist Herr Renoldi Jun.. Mit dem Rücken zur Kamera steht die Kameralady des Fernsehteams, was uns hier begleitet hat. Eininge haben hier schon geschrieben, dass es ein wenig störend war mit dem Kamerateam, weil natürlich auch mal Einstellungen wiederholt werden mussten; wir anfangs oft zurückgehen mussten, um dann nochmal irgendwo langzulaufen. Naja, irgendwann hatten wir dann gelernt: Zuerst die Kamera, dann der Rest.
Ich fand es eigentlich alles eher amüsant. Da stellt jemand eine laaaaaange Frage...und dann kommt der Satz: "Könntest Du das bitte noch mal für die Kamera wiederholen?" ÖÖhhmm....was habe ich gerade gefragt?

Das Eventteam. Diese Mülltonnen sorgten schon im Vorfeld für witzige Dialoge; bevor sie wegen ihrer nicht gerade fotogenen Eigenschaften aus dem Bild geräumt wurden.
"Ist das nun eine blaue oder eine gelbe Tonne?"
"Na, das sieht man doch, die Tonne ist blau"
"Aber die hat einen gelben Deckel...ist das nun wie Gelber Sack?"
"Ist doch ne Tonne und kein Sack."
"Ja, kommt da nun Plastik oder Pappe rein"
"Hier schmeißt doch eh jeder alles rein"
"Ja, aber im Normalfall, was kommt dann da rein?"
"Im Zuge der Müllvermeidung kommt da besser nix rein.".......u.s.w.
O.k....wenden wir uns besser den ernsteren Angelegenheiten des Lebens zu.

Hier die Verantwortlichen. Rechts und links die beiden FKFler, die für dies Event mit verantworlich waren. Ich habe Schwierigkeiten mir die ganzen Namen zu merken. Wäre schön, wenn das einfach jemand ergänzen würde. Klaus Renoli Jun. mit dem Maskottchen des Höllenblitz: Rusty. Is wohl klar, wer wer ist......oder??

In der Hölle....äähh.....Höhle........ööhhhmm......Halle. Im inneren des Höllenblitz auf jeden Fall. Nun konnten wir unsere Fragen loswerden, während ER noch mit den Nebelmaschinen kämpfte. Schade, dass er sie aus bekommen hat.....das Kamerateam kriegte schon das dicke "P" in die Augen ob der immer schlechter werdenden Sicht.....;-)

O.K.....hier einer der beiden Lichterbäume, mit je acht Netzen zu je 1700 Leuchtkörpern. (Das war auch eine Frage....) Die Fragen erstreckten sich über Gewichte, Transportvolumen und -kosten, Umbaudetails, Wichtigkeit der diversen Veranstaltungen, LED-Umrüstung, Bremssystem etc. Sehr interessant das alles.

Das Ambiente ist doch was, oder?

Hier nun das Herzstück der gesamten Anlage: Der Schaltraum. Interessant mal zu sehen, ansonsten ist das nicht so der Brüller, wie ich finde. Interessant dann nur wieder der Vergleich zu dem von Kinzlers Wilder Maus, den wir später besichtigt haben. Hier vollelektronisch, dort noch mechanisch mit Relaisschaltungen.

Von hier mal ganz großen Dank an Klaus Renoldi Jun., der sich wirklich viel Zeit für uns genommen hat; alle Fragen beantwortet hat und niemals anders als vollkommen entspannt wirkte. Es war mein erstes Event dieser Art und ich war erstaunt, wie viel Zeit sich die einzelnen Gesprächspartner genommen haben und mit welcher Herzlichkeit diese Gruppe interessierter empfangen wurde!! Ist das eigentlich immer so?
Als Geschenk gab es dann für ihn eine echte Grubenlampe. Sehr passend bei der Bahn....:-)

Für das Fernsehteam mussten wir dann noch ein paar Extraeinstellungen über uns ergehen lassen. Für mich die Gelegenheit für ein quasi Gruppenfoto.

Um 10.50 Uhr ging es dann, mit Verspätung, endlich zum Frühstück. Dabei war dann der zweite Programmpunkt des Tages angesagt:

Gesprächsrunde mit (Herr, hilf) einem Vertreter der Stadt Bremen links; Amtsleiter Herr Wilkens. Daneben der Geschäftsführer des Schaustellerverbandes sowienoch. Am Kopfende Manfred Howey, der Inhaber des Happy Sailor, und Klaus Renoldi Jun war auch noch dabei. Seine Familie traf sich auch in dem Zelt; anschließend wurde er Patenonkel. Herzlichen Glückwunsch!

Das hatten wir schon: Der FKFler an sich lebt ja sehr gesund, vor allem, was das Essen angeht.

Das Essen pro Tisch war mehr als zu knapp bemessen, wurde aber bei Nachfrage nachgefüllt. Kaffee gab es ad libitum, Begrüßungssekt war auch dabei. Für knapp 10€ hätte ich allerdings noch Brötchen erwartet. Aber Vollkornbrot ist eh gesünder....und der FKFler an sich.....jaja......:+

Ja, ich habe alle Tische fotografiert! Einer kommt noch:

Hier issa. Das war doch der, dessen Lieblingspark da unten in Süddeutschland ist, oder?? }>

Anschließend ging es dann zu "Die Krake" von Uhse. Herr Uhse selber stand dann wieder für Fragen zur Verfügung. Hier ging es dann um Themen wie Konkurrenz zu anderen Kraken, Bewerbungen wann und wo, aktuell auch wieder LEDs, Rückwandbemalung etc. Vielen Dank auch hier an Herrn Uhse für die Zeit und Gelegenheit, ihn zu löchern!

Gegen 13.30 Uhr war dann der letzte Programmpunkt angesagt: Treffen mit Hernn Kinzler an seiner Wilden Maus. Wir sind dann nach hinten unter die Schienen gegangen und haben dort wieder eine klasse Frage- und Erzählstunde genossen.

Andächtig wird gelauscht und geknipst. Jaja, der FKFler an sich ist ein guter Zuhörer....;-)

Unten wird geredet, während oben die Chaisen langbrausen. Uriges Ambiente.......oder so.

Die letzte Reihe.

Stefan Kinzler vor dem Herzstück der Bahn. Diese alten Relaisschaltkästen finde ich irgendwie klasse mit den klickenden und klackenden Gismos. Ich dachte, das sei inzwischen eher zur Antike zu rechnen, aber offensichtlich haben diese mechanischen Dinger immer noch ihre Daseinsberechtigung. Und für diese Achterbahn, so sagte uns Herr Kinzler, am einfachsten zu händeln.

Auch eine der Wagen wurde uns erklärt. Mit den unterschiedlichen Rollen, weiche (schwarz) und harte (weiß) wird die Geschwindigkeit der Wagen reguliert. Das ist ausprobieren, bis man das richtige Verhältnis hat. Die "Underfriction-Wheels" (wie heißt das eigentlich in deutsch??) sind sehr schwergängig und dienen bei Kontakt mit der Schiene als Bremse. Die Sidefriction-Wheels sind inzwischen mit Excenterschrauben angebracht, so dass sie bei Abnutzung wieder näher an die Schiene herangeführt werden können.
Interessant für mich auch noch das untere des Wagens. Leider wurde ich vom Kamerateam immer wieder unter dem Wagen weggeholt, weil die irgendwelche Einstellungen drehen wollten. Ich wollte schon immer wissen, wie das Chassis seine Beweglichkeit erhält. Die hintere Achse ist starr, die vordere Achse hat ein, tja, ich würde es als Laie mal Kugelgelenk nennen. Auf jeden Fall ein interessanter Unterbau.....:-)

War klar, dass wir die Anlage auch noch fahren durften. Nach einer Stunde war es dann soweit. Ich durfte dann im Innenbereich stehen bleiben und hatte die Möglichkeit für die Onridebilder.

Der FKFler an sich reagiert immer auf Kameras........

Der dicke mit den langen Armen....oder so.....lach. Also, irgendwie....ich finde schon, dass der Wagen etwa überfüllt aussieht.....hehe

Die waren soooo schnell, die habe ich erst in letzter Zehntelsekunde gekriegt.

Na, sieht das nach Spaß aus?

Ich finde ja!

Der Standort war irgendwie witzig. Im Hintergrund die Mörderkulisse vom Höllenblitz. Man konnte auch manchmal meinen, das gehört zur Maus dazu.

Hierbei sieht man wohl deutlich, weshalb Ralph bei Onridefotos immer hinten sitzen muss.

Hier auch ganz großen Dank an Stefan Kinzler für die tollen Einblicke und die geopferte Zeit.
Damit waren alle Programmpunkte abgearbeitet. Für mich ein tolles Event. Es hat wirklich alles Spaß gemacht und wir waren eine supergute Truppe.
Abschließend noch ein paar Impressionen von FKFlern auf der Krake:

Das sieht zwar irre schnell aus....aber eigentlich stand das Ding noch....;-)

Der FKFler und die Kamera. Ich weiß gar nicht, wieviel Alkohol den Morgen geflossen ist?!

So gehts auch.

Wahrscheinlich geht ihm folgendes durch den Kopf: Das dritte Ritzel am inneren Zahnkranz braucht Öl......

O.k...nu reichts mit Bildern.
Neeeee...eins noch, in eigener Sache:

Vielen Dank noch an mein diesmaliges Reisemaskottchen, was seinen Zweck mal wieder voll und ganz erfüllt hat. ;-)
Lieben Gruß
Axel