La France

#1

La France

Ich bin für 25 Tage durch Frankreich gereist, (keine Parktour, eher um das Land kennen zu lernen), habe aber einige feine Attraktionen gesehen, von denen ich hier berichten möchte.
Es werden zu sehen sein: Einige Parks, einige Besucherattraktionen (Aquarien, Museen, Science Center), ein riesiger künstlicher Elefant, ein paar Aufnahmen von Stadt und Küste und vor allem jede Menge Franzosen.

Diskussionsübersicht

  1. #1 La France Alex Korting
    1. #2 Paris - Teil 1 Alex Korting
    2. #4 Le Jardin d'Acclimatation Alex Korting
      1. #5 RE: Le Jardin d'Acclimatation rixmagic
        1. #6 RE: Le Jardin d'Acclimatation Bandit
    3. #12 Paris - Teil 2 Alex Korting
    4. #15 Paris - Teil 3 Alex Korting
    5. #20 Paris - Teil 5 Alex Korting
      1. #21 RE: Paris - Teil 5 jwahl
    6. #24 Cherbourg & La Cité de la mer Alex Korting
      1. #26 RE: Cherbourg & La Cité de la mer Yannick
    7. #28 Le Mont-St-Michel Alex Korting
      1. #29 RE: Le Mont-St-Michel DonErnesto
    8. #35 Rennes (Zwischenstopp) Alex Korting
      1. #37 Karussell in Rennes Alex Korting
        1. #38 RE: Karussell in Rennes Christian Ahuis
          1. #39 RE: Karussell in Rennes Christian Ahuis
    9. #41 Brest / Oceanopolis Alex Korting
      1. #42 RE: Brest / Oceanopolis arcimboldo
    10. #44 La Pointe de Penhir Alex Korting
    11. #47 Concarneau Alex Korting
    12. #48 Erster Abend in Nantes (avec la Foire!) Alex Korting
      1. #49 RE: Erster Abend in Nantes (avec la Foire!) flyer
        1. #50 RE: Erster Abend in Nantes (avec la Foire!) Alex Korting
    13. #54 Puy du Fou: Le Bourg 1900 & Mousquetaire de Richelieu Alex Korting
      1. #55 RE: Puy du Fou: Le Bourg 1900 & Mousquetaire de Richelieu Bandit
        1. #56 Eintrittspreise Puy du Fou Alex Korting
          1. #57 Cinescenic und Ursprug des Parks flyer
    14. #60 Puy du Fou: Le Bal des Oiseaux Fantômes Alex Korting
      1. #62 RE: Puy du Fou: Le Bal des Oiseaux Fantômes jwahl
    15. #65 Puy du Fou: Les Vikings Alex Korting
    16. #67 Puy du Fou: Les Gladiateurs + Hotel Alex Korting
      1. #68 RE: Puy du Fou: Les Gladiateurs + Hotel jwahl
    17. #70 Puy du Fou: sonstiges Alex Korting
      1. #72 RE: Puy du Fou: sonstiges flyer
    18. #74 Nantes: centre ville Alex Korting
      1. #75 RE: Nantes: centre ville rusty
    19. #77 Nantes: Les Machines de l'Ile - Le Grand Éléphant Alex Korting
      1. #78 RE: Nantes: Les Machines de l'Ile - Le Grand Éléphant The Knowledge
      2. #80 RE: Nantes: Le Grand Éléphant - OT Schultertasche Fargo
    20. #84 Nantes: Les Machines de l'Ile - Les Mondes Marins (2009) Alex Korting
      1. #85 RE: WP
      2. #88 RE: Nantes: Les Machines de l'Ile - Les Mondes Marins (2009) Alex Korting
    21. #92 Guérande Alex Korting
    22. #95 La Rochelle - Tag 1 Alex Korting
    23. #97 RE: La France VT 340
      1. #98 RE: La France Alex Korting
    24. #99 La Rochelle - Tag 2 Alex Korting
    25. #103 Bordeaux Alex Korting
      1. #104 RE: Bordeaux CB
        1. #105 RE: Bordeaux Alex Korting
          1. #106 RE: Bordeaux Michelfeit
            1. #107 RE: Bordeaux CB
              1. #108 RE: Bordeaux Alex Korting
    26. #110 Biarritz - wildes Wasser Alex Korting
      1. #111 RE: Biarritz - wildes Wasser McMac83
    27. #114 Lourdes Alex Korting
      1. #115 RE: Lourdes tricktrack
        1. #116 RE: Lourdes Michelfeit
      2. #117 RE: Lourdes McMac83
        1. #118 RE: Lourdes Nobody
          1. #119 OT Christian Ahuis
          2. #120 RE: Lourdes Alex Korting
        2. #121 Wallpaper Sonnenuntergänge Alex Korting
    28. #124 Toulouse Alex Korting
    29. #125 Carcassonne Alex Korting
    30. #126 nach Hause Alex Korting
      1. #127 Danke! Real Coasterfreak
      2. #130 RE: nach Hause Christian Ahuis
      3. #132 RE: nach Hause rixmagic
        1. #133 RE: nach Hause Alex Korting
      4. #134 RE: nach Hause rusty
        1. #135 RE: nach Hause Alex Korting
#2

Paris - Teil 1

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Zunächst mal ein paar Fotos aus der Stadt.

Ein schöner Metro Eingang
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Und die folgenden Bilder sind alle um Sacre Coeur

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Das Musée Grevin (Wachsfiguren) war lächerlich teuer, deswegen habe ich es ausgelassen.
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Und bin stattdessen zum Centre Pompidou gegangen...

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Dort von den Rolltreppen habe ich dann erst den Eiffelturm gesehen.
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Und noch ein Blick von der Kuppel von Sacre Coeur
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#3

RE: Paris - Teil 1

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #2

Wahnsinnig gute Bilder. Freue mich auf mehr. Vielen Dank
#4

Le Jardin d'Acclimatation

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Ich war ziemlich überrascht, dass dieser kleine Park nicht außerhalb von Paris liegt, sondern noch im Schienennetz der Metro. Am Nachmittag des zweiten Tags bin ich dort also hingefahren.

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Hier einmal die Preistafel. Der normale Eintritt kostet 2,70 Euro (ohne Fahrgeschäfte). Da es aber einige Spielplätze gibt und auch die Zoo-ähnlichen Anlagen ist das ganz in Ordnung. Bei den Fahrten wird's dann aber schon happig.
Am bemerkenswertesten an diesem Foto ist aber eh meine extrem lässig-professionelle Fotografierhaltung.
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Die Straße hinter dem Eingang. Der kleine Zug (Bahnhof rechts im Bild) fährt aus dem Park raus und dreht eine kleine Runde durch ein Waldstück.
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Eine leer fahrende Wasserfahrt. Ich bin durch den Ausgang reingegangen um das Boot zu fotografieren und hab den dort sitzenden Rideop erst für eine Puppe gehalten. Habe ich mich erschreckt, als der sich plötzlich bewegte...
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Der ganze vordere Parkbereich wirkt, als wäre er von einer Selbsthilfegruppe verrückter Künstler und Landschaftsgärtner gestaltet worden ... sehr bizarr.
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Oh jetzt kommt das skurille Antike-Karussell!
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Das ist doch mal ne schöne Abwechslung.
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Hier wird's schon quietschig...
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...das setzt sich in der sehr gelungenen Einrahmung fort...
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...und findet seinen Höhepunkt in diesem ETWAS.
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Gelungenere Stellen.
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Dieses Foto mag ich wegen der Oma. :)
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Jetzt wirds schön bunt.
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Schön sind diese Gemälde an den kleineren Attraktionen. Schön, weil kein Airbrush sondern fein säuberlich gemalt.
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Diese Achterbahn bin ich dann mal gefahren (musste ein bisschen auf einen Ride Op warten).

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Sieht von außen dann doch besser aus, als dass sie sich fährt. Nur die Ausfahrt aus dem kleinen Tunnel bietet unerwartet Airtime.
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Auch hier wieder sehr schöne Malereien.
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Ganz hinten ist ein kleiner Zoo, mit einem Bärengehege...
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...und einem Bauernhof mit Schafen, usw.
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Na und Schweinen natürlich. Dieser Bereich mitten in der Stadt Paris ist sicher keine schlechte Idee.
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Lama auf Futtersuche.
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Eine weitere Achterbahn.
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Dieser Turm ist sehr interessant, aber ich weiß nicht was genau dort drin ist.
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Der Park war größer als ich dachte und ist sicher für Familien mit jungen Kindern eine deutlich bessere Alternative zur Maus und zu Asterix. Aber dennoch auch sehr teuer.

Ein Wort noch zu Asterix. Zu dem Park fährt jetzt auch einmal morgens ein Shuttlebus vom Louvre aus (kostet Retour ca. 16€). Der Park hatte aber trotz heftiger Plakatierung in der Metro schon unter der Woche geschlossen (######), deswegen #####.
#5

RE: Le Jardin d'Acclimatation

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #4

Klasse Bilder, auch die von der Stadt. Da werden Erinnerungen wach.
Mann, was hab ich in meiner Jugend wochenlang in Paris abgehangen und alles erkundet ...

Musée Grévin iat zwar teuer, aber es wird auch was geboten. Nicht nur Wachsfiguren...
Es gibt ein sehr gutes Schwarzlichttheater, und ein Spiegelsaal, der sich innerhalb weniger Augenblicke in einen anderen Saal verwandelt. Ich sage mal, du hast was verpasst.

Das Bild mit der Oma ist wirklich super!

Danke übrigens auch für die etwas größere Auflösung. Da erkennt man wenigstens was!

Meint
Erik
#6

RE: Le Jardin d'Acclimatation

Antwort auf rixmagic, Beitrag #5

Hallo,

wirklich schöne Bilder, vor allem Notre Dame de Paris gefällt mit gut.

Hast Du denn auch die Katakomben ( Les Catacombes )besucht, welche ich zeitlich nicht geschafft habe, aber beim nächsten Besuch doch gerne einmal anschauen würde?

Oder kann jemand anderes was zu dieser "Sehenswürdigkeit" sagen?

Gruß Bandit
#7

RE: Le Jardin d'Acclimatation

Antwort auf Bandit, Beitrag #6

Nein, die Katakomben habe ich nicht gesehen. Am letzten Tag in Paris habe ich erst davon erfahren, zu spät.
(Kamen die nicht in Baphoments Fluch 2 vor?)
#8

RE: Le Jardin d'Acclimatation

Antwort auf Bandit, Beitrag #6

Letzte Bearbeitung am 16-Okt-07 um 21:43 Uhr ()
>Oder kann jemand anderes was zu dieser "Sehenswürdigkeit" sagen?

Du kriegst gleich ne PM mit nem exklusivem Video. ;-)

Kleiner Tipp: Für die Katakomben rechtzeitig VOR Öffnung da sein. Bei uns waren sie bereits 5 Minuten danach überfüllt und geschlossen (maximale Kapazität 200 Personen!).

Ansonsten: Von mir ne Empfehlung!

Grüße
#9

RE: Katakomben

Antwort auf Bandit, Beitrag #6

Wir waren im Oktober 2006 in den Katakomben. Das ist ein riesiges unterirdisches Gangsystem, für das wir mehr als eine halbe Stunde gebraucht haben. Der Ausgang (an dem größere Taschen und Rucksäcke durchsucht werden, damit niemand Knochen mitnimmt) liegt jedenfalls recht weit vom Eingang entfernt. Die Knochen sind links und rechts des Weges bis zur Decke aufgetürmt, die Schädel kann man gar nicht zählen. Insgesamt ein ziemlich beklemmendes Gefühl dort unten.

Hier ein paar Fotos (nur Handy, daher von der Qualität ganz weit weg von Alex Niveau):

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Jochen

Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Coastersandmore für die Wand: www.achterbahnposter.de


#10

RE: Le Jardin d'Acclimatation

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #4

Hallo Alex,

Hut ab vor diesen Fotos - die beste Serie, die ich in diesem Etablissement hier gesehen habe.

Mein Favorit:

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#11

RE: La France

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Sehr schöne Fotos hast Du uns hier mitgebracht. Ich weiss nicht wie es den anderen geht, aber bei mir erzeugen die Bilder extreme Lust auf Urlaub und eine schöne Tour durch Frankreich.

Vielen Dank für den Bericht,

Gerhard
#12

Paris - Teil 2

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 06-Okt-07 um 01:31 Uhr ()
Nach dem Besuch im Jardin d'Acclimatation bin ich ins La Defense Viertel gefahren.

Ansicht des Grande Arche beim Verlassen der Metrostation...
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Ich habe gerade gemerkt, dass ich gar keine Gesamtansicht ausgewählt habe, sondern nur Details. Daher hier einmal die Gesamtansicht bei Nacht am folgenden Abend. Das grün (und rot, und sonstige scheußliche Kombinationen) war für die Eröffnungsfeier vom Rügby.
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Weitere Hochhausbauten
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Menschen und Vögel auf den Stufen unterhalb des Bogens
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Ein Blick hinauf. Es ist echt riesig. Natürlich kann man auch hier nach ganz oben fahren und die Aussicht über Paris genießen ... wie auch an 1000 anderen Stellen in der Stadt. Irgendwann hab ich's sein lassen.
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Und dann weiter gefahren, wieder quer durch die Stadt, zur Cité des Sciences & de l'industrie. Ich bin gerade selbst erstaunt, wie viel man in einen Tag quetschen konnte.
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Ein großes Science Center auf 5 Etagen.
Ausstellungsthemen:
- Aufbruch in ein neues Zeitalter
- Lichtspiele
- Sind wir allein im Universum?
- Planetarium
- Energie
- Luftfahrt
- Automobile
- Orchideen
- Expo Nano
- Weltraum
- Die Alpen 2020
- Mathematik
- Töne
- Wissenschaft aktuell
- Der Mensch und die Gene
- Bilder
- Cité der Kinder
- Schatten und Licht
- diverse Mediatheken
- Louis-Lumière Kino
- Cité der Gesundheit
- Cité der Berufe
- Aquarium

Leichter Overkill.

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Ich bin durch viele Ausstellungen durchgeschlendert. Mich hat dann eher die Aufmachung und Gestaltung des Ganzen interessiert als der eigentliche Inhalt.
Generell habe ich gemerkt, dass es dort irre viele Computer gibt. Überall kann man was am Computer machen und nachschlagen. Finde ich nicht so toll.
Und ziemlich viel Text. Unheimlich viel zu lesen. Das macht doch kein Kind.

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Interaktives gab es auch einiges ... aber wenn es um richtige "zum Anfassen" Exponate geht, ist man selbst im Potts Park besser bedient. Aber naja, hier kann man es am Computer nachlesen. Oder sich vorlesen lassen.

Bei diesem Gerät hat das Kind dann angefangen zu weinen, als es die Stimme der Mutter neben sich hörte, die etwas entfernt gegenüber an einer ähnlichen Schüssel stand und gesprochen hat.
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Oh.... noch mehr Computer. Und ein auffälliger Anteil älterer Besucher.
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Das bin übrigens ich. :)
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Perspektiven-Raum von der Seite...
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...und durchs Guckloch
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Ein Automat mit ... BÜCHERN!!
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Und draußen gibt's die Géode, mit einem Kino im Inneren.
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Und ein kostenpflichtiges U-Boot.
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Hier ist dann auch schon der Übergang zum Parc de la Villette. Der ist bestückt mit den Folies des Architekten Tschumi.
Das sind diese hässlichen nutzlosen Dinger:
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Ein Quick-Restaurant hat den Stil dieser Dinger imitiert. Das war dann ganz lustig. Für fünf Minuten.
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Naja. Dann war es schon fast dunkel und ich bin zur Champs-Élysées gefahren. Dort war es sehr voll und sehr hektisch, bis ich mich auf eine Bank setzte und für eine Weile die Leute beobachtete. Besonders skurill war, wie in dem riesigen Verkehrsstrom zwei Wagen hielten, die Fahrer ausstiegen, sich beschimpften, gegenseiten schlugen, wieder einstiegen und weiterfuhren.

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Dieser Mann trug in der Metro zwei Kätzchen mit sich, die sich die ganze Zeit auf seinen Schultern festkrallten und ängstlich umherschauten. Und er ist so eingestiegen und mitgefahren und ausgestiegen. Und sehr gebückt gelaufen, damit sie nicht runterfielen.
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Zurück am Montmatre.
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Und nochmal hoch zur Sacre Coeur.
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Dieses Party Happening direkt vor der Kirche war dann irgendwie leicht asozial. Aber mit schöner Aussicht.
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Und das war's für den zweiten Tag.
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Und vielen Dank für die netten Kommentare!
#13

RE: Paris - Teil 2

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #12

Hi Alex!

Du hast ein Auge für wunderschöne Bilder, vielen Dank für die Veröffentlichung...

Liebe Grüsse,
dein Namensvetter (einer der vielen... *g*)
#14

RE: Paris - Teil 2

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #12


hast du auch die "Wasserachterbahn" Skulptur gesehen? http://www.youtube.com/watch?v=z1lGrVExDuo

Georges

#15

Paris - Teil 3

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 06-Okt-07 um 18:14 Uhr ()
Tag 3, vom Vortag noch ein bisschen erschöpft, aber durchaus begeistert vom sehr guten Wetter!

An diesem Tag wollte ich eigentlich sehr viel mehr sehen, als ich letztlich geschafft habe. Irgendwie dauern die Metro Fahrten dann doch ganz schön lange.

Nun, zunächst zur Sainte-Chapelle, in der Nähe von Notre Dame. Der Eingang ist auch der zum Justizpalast, d.h. es gibt Metalldetektoren, usw.
Dummerweise hatte ich den Abend zuvor vergessen meinen Kameraakku aufzuladen. Weil noch ein bisschen Zeit war vor Öffnung der Sainte-Chapelle, bin ich also durchs Gerichtsgebäude gezogen auf der Suche nach einer Steckdose. Meine Vermutung war ja, dass in jedem Gang irgendwo eine Steckdose sein müsste - schließlich müssen ja die Staubsauger eingestöpselt werden. War hier aber nicht der Fall, stattdessen wurde ich argwöhnisch beobachtet, als ich die Fussleisten der Gänge absuchte. Vor einem Sitzungssaal (mit einigen wartenden Personen) wurde ich fündig ... und direkt wieder rausgeworfen.
In den sehr provisorischen Toiletten irgendwo im Keller gab es auch keine Steckdosen. Auch nicht bei den Frauen. Ja, ich hätte eine Menge für etwas Energie getan.
Dann aber: Im "Zugang verboten"en Bereich der Hausmeister gab es eine Steckdose ... die nicht funktionierte.
Naja... für eine Weile hielt der Akku aber noch.


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Dann noch mal rüber zu Notre Dame, die ich von innen aber gewaltig unspektakulär fand.
Für den richtigen Soundtrack habe ich "Le temps des cathédrales" gesummt. ;)
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Weiter in Richtung Eiffelturm, der von Notre Dame aus erstaunlich schlecht zu erreichen ist und generell nicht so perfekt erschlossen ist, finde ich.
Einmal aus der Ferne betrachtet...
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...und rüber zum recht neuen Musée du Quai Branly
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Das verbirgt sich in diesem Bau:
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"Haha, Idioten!!"
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Die erste Viertelstunde im Museum habe ich im Keller verbracht, in einer Nische sitzend, den ladenden Akku der Kamera bewachend.
Danach habe ich mir die Ausstellung angeschaut.
Es geht hier im Prinzip um "primitive Kunst" aus Afrika, Ozeanien, usw.

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Sehr schön ist die Stimmung im Museum - es ist sehr dunkel und die eindrucksvollen Ausstellungsstücke sind sehr gut präsentiert und extrem unauffällig aber sehr gut beleuchtet.

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Das Museum ist in diesen Erdtönen gehalten und recht organisch - eine schöne Abwechslung zu den herkömmlichen Museen. Definitiv eins der spannensten Museen in Paris, ich würde es jederzeit dem Louvre vorziehen.
Aufs Fotografieren, auch ohne Blitz, steht man dort nicht wirklich, deswegen sind diese Bilder unauffällig (wenn man vom Verschlussgeräusch absieht) aus der Hüfte geschossen.

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Nach dem Museum wollte ich mir den Grand Palais anschauen, der aber ohne Grund geschlossen war, schade...
Dann bin ich immer weiter die Champs-Elysees hinunter bis zum Concorde

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Und von dort wollte ich eigentlich zur Nationalbibliothek im Jugendstil fahren, bin dann die Olympia Linie bis kurz vorm Ende in irgendeinen Aussenbezirk gefahren, wo bloß irgendeine moderne Bibliothek war und viele Studenten, und ein teurer Supermarkt für eine Mischung aus Frühstück und Mittagessen.

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Und wieder zurück in die Stadt zum Musée d'Orsay, das innerhalb eines alten Bahnhofs errichtet wurde. Sehr schön!

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Er hier hat davor fotografiert:
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Im Erdgeschoss rechts gibt es (momentan?) eine große Sammlung an Konzeptzeichnungen zur Weltausstellung 1900, unter anderem diese:

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Danach zum Hostel und weiter zum Louvre, aber dort angekommen hat es sich für eine Stunde nicht wirklich mehr gelohnt...

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...also Ersatzplan "Ratatouille in Paris schauen" versucht umzusetzen und zuerst hier am Rex in der Stadtmitte, aber dort lief er nur auf französisch...

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...deshalb noch raus zu La Defense und dort zum Kino, aber die Metro war schon ausgedünnt und an der Kinokasse war nur eine Verkäuferin (und drei gelangweilte Securities im Hintergrund!) für eine wirklich lange Schlange, und mit ihr flirtende Kunden, und es lief darauf hinaus, dass der Film schon 10 Minuten lief. Das war also alles nichts.

Das Nachtfoto vom Grande Arche aus dem vorigen Posting entstand danach.
#16

RE: Paris - Teil 3

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #15

Ich bin beeindruckt, geht doch kaum ein Tourist in die in meinen Augen schönste Kirche in Paris, die Sainte-Chapelle. Und genauso schön die Bilder aus dem neuen Museum am Quai zu sehen, über die Architektur hatte ich an anderer Stelle schon nur gutes gehört...

Freut sich ebenfalls auf die weiteren Teile
Jakob
#17

RE: Paris - Teil 3

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #15

Hey!

Du bist ja voll der Parisprofi! So Sachen wie die Chapelle und den Place des Vosges vergessen die meisten leider...

Mehr Fotos und Berichte bitte!

"Mondey" - MUAHAUHAUHA.




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"RESPEKT, das Dingen rockt wie die Seuche"
#18

RE: Paris - Teil 3

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #15

Paris ist genial - und dieser Fotobericht ist es auch! Vielen Dank für die wirklich gelungenen Aufnahmen. Habe selten so gute Paris-Fotos gesehen. Auch qualitativ erste Klasse.

Chapelle und Place des Vosges kann ich ebenfalls sehr empfehlen. Aber auch eher unbekanntere Kirchen können sich sehen lassen, es muss nicht immer der Touristen-Mainstream um Notre-Dame sein. Das einzig interessante ist da noch die hin und wieder stattfindende Multimedia-Show.

Lohnenswert sind auf jeden Fall die Katakomben von Paris. Man kann diese sowohl auf legalem als auch auf illegalem Weg besuchen. Ist aber absolut nichts für schwache Nerven!

Sehr interessant sind natürlich auch einige der Cités in der Banlieue. Wer aber nicht so "weit" von der Glitzerwelt weg will, für den bietet sich z.B. "Belleville" (noch innerhalb der Stadtgrenzen) an. Dort kann man u.a. zu sehr vernünftigen Preisen essen und einkaufen. Außerdem findet 2x pro Woche ein riesiger Markt statt, hier sind wohl nahezu alle Nationalitäten vertreten.

Bin schon gespannt was Du sonst noch so erlebt hast. In diesem Sinne: Ich freue mich auf die weiteren Fortsetzungen von "La France"!
#19

Paris - Teil 4 (Le Louvre)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Der Louvre also.

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Der Tag begann ein bisschen grau, deshalb erstmal schön im Museum verkriechen.
Hier der Empfangsbereich unterhalb der Pyramide.

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Auf dem Weg zur ägyptischen Ausstellung führte der Weg an den Überresten des mittelalterlichen Louvres vorbei. OK, das habe ich jetzt von dem Schild abgelesen.
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Ja und dann Ägypten, das hat mich am meisten gereizt. Durch den ganzen Louvre zu hetzen um alles zu sehen wäre ja eh Selbstmord, deswegen dachte ich lieber eine Sache rauspicken.

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So viele schöne Dinge! :)
Das hier müsste persisch sein...

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Ein überdachter Innenhof mit Skulpturen

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Dieser stark gekrümmte Spiegel stand in einem weiteren Innenhof. Steht man mitten in der Wölbung und schaut sich um, geht daran entlang, fällt es den Augen so richtig schwer zu fokussieren und es wird einem schwindelig. Mir zumindest.

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Eine Sache musste ich ja dann doch noch sehen, und dafür musste ich einmal quer durch den Louvre. Hier also Bilder von unterwegs.

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Überraschend ging es auch durch Napoleons Gemächer. A Kitsch Lover's Paradise!
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So, am Ziel. Und wen starren die alle an?
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Genau. Sie. Unspektakulär triffts natürlich sehr gut. Und das Buch ist eh doof geschrieben.
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Und dann habe ich im Louvre-Starbucks einen Kaffee getrunken. Ja ich habe abgewägt zwischen teurem französischem Café mit generell schlechtem und kleinen französischen Kaffee und teurem großem Starbucks Filterkaffee, bei dem man aber nicht viel falsch machen kann, weil er irgendwie immer gut ist. :)

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#20

Paris - Teil 5

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Fotos vom Rest des Tages...

Eine Ansicht aus dem Pavillon de l'arsenal - hier sind einige Architekturausstellung untergebracht, u.a. Modelle und Wettbewerbsbeiträge zum Neubau von Les Halles, diesem schrecklichen Einkaufszentrum.

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Von dort bin ich ein Stück über die Straße, bis ich die Opéra in der Sichtachse hatte (im Sinne von "gesehen und abgehakt, aber da latsche ich jetzt ganz sicher nicht hin").
Stattdessen bin ich über die Pont de Sully, mit Aussicht auf Notre Dame...

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...hinüber zum Institut du Monde Arabe

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Das ist wohl wegen dieser Fassade bekannt:
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Die sieht im Detail so aus:
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Schöner war aber die (ausnahmsweise mal kostenlose) Aussicht vom Dach

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Von dort bin ich zur Île St-Louis hinüber.

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Denn auf dieser Insel gibt es neben hübschen kleinen Gassen auch das angeblich beste Eis der Stadt, bei Berthillon.

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Ich habe Passionsfrucht & Karamel probiert, und unten an der Seine genossen. Es war das allerbeste Eis.
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Generell nimmt ja jeder noch so kleine Eispanscher in Frankreich für die erste Kugel zwei Euro, für zwei Kugeln 3,50 Euro, usw., was im Prinzip in keinem Verhältnis steht.
Hier aber ist der Preis jeden Cent wert.
Für alle die nach Paris fahren - wenn ihr eine Sache machen solltet, ist es die Eiskarte von Berthillon durchzuprobieren. Auf der etwas kleineren Insel gegenüber von Notre Dame.


Der Park hinter Notre Dame
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Ja, toll gemacht Franzose, mach mein Stillleben ruhig kaputt und dreh dich um.
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Hier noch eine Erfahrungsweisheit zu internationalen Telefonkarten, die man ja bekanntlich in den Tabakläden bekommt: die taugen nicht viel und sind sehr schnell aufgebraucht. Die besseren Karten gibt's bei der Post von "Kertel".
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Hurra, ich habe den Bücherladen aus "Before Sunset" gefunden!
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Am Nachmittag habe ich dann Ratatouille sehen können, in den Kinos von der grausamen Les Halles. Der Film war für Paris natürlich perfekt.
http://us.movies1.yimg.com/movies.yahoo.com/images/hv/photo/movie_pix/walt_disney/ratatouille/patton_oswalt/ratatouille4.jpg
Bildquelle: movies.yahoo.com


Und am Abend dann endlich zum Eiffelturm. Wegen des Rugby Worldcups war der Turm aber ganz übel angestrahlt, halb grün, halb golden, das wirkte einfach nicht gut und war ziemlich enttäuschend.

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Wenn der Turm anfängt zu glitzern gehen diese Ohhhhhhs und Ahhhhhhs durch die Menge


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Der Turm bildet so einfach keine harmonische Einheit mehr. ;)
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Und halb geschlossen war's auch schon, deswegen bin ich am folgenden Abend nochmal hergekommen.
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#21

RE: Paris - Teil 5

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #20

Schön, eine weitere Station der Leihfahrräder zu sehen. Du hast die nicht zufällig auch getestet oder?
Und hast Du eventuell Bilder und/oder eine Meinung zu den gezeigten Modellen der Les Halles Neugestaltung?

Danke
Jakob
#22

Les Halles Entwürfe

Antwort auf jwahl, Beitrag #21

Nein, die Fahrräder habe ich nicht ausprobiert. Eine Segwaytour hätte ich gerne gemacht, aber das hat zeitlich nicht hingehauen.

Von der Neugestaltung habe ich einige Dinge fotografiert (abgeknipst), die ich besonders interessant fand. Insgesamt würde ich auf 15-20 Entwürfe schätzen, jeder Entwurf in einer langen Reihe auf vielen Drucken vorgestellt und am Ende der Reihe das Modell dazu.

Hier alle Fotos dazu:

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#23

Paris - letzter Teil

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Der letzte Tag in Paris war für praktische Sachen vorgesehen und alles was ich noch unbedingt machen wollte.

Also z.B. erstmal ein weiteres Zugticket für den nächsten Morgen kaufen.

Und dann ins Opernviertel, das mir aber gar nicht gefallen hat.

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In den Galeries Lafayette wollte ich noch die große Kuppel sehen...

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Schönes Geländer
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So unspektakulär sieht die Kuppel von oben aus

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Und natürlich wieder eine Aussichtsterrasse


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Das ist die Oper

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Was natürlich auch mal gemacht werden muss. Literarisch begleitet hat mich "Only Revolutions" von Mark Z. Danielewski, was nicht gerade eine leichte Urlaubslektüre war. Wenn man aber erstmal drin war und es sich halblaut selbst vorlas und den Rhytmus gefunden hatte, war es außergewöhnlich gut

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Und dann bin ich noch einmal zum Eiffelturm gefahren um diesmal auch hochzusteigen.

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Passend zum Sonnenuntergang

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Das hier toppt "mondey" noch.

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Diese lange Warteschlange kann man überspringen, wenn man den ersten Teil die Treppen hochsteigt. Ab der ersten Ebene kann man dann an einem Automaten Tickets für die zweite und dritte Ebene nachziehen.

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Und Fotos vom Abstieg

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Und das war's aus Paris. Nach 5 Tagen dort war es dann Zeit weiter zu reisen.

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#24

Cherbourg & La Cité de la mer

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Von Paris ging's also in den Norden. Eigentlich wollte ich über Amiens nach Le Tréport und Étretat fahren, doch wegen der komischen Zugverbindungen (alles läuft über Paris) und plötzlichem Zeitmangel (Puy du Fou hat nur noch 2 Wochenenden geöffnet), habe ich beide Orte rausgestrichen und bin direkt nach Cherbourg gefahren.

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Den ganzen Tag über frage ich mich, was das mit den Palmen in der Normandie soll...

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Über der Stadt hängt ein grauer Himmel und jede Menge Trostlosigkeit. Was genau wollte ich nochmal hier?
Die moderne Jugendherberge ist ein regelrechter Rentnertreff, der schweigsame Typ auf meinem Zimmer hat sich dort fast häuslich eingerichtet. Ich möchte hingegen so schnell wie möglich wieder verschwinden.

Also erstmal raus und ein bisschen durch den Ort gehen.

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Am Hafen

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Ich hatte natürlich ein Ziel und einen Grund hierher zu kommen - La Cité de la mer, was in den Reiseführern als großartiges Aquarium und Meereserlebniswelt geschildert wurde.

In der hier sichtbaren ersten Halle befinden sich Kassen, Restaurant und Eventfläche, ein bisschen verschenkter Platz.

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Ein U-Boot in der Empfangshalle und nettes Personal, das mit mir auf Englisch spricht, obwohl ich das gar nicht möchte.

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Tritt man aus der großen Halle heraus sieht man das eigentliche Ausstellungsgebäude.

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Und davor, der ganze Stolz, ein begehbares, ausgemustertes Atom U-Boot.

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Um es gleich vorwegzunehmen, die Ausstellungen im Inneren sind recht langweilig und die Aquarien unspektakulär, das U-Boot ist wohl die eigentliche Hauptattraktion hier.

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Im Inneren bekommt man dann einen Audioguide, der durch die Anlage führt. Und der ist echt der Hammer. Kennt ihr diesen Franzosen Alfons, von NDR Extra3? Genauso hört sich der "deutsche" Sprecher an, und er liest wirklich gnadenlos. Wenn er sich z.B. verlesen hat, wird der Satz einfach nochmal von vorne gelesen und der falsche Teil bleibt natürlich nicht rausgeschnitten. Das macht den Rundgang zu einer unfreiwillig komischen Geschichte.

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So verständigt man sich tatsächlich...

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Interessant war auch die sinngemäße Bemerkung: "Würde der Befehl zum Abschuss der Raketen gegeben, dann würden alle 10 Raketen auf einmal abgeschossen. Wenn schon, dann richtig. / Alles oder nichts."

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Das Wohnzimmer im U-Boot. Der gesamte Rundgang ist ziemlich lang ... und eindrucksvoll!

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Hinter dem U-Boot sind die Gärten mit Aussichtspunkt aufs Meer.

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Hört sich gut an, was das wohl wird?

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Aufgang zur Ausstellung

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"Europas größtes Aquarium" habe ich mir dann doch größer vorgestellt. Und ich glaube auch eigentlich nicht, dass es wirklich das Größte ist.

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So ein halbes Science-Center war es auch noch...

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Mit diesem Periskop konnte man aus dem Dach des Gebäudes schauen und das von einer Kamera übertragene Bild sehen, mit ein bisschen Verspätung.

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Das wars davon. Wenn man kein übermäßiges Interesse an Atom U-Booten hat, würde ich die Anlage nur empfehlen, wenn man eh vor Ort ist.

Tja, und was mach ich mit dem Rest des Tages?
Eine Bootsfahrt zu Bunkerruinen im Meer. Mit einer Gruppe junger Franzosen.

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Die Kirche bei Nacht

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Und die Hafenstraße bei Nacht

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Am nächsten Morgen hatte ich bis 14 Uhr Zeit, bis der erste Zug fuhr (!) und bin zu einer alten Klosteranlage gelaufen.

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Bei diesem Bild erinnere ich mich an die leckeren salzigen Karamelle, die ich dort beim Zeichnen der Ruine gegessen habe, die in den Holzschachteln und Milchfässern verkauft werden, dieser herrlich salzige Butterkaramell.

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Und dann endlich, mit einem Spaziergang durch die Innenstadt, in Richtung Bahnhof.

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Der Hafen sieht ein bisschen freundlicher aus, wenn die Sonne scheint.

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Und es geht weiter nach Pontorson...
#25

RE: Cherbourg & La Cité de la mer

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #24

Sehr schöne Bilder - vielen Dank dafür!
#26

RE: Cherbourg & La Cité de la mer

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #24

Letzte Bearbeitung am 15-Okt-07 um 19:31 Uhr ()
Wirklich sehr schöne Bilder von einer Stadt, die ich nach 10 Jahren immer noch gut in Erinnerung habe.

Aber mal eine Frage: Wo hast du immer übernachtet? Ein paar MitschülerInnen und Ich haben momentan im Hinterkopf, nachdem uns Rom (als Studienfahrt) sehr gut gefallen hat, gemeinsam Paris (als Wochenend-Städtetrip um alles Kulturelle anzusehen) zu besuchen.

#27

RE: Cherbourg & La Cité de la mer

Antwort auf Yannick, Beitrag #26

Dankeschön :)

Ich habe in Paris in Hostels übernachtet, ansonsten habe ich mich ziemlich auf die Budgetunterkünfte im Lonely Planet verlassen. Das waren in den meisten Städten die Jugendherbergen. Das konnte wie in Cherbourg eher deprimierend sein, aber in der Regel war es das beste um viele Leute zu treffen.

In Paris bin ich auch einfach mal angekommen und zur erstbesten Adresse gelaufen ohne reserviert zu haben, das hat für die erste Nacht geklappt, und für die nächsten Nächte haben die mich in ein anderes Hostel vermittelt.

Also wirklich empfehlen kann ich das Hostel der ersten Nacht "Le Village Hostel". Es liegt im Montmatre direkt unterhalb von Sacre Coeur, einige Zimmer haben Aussicht darauf, oder wie bei mir per Spiegelung im Haus gegenüber. Das Personal ist sehr freundlich und hilfsbereit, die Zimmer nicht so riesig (auch 3er und Doppel) und das Frühstück ist richtig gut und nicht nur zerteiltes Baguette mit Kaffee.
Das kostet dann vielleicht 2 Euro mehr als das "Woodstock Hostel" etwas die Straße runter, aber das ist es auf jeden Fall wert.
Bucht es rechtzeitig.
www.villagehostel.fr

Viel Spaß!
#28

Le Mont-St-Michel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Am späten Nachtmittag kam ich in Pontorson an.

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In der Nähe vom Bahnhof stand dieses seltsame Gebilde

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Die Auberge de Jeunesse öffnete erst wieder um 17 Uhr, so lange saß ich auf dem Parkplatz in der Sonne, und checkte dann nur schnell ein (11 Euro für ein großes leeres 8er-Zimmer für mich allein) um den nächsten Bus zum Mont-St-Michel zu erwischen.

Ich habe gelesen, der Anblick dieses Bergs soll die Imagineers zum Pariser Dornröschenschloss inspiriert haben.

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Und es ist wirklich ein gewaltiger Anblick. Der Berg ist momentan nicht mehr so richtig von Wasser umgeben, bzw. die Zufahrt weitet sich wohl immer mehr aus, aber das soll demnächst geändert werden.

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Ich lasse jetzt einfach mal Bilder sprechen, denn mehr habe ich auch nicht gemacht .. rumgelaufen und entdeckt und gestaunt. Am Fuss des Berges ist dieses süße kleine Dörfchen (mit vielen Restaurants und Souvenirshops) und das schlängelt sich immer weiter hinauf, bis zur Kathedrale oben. Die war, als ich dort oben ankam, leider schon geschlossen. Das war schade, aber der gesamte Eindruck hatte mich schon völlig begeistert.

Also, durch den Eingang gehts los.

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(2 Bilder zusammengeschnitten)
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Und je auf dem Berg wurde es immer stiller und leerer, die Sonne ging langsam unter. An der Westseite des Bergs gibt es eine schöne ruhige Stelle mit einigen Felsen, dort war eigentlich der perfekte Punkt um den Sonnenuntergang zu genießen.

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Und schließlich mit dem letzten Bus zurück nach Pontorson, um mitten in der Nacht mit Kanadiern Tütensuppe zu kochen und am Rezeptionscomputer zu surfen. ;)

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#29

RE: Le Mont-St-Michel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #28

Großes Kompliment!
Ich denke mit der Tour hast du genau die richtigen Maßnahmen getroffen um dir den verkappten Sommer zu versüßen. Danke für die ersten Teile des hoffentlich noch lange nicht abgeschlosssenen Berichts.

Mich interessieren nun die Hintergründe - welcher Reiseführer hat dich begleitet? War ein Interrail-ticket mit von der Partie? Hast du dir auch schön alle Sprachfärbungen angeeignet die dir unterwegs begegnet sind? ;-)

Freue mich auf die Fortsetzung
#30

RE: Le Mont-St-Michel

Antwort auf DonErnesto, Beitrag #29

>Mich interessieren nun die Hintergründe - welcher Reiseführer hat dich begleitet?

Ein gefühlter 3kg schwerer Lonely Planet Frankreich.
Ich hatte allerdings gut einen Monat vor Abreise einen ganzen Berg an Reiseführern aus der Bibliothek geliehen ("einmal alles was Sie über Frankreich haben, bitte") und bin die ziemlich genau durchgegangen um herauszufinden, wo ich hinwollte. Das wurde dann eine sehr lange Liste. Dann habe ich vor der Abfahrt schon einiges rausgestrichen, und unterwegs hat sich einiges von selbst gestrichen.
Der Lonely Planet war aber jedes Kilo wert - ich bin sehr froh den mitgenommen zu haben. Einzig einmal hat er mich in die Irre geführt, da habe ich nachts in einem Ghetto von Brest ein Internetcafe gesucht, das es schon lange nicht mehr gab.


>War ein Interrail-ticket mit von der Partie?

Nein. Das war zwar erst die Idee, aber weil ich 6,5 Wochen geplant hatte, hat es sich nicht gelohnt. Das 30 Tage Ticket für ca. 400 Euro plus Anreise, Abreise, das war zu viel.
Ich habe dann die Carte 12-25 durchgerechnet, die kostet 50 Euro und bringt garantierte 25% Ermäßigung und bei rechtzeitiger Buchung (Tag vorher) 50%. Damit habe ich die Route einmal durchgerechnet und bin selbst bei 25% immer noch billiger weggekommen als mit dem Interrail Ticket. Besonders im Süden Frankreichs ist das Bahnfahren, wie ich finde, sehr günstig. Außerdem hatte ich so wesentlich größere Flexibilität.


>Hast du dir auch schön alle Sprachfärbungen angeeignet die dir unterwegs begegnet sind?

Schön wärs... aber mein Französisch hört sich ja angeblich kanadisch an. Beim Sprechen meine ich nicht so viel gelernt zu haben, aber beim Verstehen und Zuhören sicherlich schon.
#31

RE: Le Mont-St-Michel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #28

WOW... das sind einmalig geile Fotos!
Vielen dank dafür. Freue mich auf eine Vortsetzung!

Gruß,
Patric
Es gibt nur einen König!
#32

RE: Le Mont-St-Michel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #28


Sehr interessante Foto-Tour, tolle Bilder!
#33

RE: Le Mont-St-Michel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #28

Beneidenswert schöne Bilder. Danke! Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Wir hatten damals (August 1992) zwar kein so schönes Wetter, dafür aber das Glück, an einer deutschsprachigen Führung durch die Kirche, die Kirche darunter, die Reste der Kirche darunter usw. teilzunehmen. Das kann ich jedem nur sehr empfehlen! Die Führerin war äußerst bemüht, uns die Baugeschichte der Insel mit ihren mehrfach übereinander gebauten Kirchen zu erläutern.


Stefan A. Michelfeit - www.ridesonline.de
"Wir werden - einfach ausgedrückt - weniger, älter und bunter." (H. Rech IM BW)
#34

RE: Le Mont-St-Michel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #28

Hey Super Bilder! Mont St-Michel kann ich nur empgehlen wenn man mal in der Normandie ist war da in den letzten 7 jahren 5 mal :), wenn man Glück hat erlebt man dort auch nochwenn die Flut ommt das ist recht interesant :).Nicht weit weg von dort ist Saint Malo(weis nicht mehr ob so geschrieben)eine touri Hafen Stadt die eine Tolle Historische Mauer hat die um die komplette Altstadt herum geht.
#35

Rennes (Zwischenstopp)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

(Nach einer etwas längeren Zwangspause wegen Modemverbindung gehts jetzt weiter mit den Berichten...)

Am nächsten Morgen in Pontorson, ich wollte weiter nach Brest fahren, mit einem Zwischenstopp für ein paar Stunden in Rennes.
Die Kanadierinnen aus Montreal nahmen den selben Zug wie ich bis Rennens, wir trafen uns schon morgens beim Frühstück wieder in der Jugendherberge (das ich wegen schlechter Erfahrungen in Paris und Cherbourg aber nicht gebucht hatte). Und die Mademoiselle der Jugendherberge war so nett die Kanadier mit dem Auto zum Bahnhof zu bringen, weil sie sonst das Frühstück nicht mehr geschafft hätten (ich war derweil schon losgegangen um in einer Boulangerie etwas zu essen zu kaufen ... leider gibt es in Frankreich wohl keine Boulangerie die zu Backwaren auch Milch verkauft. Aber Cola. Wer möchte schon Crossaint mit Cola frühstücken? Nun ja, ein paar Tage zuvor hatte mir eine unglaublich nette Bäckerin in Paris einen ganzen Liter H-Milch (der eigentlich zur Herstellung ihrer Kekse gedacht war) zum Einkaufspreis verkauft, das war auch so lieb von ihr, denn es war noch sehr früh und der Supermarkt hatte noch geschlossen und ich war auf dem Weg zum Parc Asterix (bis ich später merkte dass dieser Wochentags schon geschlossen hatte) und wollte doch unbedingt zu meinem Baguette etwas Milch trinken. Donc, ein Hoch auf diese lieben Franzosen!

Jedenfalls, nach einer sehr unterhaltsamen Zugfahrt waren wir in Rennes und saßen dann noch eine gute Stunde im Bahnhof (der sehr einem Flughafenterminal glich) bei einem Kaffee, und dann war es Zeit für mich die Stadt zu erkunden, und die Kanadier würden weiter nach Süden reisen.

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Vom Bahnhof fährt die einzige U-Bahn Linie der Stadt direkt in die Innenstadt, das ist sehr komfortabel. Direkt auf dem zentralen Platz vor der Kathedrale steht dieses Karussell "Voyages Extraordinaires":

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Die Gemälde an der Aussenseite mit dem Jules Verne Thema finde ich ausgesproche schön. Hier eine kleine Zusammenstellung der Gemälde. Das Karussell war, wie man sieht, leider geschlossen, aber ich habe später in der Stadt eine Postkarte gefunden, auf dem auch das Ungewöhnliche Innere abgebildet ist. Wenn ich die Karte zu Hause finde, werde ich sie am Wochenende online stellen.

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Was kann ich groß zu Rennes sagen? Es ist keine große Stadt, aber wunderschön. Eine Fachwerkinnenstadt wie ich sie noch nicht gesehen habe. Aber nicht alles historisch, sondern viel auch knallig bunt, achtet mal auf die schönen Farben in der Stadt, und die viel mutigere Fassadengestaltung ("meine Tür mach in lila und die Fenster himmelblau").
Ich habe mich einfach durch die Stadt treiben lassen, bei der Kathedrale angefangen und dann immer nur durch die Gassen und wohin auch immer es interessant wirkte.
Die Stadt ist bunt und voller Studenten (die gegen Mittag die seltsamen Sandwich-Imbisse stürmen!) und machte sie deshalb sehr symphatisch!

Hier ein paar Bilder.

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Die Kathedrale

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Hier zwei Beispiele für hübsche Bars und Läden

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Haha, wer mag es nicht?

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Das Gebäude auf der rechten Seite wirkte sehr britisch auf mich. Wie aus Mary Poppins.

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Und dies hier dürfte das wohl bemerkenswerteste Fachwerkensemble der Stadt sein.

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Eine Weile saß ich noch auf dem zentralen Platz und habe endlich die Postkarten aus Paris geschrieben, dann habe ich die U-Bahn zum Bahnhof zurück genommen und bin weiter nach Brest gefahren.

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#36

RE: Rennes (Zwischenstopp)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #35

Wahnsinn, das sind mal superschöne Bilder.
Sieht teilweise recht abenteuerlich aus, die ganzen Fachwerkhäuser.
#37

Karussell in Rennes

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #35

Letzte Bearbeitung am 05-Nov-07 um 20:02 Uhr ()
erwähnte Postkarte mit den interessanten "Figuren" des Karussells

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#38

RE: Karussell in Rennes

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #37

Es gibt einen französischen Hersteller, der dieses Karussell gebaut hat. Irgendetwas mit Caroussell 1900 ode 18xx. Wenn ich wieder im CentrO.PARK bin, poste ich mal den Link. Dort habe ich den Katalog mit dem genauen Namen. Die bauen wundervolle Karussells und waren mir bis vor 2 Jahren völlig unbekannt.

Coastershop: Lift...Drop...Shop! http://home.nikocity.de/erlebniswelten/064.gif
#39

RE: Karussell in Rennes

Antwort auf Christian Ahuis, Beitrag #38

Hersteller und Homepage gefunden:
Concept 1900

Hier der link zu dem Jule Vernes Karussell, das Alex gesehen hat:

http://www.concept1900.com/slices/7metresjv.html

Die Karussells im Prospekt von denen sind teilweise noch viel schöner als die, die auf deren Homepage stehen.

Coastershop: Lift...Drop...Shop! http://home.nikocity.de/erlebniswelten/064.gif
#40

RE: Karussell in Rennes

Antwort auf Christian Ahuis, Beitrag #39

Danke für den Link, es ist schön zu sehen, wo das Karussell herkommt.
#41

Brest / Oceanopolis

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Aus dem schönen Rennes ging es in einem gemütlichen Intercities Zug weiter nach Brest. Mitten in der Fahrt gab es einen Schaden am Zug und standen für eine gute Stunde in der Pampa herum. Schön war dann bei der Ankunft in Brest, dass jedem Fahrgast beim Ausstieg direkt ein portofreier Reklamationsbrief in die Hand gedrückt wurde. Name und Adresse ausfüllen, Zugticket rein und ab in den nächsten Briefkasten. So schnell und unkompliziert kann das gehen! Als ich später nach Deutschland zurückkam hatte ich schon einen Gutschein über knapp acht Euro auf dem Tisch liegen, das dürften rund 50% des Fahrpreises sein.

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Vor Brest wurde ich ja von allen Seiten gewarnt. Warum Brest?, das ist so hässlich dort, warum für so lange?
Und ja, die Stadt ist erbarmungslos hässlich. Aber von dort kam man zur Ile d'Oussant, zum Pointe du Pen Hir und das Oceanopolis war auch in der Stadt.
Also bin ich Richtung Innenstadt gelaufen, dabei fiel mir dieses Schild auf. Unfreiwillig komischer Name?

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Die Jugendherberge lag leider 4km außerhalb, zwar dicht am Oceanopolis, aber die letzten Busse von der Stadt aus fuhren dort um 22.30 hin, das war ziemlich frustrierend.
Dafür sah die Herberge aber aus, wie aus einem James Bond Film. Oder wie auf der Insel bei den Unglaublichen.

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Schön war auch, dass sie direkt am Wasser lag.

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Nachdem ich in diesem Hafen nichts essbares gefunden hatte, bin ich doch noch in die Innenstadt gefahren. Dort hat mich der Lonely Planet auf der Suche nach einem Cybercafé in ein ziemlich verlassenes Viertel geführt, allerdings habe ich noch ein geöffnetes Café direkt im Zentrum gefunden. Das war aber völlig überlaufen von Jugendlichen, die dort für 4 Euro die Stunde diese Onlinegames wie WoW spielen. Also habe ich an der Kasse gefragt, wo denn der nächste McDonalds sei. (eine seltene Ausnahme auf dieser Reise, wohlgemerkt!)
Und der Junge sieht mich an und fragt, Was?
McDonalds, sage ich in allen möglichen Aussprachevariationen, aber er hat keine Ahnung was ich meine.
Mir fällt wieder ein, wie Farid die Läden hier genannt hat, und ich frage nach Mac Do (gesprochen: Mack-Doh), und Oh Wunder! er weiß was wovon ich rede und beschreibt mir den Weg zu einem.


Am nächsten Morgen ging ich durch den Hafen zum nahegelegenen Oceanopolis.

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Der Kassenbereich

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Satte Preise!

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Das Oceanopolis ist eine Art Indoor Themenwelt oder thematisches Aquarium

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Hier ein Übersichtsplan von der offiziellen Website

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Der Besuch im "temperierten" Bereich beginnt dann recht unspektakulär und irgendwie retro.

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Diese Robben/Seehunde (?) schwammen die ganze Zeit auf dem Rücken ihre Loopings durch das Becken.

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Thematisierter Fussboden!

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Draußen in der grellen Sonne (reflektiert durch die weißen Aussenwände der Anlage) gab es diesen großzügigen maritimen Spielplatz zu bestaunen.

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Dann fand die Robben (ich nehme einfach mal an, dass es Robben sind) Fütterung statt.

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*klopf, klopf* "vergesst mich nicht, ich möchte auch noch was"

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Der Eingang zum polaren Bereich

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Zunächst konnte man sich dort einen 180° Film ansehen. Für fünf Minuten tungelt zunächst der Eisbrecher durch das Eis und man sieht dem Kapitän dabei zu. Großes Kino. Nach einer Weile wird es dann aber besser ... ich habe bloß vergessen wie. Kann also auch nicht so riesig gewesen sein.

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Pinguinfütterung

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Der ist nicht echt, sondern kündigt über einer Sackgasse das Ende dieses Themenbereichs an.

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Dann noch in den tropischen Bereich...

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In etwa 2-3 Stunden war ich durch die Anlage durch. Im Anschluss bin ich mit einem Bus zum großen Hafen nahe der Innenstadt gefahren um Tickets für zwei Schifffahrten für diesen Nachtmittag und für den nächsten Tag zu kaufen.
#42

RE: Brest / Oceanopolis

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #41

Deine La France-Beiträge lese/beschaue ich immer mit grossem Interesse!

>Also bin ich Richtung Innenstadt gelaufen, dabei fiel mir dieses Schild auf.
>Unfreiwillig komischer Name?

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Hm, umschreibt wahrscheinlich "Pancake", die amerikanische Art des Pfannkuchens.
#43

RE: Brest / Oceanopolis

Antwort auf arcimboldo, Beitrag #42

>Hm, umschreibt wahrscheinlich "Pancake", die amerikanische Art des Pfannkuchens.

Ja, ich hatte gehofft es wäre nur Zufall, dass es sich ähnlich anhört, und deshalb lustig... ;)
#44

La Pointe de Penhir

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Am Nachmittag nach dem Oceanopolis Besuch ergab sich die theoretisch gute Möglichkeit die Pointe de Penhir zu besichtigen, ohne einen ganzen Tag darauf verschwenden zu müssen.
Ein Boot fuhr von Brest hinübert nach Camaret, machte dort einen kleinen Stopp um eine Ladung Touristen einzusammeln, die die Felsenküste vom Boot aus sehen wollte. Dann fuhr das Boot um die Halbinsel herum, blieb ein bisschen vor der Steilküste, fuhr dann wieder nach Camaret zurück und von dort nach Brest.

Karte (c) Google Maps

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Ich hatte allerdings die Vorstellung, dass es wesentlich interessanter wäre die Klippen von oben zu sehen und darauf herumzulaufen. Deswegen bin ich als einziger in Camaret ausgestiegen, mir wurde dann mitgeteilt ich hätte ca. 45 min. um die 2 Kilometer hinzulaufen, mir die Klippen anzuschauen und wieder 2 Kilometer zurück. Taxis gab es keine. Meine Kameratasche war irre schwer, und es war unglaublich heiß. Das ist die Hintergrundgeschichte dazu.

Aber zunächst mal die Hinfahrt mit dem Boot.

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Im Hafen von dem kleinen Dörfchen Camaret

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Menhire unterwegs

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Und dann schließlich, schweißüberströmt, dieser Anblick. Dafür hat sich alles gelohnt!

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Auf der ersten Klippe befindet sich noch eine Bunkerruine (?) aus dem zweiten Weltkrieg ... aber was ist denn das da links im Bild?

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Das Boot kommt erst jetzt an! Ich war schneller an den Klippen!

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Insgesamt habe ich dort wohl gute 15 Minuten verbracht.

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Dort hinten im Bild soll ein toller Strand sein.

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Der Rest, den ich nicht mehr erkundet habe.

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Zurück im Hafen von Camaret (wieder schneller als das Boot^^), habe ich noch die Auberge de Jeunesse für Concarneau gebucht, dabei wäre das Boot fast ohne mich zurückgefahren...

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Noch zwei Bilder aus dem "schönen" Brest. ;)

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#45

Da wär man jetzt gerne..!

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #44

Tolle Bilder, Danke!
#46

L'ile d'Ouessant - Die Insel des Schreckens

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Ein Tag auf der westlichsten Insel Frankreichs.

Früh morgens fuhr eine Fähre aus dem Hafen von Brest.

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Die Fahrt dauert gut 2.5 Std. und kostet für Erwachsene 30 Euro hin und zurück.

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Mütterchen und ihre neue Digicam...

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Den größten Teil der Fahrt habe ich unter Deck geschlafen. Es war schon ziemlich beeindruckend, wie schnell ich einschlief, sobald ich etwas Ruhe bekam und dazu ein monotones Geräusch oder eine monotone Bewegung (Boote, Züge, Fähre, Futuroscope Kinos). Keine Zugfahrt bei der mich das Rattern des Zuges (oder das Only Revolutions Buch) nicht eingeschläfert hätte.

Nach dem Nickerchen im Hafen der Insel:

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Wenn die Fähre anlegt, öffnen am Anleger drei Kioske der Fahrradvermieter der Insel, und ein Shuttlebus kommt auch um die Touristen in das Städtchen Lampaul ca. 4km inseleinwärts zu bringen.
Um diesmal in Ruhe die Insel erkunden zu können ohne eine Lauforgie wie am Tag zuvor zu starten, habe ich also ein Fahrrad gemietet für 14 Euro für meine 5-6 Stunden Aufenthalt dort.
Aber das war herrlich - was für ein sonniger Tag, es war richtig heiß, dazu ein angenehmer frischer Wind vom Meer, und mit dem Fahrrad über die Insel fegen.

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Die Kirchtürme in der Bretagne haben oft etwas von einer verfallenden Inka-Stätte.

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Dieser Frau mit Hund bin ich an dem Tag mehrfach über den Weg gefahren - und ungelogen, der Hund hat an dem Tag sicher keine 10 Meter zu Fuss zurückgelegt!

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Aus dem Städtchen wieder raus und weiter bis an die Küste geradelt.

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Ein Fotos während der Fahrt hinüber zum Phare - dem Leuchtturm.

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An diesem Teil der Küste bäumten sich diese großen Fels"skulpturen" auf, auf einen der Felsen bin ich dann zum Frühstück mit meinem Baguette raufgeklettert. :)

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Hier hatten schon andere ihre Räder geparkt...

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Was kann ich noch viel dazu schreiben ... es gibt dort so viel zu entdecken, am liebsten möchte man doch ein Foto von jedem Felsen dort machen.

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Felsen so weit das Auge reicht.

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Ein altes Gemäuer...

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Mit dem T-Shirt kam ich bei den Franzosen übrigens wahnsinnig gut an.^^

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Und weiter zum Leuchtturm.

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Um den Turm aus dieser Perspektive ganz ins Bild zu bekommen, habe ich mich auf den Boden geworfen und aus dem Liegen fotografiert.
Dann höre ich plötzlich hinter mir "Um Gottes Willen, ich dachte der Junge sei umgekippt." Eine deutsche Touristengruppe. "Ich dachte schon ich müsste jetzt erste Hilfe leisten". Ich habe dazu einfach mal nichts gesagt und weiter geknipst. Später habe ich passend gelesen: "Es gehört zu den schönsten Privilegien des Reisens, sich seinen Landsleuten gegenüber nicht erkennen geben zu müssen."

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Hinter dem Leuchtturm...

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Der Turm scheint hier fast aus dem Felsen zu wachsen. Über eine Brücke gelangt man dorthin. Ist ein ziemlicher Eyecatcher.

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Der Möwe wirds auch gefallen.

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Aber näher darf man nicht dran.

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Ahh... eins noch.

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Jetzt zum eigentlichen Highlight der Insel: Der süße Goldie am Meer!

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Nun denn, von der Seite der Insel bin ich dann noch zur gegenüberliegenden gefahren, auf dem Weg durch Lampaul habe ich etwas Obst gekauft und hier oberhalb des Strands als provisorisches Mittagessen gegessen.

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Und dann rein ins Wasser... ein bisschen zumindest.

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Ein Blick zurück auf Lampaul.

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Ich bin noch bis zu den Klippen an dieser Seite der Insel geradelt und habe dort für eine Weile einfach im Gras gelegen. Ein älterer Franzose hatte irgendwas zu motzen, aber ich habe meine Trumpfkarte gegen ihn ausgespielt ("do you speak english?") und später wurde ich von drei Frauen im Garten eines Hauses im Grünen angehalten und gebeten ihren Rasenmäher zum Laufen zu bringen ("Ziehen Sie einfach an der Schnur" - "Und dann fliegt er in die Luft?"). Und schließlich bin ich zurück zur Fähre geradelt.

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Gegen 20 Uhr war ich wieder in Brest, zu spät um noch den letzten Zug nach Quimper zu erwischen. Es hat mich schon die Tage zuvor sehr auf die Palme gebracht, wie unglaublich schlecht die Verbindungen ausgebaut sind. Wenn der letzte Zug Brest um 18.30 Uhr verlässt, ist das schon ein ziemliches Armutszeugnis.
Die Fahrt zum Pointe du Raz fiel somit raus, auch zeitlich. Das ist sicher schade, aber es waren jetzt auch genug Felsen und Klippen. Zeit, wieder in die Zivilisation zu kommen.
Die Jungedherberge war für diese Nacht schon ausgebucht, also musste ich eine Nacht im Hotel in der Innenstadt übernachten. Das Zimmer wirkt auf den ersten Blick ganz ordentlich. Das WC war auf dem Gang, die Dusche angeblich auch, genau genommen habe ich aber im ganzen Hotel keine Dusche gefunden.

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Ungeduscht (und dementsprechend zerknittert) ging es am nächsten Morgen weiter nach Concarneau.


Zum Schluss noch mein "Herr der Ringe" Lieblingsmotiv von der Insel:
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#47

Concarneau

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Endlich weg aus Brest, früh am Morgen Richtung Concarneau.

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Der Zug fährt dort nicht direkt hin, für das letzte Stück muss man einen Bus nehmen. Der hält im Stadtzentrum und wow, was für eine schöne Abwechslung im Vergleich zu Brest. In Concarneau ist es bunt und blumig.
Und die Auberge de Jeunesse liegt direkt am Meer.

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Aber sowas von direkt. Das ist der Ausblick vom Schlafsaal.

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Es war erst kurz nach neun am Morgen, also bin ich zunächst mal auf der Suche nach einem Frühstück losgezogen und wurde fündig beim Indoor Marktplatz Les Halles.

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Aber keinen Fisch natürlich sondern ein Baguette.

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Dazu eine Milch aus dem Champion Supermarkt hinter der Touriinfo und fertig ist das karge Frühstückspicknick auf dem Gehweg im Schatten von ein paar Bäumen.

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Dieses Foto erinnert mich an eine recht skurille Geschichte. Ich kaufe mir also nach dem Frühstück eine Tageszeitung und gehe damit zurück zum Strand und setze mich an die Promenade, mit Blick aufs Meer und beginne die Zeitung zu lesen. Kurze Zeit später kommt ein Franzose, sicher Anfang vierzig, und setzt sich zu mir auf die Bank und beginnt ein Gespräch. Klar - Zeitung lesen ist ja auch das internationale Zeichen für Langeweile und Gesprächsbereitschaft.
Ich bin natürlich der totale Tourist mit Sonnenbrille, britischer Zeitung und Kameratasche und denke er fragt jetzt nach Kleingeld. Jedenfalls beantworte ich recht skeptisch seine Fragen zu meinem Alter und Herkunft und was ich hier so mache, halb auf Englisch und halb auf Französisch, ob ich alleine reise, usw. Und klammer dabei die Kameratasche fest an mich, weil ich befürchte dass ich durch dieses lächerliche Gespräch abgelenkt werden soll und eine zweite Person meine Wertsachen stiehlt. Und er fragt weiter, ob ich verheiratet sei. - Nein, natürlich nicht. - Er fragt, ob ich eine Freundin habe (...Pause...) oder vielleicht einen Freund? Weil mir das alles etwas zu persönlich und nervig wird, antworte ich nur mit Ja und blättere in der Zeitung. Und schließlich wünscht er mir einen schönen Aufenthalt und geht und lungert etwas entfernt an der Promenade rum.
Einen Tag später habe ich die beiden Kanadierinnen vom Mont-St-Michel zufällig in Concarneau wieder getroffen. Und als wir an der Promenade entlang gingen, ist mir die seltsame Begegnung vom Vortag wieder eingefallen und ich habe ihnen davon erzählt. Und beide haben laut gelacht und mir erklärt, was der Franzose ihrer Meinung nach wollte.
Sowas.


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Nach ein bisschen Zeit am Strand, habe ich dann nachmittags die Ville Close erkundet, die richtige Altstadt von Concarneau, eine ummauerte Insel im Hafen.

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Der Zugang ist auf dieser Seite über eine Brücke, oder auf der gegenüberliegenden Seite über eine kleine Fähre. (Fotos weiter unten)

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Die Stadtmauer lässt sich von oben erkunden. Teilweise auch ganz spannend ohne Geländer.

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Und von dort oben gibt es einen ganz schönen Ausblick auf den Hafen.

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Die Hauptstraße ist eine reine Kommerz Main Street. Souvenir- und Fressläden.

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Wirklich schön ist die Ville Close eher an den etwas abseits gelegenen Stellen.

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Ein tolles Geschäft ist jedoch dieser Chocolatier.

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Der ganze Laden ist voller Köstlichkeiten, und überall verteilt stehen riesige aus Schokolade geformte Skulpturen, z.B. dieser Löwe.

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Von 1991, 130 Std. Arbeit und ein Grundgerüst (?) aus Zucker.

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Lecker!

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Weitere Skulpturen

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Und weiter durch die Stadt

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Die Fähre auf der anderen Seite.

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Hier versinken also die Geländer, die auf der Stadtmauer gefehlt haben.

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Ein paar Schwarzweiß Aufnahmen vom Abend.

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Die Ville Close bei Nacht

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In der Herberge lief dann später noch der Anfang der zweiten Staffel von Prison Break auf französisch ... sehr skurill.

Am nächsten Morgen ... der Seebär im Café um die Ecke.

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Und wie oben schon geschrieben habe ich durch einen irren Zufall die Kanadier wieder getroffen, die ich zu dieser Zeit weiter südlich vermutet hatte. Sehr überraschend. Wir hatten sogar die vorige Nacht in derselben Herberge übernachtet ohne uns allerdings über den Weg zu laufen. Und wie es der Zufall so wollte, fuhren wir auch am Mittag mit dem gleichen Bus und Zug weiter nach Nantes.

Es blieb jedenfalls noch Zeit für ein frühes Mittagessen.

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Auf eigenen Wunsch: Salziger Crèpes mit Nutella.^^

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Und schließlich dann eine lange, lange und überfüllte Zugfahrt nach Nantes.

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Mit einer seltsamen Diskussion über Jaques Brel und Star Academy und der ersten Französin mit gutem Englisch auf der Reise ... einer Englischlehrerin.

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#48

Erster Abend in Nantes (avec la Foire!)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Endlich in Nantes.
Weil Nantes zwar eine große und bedeutsame Stadt ist, aber kaum jemand etwas damit anfangen kann, hier mal ein Blick auf die Karte.

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Ich glaube, das Problem von Nantes ist, dass es kein herausragendes Wahrzeichen hat. Ich habe während meiner Zeit dort des öfteren darüber nachgedacht. Die Stadt ist wunderschön, sie ist teils niedlich, teils prunkvoll, sehr gut erhalten und sehr sauber (sieht man von dem ganzfranzösischen Hundescheißeproblem mal ab). Das Chateau könnte als Wahrzeichen dienen, ist aber nicht herausragend genug, oder der LU-Turm.
Nantes ist sehr symphatisch und ich habe mich dort sehr wohl gefühlt.
Das schönste und aufregendste Wahrzeichen der Stadt ist aber (für mich) der Elefant... aber dazu später mehr.

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In Nantes habe ich ein paar Tage bei einem alten Schulfreund verbracht, der dort für ein Semester studiert und auch erst einige Wochen vorher dort angekommen war.

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Wir haben also zunächst mal mein Gepäck zur Wohnung gebracht, für die Straßenbahn hatte ich mir zwar ein Ticket gekauft, aber zunächst darüber nachgedacht es nicht abzustempeln, mich dann entschlossen es doch abzustempeln, beim Betreten der Bahn den Vorsatz aber irgendwie doch vergessen, und war natürlich bei der nächsten Haltestelle direkt von einer fünfköpfigen Kontrolltruppe umzingelt, die mir mein recht künstliches "Oh, das muss man abstempeln?, sagen Sie nicht sowas!" tatsächlich abnahm und mir dann sogar Schritt für Schritt erklärte wie man direkt nach Betreten der Bahn das Ticket auf die und die Weise entwertet. Bei der sichtlichen Mühe, die sie aufbrachten mir diesen Vorgang auf Englisch zu erklären, tat es mir ja wirklich leid, weiterhin so zu tun, als wäre mir das alles neu.

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Nachdem wir das Gepäck und schließlich in die Wohnung gebracht hatten, fuhren wir direkt zurück in die Innenstadt, um uns zum Abendessen mit den Kanadiern zu treffen.

Aber nicht im dummen Hund.
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Sondern am schönen Chateau

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Und dann sind wir durch diese wunderschönen alten Gassen gezogen, voller Bars und Restaurants und voller Menschen, und es war ein Rugby Abend und viele verfolgten das Spiel in den Bars oder auf den Bildschirmen davor.

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Bei dem Thailänder hier haben wir gegessen.


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Und jetzt noch ein paar Bilder, auch einige verwackelt, aus diesen lebendigen Straßen, um die Atmosphäre ein bisschen rüberzubringen.

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Oh, und dann war da ja noch die Kirmes bei Nacht! Das ist eine recht stationäre Kirmes, die dort vom Frühjahr bis zum Herbst steht.

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Weil wir uns nicht recht entscheiden konnten zwischen Riesenrad und Achterbahn sind wir dann irgendwie gar nichts gefahren, aber das war auch ok.

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Die deutsche Dönerbude auf dem festfranzösischen Jahrmarkt war ... seltsam.

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Dann haben wir die Runde zu Ende gedreht und sind wieder beim Chateau gelandet, haben uns verabschiedet und ich bin mit Patty zurück zur Wohnung gelaufen, immer einfach am Fluss entlang.

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Und weil in der WG die Couch von schlafenden Partygästen blockiert war, verbrachte ich die erste Nacht auf einer dünnen decke auf dem harten Boden und ich hoffte genug Schlaf zu bekommen, denn früh am nächsten Morgen wollte ich mich auf den Weg machen ... zum Puy du Fou.
#49

RE: Erster Abend in Nantes (avec la Foire!)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #48

Auch ich empfand Nates damals als nette französische Stadt, auch wenn das wetter (Nieselregend en ganzen Tag..) leider nicht besonders toll war. Schnuckelig war auch der Miniflughafen, bei dem dann plötzlich zwischen Air-France-Regionalmaschinchen ein Riesenairbus reinkommt...kein Wunder, haben die hier doch auch ein Werk.

Wenn ich die Fotos auch des zweiten Teils so ansehe, habe ich wohl doch in dem einen Tag noch eine Menge verpasst.

Wo ist denn aber diese Kirmes und warum bekommt man davon als Tourist so rein gar nichts mit?
#50

RE: Erster Abend in Nantes (avec la Foire!)

Antwort auf flyer, Beitrag #49

Die Kirmes zog sich ein grosses Stueck durch die Innenstadt - bis zur Kathedrale, und die ist dort vom Fruehjahr bis in den Herbst.

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