Letzte Bearbeitung am 30-Jul-04 um 12:26 Uhr () Letzte Bearbeitung am 30-Jul-04 um 12:12 Uhr () Letzte Bearbeitung am 30-Jul-04 um 12:06 Uhr ()
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Hi,
anstrengende vier Wochen USA-Rundreise (Arizona, Kalifornien, Nevada und Utah) liegen hinter mir. Etwa 5.500 km über die Highways gefahren, folgende Punkte dabei besichtigt:
• Zion National Park • Bryce Canyon National Park • Capitol Reef National Park • Page – Lower Antellope Canyon • Grand Canyon National Park South Rim • Buffalo Bill’s Resort und Casino • Calico (Ghost Town Park) • Universal Studios Hollywood • Disney’s California Adventura • Disneyland • Sea World San Diego • Knott’ Berry Farm • Highway #1 • San Francisco • Alcatraz • USS Hornet • Death Valley National Park • Las Vegas – Stratosphere Tower • Heli-Flug, Grand Canyon National Park North Rim
Der aufmerksame Leser wird auf obiger Liste, SFMM vermissen. War auch eingeplant, ist aber dann nach bis dato 14-tägiger Reise inklusive 5 Tage Freizeitparks gegen einen Erholungstag ausgetauscht worden. Die meiste Zeit lagen die Temperaturen bei über 42 Grad im Schatten, die Parks alle megavoll (meistens über 60 Min. Waiting Time) – und die Preise katastrophal teuer.
Dafür konnte ich alle Ride-News ausgiebig testen – und bin bei keinem enttäuscht worden. Genaue Berichte über:
• Revenge of the Mummy – The Ride (bei Universal Hollywood) • Tower of Terror (im California Adventure) • Journey to Atlantis (aus Sea World San Diego) und • X-Scream auf dem Stratosphere Tower in Las Vegas
folgen. Enjoy the Photo Report – Feedback erwünscht
Wolfgang
Das Copyright aller Fotos liegt bei Nina Payer und Wolfgang Payer (außer zum persönlichen Gebrauch).
Von Wien um 11:00 Uhr Abflug via Washington nach Las Vegas, Ankunft Ortszeit 18:00 Uhr. Die Anreise dauerte von Haustür zu Haustür etwa 20 Stunden.
Eine halbe Stunde bevor man Las Vegas erreicht, fliegt man nur über Wüste und Felsformationen.
Las Vegas
Der STRIP mit den teuren Hotels. Vegas ist flächenmäßig sehr groß, jedoch besteht es überwiegend aus nur eingeschossigen Häusern. Einzig in der Mitte liegt der Strip, an dem links und rechts die exklusiven Hotels liegen, die durch ihre Höhe auch von jedem Punkt in Vegas sichtbar sind.
Übernachten in Las Vegas, im Hotel Best Western Mardi Gras.
Wie es sich herausstellte, sind die Best Western vom Preis-Leistungs-Verhältnis die besten Hotels. Sie liegen meistens sehr zentral, die Zimmer sind sehr geräumig, zwei große Doppelbetten – und man kann meisten mit dem Auto direkt vor der Zimmertür parken.
Fahrt von Las Vegas zum Zion National Park (3 Std., 255 km). Im Zion fahren ständig kostenlose Busse, die an diversen Punkten halten. Wanderung zu The Narrows (eine Schlucht die immer enger wird, bis man nur mehr im Bach gehen kann).
Für die National Parks lohnt es sich, einen Park Pass zu kaufen (50 Dollar), wenn man mehr als zwei National Parks besuchen will. Diesen bezahlt man pro Fahrzeug, egal wie viele Personen mitfahren, gültig für ein Jahr.
In jedem National Park gibt es die Möglichkeit zum Reiten oder ein ATV (All Terain Vehicles – diese 2-spurigen Motorräder) zu Mieten.
Trecking-Schuhe sind für alle National Parks notwendig.
Auf der im folgenden, beschrieben Route durch die National Parks gibt es oft über 100 km lang keine richtige menschliche Siedlung, gelegentlich eine Ansammlung von etwa 20 Häusern, ebenso gibt es wenige Tankstellen und fast überhaupt kein Restaurant (genügend Getränke vorher im Supermarkt einkaufen).
Parkplatz im Zion. So sieht man viele Amerikaner Urlaub machen: ein riesiges Wohnmobil - und dahinter auf einer Starrachse wird noch ein Jeep mit Fahrrädern und Boot mitgeschleppt!
Unsere Reisegruppe:
Diese "Hörnchen" trifft man in allen National Parks. Hier im Zion waren sie besonders frech und klauten alles Essen, das sie kriegen konnten.
Weiterfahrt zum Bryce Canyon (2 Std., 150 km) – wunderschöne Straße mit sensationellen, landschaftlichen Schönheiten.
Euer Trip zeigt, wie es sein sollte: Nicht nur in die Parks gehen, sondern auch mal was vom Land anschauen. In eurem Fall scheint es sich ja richtig gelohnt zu haben, die Landschaften sehen klasse aus.
Ich freu mich auf die nächsten Teile!
Keep on riding Real Coasterfreak :D [small]"The stone is the key!"[/small]
Wanderung im Bryce Canyon NP. Die Trails (Fußwanderwege) beginnen in der Nähe vom Amphietheater (schönster und größter Aussichtspunkt). Der Navajo Loop Trail ist ein 3,5 km langer Rundweg, der beim Sunset Point beginnt. Der Trail besteht aus einem relativ steilen Abstieg sowie einem steilen Aufstieg (160 Höhenmeter) und dauert je nach Kondition ein bis zwei Stunden. Tagsüber ist es sehr heiß im Bryce, abends kühlt es sehr stark ab. Daher empfiehlt es sich bei diesem Trail nach links den Abstieg zu wählen, weil der rechte Weg für den Aufstieg schattiger ist. Der Wanderweg ist wunderschön, man weiß nicht wo man zuerst hinsehen soll.
Später Weiterfahrt mit dem Auto. Es gibt eine asphaltierte Straße in Nord-Süd-Richtung die 35 km lang ist, man kann bei allen Aussichtspunkten mit dem Auto parken.
Am Spätnachmittag, Weiterfahrt Richtung Capitol Reef National Park (2 Std., 170 km).
Der Bryce ist sehr eindrucksvoll. Dort könnte man eine ganze Woche mit Wandern verbringen. Übrigens - der Bryce ist das Vorbild für die Kulissen von "Big Thunder Mountain Railroad" bei Disney.
Auch ich möchte mich für die bisherigen und die hoffentlich noch folgenden Bilder bedanken. Ich war mit meinen Eltern vor fast genau einem Jahr im Westen der USA unterwegs, mit einer etwas ähnlichen Tour. Sprich Las Vegas, Grand Canyon, Bryce Canyon, Calico etc. haben wir ebenfalls alles mitgemacht. Deine Bilder wecken Erinnerungen...ich denk schon die ganze Zeit "Den Navajo Loop bist du auch gelaufen" ;-)
>...ich denk schon die ganze Zeit "Den Navajo Loop bist du auch gelaufen"<
Wie man halt so läuft ... mit einer Digitalcamera, einer Videocamera, jede Menge Ersatz-Akkus, bei weit über 40 Grad im Schatten - dabei gab's eigentlich fast keinen Schatten! ;-)
Letzte Bearbeitung am 02-Aug-04 um 08:58 Uhr () >wär es nicht möglich für jeden neuen Tag (Bericht) einen eigenen Beitrag zu eröffnen? >Irgendwann werden die Ladezeiten unerträgliche Grüße,
Warte mal noch 3 Beiträge...
[small]Warum wird das immer wieder vergessene Grüße...[/small]
>...dass im Eröffnungsposting diesmal keine Bilder sind denn damit werden die Ladezeiten ja nochmals verkürzt<
Ja - dass war aus diesem Grund so geplant. Weiters sind die Fotos soweit wie möglich komprimiert. Bei den dann kommenden Freizeitparkfotos werde ich dann bez. hoher Stückzahl und Ladezeiten - diese in mehrere Beiträge aufteilen.
So und jetzt kann man alle ansehen. Der Bericht gefällt mir übrigens sehr gut. Folgen noch mehr Las Vegas Bilder? Dann freue ich mich nun auf weitere Fortsetzungen.
>Der Bericht gefällt mir übrigens sehr gut.< Danke - deiner war auch sehr toll - speziell der von meinem Lieblingspark IoA.
>Folgen noch mehr Las Vegas Bilder?< Ja, jede Menge.
Aber ich bin erst beim Sortieren. Gerade mit California Adventure fertig geworden (106 Fotos) Zwischendurch muss ich auch mein Video schneiden und vertonen ... ach ja - und irgenwann arbeiten gehen und etwas schlafen :-) und dann muss ich noch die HP updaten ... irgendwann ...
Sollte ich jemals einen USA Trip planen, sind es genau DIESE Bilder, die mich davon abhalten, nichts ausser Freizeitparks besuchen zu wollen :) *sabber*
Fahrt durch den Capitol Reef National Park. Der Park ist bekannt für seine spektakuläre Wüstenhochlandschaft und den farbenprächtigen Gesteinsfalten.
ähh - wo seid ihr denn alle!?
Unser Best Western Hotel - total in der Einöde - abseits der Zivilisation
Sonnenaufgang
On the road again ...
Weiterfahrt zum Monument Valley. Der Highway vom Capitol Reef zu Monument Valley ist sehr schön und extrem abwechslungsreich in Bezug auf Landschaft und Gesteinsformen.
Diese Weite ist fantastisch - ein Foto kann das gar nicht so richtig wiedergeben
Zwischenstopp Nähe Mexican Hat, beim Goosnecks State Park. Der Park liegt nur wenige Meilen abseits der Hauptstraße, ist kostenfrei und zeigt sehr eindrucksvoll wie ein Fluss einen Canyon formt. Mehrere große und hohe Canyon-Neander sind auf einen Blick sichtbar.
>>Ich bin auch sehr gespannt auf neue Bilder! > >Ich bin auch ganz gespannt auf Bilder! >Ist Deine Kamera wieder Da? > >Übermorgen ist Donnerstag! > >*scnr* Stefan
Thaihinchen läßt sich nicht unter Druck setzende Grüße,;)
Und zurück zum Thema: Faszinierende Fotos. Vor zwei Jahren waren wir bis ins Planungsstudium einer ähnlichen Tour gekommen, leider wurde das nichts. DIese Bilder liefern viele Gründe, das Thema wieder aufzunehmen. :-)
Bitte: Für die nächsten Bilder unbedingt neuen Thread starten, langsam wird es sehr lang...
>Bitte: Für die nächsten Bilder unbedingt neuen Thread starten, langsam wird es sehr >lang...
Einen neuen Thread halte ich für nicht sinnvoll. Es gibt doch hier die wunderbare Funktion, dass eben nicht generell alle Postings einen Threads angezeigt werden sondern man gezielt die neuen Beiträge einzeln anklicken kann.
>Wenn man fragen darf, was hast der ganze Trip so gekostet mit allem drum und dran?<
Kosten jeweils für 4 Personen:
Freizeitparks Tickests für 5 Tage: 953 Dollar (ohne Essen) Sonstige Eintritte, Gegühren und Tickests: 736 Dollar Leihwagen: 1680 Euro Benzin: 438 Dollar
Und dann sind da noch die Flugtickests, Hotels und Verpflegung.
Vormittags Fahrt durch Capitol Reef zum Monument Valley (330 km)
Nachmittags Ankunft im Monument Valley. Das Tal ist Indianerland und wird von den Navajos verwaltet (sind von der Steuer befreit). Die Indianer sind sehr sehr freundlich. Insgesamt gibt es rund um Monument Valley 72 Stämme mit 11.000 Personen, davon leben 950 Personen im Valley.
Im Monument Valley gibt es beim Visitor Center einen Loop, den man mit dem eigenen Auto befahren kann oder man kann eine Jeep-Tour mieten. Da der Loop aus einer relativ unwegsamen Sandpiste besteht, haben wir für 40 Dollar pro Person eine 2,5 Std. lange Tour gebucht. Die Tour hat dann 3 Std. gedauert und war sensationell. Der Fahrer war sehr nett, hat uns sogar bei einem Stopp ein altes Indianerlied vorgesungen.
Der Jeep
Eine (ehemalige) Hütte der Navajos
Für John Wayne und die Film-Crew war das damals sicherlich nicht einfach, in dieser staubigen und sehr heißen Gegend die Western zu produzieren. Ich war nach einigen kleinen Kletterpartien zum Fotografieren ziemlich geschlaucht.
Wie schon erwähnt, dass beste Preis- Leistungsverhältnis sind die Best Western (siehe FTI-Katalog: http://www.fti.de)
Die Best Western bieten: sehr schönes und großes Zimmer mit zwei großen Doppelbetten Fernseher, Föhn, Bügelbrett und Bügeleisen. Die Möglichkeit um wenig Geld zum Wäschewaschen (Münz- Waschmaschinen und Trockner in den Gängen) Meistens direktes Parken direkt vor dem Hotelzimmer. Und meisten zentrale und doch ruhige Lage.
Das billigste Hotel war in Las Vegas, das Best Western Mardi Gras – 10 Dollar pro Person und Nacht.
Das teuerste, ebenfalls in Las Vegas - das Mirage – mit durchschnittlichen 52 Dollar pro Person und Nacht (in Vegas ist es am Wochenende erheblich teurer als wochentags).
Zwischen 17 und 26 Dollar pro Person und Nacht lagen die Preise auf unserer Rundreise.
Bei den National Parks sollte man in der Hauptreisezeit (Juli August) auf jeden Fall vorbestellen, weil die Zimmer-Kapazitäten dort sehr sehr gering sind – und das nächste Hotel oft 100 Meilen entfernt.
zuerst möchte ich mich auch bei dir für diesen Bericht und die ersten Bilder bedanken, man habt ihr etwas erlebt. Da bin ich dann doch etwas neidisch!
Für alle die jetzt Lust bekommen haben auch einmal ins "Monument Valley" zu fahren habe ich noch einen guten Tipp: Als ich vor 5 Jahren dort war konnte man eine Tour durch das Tal mit den Indianern inklusive einer Übernachtung buchen. Hat uns, glaube ich, 30 Dollar gekostet und war inklusive eines "indianischen Abendessen", traditioneller Musik und abendlicher "Geisterstunde" (sie haben uns von ihren verschiedenen Göttern und Geistern berichtet) unter einem glasklaren Sternenhimmel. Einen solchen Sternenhimmel habe ich sonst noch nirgends erlebt, im Umkreis von 100 km kein elektrisches Licht und der kalte Wüstenhimmel! Am Morgen sind wir dann zum Sonnenaufgang zu den "Totem-Poles" gefahren und habe die Sonne direkt zwischen den Steinsäulen aufgehen sehen - unbeschreiblich.
Wer also durch den Bericht Lust auf einen Besuch bekommen hat, ich kann euch eine Übenachtung im Valley mit den Indianern nur wärmstens ans Herz legen. Ist nicht teuer und ihr bekommt garantiert unvergessliche Eindrücke!
Ich freue mich schon auf die nächsten Stationen deiner Reise!
Vormittags Fahrt nach Page (2 Std., 160 km). Mittags Besichtigung des Lower Anthelope Canyon, in der Nähe von Page. Es gibt zwei Anthelope Canyons - den Lower und den Upper, jedoch soll der Lower hübscher sein.
Der Canyon kann nur besucht werden wenn es einige Zeit nicht geregnet hat. Er wird auch von den Indianern verwaltet und Besucher werden zu dem Eingang des Canyons geführt, weil man diesen sonst nicht finden würde.
Der Eingang
Man kann nur mittels dieser schmalen Felsspalte in diesen Canyon einsteigen. Der Boden im Canyon ist meistens sehr eng und rutschig. Die Bodenbreite variert von 10 Zentimeter bis maximal zwei Meter.
Das ist eigentlich die richtige Färbung des Gesteins - den rötliche Ton bekommt es durch den Sonneneinfall. Daher ist Mittags die beste Zeit für einen Besuch in diesem Canyon.
Meine Güte! Wunderschöne Bilder, einfach nur ganz ganz klasse! Auch wenn mir wahrscheinlich bei einem Spaziergang durch so eine enge Felsspalte doch ein wenig anders werden würde...
Page ist durch seine Lage am Lake Powell ein kleiner Fremdenverkehrsort.
Es fährt dort sehr sehr viel Geld auf der Straße herum; z.B. Hummer mit Rennboot, Große Pickups mit Hausbooten oder Jetski im Doppelpack.
Ein Volvo oder ein Mercedes fallen deshalb auf, weil sie mit Abstand die kleinsten Autos sind, die man in dieser Gegend sieht.
Brücke beim Glen Canyon Dam
Lake Powell mit Glen Canyon Dam
Einige Meilen außerhalb von Page (in südlicher Richtung) kann man den Horseshoe Bend besichtigen. Dort führt eine Schotterstraße zu einem Parklatz und von dort aus geht man dann noch eine knappe Meile zu Fuß bis zum Colorado River, der dann dieses beindruckende Panorama bietet.
Fahrt zum Grand Canyon National Park, zur Südkante (3 Std., 220 km). Der Grand Canyon ist 440 km lang, bis zu 1.600 Meter tief und max. 30 km breit. Am South Rim fahren kostenlose Busse entlang und man kann bei den jeweiligen Aussichtspunkten aussteigen. Man kann aber auch an der Kante entlang wandern. Am schönsten ist der Grand Canyon bei Sonnenuntergang. Abends ist es dort sehr kühl, tagsüber nicht zu heiß.
Fahrt vom Grand Canyon zum Buffalo Bills Resort und Casino (6 Std., 550 km) Das Resort liegt etwa 55 Meilen südlich von Las Vegas. Nach sieben Tagen relativer Einsamkeit in der Wildnis, war es fast beklemmend unter den vielen Leuten in einem Casino zu sein. Zwar gab es in den National Parks auch andere Besucher, aber es herrschte dort kein Gedränge und durch die große, offene Weite des Landes, stören andere Touristen nicht.
Obwohl das Resort mitten in der Wüste liegt, besitzt es neben unzähligen Slot-Maschinen, Black Jack- und Roulett Tischen eine große Achterbahn - Desperado, die rund um die Hotelanlage führt. Weiters findet man eine Baumstammrutsche, die innen quer durch das Casino führt und außerhalb einen kleinen Drop besitzt, einen Free Fall Tower sowie viele andere kleinere Attraktionen (Frog Hopper, kleiner Simulator, diverse Spielautomaten).
Jedoch gibt es pro Hotel-Zimmer immer nur zwei Gratis-Tickets für die Attraktionen (Roller Coaster 7 Dollar, Baumstammrutsche und Free Fall je 5 Dollar.) Zähneknirschend zahlte ich noch 34 Dollar auf, damit wir vier einmal mit Desperado und dem Log Fume fahren konnten.
Desperado: Die Bahn besitzt ein interessantes Layout und ist sehr lang. Der Schieneverlauf führt größtenteils auch über den Parkplatz (wie beim Europa Park) ist aber abwechslungsreicher. Der First Drop führt in einem Tunnel - und gegen Ende der Fahrt durch einen künstliche Berg. Die Station befindet sich mitten im Casino (interessant!), vom Lärm her hört man den Aufzug der Bahn im Casino überhaupt nicht, den die vielen Slot-Maschinen übertönen sie. ABER - die Bahn schlägt (intensiver als Volare), zwei Kurven werden durchfahren als ob es " harte Ecken" wären :-( . Das und der Fahrpreis haben uns vor einer Wiederholungsfahrt abgehalten.
Das Casino ist im Westen-Stil recht hübsch thematisiert. Die Zimmer selbst durchschnittlich, der Übernachtungspreis sehr günstig.
Die Baumstammrutsche hat Spaß gemacht, einerseits der Fahrverlauf mitten durch das Casino - und wenn man einige der Figuren trifft, dann schießen sie mit Wasser zurück :-) . Jedoch der Fahrpreis :-(.
Der Free Fall steht relativ lieblos beim Hinterausgang des Casinos.
Danke für die Bilder, sind hauptsächlich geniale Aufnahmen! Aber mal ne Frage in die Runde, bin ich der einzige der bei dem Bild an Colorado-Adventure bzw. die zwei Wildwasserbahnen im PHL denken muss? ;)
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Ich freu mich schon auf die nächsten Bilder, bitte weiter so :)
MfG TomSC [small]"Der wo die Grand Canyons echt riesig findet :+" [/small]
Auf der Fahrt nach Los Angeles (6 Std., 500 km) führte uns ein Zwischenstopp nach Calico. Die Anlage ist relativ hübsch gemacht - man fühlt sich teilweise in den Wilden Westen zur Zeit des Goldrush zurückversetzt. Auf der Main Street werden lustige Showdown-Vorführungen geboten. Jedoch braucht man viel Enthusiasmus um sich nicht geneppt zu fühlen. Neben den 6 Dollar Eintritt kann man für 2 Dollar mit einem kleinen Zug mitfahren – der Rundkurs beträgt aber weniger als 200 m. Auch das gestellte Goldwaschen und die Besichtigung einer kleinen Mine müssen extra bezahlt werden. Alle "Attraktionen" hat man in 30 Minuten besichtigt.
Die meisten Goldsucher haben sich in dieser Wildnis, rund um das Städtchen wo sie ihren Claim hatten, ein kleines Loch gegraben und darinnen geschlafen.
Wir haben in Calico ca. 1 bis 1,5 Stunden verbracht. Es war unsagbar heiß und man sagte uns, dass das noch ein kühler Tag war.
Wir hatten es hier schon mal im Forum, aber es sei noch mal kurz erwähnt, das Calico zu Knotts Berry Farm gehört. Es ist also natürlich ziemlich kommerziell ausgelegt, soll sich aber wohl nur selber tragen...
Der Gang durch die Mine ist ganz nett, wir haben außerdem noch das "schiefe Haus" besichtigt. Eine Art Casa Magnetica (Phantasialand) für Calico... mehr ist aber wirklich nicht da zu sehen...
Bei uns auch - und diese Bezeichnung ist noch untertrieben !!! Aber in dieser wüstenähnlichen Gegend ist es scheinbar immer heiß.
(Außer in San Francisco, war es während unserer Rundreise immer extrem heiß, wir haben die ganzen 4 Wochen keinen Regentropfen gesehen.)
Was mich erstaunt hat, dass doch relativ viele Besucher Calico in dieser Einöde besuchen. In der einen Stunde in der uns durch den Ort schleppten – kamen etwa 30 Pkw’s und zwei Busse.
Die Strecke von Las Vegas nach Los Angeles führt 500 km lang durch Wüste und Felsenmassive, gelegentlich einige eher armselige Ansiedlungen von wenigen Häusern und kleinere "Dörfer". Erst wenige Meilen vor Los Angeles beginnt die Vegetation und schlagartig die “Zivilisation“.
Los Angeles – ist sicherlich eine der hässlichsten Städte in den USA. Viele breitspurige und baufällige Highways durchziehen diese flächenmäßig riesengroße Stadt (Durchmesser von etwa 120 km). Es gibt keine Tages- oder Nachtzeit ohne Stau. Von Universal City zu Disney braucht man ohne Stau eine Stunde mit dem Auto. Sicherlich gibt es auch einige hübsche Plätze in L.A. - jedoch nicht für den Durchschnittstouristen. Die teuren und hübschen Gegenden sind gut abgeschottet. 90 Prozent der Stadt sieht aus wie ein baufälliges Industriegebiet.
Hollywood Sign kann nicht besichtigt werden, weil die Hollywood Hills für den öffentlichen Verkehr gesperrt sind.
Aussicht vom Griffin Park
Die folgenden Bilder zeigen den einen Teil von Downtown (Banken-Viertel) wo sich unser Hotel befand.
Ja das ist er - der berühmte Walk of Fame. Weil ich nicht gleich die Sterne auf den Gehsteig sah, habe ich mehrmals auf der Karte nachgesehen, ob ich mich verfahren hätte. Den diese abgefuckte Straße mit unzähligen Obdachlosen und Billig-Shops die nur Ramsch verkaufen, macht wirlich keinen guten Eindruck.
Das weltberühme Premieren - Mann’s Chinese Theater. Jede Menge verkleideter Gestalten stehen neben den dazugehörigen Sternen herum.
Raus aus dem Auto, die Camera und das Geld gut festgehalten - zwei drei Fotos - und weg aus dieser Gegend!
Einzig Beverly Hills mit seinen Nobel Villen und der relativ kurze Rodeo Drive wirkt gepflegt. Dort findet man gelegentlich auch einige Straßen die von Palmen gesäumt sind.
Hier zwei Beispiele von "kleinen" Villen
Übernachtung im Hotel Figueroa, in Downton – und somit hört man die ganze Nacht die sehr durchdringenden Sirenen der Einsatzfahrzeuge, die ständig unterwegs sind. Die Zimmer sind muffig, die Pool-Anlage dürfte begehrt sein, da dort abends ständig irgendwelche Feste mit teils "schrägen" Publikum stattfanden. Obwohl das Hotel im maurischen Stil gehalten ist, wirke es auf uns, vom Charakter her, wie der Tower of Terror (Vorfreude! :-) ).
Haupteingang
Restaurant im Hotel
Ausblick vom Hotel Zimmer
Die Sehenswürdigkeiten kann man innerhalb von 2 Stunden besichtigen – aber es wäre besser diese Zeit anderswertig zu nutzen - z.B. Freizeitparks :-). Obdachlose sieht man überall in der Stadt - es sind sehr sehr viele.
Im Norden von Los Angeles findet man Santa Monica, mit dem Santa Monica Pier. Die Gegend ist etwas hübscher als L.A. und der Pier wirkt ganz nett. Auf dem Pier befinden sich einige Fahrgeschäfte, die aber nicht gerade einen vertrauenserweckenden Eindruck vermitteln.
Ein Highlight für den Gaumen (nach zwei Wochen Fast Food) ist in Santa Monica das Restaurant “Schatzi on Main“ von Arnold Schwarzenegger (3110 Main Street, Nähe Pier). Ein Gouvernator Wiener Schnitzel mit Kartoffeln und Salat (sowie einem Gratis-Eisbecher) kostet 15 Dollar. Das Schnitzel ist riesengroß (Durchmesser 35 cm) und schmeckt vorzüglich. Auch originales österreichisches Gösser-Bier bekommt man dort. Das Restaurant ist sehr hübsch und allemal einen Besuch wert.
Die Sandstrände bei L.A. sind breit und sehr windig, das Wasser kaum wärmer als 20 Grad.
Es wäre zu penetrant das hinter jeden neuen Stop zu schreiben, aber verdammt nochmal dieser Tripreport rockt wie sonst was!! Mehr mehr mehr davon! Auf noch viele viele weitere Folgen! Keep it up!
(Hm, hinter jedem Satz Ausrufezeichen... stilistisch glaub ich gar nicht gut)
Hallo, mein Mann und ich haben vor ungefähr 8 Jahren die gleiche Rundreise gemacht. Wenn ich jetzt die ganzen Bilder sehe, die zum Teil auch gemacht haben, würde ich am liebsten wieder direkt nach Amerika fliegen. Tolle Bilder-danke !! Sandra
Das Disney Resort liegt im südlichen Teil von Los Angeles. Im Resort findet man die teuren Disneyhotels, preisgünstige Hotelketten, Downtown Disney (Shops und Restaurants) und Parkhäuser. Von den Parkhäusern aus fahren kleine Shuttlezüge zu den Ticketkassen der beiden Freizeitparks. Und von den Kassen sind es jeweils nur einige Schritte zum Eingang von Disneyland oder Disney’s California Adventure.
Shuttle
Disneyland ist der erste und älteste Disney Park - und er sieht überhaupt nicht alt aus ;-)
Das Schloß, obwohl im Verhältnis zu den anderen Disney Parks relativ klein, ist trotzdem sehr hübsch.
Die erste Attraktion die wir ansteuerten - Indiana Jones Adventure - The Ride. Nicht zu verwechseln mit der eher nicht so besonders guten Stunt Show Indiana Jones, in den MGM Studios in Florida. Indy in Kalifornien ist so ziemlich einer der besten Rides weltweit - vergleichbar mit Spiderman in den Islands of Adventure - eventuell sogar eine Spur besser.
Das Theming ist so etwas von perfekt - wie man es leider selten erlebt. Man betritt den Eingang eines Tempels und geht einen scheinbar nicht endenden Gang entlang. Dieser Zugang zum Ride wechselt auch mehrmals seinen Charakter, mal windet er sich höhlenartig, dann wieder sieht man spitze Pfähle mit Skeletten dazwischen, ... und dann nach diesen scheinbar endlosen Fußmarsch der immer tiefer und tiefer in die Unterwelt führt, kommt man zur Ladestation, in der Jeep ähnliche Fahrzeuge warten, die ident sind mit den Fahrzeugen vom Dino Ride im Animal Kingdom Florida. Und sitzt man dann in dem Fahrzeug, so fährt es rasch hinein in das Abenteuer vom Temple of the Forbidden Eye. Diese rasante und vor allem geniale Fahrt kann ich jedem empfehlen. (Dafür lasse ich sogar einen B&M links liegen.)
Wir hatten Glück an diesem Vormittag. Indy 10 Min. Wartezeit. Dann gleich daneben zur Jungle Cruise, wieder 10 Min. – weiter zum Haunted Mansion, 5 Min., Pirates of the Caribbean, wieder 10 Min. (ich hatte das Empfinden, dass die kalifornische Piratenfahrt länger dauert als in Florida und mehr bietet?), Fast Pass für Splash Mountain, bei Matterhorn Bobsleds 20 Min, dann noch einen Fast Pass für Star Tours, dazwischen Honey I shrunk the Audience mit 15 Min. Aber dann war unser Glück vorbei. Ab 13:00 Uhr – ohne Ausnahme alle Attraktionen 60 Min. Waitingtime. So was von voll im Park habe ich noch nicht erlebt. Außerdem gab es dann auch keine Fast Pässe mehr.
Noch einige nette Erinnerungen: Space Mountan closed, Big Thunder – down den ganzen Tag – und nachdem wir eine Stunde bei Indy warteten, einige Meter vor der Station (eine halbe Stunde vor Parkschluss) – Indy down! :-(
Aber trotzdem haben wir an diesem Tag viele Rides (einige auch zweimal) geschafft – und waren dann durch die Hitze im Park (42 Grad im Schatten) um Mitternacht auch geschafft.
Gastro war sehr teuer: Hot Dog zwischen 6 und 8 Dollar, alkoholfreies Getränk zwischen 3 un 5 Dollar (in allen Parks!)
Weiter Fotos von diesem und den anderen Parks folgen ...
Sehr schöne Fotos, auch mal von Dingen, die sonst keiner fotografiert..
Auch dieser Fotobericht weckt schöne Erinnerungen an meinem Besuch im letzten Jahr. Einzig und Allein die #####enden Vögel in den Bäumen über der Warteschlange vom Alice im Wunderland Ride störten meinen Gesamteindruck. Der Ride-Op hatte dafür einen großen Sonnenschirm, der natürlich schon total weiß war, die Gäste hatten das "Vergnügen" eines Spießrutenlaufes...
Matterhornblitz - eine wunderschöne und rasante Achterbahn.
Bahnhof
Einfahrt zum Lifthill (im Dunklen).
Die Fahrt ist teilweise Indoor (mit einigen Effekten) und teilweise als Dueling ausgelegt.
Splash Mountain - wer ihn kennt, dem gefällt er - wer ihn nicht kennt, sollte ihn auf die Must-Do-Liste setzen ;-)
Bahnhof
Wir hatten ein zwei Tages-Hopper-Ticket für Disneyland und Adventure Californis - und haben auch bedingt durch die unterschiedlichen Öffnungszeiten, öffters pro Tag den Park gewechselt. (Adventure California folgt im nächsten Beitrag.)
Einfach genial, Es macht richtig spass deine Bilder anzuschauen. Toll aber das sieht doch schon ein wenig Versaut aus oder? ;) Was haben sich die Erbauer dabei nur gedacht.