Letzte Bearbeitung am 20-Dez-03 um 10:05 Uhr () Hi,
war denn sonst niemand vom FKF da? Komisch, da wird nicht nur eine neue Achterbahn mit neuer Technik in Deutschland eröffnet, sondern gleich ein ganz neuer (Indoor)Park und niemand geht hin....
Also, mindestens einer war da: nämlich meine Wenigkeit.
Aus Zeitgründen gibt es erstmal nur Fotos. Ein längerer Bericht folgt.
Ein kurzes Fazit aber doch: Der Space Park Bremen (oder besser das Space Center im SPB) ist auf hohem Niveau. Gestern liefen zwar zwei Attraktionen nicht (bzw. eine erst später), aber alles war "im Plan" und für ein Soft-Opening so wirklich OK.
Alle geöffneten Attraktionen (IMAX, 2 Darkrides, Coaster, Turm) liefen problemlos. Stargate sollte um 15 Uhr öffnen, da war ich aber schon wieder weg. Merchandising sehr komplett und attraktiv, Food-Angebote reichhaltig und wirklich nicht überteuert.
Ich muss sagen, ich bin begeistert. Gefällt mir sehr gut was ich da sehe. Freue mich schon drauf das nächstes Jahr mal selber in Augenschein nehmen zu können.
CU, Michael
-- I laugh in the face of danger, ... and then I hide until it goes away --
Hallo, also ich war am 19.12.03 auch dort und teile Deine Meinung nicht so ganz.
Ich hatte mir etwas mehr erhofft. Gut technische Pannen sind nicht zu ändern, jedoch in dem Ausmaß? Die Mitarbeiter, (welche anzahlmäßig mehr waren als die Besucher) waren sehr nett motiviert und zuvorkommend, aber keiner konnte zumindest mir richtig Auskunft geben.
Viele Toiletten waren zwar ausgeschildert, aber verschlossen. Der interaktive Darkride, okay war mein erster hat mir überhaupt nicht gefallen, aber das ist geschmackssache.
Im Bistro, (sehr modern, *lach*) bekommt man am Eingang eine Karte, auf der mit einem Kuli!! die Geldbeträge eingetragen werden. (Modern wie in der Zukunft). Und am Ausgang bezahlt man das verzehrte dann. Da könnte ich mir ein bessere Lösung vorstellen. Positiv jedoch Kaltgetränke sind als Refill. (also einmal zahlen und immer wieder auffüllen)
Stargate ist ein Flugsimulator, mit einer 3-minütigen Pre Show. Ich hatte bis zuletzt gehofft, das sich das Stargate öffnet, aber leider nein.
Die Achterbahn ist für mich etwas klein. Der Bildschirm wird ja über dem Kopf festgehalten, nur bin ich dann immer rechts und links an die (zwar gepolsterten) seitlichen Stangen gestoßen.
Mein Fall ist es nicht unbedingt, aber dennoch werde ich in 2004 noch mal dort einen Besuch "wagen"
Letzte Bearbeitung am 20-Dez-03 um 13:30 Uhr () >Ich hatte mir etwas mehr erhofft. Gut technische Pannen sind nicht zu ändern, jedoch in >dem Ausmaß? >Die Mitarbeiter, (welche anzahlmäßig mehr waren als die Besucher) waren sehr nett >motiviert und zuvorkommend, aber keiner konnte zumindest mir richtig Auskunft geben.
Bei einem Soft Opening ist das mehr als Normal und sollte erwarted werden. Auch aus genau diesem Grund gibt es soft Openings überhaupt!
>Im Bistro, (sehr modern, *lach*) bekommt man am Eingang eine Karte, auf der mit einem >Kuli!! die Geldbeträge eingetragen werden. (Modern wie in der Zukunft). Und am Ausgang >bezahlt man das verzehrte dann. Da könnte ich mir ein bessere Lösung vorstellen. >Positiv jedoch Kaltgetränke sind als Refill. (also einmal zahlen und immer wieder >auffüllen)
Hm, scheint ja sehr bei Amerika abgeguckt zu sein. Ich fand die Lösung eigentlich immer sehr ideal.
Von den Bildern muss ich sagen dass der Park SEHR lecker aussieht. Besonders für Deutschland doch mal eine willkommene Abwechslung. Ich hoffe ich komme irgentwann mal dahin.
The only difference between genius and insanity is success. Gruss, Dragon den die Bilder überzeugt haben Khan
Nachdem ich glücklicherweise nicht so weit weg wohne, hab ich dem Park heute auch einen Besuch abgestattet.
Wie bereits geschrieben wurde war extrem wenig los, überall waren sehr viele Mitarbeiter, die oft nur gelangweilt herumstanden - ich gehe davon aus, dass die Zahl sich spätestens nach dem Grand-Opening den Besucherzahlen anpassen wird.
Zu den einzelnen Rides will ich nicht allzu viel sagen, aber zu überragend fand ich die meisten leider eher nicht. Die Umgebung des "Space-Shot" besteht im Einstiegsbereich leider nur aus kaltem Beton, was zusammen mit der Geräuschkulisse nicht wirklich eine Augenweide ist. Der Abschuss kommt ziemlich überraschend, wenn alle Bügel geschlossen sind erscheint kein Countdown oder ähnliches, man wird halt abgeschossen, wenn der Bediener soweit ist und auf den Knopf gedrückt hat :-)
Nach dem Abschuss erfolgt noch ein Fall von oben: Eine genaue Erklärung habe ich zwar leider nicht, aber ich würde vermuten dass das Fahrprogramm noch nicht ausgereift ist, denn der Fall der Gondel ist leider relativ öde, transportable Shot'n'Drops bieten im Fall erheblich mehr Thrill.
Insgesamt muss noch einiges getan werden, vor allem wirkt das Foyer des Space-Centers etwas leer (logisch, wenn die eigentliche Einkaufspassage keine Läden enthält) und trist.
Ich hoffe aber natürlich sehr, dass sich die BEsucherzahlen im oberen Bereich einpendeln werden und werde auch regelmässig mal wieder dort vorbeischauen.
Wie sieht das mit dem Freefall neben der Rakete aus? Gibt es da ordentlich Airtime (a'la S&S), wenn man oben ankommt oder ist das so eine lasche Kirmesversion?
Also gestern war der Space Shot nicht wirklich aufregend. Ich hoffe es liegt an dem Programm aber ich befürchte, dass die Huss Shot'n'Drops nicht wirklich die Airtime Bringer sind. Mag sein, dass dies für die etwas gehobenere Klientel des Space Centers okay ist, für Thrill Fans ist es das nicht. Trotzdem gute Thematisierung des Turms. Würde ich mir so, auch in dem ein oder anderen Freizeitpark wünschen.
Letzte Bearbeitung am 21-Dez-03 um 10:14 Uhr () Sehr schöne Bilder Kai. Also von der Optik her gefällt mir der Park sehr. Leider kann ich das bisher nur anhand der Bilder festmachen, allerdings hoffe ich das ich den Park so schnell wie möglich besuchen kann.
Sieht echt recht vielversprechend aus. Wollen wir mal hoffen, daß sich dieses moderne Teil auch durchsetzt, da die Sterne fürs Space Center ja dann doch nicht so günstig standen, bezw. stehen. Gestern lief im Fernsehen ein kleiner Bericht zum Soft Opening, war aber nicht sehr aussagekräftig. Wenn denn jetzt auch noch die Lokalitäten vermietet werden können, dann wird sich wohl hoffentlich ein Erfolg abzeichnen können, denn schließlich war es ja auch mitunter das Ziel, die Shopper beim shoppen ins Space Center zu locken. Doch da ja da im Moment Ebbe herrscht, wollen wir mal hoffen, daß sich dies zum Offiziellen Start noch ändert. Wäre schade wenn man jetzt schon ans einstampfen denken würde. Trotzdem, gesehen haben sollte man es wohl auf jeden fall mal. :9
Wohoo wie geil ist das denn Bremen hat sowas? Da ist mal im 1 Stunde entferntem Bremen was los und ich weiss es gar nicht?! Was sind denn das für Coaster, sind die erwähnenswert? Anscheinend mit Inversionen?
Kure Zusammenfassung des Artikels: Reine Verschwendung von Subventionen, viele Planungsfehler, macht eh bald dicht. Ach ja, Achterbahn hat keine Loopings.
Der Wunsch, in Bremen im Jahr 1,5 Millionen Besucher zu begrüßen, scheint mir aber doch sehr optimistisch geplant zu sein. Immerhin hatte der Heidepark dieses Jahr 1,3 Millionen Besucher und dessen Angebot scheint mir dann doch noch etwas umfangreicher. Zumal ja 22 EUR Eintritt, auch nicht gerade nachgeschmissen sind. Wir werden sehen.
Weltraum-Illusion für 18 Euro pro Nase Seit zehn Jahren wird in Bremen am Entertainment-Projekt "Space Center" gearbeitet. 500 Millionen Euro wurden investiert. Gestern öffneten sich erstmals die Türen fürs Publikum Aus Bremen Klaus Wolschner "Geil", sagt Necla, ein türkisches Mädchen aus der 5. Klasse in Gröpelingen - dem Bremer Stadtteil, in dem gestern das Space Center eröffnet wurde. Dutzende von SchülerInnen waren zur "soften Eröffnung" des Raumfahrt-Parks als Ehrengäste eingeladen, weil sie sich an einem Schüler-Wettbewerb beteiligt hatten. Stundenlang konnten sie sich zum Nulltarif vergnügen.
Die Schulkinder tummelten sich bei dem, was die Veranstalter "Galaxie Express" nennen, "dem weltweit ersten und einzigen Indoor-Roller Coaster für virtuelle Lichtgeschwindigkeit". Die Schüler reden einfach von "Achterbahn", fünf, sechs, sieben Mal fahren sie die Tour. Auch wenn es hier keine "Loopings" gibt wie auf der echten Achterbahn, wie ein Mädchen erklärt. Ein anderes Mädchen beschwerte sich über das Gewicht des schweren Helmes, den man während der Fahrt herunterziehen muss, um sich daran festzuhalten und auf den darin integrierten Bildschirm zu schauen. Das Video während der Fahrt soll die "Lichtgeschwindigkeit" zu dem ansonsten eher gemächlichen Achterbahn-Vergnügen hinzufügen: Per Bild-Illusion rast man wirklich durch den Weltraum und wenn es, während man von den schnellen Bildern ganz gefangen ist, unten in der Schräglage der Kurve wackelt, dann soll das echte Weltraum-Gefühl aufkommen. "Jede Kurve wird zur planetarischen Ausweichroute", verspricht der Katalog. Aber von solchen Sätzen aus der Pressemappe werden die SchülerInnen verschont.
Ein Junge, der nicht mit seiner Klasse nach Hause gefahren ist - "ich darf hier noch stundenlang bleiben" - führt uns zum "Planet Quest", seiner Lieblings-Attraktion. Das sei "eine Reise in eine unbekannte Welt", verspricht der Pressetext. "Wissenschaftler haben einen außerirdischen Code geknackt". Auch das erschließt sich nicht, wenn man ohne Pressetext in die Fünf-Personen-Kabine steigt. Auf Schienen fährt die Kabine durch dunkle Gänge, dreht sich um die eigene Achse, an den Wänden erscheinen große Bildschirme. Da die Besucher von "Planet Quest" eine 3D-Brille aufhaben, kommen die merkwürdigen Figuren aus der Leinwand hin und wieder verdammt nahe an einen ran. Eine Geisterbahn wird die Fahrt dennoch nicht, zu schön sind die bewegten bunten Bilder, der Schrecken der Geister fehlt.
Der große Vorteil am ersten Tag ist, dass so wenig BesucherInnen gekommen sind. Die erwachsenen Besucher flanierten durch die weiten Flure und hatten freien Blick auf die Phänomene der Ausstattung - Klangeffekte und Lichtprojektionen des riesig großen Innenraumes mit seinen verwirrenden Gängen sollen für eine "Cosmophere" sorgen. Überall flimmern Bildschirme - teilweise so galaktisch schnell, dass das Auge die Bilder kaum fixieren kann.
"Die Attraktionen machen süchtig", sagt der Erfinder der Idee des Space-Parks, der Kernphysiker Wolfgang Wilke. Die größte der angekündigten Attraktionen, der "Star Trek Borg Encounter, die ultimative Star Trek Erfahrung", war beim "soft opening" noch nicht betriebsbereit. Ebenso "Stargate 3000", ein High-Tech-Simulator, in dem 35 Gäste "erleben, was passiert, wenn das Tor zu anderen Dimensionen geöffnet wird".
Während die Kinder die IMAX-Vorführung einer Reise zur Raumstation eher "blöd" fanden, hatten die erwachsenen Besucher oft hier ihr erstes richtiges "Aha"-Erlebnis. Der Text zu dem Film ist naive, banale NASA-Prosa, in der alles positiv ist und Abstürze des Space Shuttle einfach keinen Platz haben, weil alles eben positiv ist. Aber die Bilder sind dennoch beeindruckend, und mancher hatte hier sein erstes IMAX-Kinoerlebnis: Die Dreckteilchen in der Staubwolke beim Start der Ariane-Rakete fliegen bis direkt auf die Brille, und mit dieser 3D-Brille auf der Nase sitzt man praktisch mittendrin in der Raumstation.
Außerhalb des Space Center-Gebäudes hat die Maschinenbaufirma Huss eine ihrer "Shot'n Shot"-Geräte aufgebaut: 65 Meter hoch werden die fest angeschnallten Menschen geschossen, das ist das Gefühl, das die Astronauten beim Start auch haben. Nur haben sie keinen freien Blick über die Dächer von Gröpelingen.