Das rote Rad wirkt eigentlich an Ort und Stelle sehr gut. Die gesamte Beleuchtung wird noch etwas adaptiert in den nächsten Wochen, denn hier ist die Problematik mit den Anrainern, die nur etwa 70 m entfernt ihre Schlafzimmerfenster haben.
Sehr gelungen finde ich die Beleuchtung an den Booten, vor allem wenn sie am Lift hochfahren... da werden sicherlich bald andere Anlagen ihre Boote auch so ausstatten.
Benannt nach Wilhelm von Tegetthoff (1827-1871), einem österreichischer Admiral der Kriegsmarine, gibt es jetzt ein neues Fahrgeschäft im Prater. Vorher stand ein Pressluftflieger auf dieser Parzelle.
Hi, da ja einige von euch schon das Vergnügen hatten, hier als Erinnerung mit dem Star Flyer über den nächtliche Prater - 1,22 Min / 16 MB ... auf meiner Homepage zu finden...
>gibts denn irgendwo auch schon ein Onride-Video von der Wildalpenbahn?<
Derzeit versuchten viele Fahrgäste ein Onride von der Wildalpenbahn hinzubekommen, aber die Bahn macht ihrem Namen alle Ehre, dementsprechend verwackelt und unbrauchbar sind die Aufnahmen. Dafür sind die Fahrgäste begeistert von der eher wilden Fahrt.
Die Sendung Wien heute hatte am 21.04. bei dem Bericht über die Eröffnung recht gute Onride-Aufnahmen gemacht. Leider ist die Sendung online nicht mehr verfügbar.
Ansonsten kann ich Wolfang nur zustimmen, dass Onride-Aufnahmen auf der Wildalbenbahn derzeit recht schwierig sind.
So, der letzte Fotobeitrag von der Wildalpenbahn. Die Bahn läuft stabil ohne Kinderkrankheiten, der Ansturm bez. das Interesse ist groß. Wiener und auch viele Touristen fahren damit, durchwegs Begeisterung nach der Fahrt.
Insgesamt waren das fast 600 Bilder die den Aufbau ein halbes Jahr lang dokumentiert haben, ich hoffe es hat euch interessiert.
Mein Dank an dieser Stelle an Herrn Kern und Waldmann, die Betreiber der Wildalpenbahn im Prater, die mir erlaubt haben diese Fotoserie zu gestallten - und natürlich auch an abc rides switzerland, die diese tolle Anlage entworfen und aufgebaut haben - und die mich ebenfalls bei dieser Fotoserie unterstützt haben.
Du hast Glück, da es ja fast nichts gibt was ich nicht fotografiert habe... ;-)
Ich will jetzt nichts falsches schreiben, irgendwie habe ich in Erinnerung, das pro Boot (wegen dem Spin) vier Fotos geknipst werden. Wie der fertige Druck aussieht, weiß ich nicht, hat mich noch nicht so interessiert.
Mein Dank geht an dieser Stelle an WP, denn deine Fotoserie war wirklich intressant und hat mich auf den Prater und die Wildalpenbahn heiß gemacht. Ich will da unbedingt hin und mir das ganze endlich mal Live anschauen. Deine Bilder haben hohe Qualität und das zeichnet einen Profi halt aus :)
Vielen Dank für die ganze Mühe und für die tollen Fotos!
Die neueste Attraktion im Wiener Prater ist vor allem für jene geeignet, die es nicht zu heftig mögen. Kinder müssen allerdings noch ein wenig warten.
WIEN. Rasante Beschleunigung, kopfüber stehen, den physikalischen Kräften ausgeliefert sein, und dabei doch in Sicherheit – das erwarten Besucher von Hochschaubahnen & Co. Auf der anderen Seite stehen Ringelspiele und Bahnen, in denen vor allem eine jüngere Klientel schon durch bloße Bewegung und ohne Fliehkraft leuchtende Augen bekommt.
Die neue Wildalpenbahn im Wiener Prater findet sich irgendwo zwischen diesen Extrempolen wieder. Von unten kann der Betrachter allerdings nicht wirklich abschätzen, was sich in den Kurven der vor wenigen Tagen eröffneten Bahn so abspielt. Lediglich auf den letzten Metern kann den neunsitzigen Booten bei der Fahrt zugesehen werden. Und das wirkt gar nicht so unspektakulär, wenn auch die Besucher danach eher entspannt als erschöpft aussteigen.
Wie mit der Gondel in Venedig
Entspannt geht es auch zu Beginn zu, nämlich beim Anstellen über eine Brücke zur Einstiegsstelle. Dass man vorher 3,50 Euro für ein Ticket lösen musste, sollte im Budget ja schon eingeplant worden sein. Danach beginnt die „dreiminütige Fahrt auf wildem Wasser“, wie sie der Veranstalter verspricht. Nun, so wild ist der erste Teil allerdings ganz und gar nicht. Denn die Geschwindigkeit, in der das gelbe Boot bis zum Lift treibt, entspricht maximal jener einer entspannten Gondelfahrt durch Venedig – nur eben ohne Gesang.
Spannend wird es dann, wenn das Boot mit Hilfe eines Aufzugs in rund 25 Meter Höhe gehoben wird, wo ein kurzer Rundblick über den Prater erstmals für einen kleinen Glücksmoment sorgt. Dann öffnet sich eine Schranke und das Boot gleitet langsam in den Kanal – Entschuldigung, den Wildbach natürlich.
Gemächlich wird beschleunigt und schon macht sich Enttäuschung breit, weil die Geschwindigkeit nicht wirklich rasant wirkt. Sobald allerdings das Kurvenlabyrinth beginnt, gesellt sich endlich die Zentrifugalkraft hinzu und das Boot dreht sich mit jeder Kurve schneller um die eigene Achse. Hier beginnt der Spaß, fürchten muss man sich aber nicht. Und auch festhalten ist nicht zwangsläufig notwendig, wenn auch die Hand das eine oder andere Mal reflexartig zum Haltegriff zuckt.
Kinder dürfen grundsätzlich mitfahren, allerdings gibt es noch Einschränkungen. Denn bis die Bahn fertig justiert ist, drehen sich die Boote für den TÜV noch zu schnell, daher gilt ein Alterslimit ab 14 Jahren. In ein bis zwei Wochen soll die Bahn aber auch für kleinere Kinder freigegeben sein – und am 1. Mai soll es Ausnahmen geben.
Man bleibt trocken
Nach einer knappen Minute reiner Fahrzeit im Kanal folgt am Ende – da, wo man von unten wieder zusehen kann, Sie wissen schon – noch eine steilere Bergabpassage, bei der Furchtsamen unter Umständen ein kleiner Schrei entfleuchen könnte. Es geht aber auch ohne, ganz bestimmt. Danach geht es wieder in ruhigeres Fahrwasser, zum Ausstieg nämlich.
Wieder im Trockenen geht der Besucher an einem Stand vorbei, wo Fotos von der Fahrt erstanden werden können – für vier Euro pro Stück. Und mit welchem Gefühl? Nun, nicht besonders enthusiasmiert, aber auch nicht wirklich enttäuscht. Und trocken.
Jetzt ist es soweit – “Wildalpenbahn – der Fim“ ;-)
Making Off: - Fahrt mit dem Riesenrad - Fahrt mit einem Kran - zig Rides - und diverse Perspektiven vom Boden aus…
… über 15 Stunden für die Produktion!
Auf dem Film sieht man, dass die Boote in der Schnecke wie wild zu drehen beginnen – und genau diese Passage macht wahnsinnig Spaß. Egal ob Kinder oder Erwachsene, sie kreischen in der Schnecke – und sind glücklich wenn sie es überstanden haben. Eine gemütliche Abfahrt macht nicht den Erfolg aus. Die Fahrgäste sind zwar froh wenn sie die Drehungen überstanden haben, aber keiner will sie missen. Sie sind das besondere an diesem River Splash.
Heute war nochmals der TÜV bei der Wildalpenbahn - jetzt ist die Fahrt für Kinder ab 4 Jahren freigegeben.
Tornado soll ab 1. Juni in Betrieb gehen. Die obersten drei Stufen werden nach dem Beladen der Passagiergondel abgesenkt. Gebremst wird die Gondel, indem der blitzartige Ausleger in die Gegenrichtung dreht.
Innerhalb der Hauptstütze
Die Firme Funtime hat neben dem Tornado auch diesen Eisstand entworfen und gebaut.
Im Zuge des Masterplans, soll bis zum Mai 2008 der Eingangsbereich historisch umgebaut werden und auch der Riesenradplatz wird einer Neugestaltung unterworfen. Hier ist es vorgesehen, Gebäude zu errichten, in denen Serviceeinrichtungen wie etwa Schließfächer, Informations- sowie Sanitäreinrichtungen, Shops und Gastronomie untergebracht sind. Der Platz könnte dann für Veranstaltungen genutzt werden. 32 Millionen Euro kostet der künftige Praterplatz, die Stadt Wien finanziert davon 15 Millionen Euro. Der Rest muss über erwartete Einnahmen im Zuge des Projekts refinanziert werden. Die Pläne darüber sind derzeit in Arbeit.
Anfang Juni wurde mit der Baufeldfreimachung begonnen, Bisher wurde ein Restaurant, eine Go-Kart Halle und eine Parkfläche abgerissen. Auch einige Souvenirstände werden demontiert.
Da dieses Projekt politisch sehr umstritten ist, gibt es zur Zeit keine aktuellen, öffentlichen Pläne, welche Flächen bei diesem Projekt betroffen sind. Auch Artworks über die neue Gestaltung sind derzeit nicht erhältlich. Einerseits werden die Pläne derzeit noch überarbeitet, andererseits will man mit zu genauen Angaben über die Neugestaltung keine neuerlichen politischen Diskussionen auslösen.
Lassen wir uns also überraschen…
Demontage Go-Kart-Halle
Hier musste ein Restaurant weichen (der Grillturm)
Die einen finden die Pläne, die Gestaltung der Gebäude nach historischen Vorbild (= klein Wien im Prater) unsinnig, sowie die Geldmittel dafür als Verschwendung. Somit gibt es zwischen den Parteien und auch innerhalb, darüber heftige Diskussionen. Die Schausteller müssen akzeptieren was die Stadt Wien baut - befürchten das dieser Themenbereich "historisches Wien" zum Rest des Praters unpassend ist und den Prater in seiner Homogenität eher teilt.
Grundsätzlich muss etwas unternommen werden, denn der Eingangsbereich sieht (sah) wirklich katastrophal aus. Über das wie ist derzeit in der Öffentlichkeit wenig bekannt. Es sieht so aus, als ob nun mit Nachdruck etwas zusammengebastelt wird.
>Die >Schausteller müssen akzeptieren was die Stadt Wien baut - befürchten das dieser >Themenbereich "historisches Wien" zum Rest des Praters unpassend ist und den Prater in >seiner Homogenität eher teilt.
Naja, ich finde, beim Wurstelprater kann man nun wirklich nicht von Homogenität sprechen. Die soll doch erst durch Mongons Masterplan ansatzweise erreicht werden.
Ich persönlich kann die Pläne nur gutheißen. Ein schöner neuer Eingangsbereich kann dem Park eigentlich nur gut tun, da er bei den Besuchern mit Sicherheit besser ankommt als der alte, leicht verrucht und teilweise schmuddelig wirkende. Auf vorbeikommende (potenzielle) Gäste wird er einladend wirken, beim Verlassen des Geländes einen guten Eindruck hinterlassen. Und eine Fläche für Veranstaltungen, die den Prater im Gespräch halten, kann auch nicht schaden.
>Naja, ich finde, beim Wurstelprater kann man nun wirklich nicht von Homogenität sprechen. >Die soll doch erst durch Mongons Masterplan ansatzweise erreicht werden.
Selbst durch den Masterplan wird eine Homogenität nicht mal ansatzweise erreicht werden. Beim Masterplan wird ja auch ständig politisiert, kritisiert und abgewürgt.
Auf den Eingangsbereicht bin ich gespannt, wenn dieser gut umgesetzt wird, könnte sich dieser recht positiv auswirken. Vorallem wären Schließfächer mal eine wünschenswerte Einrichtung im Prater.
Heute nachmittags wurde der Tornado von Funtime eröffnet. Das Fahrgeschäft wird vom Publikum sehr gut angenommen, einige Fahrgäste fuhren gleich dreimal hintereinander.
Somit sind jetzt gleich zwei Publikumsmagneten nebeneinander: Wildalpenbahn und Tornado.
Diese Riesenschaukel, ähnlich wie der Screamin' Swing von S&S Power (Thorpe Park) hat jedoch ein ganz anderes Fahrgefühl. Durch die Stahlseilkonstruktion sind die Schwünge sanfter und weniger intensiv, außerdem empfindet man gegenüber dem S&S Power Ride mehr Fahrfreiheit.
Verschiedene Fahrprogramm werden noch entwickelt, der Fahrpreis steht auch noch nicht fest.
Durch eine zusätzliche, langsame Gondeldrehung, ist ein "Fliegen wie Superman" möglich.
Der Ride ist für Kinder ab 10 Jahre oder ab 7 Jahren und 1,30 Meter mit Begleitperson zugelassen.
Erstmal danke für die Fotos. Auch wenn der Fahrablauf einzigartig sein soll, so habe ich selten ein Fahrgeschäft gesehen, daß so trostlos in Szene gesetzt wurde. (vorletztes Foto) Für diese Präsentation mußte man schon einen eigenen Preis entwickeln. Hauptsache es spielt die Techno-Mucke. Das von Frau Laska und Herrn Mongon festgesetzte Thema "Prater Renaissance 1900" kann man hier nicht einmal im Ansatz erkennen. Wieso auch - hauptsache billig in der Anschaffung und wahrscheinlich teuer im Fahrpreis. Macht ja nix, im Prater kann man das ja machen und es stört anscheinend niemand.
Ich will hier niemanden verteidigen und auch niemanden schlecht machen – und ich will auch nicht behaupten dass mir alle Fakten bekannt sind…
…. Funtime bemüht sich grundsätzlich Theming in den Prater zu bringen, ob bei Tornado etwas vorgesehen ist, ist derzeit noch kein Thema, erstmal muss alles Technische funktionieren. Die Fahrprogramme werden derzeit adaptiert – und bei jedem Prototyp gibt es natürlich immer jede Menge technischer Probleme, die man erst in den Griff bekommen muss. Tornado wurde das erste Mal aufgebaut – ist zwar geöffnet, aber eher als Softopening. Grundsätzlich ist der Tornado noch Baustelle.
Außerdem hat Funtime jetzt den thematisierten Eisstand für den Prater gebaut – und die Firma hat nicht solche Kapazitäten, alles auf einmal zu erledigen.
Abgesehen von der alten Hochschaubahn und der Wildalpenbahn ist Theming im Prater ein Fremdwort (OK, einige Kinderfahrgeschäfte versuchen sich auch ein wenig mit Theming). Bei der Glocke hat Funtime versucht mit Theming den Ride optisch in Szene zu setzten, aber durch die Enge der Parzellen sind Themingumsetzungen hier grundsätzlich zum Scheitern verurteilt. – Beispiel Wildalpenbahn: hier gehört dieses Fahrgeschäft und die daneben liegende Autoscooterhalle, dem selben Schausteller. Optisch passen die beiden Fahrgeschäfte aber überhaupt nicht zusammen. Aber, wie sollte man eine Scooterhalle umthematisieren, dass sie zum Rafting passt?
Aber man braucht gar nicht vom Theming reden, viel wäre schon getan im Prater, wenn man diverse alte, leere Gebäude und Gerümpel auf leeren Abstellflächen zwischen den Fahrgeschäften wegräumen würde.
Wo schon die Schausteller unterschiedliche Interessen haben, auch die Politik sich nicht einig ist, die Wiener letztenendes mehr an einen Biergarten als an einem Theming interessiert sind, was bitte kann dann das Ergebnis sein…?
Es ist nur eine Sache der Absprache. Mit einer geringen Investition hätte man auch das neue Fahrgeschäft ohne weiter an die Wildalpenbahn anpassen können. Das kranähnliche Gebilde hätte man in Form eines hölzernen Turms bauen können und so in ein gleiches Landschaftsbild einbetten. Anstatt des grauen Betons ein hügeliges Steinplatte. Über eine Brücke kommt man zur Einstiegstelle. Rund um das Fahrgeschäft ein Bach. Im Hintergrund ein Alpenszenario. Häuser, Tiere usw. Wow - das fällt mir innerhalb von drei Minuten ein. Funtime knallt sein Ding einfach hin.
Auch der Autoscooter könnte themantisch angepasst werden. Hier spielen aber andere Faktoren einmal eine Rolle. 1. Glaube ich daß der unter Denkmalschutz steht. Bin mir nicht sicher..... 2. Ich denke Herr Kern hat erstmal sehr viel Geld in die Wildalpenbahn investiert. Eine Anpassung wäre aber auch da aus meiner Sicht kein Problem. Der Scooter wäre halt im Berginneren in einer Höhle. Die Fahrzeuge schauen aus wie Berggeister und man kann mit Guns auf bewegliche Figuren schließen. Also interaktiv. Sicherlich gibt es noch bessere Lösungen, das sind nur Vorschläge die mir so schnell einfallen.
Ich stimme dir völlig zu, daß Theming im Wiener Prater noch ein Fremdwort ist. Weiters stimme ich dir zu daß alte, leere Gebäude und Gerümpel auf leeren Abstellflächen zwischen den Fahrgeschäften schnellstens weg müssen. Der Toboggan gammelt immer noch vor sich hin - eine Lösung ist immer noch nicht in Sicht. Stattdessen werden 32,5 Millionen Euro in einen Eingangsbereich reingebuttert den niemand braucht. 32,5 Millionen Euro für eine Wienwerbung in Wien.
Gustav Peichl Architekt: "Ja da kann man nur hoffen das so etwas nicht entsteht..........Es ist gar kein Kitsch, weil Kitsch ist ja nicht das Schlechteste. Es ist ein Schund und das ist das Schlimme - und man plant nicht und das ist peinlich. ................Die Frau Stadtrad oder Frau Vizebürgermeisterin kann das nicht und das ist das Hauptproblem."
Ich denke hier möchte sich die Politikerin ein Denkmal setzen. Ende Juni dürfen wir uns auf den nächsten Plan freuen. Der Zeitpunkt ist wie immer sehr gut gewählt. Dann sind alle im Urlaub und keiner kann meckern. So werden die Leute verar..... und der Wille der Politiker durchgesetzt.
Nur mehr ein Kulissenbau,… die Streitereien gehen weiter, und im Fernsehen wurde berichtet, das beim neuen Praterplatz auch eine Großdisko errichtet werden soll.
Ein neuer Platz für den Prater Utl.: Baubeginn für das Projekt Riesenradplatz
Wien (OTS) - Gemeinsam mit Investoren, Finanziers und Projektträgern stellte Vizebürgermeisterin Grete Laska gestern, Dienstag, die Planungen für das Projekt Riesenradplatz im Prater vor. PraterunternehmerInnen, die vor der Umplanung im Bereich vor dem Riesenrad tätig waren, wie Hr. Petritsch, Betreiber des Riesenrads, Hr. Buchmayer, Betreiber der ehemaligen Freizone, Fr. Sulzer der (Sulzer Handels GmbH) und Herr Kny, der u.a. einen Wellenflieger im Prater betreibt, haben bekräftigt, dass sie sich auch beim geplanten Projekt engagieren werden. Der neue Platz wird dazu beitragen, dass BesucherInnen des Praters freundlicher empfangen werden und alle wichtigen serviceorientierten Einrichtungen beim Zugangsbereich finden.
Zwtl.: Die Zukunft der Freizeitindustrie hat im Prater begonnen
Themenparks wie der Prater sind Kultureinrichtungen die Spaß machen, und mit den Geschichten, die sie erzählen, eine breite Zielgruppe ansprechen. Und sie machen diese Geschichten zu Erlebnissen, indem sie Menschen abseits des Alltags und fern von ihren täglichen Sorgen daran teilnehmen lassen. Themenparks bauen auf der Tradition und der Magie der alten Künste auf, der Prater setzt diese professionell und erfolgreich fort. Der Prater war immer schon vorne dabei, wenn es um Entwicklungen in der Freizeitparkindustrie ging. Die für Freizeitparks typische Führung der BesucherInnen entlang einer Achterschleife, die erste strombetriebene Grottenbahn und andere Experimente und Attraktionen sind Beispiele dafür. Zielsetzung ist es, aufbauend auf dieser Tradition (der Prater ist über 240 Jahre alt und der zweitälteste Vergnügungspark der Welt, der noch in Betrieb ist), den nächsten Schritt zu setzen: Eine wichtige Maßnahme ist die Neugestaltung und Attraktivierung der Zugangsbereiche.
Zwtl.: Projekt Riesenradplatz:
Am 29. November 06 wurde im Gemeinderatsausschuss der Geschäftsgruppe Bildung, Jugend, Information und Sport mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und FPÖ der Entschluss zur Neugestaltung des Eingangsbereichs in den Prater vom Praterstern her gefällt. Die Vorarbeiten für das Projekt bzw. teilweise auch Detailplanungen wurden u. a. mit jenen PraterunternehmerInnen verhandelt, die bestehende Verträge hatten. Insgesamt 9 BetreiberInnen waren zu Projektbeginn auf dem Platz vertreten und wurden im Zuge der Projektierung berücksichtigt. Sechs davon werden auch auf dem neuen Riesenradplatz vertreten sein, andere auf anderen Flächen im Prater.
Zwtl.: Projektbeschreibung
Nach den Vorgaben der von Emmanuel Mongon festgeschriebenen Leitlinien für den Prater sollte ein Eingangsbereich in einen Freizeitpark u.a. folgende Funktionen erfüllen:
- Serviceeinrichtungen (z.B. Schließfächer, Prater- Information, Sanitäreinrichtungen) für BesucherInnen Shops - ganzjährig geführte Gastronomie (Wien-typisch) - Platz mit hoher Empfangsqualität d.h. - BesucherInnen sollen das Gefühl haben, in eine andere Welt einzutauchen (thematische Schwerpunktsetzung "Wien um 1900" in wichtigen Bereichen des Praters) - BesucherInnen sollen motiviert werden, auch weiter in den Prater hinein zu gehen und andere Angebote zu nutzen – Platz bietet Raum für Veranstaltungen bzw. ist Ausgangspunkt für Veranstaltungen
Die Planungen für den Riesenradplatz sehen all das vor, zusätzlich wird für neue Attraktionen Raum geboten. Derzeit laufen die Gespräche bzw. Planungen mit den zukünftigen NutzerInnen - die Präsentation der einzelnen Projekte erfolgt je nach Projektstand.
Mit einer Grundfläche von rund 2.500 m2 ist der neue Platz wesentlich größer als die derzeit zur Verfügung stehende Freifläche. Der Platz, der einen dem Michaelerplatz vergleichbaren Durchmesser (ca. 60m) hat, ist von Gebäudeteilen umgeben, deren erforderliche Höhe vom Bühnenbild bestimmt ist - die dahinterliegenden Häuser auf der Ausstellungsstraße sollen vom Platz aus ausgeblendet sein. Die Sichtachse, die derzeit im Bereich der Straße des Ersten Mai besteht, wird auch nach der Neugestaltung erhalten bleiben, eine weitere Sichtachse im Bereich Gabor Steiner-Weg wird neu definiert.
Vier neue Gebäudeteile mit einer Bruttogeschoßfläche von rund 16.000 m2 schaffen eine Verbindung vom Riesenrad über einen Teil des früheren Parkplatzes bis hin zu den Bereichen, die direkt zwischen Ausstellungsstraße und Straße des Ersten Mai liegen. Der Bauteil A ist direkt mit dem Riesenrad verbunden, hier sind die Servicebereiche: Sanitäre - Locker - Sanitätsraum sowie eine Eisdiele, Kleingastronomie, Trafik und ein Shop vorgesehen. Mit dem Brückenbaukörper wird eine eindeutige Zugangssituation geschaffen. Damit wird auch erreicht, dass die BesucherInnen des Praters nicht nur optisch sondern auch akustisch in eine andere Wirklichkeit eintauchen können, die hier beginnt. In Bauteil C werden eine Qualitätsgastronomie im Erdgeschoß und weitere bespielbare Flächen im Obergeschoß errichtet. Der Bauteil ist zur Gänze unterkellert, wo u.a. die Allgemeintechnik untergebracht ist.
Im Bauteil 1/5 werden ebenfalls Flächen für Erlebniseinrichtungen und Veranstaltungen errichtet. Den Abschluss im Osten bildet ein vom restlichen Objekt baulich getrenntes Gebäude.
BesucherInnen des Praters werden vom Praterstern her direkt über einen 12 m breiten Weg geleitet, der direkt in die Welt des Praters führt. Der Platz ist bereits von außen einsehbar und man bekommt bereits im Vorbeifahren oder -gehen Lust auf den Prater. Auch die Möglichkeit, einen Blick von oben auf den Platz zu werfen, ist neu.
Zwtl.: Projektträger
Das Projekt wird von der Riesenradplatz ErrichtungsGesmbH, einer 100%-Tochter der stadt wien marketing und prater service gmbh durchgeführt, die Firma Explore 5D wurde mit der Detailplanung und Umsetzung des Bauvorhabens beauftragt. Laut Gemeinderats-Beschluss wird das Projekt von der Stadt Wien mit 15 Millionen Euro mitfinanziert. Der Rest wird über erwartete Einnahmen im Zuge des Projekts refinanziert. Die Gesellschaft errichtet die Gebäude und übernimmt die in Abstimmung mit den Unternehmen vorgeschlagene Außengestaltung, die zukünftigen MieterInnen stimmen ihre Innenraumgestaltung ebenfalls mit Explore 5D ab. Damit kann unter Zusammenarbeit aller Kräfte ein stimmiges Gesamtkonzept umgesetzt werden.
Neben der öffentlichen Hand investieren auch private Investoren bzw. Projektbetreiber in Angebote auf dem neuen Platz, u.a. auch PraterunternehmerInnen, die sich an dem Projekt beteiligen.
Die Finanzierung der Neugestaltung des Riesenradplatzes erfolgt durch die Kommunalkredit und die Investkredit-Tochter Immoconsult, die beim Pressegespräch durch Hrn. Mag. Vigl und Hrn. Mag. Lintner vertreten waren.
Zwtl.: BesucherInnen-Infomation
Die Abbrucharbeiten von bestehenden Gebäuden im Zugangsbereich vom Praterstern her haben vor wenigen Tagen begonnen. Wenn die bestehenden Einrichtungen abgetragen sind, wird mit dem Neubau begonnen: Die Bauteile, deren Bau je nach Bauabschnitt bis Ende August begonnen wird, sind Zweckbauten aus Stahlbeton und sollen bis Ende 07 im Rohbau fertig sein. Parallel dazu werden der Innenausbau und die äußere Gestaltung geplant. Die Eröffnung soll im April 2008 erfolgen.
Der Besuch des Praters ist natürlich während der gesamten Baustellenzeit uneingeschränkt möglich. Die BesucherInnen werden an der Baustelle vorbei geführt und sind eingeladen, die bestehenden Attraktionen zu erkunden. FußgängerInnen von der Venediger Au kommend erreichen den Wurstelprater während der Bauzeit entweder über den Praterstern oder über den Präuscherplatz. Vom Praterstern her werden sie um den Bauzaun herum auf den Gabor Steiner Weg und zum Riesenrad geführt und nach der Baustelle wieder auf die Straße des Ersten Mai in den Prater hinein.
Um den Ablauf möglichst friktionsfrei zu gestalten hat die Riesenradplatz ErrichtungsgesmbH eine Info-Telefonnummer eingerichtet: +43 1 729 2000.
Parkmöglichkeiten:
Der Busparkplatz beim Praterstern wurde verlegt und der vorderste Bereich entlang der Ausstellungsstraße wurde abgetragen, um eine Neugestaltung dieses für den Prater wichtigen Zugangsbereichs durchführen zu können.
Derzeit bieten sich den BesucherInnen des Praters folgende Parkmöglichkeiten:
- PKW - Zufahrt über Waldsteingartenstraße/ Eduard-Lang-Weg (Tarif: 1 Euro/Stunde) - PKW/ Busse über Zufahrt Ausstellungsstraße/Tiefweg (Tarif: PKW 4 Euro pro Tag; Busse 5 Euro pro Tag; von 23.00 bis 9.00 Uhr 15 Euro) W / Busse über Austellungsstraße/ Messestraße bzw. Perspektivstraße (Sondertarif während des Sommers: Parkhaus und Parkplatz A von 1.6. bis 9.9.07: Euro 1,20/ Stunde bzw. mehr unter www.messe.at/)
Zwtl.: Die nächsten Schritte
Derzeit erfolgt die Finalisierung der Verträge mit den zukünftigen Nutzern sowie die Detailplanung in enger Kooperation mit den Nutzern. Die einzelnen für die Zukunft geplanten Attraktionen werden sukzessive präsentiert. (Schluss) eg
VP-Hoch zu Riesenrad-Vorplatz: Es droht ein Kulissenbau, der dieses Platzes nicht würdig ist
Utl.: Umgehung des Fachbeirates ist "planerische Frechheit"
Wien (VP-Klub) - "Etwas verwundert" reagierte ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alfred Hoch auf das angeblich neue (!!) Praterkonzept. "Bis auf ein paar Nuancen hat sich nichts gegenüber dem bereits vor sechs Wochen präsentierten Entwurf geändert." Es wurde im Geheimen gearbeitet und geplant, herausgekommen ist ein Kompromiss mit einigen wenigen Prater Unternehmen, die von diesem Konzept profitieren werden. Das Thema "Wien um 1900" wäre an sich, so Hoch, gut gewählt und mit urbanen Ideen der Ausgestaltung auch sicher ein Erfolg gewesen. "Jetzt droht es bloß ein Kulissenbau zu werden, der dieses Platzes nicht würdig ist", befürchtet Hoch.
Zwtl.: Stadtrat Schicker entmachtet?
Zum Nachdenken animiere das Verhalten der Verantwortlichen. Der Fachbeirat für Stadtplanung und damit der Planungsstadtrat wurden nicht eingebunden und somit umgangen. "Gerade der Riesenradvorplatz ist ein Top-Spot in Wien, der behutsam entwickelt und geschützt werden muss", so Hoch. Daher sei die Umgehung des Fachbeirates für Stadtplanung eine "planerische Frechheit". Auch wenn Stadtrat Schicker meine, die Ausgestaltung des Riesenradvorplatzes sei eine Frage des Entertainments, halte er, so Hoch, fest, dass bei so einem Platz, der zu den meistfrequentierten der Stadt gehöre, sehr wohl die Experten des Fachbeirates um ihre Meinung bzw. Vorschläge gefragt werden sollten.
Die Vorgehensweise der Verantwortlichen lässt die Frage, ob Stadtrat Schicker entmachtet worden sei, logisch erscheinen. Wenn man sich zudem den Projektfahrplan genau ansehe, sei festzustellen, dass die Projektbetreiber schon drei Monate im Rückstand wären "Ich nehme zwar an, dass sich letztendlich unter Zuhilfenahme aller bautechnischen Tricks alles ausgehen wird, denke aber, dass sich der Wiener Parter so eine Husch-Pfusch-Aktion nicht verdient hat", so Hoch abschließend.
Laska: Kritik des Praterverbandes nicht nachvollziehbar!
Wien (OTS) - "Viele Praterunternehmer - Mitglieder und Nicht-Mitglieder des Praterverbandes - haben in Briefen an mein Büro, die stadt wien marketing und prater service gmbH und an den Praterverband deponiert, dass sie nicht nur hinter dem geplanten Umbau des Riesenradplatzes stehen, sondern diesen sogar außerordentlich begrüßen. Es gibt PraterunternehmerInnen, die auch aus eigenen Mitteln nicht unbeträchtliche Investments tätigen, um auch in Zukunft am Riesenradplatz dabei zu sein", reagierte Wiens Vizebürgermeisterin Grete Laska auf die Kritik des Sprechers des Praterverbandes, Alexander Meyer-Hiestand. Auch PraterunternehmerInnen, die nicht beim Projekt Riesenradplatz involviert sind, sondern ihre Geschäfte in anderen Bereichen des Praters haben, haben sich für die Planungen ausgesprochen. Ihnen ist bewusst, dass ein attraktiver Empfang die Menschen einlädt, weiter in den Prater hineinzugehen und auch ihre Geschäfte beleben wird.
"Für mich hat sich die Stadt Wien Marketing letztendlich trotz vieler Querschüsse und Stimmungsmache gegen das Projekt, von der Realisierung nicht abhalten lassen" heißt es da oder: "Insofern möchte ich betonen, dass der Praterverband nicht in meinem Interesse handelt, wenn er Aktivitäten unternimmt, um Stimmung gegen das Vorhaben Riesenradplatz zu machen.". Peter Petritsch, Betreiber des Riesenrads schreibt: "Die mir bekannten Baupläne halte ich für ein schlüssiges Konzept, um ein neues Aushängeschild für den Prater zu schaffen." Und auch DI Harald Buchmayer, ehemaliger Betreiber der Freizone, befürwortet den neuen Eingangsbereich: "Der derzeitige Eingangsbereich behindert jedes Unternehmen, nicht nur im Eingangsbereich". "Zu allem Anfang gratuliere ich der Stadt Wien und den damit befassten Verantwortlichen zu diesem mutigen Schritt" schreibt Mag. Michael Kny, der im Prater mehrere Attraktionen betreibt.
"Ich kann auch die Kritik des Praterverbandes nicht nachvollziehen, was die mangelnde Kommunikation betrifft", so Laska weiter - die ersten Signale waren sogar positiv: "Der Wiener Praterverband steht grundsätzlich dem Projekt "Riesenradplatz" positiv gegenüber und freut sich, dass die Stadt Wien sowohl hohe finanzielle als auch organisatorische Mittel aufwendet um den Eingangsbereich in den Wiener Prater neu zu gestalten und zu attraktiveren", heißt es in einem Schreiben des Praterverbandes vom 19. März 2007. Mehrmals wurde im Pratergremium über die Planungen gesprochen, die Planungsunterlagen wurden nach dieser grundsätzlich positiven Stellungnahme nach Wünschen des Verbandes überarbeitet und in einer eigenen seitens des Praterverbandes nominierten Gruppe vorgestellt. Nicht zuletzt wurde der Praterverband eingeladen, das Projekt gemeinsam mit der Stadt Wien in der letzten Juniwoche vorzustellen. Die Stadt fühlt sich durch das positive Echo vieler UnternehmerInnen aber auch durch die zustimmenden Reaktionen vieler Prater-BesucherInnen auf die erste größere Umbaumaßnahme im öffentlichen Raum, nämlich die Neugestaltung des Wurstelplatzes, bestätigt. (Schluss) eg
Korrektur zu OTS 139: VP-Walter: "Unternehmer-Kritik am Prater-Konzept gerechtfertigt"
Wien (OTS) - Im 3. Satz muss es richtig heißen: "Die Stadt Wien Marketing ist aufgerufen, das Planungs- und Vergabe-Wirrwarr rasch zu beenden und eine tragfähige und akzeptable Lösung anzubieten."
Im folgenden die korrigierte Fassung:
VP-Walter: "Unternehmer-Kritik am Prater-Konzept gerechtfertigt"
Utl: Planungs- und Vergabe-Wirrwarr muss rasch beendet werden - Prater-Umgestaltung darf nicht zum Millionengrab werden
"Die Kritik der Prater-Unternehmer an den Plänen zur Umgestaltung des Riesenradplatzes ist vollkommen gerechtfertigt und wird von der ÖVP Wien unterstützt. Es zeigt sich, dass eine Politik, die die Betroffenen nicht einbindet, auch nicht funktionieren kann. Die Stadt Wien Marketing ist aufgerufen, das Planungs- und Vergabe-Wirrwarr rasch zu beenden und eine tragfähige und akzeptable Lösung anzubieten." Das sagte der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, zur Kritik von Praterverband-Geschäftsführer Alexander Meyer-Hiestad an den Praterplänen. "Die Prater-Umgestaltung darf nicht zum Millionengrab werden. Genau das ist aber zu befürchten, immerhin hat bereits Masterplaner Mongon eineinhalb Millionen Euro kassiert. Jetzt wird ein neuer Auftrag an eine Firma vergeben, die sich beim Ideenwettbewerb nicht durchsetzen konnte. Die SP-Stadtregierung ignoriert einmal mehr Kritik des Kontrollamtes und vergibt Aufträge mehr oder weniger freihändig. Stattdessen sollte man - auch im Hinblick auf das Erscheinungsbild des Praters während der Euro 2008 - daran arbeiten, gemeinsam mit allen Betroffenen ein architektonisch und städtebauliches Highlight auf die Beine zu stellen", so Walter abschließend.
Prater - SP-Hora: "Neuer Riesenrad-Vorplatz garantiert bestmögliche Flexibilität für die Zukunft"
Wien (SPW-K) - "Der Eingangsbereich zum Prater - der Riesenrad Vorplatz - wird äußerst flexibel gestaltet. Dadurch wird sichergestellt, dass der Platz auch in Zukunft den Anforderungen eines modernen und attraktiven Vergnügungsparks gerecht werden kann", erklärt der Leopoldstädter Gemeinderat Karlheinz Hora.
Das Konzept der Neugestaltung des Riesenrad Vorplatzes sieht vor, seiner Portalwirkung zum Praterstern hin gerecht zu werden. Die Gestaltung ist gleichzeitig ein Zeichen mit "Ansaugwirkung" für alle Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln. Der Vorplatz soll eine attraktive Überleitung zum Wurstelprater sein, mit dem Ziel die Neugierde zu wecken und weitere Attraktionen im Prater zu nutzen.
Eine neutrale Grundstruktur der Gebäude im diesen Bereich soll variable Szenenentwicklungen ermöglichen. Veränderbare "Kulissen" sind daher Voraussetzung um flexibel und mit vertretbarem Aufwand auf zukünftige thematische, szenografische oder technische Entertainment-Anforderungen zu reagieren. Türme, Einschnitte, Verformungen, differenzierte Oberflächen etc ermöglichen, dass die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten nicht einschränkt werden. Das vorgestellte Projekt nimmt auch auf die noch einige Zeit verbleibende Tankstelle Rücksicht.
Unverständlich ist für den SP-Gemeinderat die Kritik von VP-Hoch: "Bei der gestrigen Rechnungsabschlussdebatte hat Planungsstadtrat Rudi Schicker erklärt, dass der Fachbeirat eine Stellungnahme abgegeben hat, obwohl der Prater fachlich in eine andere Geschäftsgruppe fällt. Wo waren sie da, Herr Hoch?", fragt SP-Gemeinderat Hora. (Schluss)
Wenn Du nicht auf "alle sehen" sondern auf nur auf den Threadtitel klickst, lädt der zwar ein wenig html-Krempel, aber eben nicht jedes einzelne Foto und so - das spart mächtig zeit, und Deinem PC gehts weiter gut.
Wiederauferstehung des "Toboggan" im Prater geplant
"Eine fast 100 Jahre alte Rutschbahn - ein Wahrzeichen im Prater gibt es bald wieder“
Seit mehreren Jahren Stillstand!
Die Bezeichnung "Toboggan" kommt aus Kanada und bedeutet „leichter Schneeschlitten ohne Kufen“ Indianer haben ihn als Arbeitsschlitten genutzt. In Europa ist ein "Toboggan" eine Turmrutschbahn, die in mehreren Vergnügungsparks in dieser Art in Betrieb war. Der "Toboggan" im Prater ist der Letzte seiner Art weltweit.
Auch im Prater gibt es einen alten "Toboggan", der steht leider seit vielen Jahren still. Die Betreiber Sammy Konkolits und Gabi Lindengrün: "Er gehört einfach erhalten, er ist ein mächtiges Holzding und zeigt echte Zimmermannskunst. Er ist nach dem Riesenrad sicher eine der liebenswertesten Sachen aus der Seinerzeit, die es im Prater gibt."
Beim "Toboggan" wird der Fahrgast mittels eines schnell laufenden Förderbandes zur Turmmitte transportiert. Von dort steigt man auf Treppen zur Turmspitze, - genießt die Aussicht auf den Prater von oben und kann auf der Bahn mit einer Sackleinwand als Unterlage – Huuiii.. nach unten rutschen.
Sponsoren werden gesucht!
Der "Toboggan", eine fast 100 Jahre alte Rutschbahn im Wiener Prater, soll laut Plan bis zur Euro 2008 revitalisiert werden. Cirka 450.000 Euro soll das voraussichtlich kosten. Jetzt werden Sponsoren für den Rest von 250.000 Euro gesucht.
Das Denkmalamt und die Stadt Wien haben laut Konkolits Subventionen zugesagt.
Ich hebe jetzt mal ab und sage mal schlicht: Das ist das geilste, was ich je gesehen habe! Das schaut verdammt toll aus und freue mich umso mehr, dass ganze mal live zu sehen!
Genaue Pläne sind noch immer nicht bekannt, aber dafür wird intensiv gebaut.
Sicher ist jetzt zumindest, dass eine Diskothek in der Nähe des neuen Eingangsbereichs hinkommt – wobei sich zumindest hier fast alle einig sind, dass das hier im Prater völlig falsch am Platz ist!
Wobei der Bogen an der ganzen Sache auch wirklich das beste ist! Ich bin total begeistert! Noch mals vielen Dank, denn deine Bilder haben mich überzeugt und ich werde endlich am 22.9 selber im Prater sein und mir ein Bild machen! *freude*