Tag 12 - 17.08.2008 - The Great Escape
Antwort auf Coastermeister, Beitrag #1
Auf dem Weg nach Kanada führte uns der Weg direkt an einem weiteren Six-Flags vorbei - The Great Escape. Hier war es zumindest auf dem Parkplatz richtig voll. Wir mussten ziemlich weit laufen, bis wir endlich am Eingang dieses etwas kleineren Parks angekommen waren.
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Schon der vordere Parkteil macht klar, dass The Great Escape eher ein gemütlicher Familienpark als ein Thrill-Schwergewicht ist. Schön thematisiert geht es über enge Wege in den Park. Da wir ja Coaster-Fans sind, zog uns der schon vom Parkplatz sichtbare Arrow-Loop-and-Corkscrew Steamin Demon an. Auf dem Weg zum Westernbereich passiert man eine kleine Märchenecke mit Mini-Streichelzoo. Leider waren die Boxen für die Ponys, die sich etwas weiter oben im Westernbereich befinden, viel zu klein und dunkel, das war kein schönes Bild. Und in das Streichelgehege durften wir nicht, da es für Personen, die in den letzten 30 Tagen im Ausland waren, verboten war. Ja ja, die ganzen europäischen Seuchen, die wir mit uns rumtragen...
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"Ansteckende Europäer müssen draußen bleiben!"
Der Western-Bereich ist hübsch gemacht und sehr übersichtlich – und bestach an unserem Tag mit geschlossenen Restaurants.
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Der Dämon ist, wie er ist – Arrow und alt. Auch der Canyon Blaster ist nur nett, denn Geschwindigkeit sucht man hier vergebens. Warum müssen eigentlich die kurzen Arrow Mine-Trains immer mindestens zwei Lifthills haben? Wenigsten war diese Bahn nicht unbequem.
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"Der kleine Mann und der große Coaster..."
Lustig ist die Wildwasserbahn, und der Indoor Schwarzkopf-Jet Star "Cracke Axle Canyon" war und ist leider geschlossen.
Raus aus dem Wilden Westen, rein in den Rest des Parks. Auf dem Weg haben wir die Piratenshow über uns ergehen lassen. Diese war so ziemlich die schlechteste, die wir auf der Tour gesehen haben. Nur die aggressive Naßspritz-Einlage mit vollen Eimern sowie die ansehnliche Akrobatik retten diesen Slapstick-Fehlgriff vor dem völligen Verriss.
Kurz noch den obligatorischen Bumerang mitgenommen, um gleich darauf einen der zahlreichen Six-Flags-Seasons-Pass-Gutscheine zu verspeisen. Natürlich nur im übertragenen Sinne, denn einer davon war für ein Riesen-Pizza-Menue. Dieses bestand aus: einer wirklich große Pizza, ca. 5 Litern Cola in einem Kanister, einem Riesensalat (das war wohl Salat, denn es war grün – und leider sehr geschmacksneutral), haufenweise Pizzabrot und Eis. Und das alles für 25,- $. Wenn man bedenkt, dass wir zu viert nicht alles geschafft haben, diese Monster-Menüs aber reißenden Absatz finden, verwundert es nicht, dass viele Amerikaner so aussehen:
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*SCNR*
An dieser Stelle muss ich allerdings anerkennend feststellen, dass die Anzahl der übergewichtigen Menschen zumindest in den Parks deutlich niedriger war als noch vor ein paar Jahren. Vielleicht tut sich ja mal was, und es kommt irgendwann nicht mehr zu haufenweisen Abfertigungsverzögerungen, weil jemand Beleibteres den Sinn der Testsitze nicht verstanden hat.
Die beiden restlichen Coaster, die unterhaltsame Intamin Bobbahn sowie der ganz spaßige Hybrid-Woodie Comet, bildeten den Abschluss, bevor wir noch ein wenig die Seele im Wasserpark baumeln ließen – ich schlafend im Liegestuhl, Maren irgendwo unterwegs und Carsten und Lars auf irgendwelchen Rutschen.
Auf dem weiteren Weg fuhren wir durch das Touristenstädtchen Lake George. Hier gibt es, wie an vielen anderen touristisch interessanten Orten auch, mehrere Haunted Houses. Wir als Boo-Crewler mussten das natürlich mal ausprobieren. Wir entschieden uns für Dr. Morbids Haunted House. Bereut haben Lars und ich es nicht, auch wenn wir die einzigen Gäste waren. Die Deko war richtig klasse, es gab einige sehr erschreckende Effekte (gelle, Lars? ;)), und die ganze Geschichte wurde von zwei Akteuren vorangetrieben – der Erzählerin, die uns durch die Räume lotste und zielsicher an die "spannenden" Orte brachte, sowie ein kleines Mädchen, das ab und zu ganz unvermittelt aus einer Ecke geschossen kam und durch den Raum fegte. Sehr gut gemacht!
Nach diesem schönen Grusel-Erlebnis ging es weiter Richtung Kanada durch die Adirondack Mountains. Kurz vor der Grenze im kleinen Städtchen Plattsburgh verbrachten wir die Nacht, bevor es am nächsten Tag rüber nach Kanada gehen sollte.

