La France

Diskussionsübersicht

#51

RE: Erster Abend in Nantes (avec la Foire!)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #50

Na dann kann ich ja beruhigt sein. 2006 gab es die dann nämlich noch nicht.
#52

Le Grand Parc du Puy du Fou

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Nach längerer Pause und mit guten Vorsätzen diesen Bericht nun kontinuierlich weiterzuschreiben, kommt jetzt ein fantastisches Highlight der Tour, und ich danke Jakob vielmals, dass er mich auf diesen Park aufmerksam gemacht hat.

Le Puy du Fou

Der Park liegt etwas südöstlich von Nantes und ist nur per Auto erreichbar. Für diesen Punkt habe ich mir also einen Wagen gemietet.

Ein Bild von ca. halb acht am Morgen, auf dem Weg zur Autovermietung hinterm Bahnhof - das Chateau in der frühen Morgensonne.

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Im Internet bei Hertz gab es einen Wagen für 30 Euro. Telefonisch aus Brest gebucht (ging leider nicht anders) lag er bereits bei 45 Euro (plus an die 10 Euro Gesprächskosten).
Die große Überraschung kam aber dann bei Hertz vor Ort. Es gab einen Aufschlag von 30 Euro weil ich unter 25 war (und das hatte man am Telefon nicht erwähnt obwohl ich mein Alter schon angegeben hatte), und den Aufschlag sollte ich gleich doppelt bezahlen, weil der Wagen als Wochenendpauschale gebucht war. Und ich habe mich mit der Dame am Schalter regelrecht in die Wolle gekriegt, weil ich meinte, dass ich sowas nicht gebucht hätte, und den Wagen am gleichen Abend sowieso zurückbringen würde, usw.
Der nächste Punkt war dann noch die komplette Versicherung, die man mir nicht anbieten wollte. Ebenfalls zu jung!! Also hatte ich 600 Euro Selbstbeteiligung bei jedem Schaden, den ich verursache, aber auch den andere Fahrer an meinem Fahrzeug verursachen. Ich habe mittlerweile ihrem Vorgesetzten zu erklären versucht, dass das ja wohl lächerlich wäre, und ob er überhaupt wisse, wie Franzosen Autofahren, und dass ich am Vortag gesehen habe wie ein Kind seinen Roller in ein Auto hat rollen lassen und die Mutter es nicht gekümmert hat, und sollte ich die Polizei rufen wenn mich jemand rammt (Antwort: die haben besseres zu tun) und warum zahlt nicht die Versicherung des Verursachers den Schaden an meinem Wagen (Antwort: ist halt so, bis 600 Euro zahlen Sie).

Aber wenn der Park nur noch diesen Tag geöffnet hat und man jetzt endlich los muss um rechtzeitig anzukommen, dann nimmt man auch 130 Euro Gebühr in Kauf und diese lächerliche Selbstbeteiligung.
Aber eins ist sicher.
Zu Hertz gehe ich nicht nochmal.
Niemals.

Nun denn, schließlich auf dem Parkplatz habe ich mein teures Schmuckstück aus jedem Winkel noch fotografiert (ebenso auf dem Parkplatz des Puy du Fou, sowie am späten Abend zurück in Nantes), um wenigstens etwas in der Hand zu haben - schließlich habe ich denen bei Hertz alles zugetraut um an mein Geld zu kommen, und 600 Euro für Kratzerreperaturen waren nicht wirklich in meinem Reisebudget.

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Die (sehr vorsichtige) Fahrt zum Puy du Fou dauerte eine gute Stunde, mit 7 Euro Autobahnmaut und romantischem morgendlichen Nebel auf der Autobahn Richtung Bordeaux.
Dazu französisches Radio, bunt gemischt.
Sehr gefreut hat mich, als dann De Temps en Temps des großartigen Gregory Lemarchal gespielt wurde. Ich empfehle den Song jetzt einfach mal im Hintergrund laufen zu lassen. Wegen Atmosphäre und so.

Unbeschadet angekommen.

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Und dann der erste Schock. Eine Legion von Bussen. Der Park ist wohl doch bekannter, als ich vermutet hatte.

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Auf dem längeren Weg zum Eingang fliegen plötzlich diese Wildgänse über uns. Später am Tag habe ich gemerkt, dass diese Teil einer Show sind.

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Apropos Show - darum geht es im Puy du Fou. Der Park ist ein historischer Themenpark und nimmt Bezug auf Frankreichs Geschichte. Es gibt bis auf ein kleines Kinderkarussell keinerlei Fahrgeschäfte - nur les spectacles.
Mehrere Shows, die jeweils einige tausend Personen fassen, dazu einige "Themendörfer" mit historischer Handwerkskunst und Shops und Restaurants. Dazu einige kleine Shows am Wegesrand, die qualitativ aber mit den großen mithalten.

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Um ein Fazit gleich vorwegzunehmen:
Dieser Park ist einer der Besten, die ich je besucht habe. Die Shows selbst, sind besser als alles was ich bisher gesehen habe. Unter anderem durch ein tolles Setting, eine gute Geschichte im Hintergrund und Wow-Effekte, bei denen scheinbar nicht auf die Kosten geachtet wird übertreffen die meisten Shows hier die Qualität von Disney und Universal bei Weitem.

Und jetzt: Auf zu einer Reise durch die Zeit.
#53

Puy du Fou: La Bataille du Donjon

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Schnell einen Parkplan eingesteckt und die erste Show ausfindig gemacht.
Eine Art Rittershow.

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Und auf der Tribüne habe ich erstmal über die Besuchermassen gestaunt. Nicht zum letzten Mal an diesem Tag.

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Ein Teil der Kulisse

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Zur Story dieser ersten Show kann ich nicht so viel sagen. Ab der zweiten Show habe ich ein Übersetzungsgerät ausprobiert, dass aber nicht gut funktioniert hat (wenn außerdem der Übersetzer die Frauenparts mit gestellter hoher Stimme nachspricht, ist das reichlich lächerlich!). Bei der ersten Show habe ich anfangs auch noch viel Zeit damit verbracht mich mit Sonnencréme einzuschmieren und etwas zu akklimatisieren. Bei späteren Shows erschloss sich mir der Sinn dann leichter.

Nun, zunächst ein bisschen Pferdeakrobatik

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Der Narr hat die Soldaten geärgert.

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Und dann ging die Post ab. Ich nehme mal an, die Roten sind die Bösen. :)

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Woaho, es wird aus allen Öffnungen gefeuert!

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Ähm ja, und das ist Jeanne d'Arc. Sie rettet den Tag. Glaube ich.

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Und die Burg dreht sich...

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...und wird zu einem Renaissance Schloss. Denn diese eine Schlacht hat den Beginn zur Renaissance markiert.

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Der Herr mit der blauen Flagge freut sich darüber sehr!

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Man bildet noch eine Pyramide...

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...und verabschiedet sich dann.

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Das richtige Spektakel begann nach Ende der Show. Tausende Besucher verlassen die Tribüne, strömen hinaus in den Park und steuern verdammt gut organisiert und zielgerichtet auf die nächsten Show auf ihrem Plan zu.

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Der Park beschäftigt also neben den vielen Schauspielern auch ein Heer an netten (!) Sicherheitskräften.

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Jaja, die Renaissance.

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Welch ein fantastisch thematisierter Mülleimer!

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Und der letzte Besucher auf leeren Rängen.

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#54

Puy du Fou: Le Bourg 1900 & Mousquetaire de Richelieu

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Weiter in den nächsten Themenbereich - ein französischer Marktplatz um 1900.

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Hier gibt es die meisten Shops im Park, einige Boutiquen, ein Restaurant.

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Und das anfangs erwähnte Kinderkarussell.

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Das ganze ist sehr liebevoll gestaltet. Ich würde es ein bisschen mit dem Anton Pieck Plaza im Efteling vergleichen, wenn auch größer.

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Was will man erwarten, wenn alle Leute gleichzeitig aufs Klo rennen?

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Oh ja, ein Geschicklichkeitsspiel gabs auch im Park, unter dem zentralen Pavillon auf dem Marktplatz. Es war aber erst später am Tag in Betrieb.

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Ah, die Boulangerie. Zeit für das morgendliche Crossaint!

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Mhm, lecker!

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Nun ja, Telefon und Kasse machen die Atmosphäre etwas kaputt...

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In der Confiserie gegenüber:

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Ich denke hier hat man noch ganz gut gelernt vom Parc Disneyland und dessen Main Street.

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Noch mehr Shops, jetzt eher in Richtung Merchandise...

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Bücherwand-Shop-Theming (tut mir leid, leider verwackelt) finde ich ganz groß!
Habe mir dann auch direkt ein Kinderbuch über französische Geschichte gekauft.
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Und im letzten Shop (natürlich sind alle miteinander verbunden) noch Merch zu den Shows.

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SO und nicht anders müssen T-Shirts aussehen damit sie gekauft werden.
Bitte merken, Phantasialand und Heide Park!

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Auf dem Platz findet auch eine kleine Show statt. Es kommt ein Gesandter von jemand Wichtigem und verliest feierlich eine Nachricht, die quasi besagt, dass sich alle Leute leise sein sollen, dass man den Lärm nicht duldet. Sämtliches musizieren sei sowieso untersagt.
Und dann beginnen diese Musikantenpuppen in den Fenstern dieses Gebäudes aufzutauchen, und sie beginnen lustig zu spielen, was den Gesandten in Rage bringt.

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Das ist eine lustige Unterhaltung für Zwischendurch - dass die Figuren recht billig aussehen kann man dabei verschmerzen, weil es sich ganz lustig in die Story einfügt.

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Etwas oberhalb des Städtchens liegt "Le Grand Carrousel" - diese Parkanlage...

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...und dieses große Showgebäude "Le Grand Theatre du Puy du Fou"

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Wieder beeindruckend, wie viele Menschen das Theater fasst.

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Hier findet die Show "Mousquetaire de Richelieu" statt. Ich habe eine schöne Mantel & Degen Nummer erwartet, aber das gab es weniger. Am Anfang ja, da steht ein Musketier im Mittelpunkt und es finden einige Kämpfe statt, aber der Hauptteil der Show ist wohl diese große Ballszene, eine Art Tango oder Flamenco im Hof des Schlosses.

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Es ist eine sehr beeindruckende Show, sehr farbenprächtig mit toller Musik.

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Hier noch ein paar Fotos, zwar teilweise verschwommen, aber die Farben sind interessant.

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Die Bühne steht etwas unter Wasser, deswegen spiegelt sich das gesamte Bühnenbild sehr schön.

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Wieder im hellen Sonnenlicht.

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#55

RE: Puy du Fou: Le Bourg 1900 & Mousquetaire de Richelieu

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #54

Sieht wirklich sehr interessant aus. Was mich mal interessiert, wie hoch war der Eintrittspreis für den Park, entweder hab ich das überlesen oder es wurde nicht erwähnt???

Gruß Bandit
#56

Eintrittspreise Puy du Fou

Antwort auf Bandit, Beitrag #55

Ich hatte es noch nicht erwähnt.
Der Eintrittspreis war (besonders für französische Verhältnisse) sehr niedrig:

Tageskarte Erwachsene: 25,00 Euro (in 2008: 26,00 Euro)
Tageskarte Kinder: 15,00 Euro


Zweitageskarte Erwachsene: 39,00 Euro
Zweitageskarte Kinder: 23,00 Euro


Es gibt auch noch eine riesige Abendshow, die "CineScenie", mit der größten Bühne der Welt und 1100 (ja, eintausendeinhundert!) Schauspielern - die Show scheint eine richtige Institution zu sein.

Dafür kann man ein Kombiticket (Park+Show) kaufen, das kostet 2008:
Erwachsene: 43 Euro
Kinder: 24 Euro

Für weitere Infos einfach mal die schöne Seite des Parks besuchen:
http://www.puydufou.com/de/
#57

Cinescenic und Ursprug des Parks

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #56

Letzte Bearbeitung am 07-Jan-08 um 17:01 Uhr ()
Letzte Bearbeitung am 07-Jan-08 um 17:00 Uhr ()
Aus diese Show entstand übrigens der ganze Park. Diese Show wurde von Bewohnern der Gegeb initiiert, um damit Geld für den Erhalt/ die Restauration des Schlosses zu sammeln. Dieses Schloss, teilweise immer noch Ruine, dient für die Show, welche selbstverständlich extra Eintritt kostet, als Kulisse. Der größte Teil der Schauspieler besteht dabei immer noch aus Ehrenamtlichen, die sich seit Jahren mit dieser Show für den Verein angagierten!

Später kamen dann weitere Themenbereiche und Shows hinzu. meines Wissens wird der Park immer noch von einem gemeinnützigen Verein (oder wie auch immer sowas in Fankreich heißt...) geführt, was vielleicht auch die wirklich fairen Eintrittspreise erklärt.


Edit: Weils gerade passt füge ich hier noch die Fotos von 2005 ein:
Das ist das Stadion der Abendshow. Vor der Stribühne liegt ein See, der auch als Bühne dient, dahinter steht als Kulisse das alte Schloss.
http://www.mitglied.lycos.de/parks/album/puydufou05/foto109.jpeg

Gesonderter Eingang:
http://www.mitglied.lycos.de/parks/album/puydufou05/foto110.jpeg

Der Schlossinnenhof. Links der wiederaufgebaute Teil, rechts noch Ruine:
http://www.mitglied.lycos.de/parks/album/puydufou05/foto111.jpeg
#58

RE: Cinescenic und Ursprug des Parks

Antwort auf flyer, Beitrag #57

Letzte Bearbeitung am 24-Jan-08 um 20:15 Uhr ()
Ich habe heute einen Vortrag des Vice President des Puy du Fou auf der EAS gehoert und konnte ihm nachher noch einige Fragen stellen - er hat erklaert dass der Park kein "Verein" ist, sondern eine richtige Firma (die aber mit 5 mio franc von den Ehrenamtlichen der CineScenie gegruendet wurde).
Man ist also bestrebt Profit zu machen, aber nicht fuer die eigene Tasche, sondern um diesen direkt wieder in den Park und in Neuheiten zu investieren.
Der moderate Eintrittspreis erklaert sich dadurch, dass man einem moeglichst breiten Publikum den Besuch ermoeglichen moechte.

Die Besucherzahlen des Grand Parc liegen bei 850.000, sowie 400.000 von der CineScenie.
#59

Puy du Fou: Le Quintette de Cuivres

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Der Park hat einen großen Wald, um den sich die meisten Attraktionen anordnen.

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Und nach einer kleinen Verschnaufspause...

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... bin ich am Seeufer vorbeigelaufen, an dem gerade eine Show mit fünf Musikanten begann.
Das ist eine dieser kleinen Shows am Wegesrand, aber diese hier großartig und super witzig!

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Hier ist der "Chef" der Band, schön selbstverliebt, und er wird während der Show von seinen vier Untergebenen aufs Korn genommen. Mal schlagen sie aus der Reihe und spielen Solos, die ihm nicht passen, mal duelliert man sich musikalisch, mal nötigt man den Chef wieder und wieder durch ein Spalier zu schreiten.

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Hier ist er gerade hocherfreut durch das Spalier stolziert ... und dann fängt seine Band von neuem an, den Marsch zu spielen und er muss wieder durch, und wieder und wieder.

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Ein kleines Handyvideo von der Show hat Martin Sembill mir gerettet, das ist hier runterzuladen:
Anhang herunterladen
#60

Puy du Fou: Le Bal des Oiseaux Fantômes

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Der Tanz der geisterhaften Vögel (oder der Vogelgeister?)

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Eine Greifvogelshow. Die Zuschauer verteilen sich auf zwei gegenüberliegende Tribünen und diesen Mittelteil.

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So langsam füllen sich die Ränge...

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Die Show beginnt ganz langsam mit dieser Frau, die in die Geschichte einführt...

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Es gibt ein bisschen Magie, aber nur als Unterstützung der Story.

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Und dann taucht der erste Vogel auf.

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Der Ritter trägt einen Falken spazieren.

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Und dieser Falke kommt dann richtig in Kontakt mit den Besuchern. Das schöne ist auch, dass das an verschiedenen Stellen im Publikum passiert.

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Auf dem Kopf des Kinds neben mir...

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Dies ist eine Eule, die ich aus drei Fotos mal in eins zusammengefasst habe.

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Einer der vielen Greifvogelmenschen der Show. Hier tut sich die Show wirklich hervor, weil es nicht einer alleine macht, sondern in dieser Szene mit sicher 5-10 anderen agiert, die strategisch gut verteilt stehen, onstage und backstage, und so verschiedene Vögel blitzschnell kreuz und quer durch die Menge jagen kann. Das ganze hat dann eine unglaubliche Dynamik.

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Der Falke im Publikum...

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Wo sind die Vögel?

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Ah. Da!

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Und Geier...

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Jede Menge Geier.

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Noch ein paar billige Zaubertricks...

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Und dann kommt das große Vogelballett am Himmel. Der dramatische Soundtrack erreicht seinen Höhepunkt und ist jetzt sehr befreiend und es werden alle Vögel auf einmal durch die Luft geschickt, und es wirkt wie ein großer Tanz.
Da sind die Falken, Adler, Geier, es gibt Störche und Eulen und einige kleinere Vogelarten.
Ich habe anschließend nachgefragt - es sollen über 120 Vögel auf einmal am Himmel gewesen sein. Das Bild kann leider nur ein Bruchstück davon wiedergeben.

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Das ist ein unglaublich bewegender Moment, denn es ist perfekt!
Ich habe selten etwas von solcher Perfektion gesehen.

Und die Wildgänse waren auch noch dabei.

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Allein diese Show wäre den Eintrittspreis wert.
#61

RE: Puy du Fou: Le Bal des Oiseaux Fantômes

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #60

Hammer-Bilder, und eine unglaubliche Show.

>Allein diese Show wäre den Eintrittspreis wert.

Diese Show jetzt hat mich überzeugt, den Park auf meine Todo-Liste zu setzen.
Die Kulissen aller Shows sind ja unglaublich. Hier können sich die deutschen Themenparks mal ein Beispiel nehmen!

meint
Erik
#62

RE: Puy du Fou: Le Bal des Oiseaux Fantômes

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #60

Danke für die Bilder: diese Show war einfach definitiv das beste (und wird es wohl auch immer bleiben), was ich an Tiershows gesehen habe. Und immer noch staune ich ob der Aussage des Chef-Falkners, dass sie noch kein Tier verloren haben...

Jakob
#63

RE: Puy du Fou: Le Bal des Oiseaux Fantômes

Antwort auf jwahl, Beitrag #62

Letzte Bearbeitung am 03-Jan-08 um 19:31 Uhr ()
Ich muss mich verbessern. Auf einer Fanseite habe ich gerade gelesen, dass es über 150 Vögel sind und ein Werbevideo gibt es bei Youtube.

Der Soundtrack bestand teils aus Stücken von den Harry Potter Filmen, das passte sehr gut zu den Eulen. Vom großen Vogeltanz am Ende ist im Video leider nicht viel zu sehen.


Die Sitzkapazitäten hatte ich auch unterschätzt. Laut Wikipedia sind die Theater so groß:

# Les Gladiateurs (6000 à 7000 places)
# Les Vikings (3000 à 3500 places)
# Le Bal des oiseaux fantômes (3000 places)
# La Bataille du donjon (3500 à 4000 places)
# Mousquetaire de Richelieu (3000 places)

Was man dazu noch sagen muss ist folgendes:
Nach einer Show scheint jeder dieser wohl durchschnittlich 3000 Besucher auf seinen Programmzettel zu schauen und zu sagen "Oh, schau! In 15 Minuten beginnt die nächste Show am anderen Ende des Parks."
Was zur Folge hat, dass eine Stampede von tausenden Besuchern wie eine Traube durch den Park rast, um noch in die nächste Vorstellung zu gelangen. Das ist teils lustig, teils beängstigend. Ich war zumindest froh über das große Heer an Sicherheitskräften (die Herren in den blauen Poloshirts, falls sie auf einem Foto auftauchen sollten).

Wobei die Atmosphäre trotz dieser Rennerei sehr angenehm war. Man kann auch auf den Fotos erkennen, dass aus allen Altersgruppen Besucher kommen. Familien mit Kindern, auch Seniorengruppen, und auch Gruppen von Jugendlichen die sich vorbildlich verhalten.
#64

Puy du Fou: La Cité Mediévale

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

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In der mittelalterlichen Stadt stellen Kunsthandwerker ihr Können zur Schau.

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Der Eingang durch das Stadttor.

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Das Tor von der Rückseite. Sehr schön: Im rechten Turm, also hier links im Bild neben dem
Holzstapel, sind moderne Einrichtungen wie ein Telefon und ein Geldautomat untergebracht.

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Die alte Fachwerkstraße.

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Ein Blick in die Handwerksläden

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Ui, da ist der Fou!

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Dies ist die Straße hinter der Hauptstraße, die Häuser sind also keine Kulissen.

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Der Zugang auf der anderen Seite über eine Brücke.

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Vor diesem See findet eine kleine Zaubershow statt, von der ich nur noch das Ende gesehen habe. Es ist leicht spartanisch, ein zauberndes Ehepaar.

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#65

Puy du Fou: Les Vikings

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Die Wikinger!

Zunächst ein kleiner Gang durch das Wikingerdorf "Le Fort de l'An Mil".

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Auch hier gibt es wieder die Handwerker. Man stelle sich zum Bild die Hitze und den Geruch des Feuers vor.

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Und jetzt zur Wikinger Show. Die Menge strömt mal wieder durch die Tore.

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Das ist der Hauptteil der Kulissen.

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Die Shows öffnen eine gute halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung. Hier fand dann zum Zeitvertreib (also Preshow) eine slapstick-artige Nummer von den als Dorfbewohner verkleideten Schauspielern statt.

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Und die Show beginnt dann auch mit dem Dorfalltag.
Hier ist der "Prinz" des Dorfes und er heiratet...

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...diese Dame mit den Wölfen.

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Zur Feier des Tages wird die Sau durchs Dorf gejagt.

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...und diese Tiere...

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Aber die Idylle wird gestört von diesem üblen Zeitgenossen, der das Dorf angreift.

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Mitsamt seiner Schiffsflotte hinter dem Hügel. Das Schiff ganz vorne rollt gleich den Hügel runter...

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...und landet so im See.

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Die Krieger greifen den Turm an.

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Vom Turm rettet sich jemand mitsamt den Hochzeitsgirlanden.

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Das Dorf verteidigt sich zwar tapfer, ist aber dem Untergang geweiht. Es brennt, die Bewohner werden abgeschlachtet, selbst die Babys werden nicht verschont.

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Jetzt geht es nochmal richtig zur Sache, denn die Bösen beschwören vom Grund des Sees ein Kriegsschiff herauf. Und ich muss das in mehreren Fotos darstellen, wie es sich erhebt.
Zuerst nur der Mast...

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...und schließlich ist das komplette Schiff aufgetaucht. Und zwar mitsamt des Kriegers den man dort an Bord erkennen kann. Der Schauspieler taucht mit aus den Fluten auf. Das ist einfach nur genial!

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Der Turm fällt...

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Das frischvermählte Paar käpft wacker.

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Gib's ihm!

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Küsst euch!

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Warum das Schiff jetzt explodiert, weiß ich nicht mehr. Aber es ist spektakulär.

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Und dann wendet sich das Blatt, denn ein Heiliger entsteigt den Fluten.

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Ja, jetzt hat die Story mich irgendwo verloren. Also im Prinzip ist selbst der Anführer der Gegner von der Erscheinung so überwältigt, dass er sich vor ihm niederkniet.

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Auch der Rest des Dorfes verbeugt sich vor ihm. Und die Toten erwachen wieder zum Leben. Der Heilige läuft mit dem Paar über eine Brücke ins Dorf. Auf der Brücke wird er von der Frau deren Baby getötet wurde aufgehalten. Er segnet das Kind und es erwacht wieder zum Leben. Danach verschwindet er vor aller Augen. Also seine Kleider fallen zu Boden, er selbst ist verschwunden. Eventuell steigt noch eine weiße Taube auf, aber da könnte ich mich auch vertun.

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Die Wikinger geben sich geschlagen oder sind konvertiert.

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Und zu guter Letzt versinken zwei der Krieger zusammen mit dem Boot wieder im Wasser.

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Beeindruckende Show.

Es ist jedoch noch anzumerken, dass bei den Wikingern und in der Gladiatorenshow starke christliche Motive eingesetzt und glorifiziert werden. Mich hat das nicht gestört, aber es ist vielleicht interessant zu wissen.
#66

RE: Puy du Fou: Les Vikings

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #65

Bei der Handlung kann ich dir noch ein bisschen weiterhelfen:

Die ganze Show bezieht sich wohl auf eine real stattgefundene Schlacht.

Die Vikinger überfallen die Küste, zu erst die Insel Noir Moutier. Ein Boote überbringt diese Nachricht und Warnung dem Dorf. Von der Insel konnte nur ein Schrein mit Reliquien gerettet werden, die er auch mitgebracht hat.

Doch dann sind die Vikinger schon da und beginnen zu Töten und zu Verwüsten. Dabei werfen sie auch den Reliquienschrein ins Wasser.
Aus diesem steigt schließlich der Heilige empor, wodurch die Schlacht beendet und die Vikinger zurückgeschlagen sind...
#67

Puy du Fou: Les Gladiateurs + Hotel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 04-Jan-08 um 21:56 Uhr ()
Einen richtigen römischen Themenbereich gibt es nicht - nur diesen einsamen Triumphbogen und das F&B Zelt rechts im Bild. Der Menschenauflauf links wartet auf Einlass zu den Wikingern.

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Aber es gibt noch das gallo-romanische Stadion, und dort findet die größte Show des Puy du Fou statt, ungefähr zweimal täglich.
Also rein ins Getümmel.

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Das Stadion und die Show sind von 2001.
Die Fassade ist nicht ganz so detailliert (aber dennoch aufwändig) wie die des Colosseo Hotels im Europa Park. Quasi ein Vorgänger davon.

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Ein Blick zurück.

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Die Ränge füllen sich. 6000-6500 Personen finden hier Platz.

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Ganz nett finde ich die Idee, das Stadium halb vollendet zu lassen. Hier oben im Bild um im darauf folgenden zu sehen. Das sind die eher improvisierten Ränge. Ich weiß nicht ob es wirklich improvisiert wirken, oder eine unterschiedliche Klassengesellschaft ausdrücken soll, aber ich tippe auf erstes.

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Es mischt die Geometrie des Stadions jedenfalls schön auf, und erzählt nebenbei noch eine Geschichte.

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Nun, die Preshow beginnt damit, dass ein paar Christen mit Stöcken große Fischsymbole in den Sand der Arena zeichnen.

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Der linke Soldat zeigt ganz gut, was deshalb mit ihnen passieren soll.

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Hier im Bild: Einige Zuschauer senken den Daumen. Und endlich ein sichtbarer Sicherheitsmann auf der Treppe links. Übrigens: Vor einigen Wochen, zum offiziellen 30. Geburtstag war auch Sarko im Park.

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Ein paar Wellen zum Zeitvertreib.

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Dann beginnt die Show. Zunächst mit einem großen Umzug durch die Arena.

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Hier werden die Gefangenen vorgeführt, bevor sie gleich bekämpft werden.

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Der Imperator

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Jetzt wird gekämpft - der Gladiator rechts im Bild, zwei Gefangene links.

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Die Kämpfe sind ziemlich gut und realistisch.

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So realistisch, dass Blut spritzt wenn jemand getroffen wird. Die Gefangenen und die Christen, die sich gegen die Gladiatoren zur Wehr setzen, werden größtenteils abgeschlachtet oder später von den Löwen gefressen. Das hat mich überrascht, hatte ich doch anfangs erwartet, dass sie sich heldenhaft schlagen. Aber es bleibt konsequent realistisch.
Jetzt werden erstmal die Leichen weggeräumt um Platz für das Wagenrennen zu machen.

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Das Wagenrennen

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Und los!

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Während des Rennens verliert ein Wagen ein Rad, und ein anderer bricht bei einem Sprung halb auseinander.

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Anschließend werden Christen getötet. Der Soldat unten rechts im weißen Gewand hat sich auf ihre Seite geschlagen.

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Ein Römer (vielleicht Senator?) hält von den Zuschauerrängen aus eine flammende und (musikalisch untermalte) sehr emotionale Rede gegen diese Gewalt und erzürnt damit den Imperator. Kurz darauf wird er von Soldaten festgenommen.

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Einige der Christen werden in diesen Wagen gesteckt, kurz darauf wird ein Löwe zu ihnen hereingelassen. Mit entsprechender Geräuschkulisse kann man sich vorstellen, was dort drinnen passiert.

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Andere Gefangene sind hier draußen angebunden und die Löwen kommen ihnen recht nahe, aber das ist eher eine Stuntnummer.

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Der Imperator verliert an Unterstützung und die Zuschauer stimmen dafür, dass die restlichen Gefangenen freigelassen werden.

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Die Christen haben gewonnen!! Hurra!!

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Nun ja, das Ende ist etwas plakativ. Die Show selbst sehr fesselnd und gefällt mir weitaus besser als die Kuschelshow im Europapark.

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Nachtrag: ein Video zur Show gibt es hier:
http://youtube.com/watch?v=muySu9Pq8x4


Fast genauso spannend ist der Exodus der gesamten Zuschauer den staubigen Weg hinunter.
Den Tipp das ganze von oben aus zu beobachten habe ich aus einem älten Tagesbericht von flyer. Vielen Dank dafür!


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Ein thematisierter Getränkestand

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2007 gab es als Neuheit ein erstes Hotel am Park, die "Villa Gallo-Romaine"

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Äh ja, was auch immer das soll?

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Der Zugang vom Park zum Hotel geht über diese Schranke. Leider hat man mich nicht zum Hotel durchgelassen.
Ich: "Ich interessiere mich für einen Aufenthalt im Hotel, buche das aber sicher nicht auf gut Glück. Ich schaue mir das jetzt an. Lassen Sie mich durch."
Frau an der Schranke: "Nein."

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Tja, Pech.
#68

RE: Puy du Fou: Les Gladiateurs + Hotel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #67

Schade, ich hätte auch gerne weitere Bilder vom Hotel gesehen. Aber danke an dieser Stelle für die Bilder, die mich glatt dazu veranlassen würden, dich nächstes Jahr zu begleiten ;-)

Jakob
#69

RE: Puy du Fou: Les Gladiateurs + Hotel

Antwort auf jwahl, Beitrag #68

Ein einfach super "Park". Irgendwie aber natürlich sehr französisch vom Konzept. Aber es läuft! Und das Hotel sieht man per Film super hier auf der Homepage http://www.puydufou.com/fr/
#70

Puy du Fou: sonstiges

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Noch ein paar weitere Eindrücke aus dem Park in denn Abendstunden. Die großen Shows sind vorbei, aber einige Teile des Parks habe ich noch nicht besucht.

Gleich nach der Gladiatorenshow eine Nebeldusche.

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Es gibt einen großen Walkthrough namens "Le Chemin de la Mémoire". Die Sets sind recht aufwändig, die Figuren bewegen sich aber leider nicht. Für zwischendurch ist es aber ganz nett. Hier ein paar Blitzlicht-Impressionen daraus.

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Auch ein sehr schöner Bereich, nur leider etwas abseits und nicht so frequentiert weil ohne große Show ist das Dorf des 18. Jahrhunderts "Le Village XVIII".

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Es ist sehr idyllisch, es riecht herrlich.

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In dieser Show findet eine kleinere Show statt "Les Musiciens Traditionnels".

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Kunsthandwerksverkäufe

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Das oben rechts gezeigt Théâtre d'Eau ist die einzige Attraktion, die ich miserabel fand.
Es ist eine Wasserfontänenshow, dazu werden auf einen "Wasservorhang" Filme zur Französischen Revolution projeziert und überdimensionale "Singing Heads" wie im Phantom Manor erzählen die Geschichte. Das ganze ist sehr wirr und ich war anschließend extrem angenervt von der Show. Ein Patriotismus-Gesülze sondergleichen und dazu noch mit schlechter Technik.

Schön, dass man das in der Parkleitung wohl auch erkannt hat, und den größten Schandfleck des Parks am Ende der Saison geschlossen hat.
Für 2008 wird dort eine neue Attraktion gebaut "L'Odyssee du Puy du Fou".
Das Logo sieht sehr spannend aus, und es scheint ein interaktiver Walkthrough zu werden.
Hier ein Schnipsel von der offiziellen Website:

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Noch ein Gang über die leergefegte mittelalterliche Straße...

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Das Renaissance Schloß.

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Der Bourg Marktplatz im Sonnenuntergang.

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Und damit endet mein Besuch im Puy du Fou. Was bedeutet eigentlich Puy du Fou? Berg des Narren?

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Es war ein fantastischer Tag. Den Mietwagen habe ich ohne einen Kratzer wieder nach Nantes gefahren. :)

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Ich kann nur jedem empfehlen, an Paris einfach mal vorbeizufahren und dem Puy du Fou einen Besuch abzustatten, vielleicht in Verbindung mit La Rochelle, Nantes oder der Bretagne. Le Futuroscope liegt auch in der Nähe, aber das empfehle ich keinesfalls.

Ich hoffe dieses Jahr wieder hinzufahren, diesmal aber mit mehr Zeit, also mindestens für zwei Tage und mit einem Besuch der Cinescénie.
#71

RE: Puy du Fou: sonstiges

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #70

Vielen Dank mal auch von meiner Seite für diesen grandiosen und sehr aufwändigen Bericht und die vielen tollen Fotos!
Mir läuft bei diesen Bildern gewissermaßen das Wasser im Munde zusammen.


Stefan A. Michelfeit - www.ridesonline.de
"Wir werden - einfach ausgedrückt - weniger, älter und bunter." (H. Rech IM BW)
#72

RE: Puy du Fou: sonstiges

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #70

Letzte Bearbeitung am 07-Jan-08 um 17:22 Uhr ()
Vielen Dank für diesen AUsführlichen Bericht. Schön wieder einmal grandiose Bilder aus dem grandiostesten Park überhaupt zu sehen. Das neue Theater scheint ja doch noch wesentlich größer geworden zu sein, als wir damals annahmen, und dann auch noch indoor..

Gibt es die Wegebahn eigentlich nicht mehr, die den Park etwa 3/4 auf dem Rettungs- und Versogungsweg unmrundete? Ich fand die Fahrt doch ganz interessant, da man auch etwas Backstage von Trainingsplätzen, Stallungen etc mitbekam.

Also auch von mir noch einmal die Bestätigung: Unbedingt hinfahren!
#73

RE: Puy du Fou: sonstiges

Antwort auf flyer, Beitrag #72

>Vielen Dank für diesen AUsführlichen Bericht. Schön wieder einmal grandiose Bilder aus
>dem grandiostesten Park überhaupt zu sehen. Das neue Theater scheint ja doch noch
>wesentlich größer geworden zu sein, als wir damals annahmen, und dann auch noch
>indoor..

Ja, auf deinen Fotos wirkte das noch alles sehr niedlich. Die Größe ist echt beeindruckend.


>Gibt es die Wegebahn eigentlich nicht mehr, die den Park etwa 3/4 auf dem Rettungs- und
>Versogungsweg unmrundete? Ich fand die Fahrt doch ganz interessant, da man auch etwas
>Backstage von Trainingsplätzen, Stallungen etc mitbekam.

Also ich habe die Bahn nicht gesehen, was aber nicht bedeutet, dass es sie nicht gibt. Habe auf dem Weg zum Hotel die Greifvogelkäfige gesehen, wobei der Teil nur so halb-backstage ist.

Danke für deine Wikinger Erklärung, da macht die Story doch gleich mehr Sinn mit! :)

>Also auch von mir noch einmal die Bestätigung: Unbedingt hinfahren!

Ja. Unbedingt! :)
#74

Nantes: centre ville

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Am Tag nach Puy du Fou bin ich mit Patty durch Nantes gezogen. Eine wunderschöne Stadt!

Also, wohin soll's gehen?

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Nun, zunächst einmal direkt in die Stadtmitte. Wo dieser Brunnen steht.

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Ein Blick in die Brasserie "La Cigale"

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Die Passage Pommeray, nunja, am Sonntag relativ geschlossen.

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Und in Renovation.

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Na wenn das kein tolles Geschenk ist: Stundenlang Spaß mit 9900 Briefmarken aus aller Welt!

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Ich möchte zu gerne hören, wie ein Franzose das ausspricht...

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Der Palais de Justice von Jean Nouvel. Ein schwarzes Ungetüm (mit seltsam billig wirkenden Fenstern).

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Ein Blick hinein. Knastfeeling schon vor der Verurteilung. Die Verhandlungssäle sollen in tiefrot gestrichen sein.

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Tja, wer Wind sät (bzw. baut)...

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Viel spannender als das Gerichtsgebäude finde ich dieses Haus:

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oder auch dieses in der unmittelbaren Umgebung.

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Selbst das:

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--An dieser Stelle haben wir dann die Machines de l'Ile besucht, aber die bekommen ein eigenes Posting--

Also zurück zum Zentrum zum Chateau. An dem Tag war Tag des offenen Monuments (o.ä.) und das neulich renovierte Chateau und das Museum im inneren hatten geöffnet und waren sogar kostenlos.
Ein paar Bilder von der belebten Wiese im Schlossgraben...

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Die beiden waren witzig, sie hat gezeichnet ... und er auf dem Handy gespielt.

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Der LU-Turm vom Chateauinnehof aus.

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Ein Teil des Chateaus, in dem aber nicht das Museum ist.

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Mon guide.

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Vor dem Museum gab es eine ziemliche Schlange (weil kostenlos), die wir durch zufälliges Betreten durch den Ausgang ungeschickter Weise umgingen.
Das Museum selbst (über die Stadtgeschichte von Nantes) ist sehr schön in das alte Gemäuer integriert. Es ist sehr groß, sehr gut gemacht und sehr interessant.

Hier z.B. eine Art Preshowfilm der sehr genial animiert war.

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Diese ziemlich coole Brücke/Transportmöglichkeit über den Fluss gab es mal in Nantes.

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Psst... der Ausgang...

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Was passt hier nicht ins Mary Poppins Bild?

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Der LU Turm. Früher gab es mal zwei davon.

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Jetzt ausnahmsweise mal zu MacDo.

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Und jetzt der LU Turm nochmal in der Totalen. Rundherum ist in der alten Keksfabrik einiges los, Restaurants usw.

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Klein Notre-Dame

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Und zum Schluss des Tages ein Bild von dem einzigen auffälligen Klotz im Stadtzentrum.

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#75

RE: Nantes: centre ville

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #74

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Ja das wär mal interessant, absolute Härteprobe. Aber ob eine Disko mit so einem Namen gut besucht wird?


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Aha so drückt man also seinen Hass auf den französischen Staat aus, kreativ, kreativ...

Möchte mich hiermit auch nochmal für Deine ganzen "La France"-Berichte bedanken! Lese die immer sehr gern, ist für mich eine Art Inspirationsquelle für meine eigene Frankreich-Rundreise!
#76

RE: Nantes: centre ville

Antwort auf rusty, Beitrag #75

>Ja das wär mal interessant, absolute Härteprobe. Aber ob eine Disko mit so einem Namen
>gut besucht wird?

Ganz toll soll wohl ein Bananenhangar sein, auf der Ile de Nantes. Haben wir aber nicht mehr geschafft.

>
>Aha so drückt man also seinen Hass auf den französischen Staat aus, kreativ, kreativ...

Nun ja, wie ich schon andeuten wollte, frage ich mich, ob das Architekt das mit seinem Straf-Palast nicht heraufbeschworen hat. Hier soll man sich wohl möglichst unwohl fühlen.
Ich hatte das Glück den Palais de Juistice (ebenfalls von Nouvel) in Bordeaux von innen besuchen zu können, und der verfolgt ein ähnliches Konzept, mit Verhandlungssälen in klaustrophobischen Eiern... aber dazu später mehr.

>
>Möchte mich hiermit auch nochmal für Deine ganzen "La France"-Berichte bedanken! Lese
>die immer sehr gern, ist für mich eine Art Inspirationsquelle für meine eigene
>Frankreich-Rundreise!

Ja gern, vielen Dank! :)
#77

Nantes: Les Machines de l'Ile - Le Grand Éléphant

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Ich möchte jetzt eine Attraktion vorstellen, die mich absolut begeistert. Neben dem Puy du Fou war sie sicher DAS Highlight auf der Tour.

Les Machines de l'Ile.

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"Die Maschinen der Insel", das ist eine große Hangar-ähnliche Anlage auf der Ile de Nantes, nahe dem Justizpalast. Dort läuft seit letztem Frühjahr der große künstliche Elefant herum, und für die kommenden Jahre ist noch einiges andere geplant, aber in diesem Posting konzentriere ich mich auf den Elefanten. Ich habe noch einige Hintergrundinfos dazu, die werde ich seperat posten, wenn ich die Unterlagen zur Hand habe.

Also, auf zum Elefanten!

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Links: Der Elefant läuft einen 45 minütigen Parcours, hier ist ein "Wegweiser" zur Ladestation an der Loire. Rechts: Wir kommen gerade rechtzeitig, die Gitter werden entfernt und der Elefant macht sich auf den Weg.
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Vielleicht erstmal eine Komplettansicht des Elefanten - und eine kurze Beschreibung.

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Le Grand Éléphant ist eine riesige Maschine - 12 Meter hoch, 8 Meter lang (oder umgekehrt?), 45 Tonnen schwer. Der Elefant läuft eine große Runde, mit einer Geschwindigkeit von 1-4 km/h.
Der Elefant soll nicht echt aussehen - es soll erkennbar sein, dass es eine Maschine ist. Vom Stil würde ich es als eine Erfindung zwischen Jules Verne und Leonardo da Vinci einordnen. Der Elefant ist von innen hohl und dieser Bereich ist auch zugänglich und man kann mitfahren, für 6 Euro / 4.50 Euro. Wir wollten ihn aber lieber von unten betrachten.
Es sieht so aus, als würde der Elefant laufen - die Beine bewegen sich dementsprechend und die Füße rollen sich ab, er wird allerdings gefahren - das Vorderrad befindet sich unterhalb der Fahrerkabine und die Hinterräder an der großen Motorenmaschine hinter dem Elefanten - er wird also quasi getragen.
Was soll das Ganze?
Es soll vor allem Spaß bringen! Und ich glaube, das tut er. Die Stadt scheint ihren Elefanten und die anderen Maschinen zu lieben.


Hier ist die schöne Konzeptzeichnung dazu:

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Zuschauer aller Altersgruppen.

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Er läuft vor dem Elefanten her und steht in Kontakt mit dem Fahrer. Klischee: Das Baguette.

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Die Fahrerkabine unterhalb des Kopfes.

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Die riesigen Füße aus Holz.

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Motor und Zugangstreppe hinter dem Elefanten.

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Ein paar Fotos von den Fahrgästen.

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Der Elefant bewegt natürlich nicht nur seine Füße, sondern auch den Rüssel, er trompetet und spritzt mit Wasser, er wackelt mit den Ohren und klimpert mit den Augen.

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Der Rüssel im Detail.

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Und in Gebrauch.

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Auge auf.

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Auge zu.

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Details am Balkon.

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Augenfarbe: bunt.

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Rüssel und Stoßzähne

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Die Ohren

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Frontansicht

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Dieses Foto erinnert mich irgendwie an Godzilla... ;)

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Links: Patty macht ein Foto - Rechts: Oh je, was ist mit meinen Haaren passiert?

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Und schließlich zurück in der Station.

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Die Warteschlange für die nächste Fahrt.

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Die obere Aussichtsplattform

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Und jetzt hat sich der Elefant ein kleines Nickerchen verdient.

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Was hat der Spaß gekostet?
Die erste Phase des Projekts (Elefant, Ausstellungshallen und Ast-Prototyp) haben zusammen 5.05 Mio Euro gekostet.
Davon sind 2.5 Mio Euro für den Elefanten.

Finanziert wird es von:
45% - Nantes Metropole
35% - EU
20% - Das Land Pay de la Loire


Im nächsten Teil kommen dann Bilder von den Prototypen für die nächsten Jahre.
#78

RE: Nantes: Les Machines de l'Ile - Le Grand Éléphant

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #77

Krass! Und merkwürdig, dass man hier noch nie etwas davon gehört hat.

An dieser Stelle von mir ein dickes Danke für deinen tollen Reisebericht. Ich musste gerade mit Schrecken feststellen, dass ich mich noch gar nicht in diesem Thread verewigt hatte. Hiermit geschehen.

Grüße,

Tim :+
... keep your distance!
#79

RE: Nantes: Les Machines de l'Ile - Le Grand Éléphant

Antwort auf The Knowledge, Beitrag #78

>Krass! Und merkwürdig, dass man hier noch nie etwas davon gehört hat.

Hat man genau genommen schon. ;)
Ich habe im Juli zur Einweihnung des Elefanten schon einmal einen Thread geschrieben, der ist aber noch gut mit Fehlern und falschen Vermutungen gespickt, die ich hier noch korrigieren möchte.

Die Fahrt kostet also keine 20 Euro, sondern 4.5 bzw. 6 Euro.
Und das ganze hat auch nichts mit dem Royal de Luxe Verein zu tun. Die Maschinen der Insel sind komplett unabhängig davon.
#80

RE: Nantes: Le Grand Éléphant - OT Schultertasche

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #77

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Alex, Du trägst offensichtlich eine National Geographic Schultertasche um die Fotoausrüstung unterzubringen. Bist Du mit der Tasche zufrieden? Wie ist es mit der Wasserdichtheit bei Regen bestellt?

Gruß
Florian
#81

RE: Nantes: Le Grand Éléphant - OT Schultertasche

Antwort auf Fargo, Beitrag #80

Oh ich bin ziemlich zufrieden damit. Mit Regen und Wasser hatte ich bisher keine Probleme, die Tasche ist aber innen auch nochmal zusätzlich verschließbar und geschützt.
Ich habe allerdings nicht nur die Kamera dort drin, sondern auch allen Krempel, den ich sonst in einer anderen Schultertasche mit mir rumschleppe. Die Tasche hat viel Platz, ist recht gut gepolstert und schön unterteilt, und es passen auch gut Dokumente bis DinA4 hinein.
Eine Alternative wäre für mich noch eine Tasche von Kalahari gewesen (die sehen noch ein bisschen besser aus ... ja, ich mag schöne Taschen!), aber in die National Geographic scheint mir im Endeffekt mehr reinzupassen.
#82

Elefanten Merchandise

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #77

Ein kleiner Einblick in den Merch-Shop.

Jede Menge Elefantenbücher... :)

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Und fantastische Poster.

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So schön, dass ich es gekauft, an mich selbst geschickt und später habe rahmen lassen.

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#83

Nantes: Les Machines de l'Ile - Werkshallen und Elefantenmodell

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Hier ein paar Ansichten in die Hallen hinter dem Elefantenparkplatz, in die Werkshallen, sowie auf verschiedene Modelle zum Elefanten.

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Rechts in dem "Gewächshaus" ist die Ausstellung mit den Modellen und Protoypen. Die Treppen links führen zu einer Galerie über der Werkshalle. Schöne Geländer übrigens.

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Ein Blick in die hintere Fläche der Hallen.

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Und jetzt nochmal der Elefant im Detail. Ich liebe diese Zeichnung.

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Nochmal die Daten und Fakten...

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Und jetzt das Metallgerüst im Inneren der Maschine. Das Modell ist glaube ich im Maßstab 1:10.

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Die "komplette" äußere Holzverkleidung.

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Rechts: Das Holz wird also geschichtet und verleimt!?

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Der Elefant als Computermodell.

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Eins von vielen Fotos in der Ausstellung zeigt, wie die Skulpturen am Elefanten geschnitzt werden.

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Und noch ein Blick von der Galerie in die Werkshalle links.

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Es war Sonntag, deswegen war dort leider kein Betrieb.

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#84

Nantes: Les Machines de l'Ile - Les Mondes Marins (2009)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

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Ich möchte euch jetzt ein Projekt vorstellen, dass in Nantes für 2009 gebaut wird. Einige Prototypen konnten schon in den Ausstellungshallen besichtigt und getestet werden.

Es ist ein riesiges, dreigeschossiges Karussell mit einem Meeresweltenthema.
Beim Stil bleibt man sich treu.

Also, zunächst mal die Gesamtzeichnung. Wenn man genau hinschaut, sieht man die Maße:
Höhe 20,7 Meter / Durchmesser 21 Meter.

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Das Modell:

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Beschreibungen der einzelnen Ebenen:

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Richtig spannend sind die schon gebauten Prototypen für einzelne Fische.
Alle haben jede Menge Hebel für Bewegungen, usw.



Also zunächst mal der ... nennen wir ihn Lampenfisch. =)

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Einige Angestellte der Machines haben den Besuchern die Modelle erklärt oder sie mitfahren lassen.

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Von der Zeichnung über das Computermodell zum Holzmodell.

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Nächste Kreatur: Calamar

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Fantastische Konzeptzeichnung

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Und der fertige Prototyp

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Er fährt vor und zurück auf dieser Schiene.

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Per Leiter muss man dort also hoch.

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Die Tentakeln sind eine tolle Konstruktion.

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Die Schwanzflosse

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Nächster Fisch: Der Mantarochen

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Das handgemalte Auge

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Und eine Seitenansicht. Ob das Gerät wohl wippt? :)

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Der Piratenfisch

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Und zum Schluss noch die Garnelenlarve

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Das sind die Fotos von diesem Projekt. Die Prototypen zeigen natürlich noch nicht alle Tiere, die letztendlich im Karussell zu finden sein werden.

Ich bin sehr auf das Endergebnis gespannt (und erwarte eine der außergewöhnlichsten Attraktionen für die Saison).
#85

RE:

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #84



Wow - diese Modelle und der Elefant natürlich - tolle Kreationen - Danke für die Bilder!
#86

RE: Biohorror

Antwort auf WP, Beitrag #85

Ach, jetzt bin ich schlauer! Ich habe kürzlich ein Foto gefunden, auf dem 2 Frauen auf dem Kalamar ritten und ich dachte mir: "Manno, wasndas?"

Die Kreationen sehen wie eine Mischung aus Verne und Cronenberg aus. Wer "eXistenZ" kennt, wird wissen was ich meine.

[hr noshade size="1" color="E96A1C"]StellaVista
#87

RE: Nantes: Les Machines de l'Ile - Les Mondes Marins (2009)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #84

Das sieht nicht nur interessant aus, es macht vor allem "Lust" auf Meer (mehr).

Die Prototypen sehen fantastisch aus, wobei ich ob der filigranen Technik etwas skeptisch bin, das diese auch den harten Alltag überleben. Vor allem hat das ganze mal überhaupt nichts koventionelles an sich, und das macht die Gerätschaften noch spannender.

Und wie immer, superbe Fotos von dir!:)
#88

RE: Nantes: Les Machines de l'Ile - Les Mondes Marins (2009)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #84

Ich habe noch ein paar zusätzliche Infos gefunden.

Das Karussell kostet insgesamt 6,4 Mio. Euro, es hat 27 Elemente/Tiere und soll im Sommer 2009 öffnen.

Auf der Website ist der Entwurf jetzt auch sachte coloriert:

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(c) Les Machines Nantes
#89

neues Karussell auf der Insel

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #88

Bei Flickr habe ich Bilder gefunden zu einem neuen Karussell direkt vor den Werkshallen der Machines.

Es scheint ein kleiner Vorgänger des für nächstes Jahr geplantes großen Karussells zu sein.
Aber die Figuren sind wieder sehr fantasievoll. Ob es wirklich von den Herstellern des Elefanten ist, weiß ich nicht, aber die Holzfiguren lassen darauf schließen.


http://farm4.static.flickr.com/3071/2583631962_9c015fe662.jpg
(http://www.flickr.com/photos/dona44/2583631962/)


http://farm2.static.flickr.com/1389/704073963_fed4112859.jpg
(http://www.flickr.com/photos/dona44/704073963/)


http://farm4.static.flickr.com/3172/2581017759_20ebee436a.jpg
(http://www.flickr.com/photos/dona44/2581017759/)


Der fliegende Vogel im Hintergrund ist toll!
http://farm2.static.flickr.com/1196/725564535_97c0730ef1_b.jpg
(http://www.flickr.com/photos/dona44/725564535/)
#90

Nantes: Les Machines de l'Ile - L'Arbre aux Hérons (2011)

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Hier noch zwei weitere Attraktionen:

Als erstes der Aerodrom. Das scheint mir nur ein Konzept zu sein, das momentan zumindest nicht umgesetzt wird. Ehrlich gesagt habe ich das auch nicht ganz verstanden...

Konzeptzeichnungen:

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Einer dieser Flugzeugtestkäfige war dort auch aufgebaut, aber nicht ganz einfach zu fotografieren.

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Das zweite Projekt: L'Arbre aux Hérons - Der Baum der Fischreiher??
Dieses wird für 2011 umgesetzt.

Es ist ein riesiger Baum aus Stahl (und Holz und etwas Begrünung).

Die Konzeptzeichnung. Schaut mal genau hin. Der Baum hat einen Durchmesser von 45 Metern und eine Höhe von 28 Metern. Und an der obersten Plattform gibt es diese Fahrtattraktion, diese Körbe die von den Reihern nach oben gezogen werden. Bis auf 36 Meter Höhe. Wie cool ist das?

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Die Körbe in der Baumkrone im Detail.

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Der Baum als Modell.

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Für 2007 hat man bereits einen Ast des Baums als Prototyp außen an die Werkshallen gebaut.
Den kann man in Verbindung mit der Prototypenausstellung besteigen.

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Jetzt einige Fotos von dort oben. Interessant: Der ansteigende Boden mit der Quasi-Treppe.


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Yo Patty! Ich habe einen Alienschatten! (Patty wollte nicht in die Ausstellung und hat, wie ich gerade sehe, wohl lieber Vokabeln gelernt. Der hat was verpasst...)

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Das war jetzt alles von den Maschinen aus Nantes.
Die sehenswerte Website ist diese: http://www.lesmachines-nantes.fr

2009 in Kombination mit Puy du Fou. =)

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#91

Nantes: Jules Verne Museum

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 14-Mar-08 um 23:07 Uhr ()
Tag 16 mittlerweile.
Ich hatte von einem Freund den Tipp bekommen mir die Stadt Guerande anzuschauen, das habe ich später gemacht - morgens wollte ich noch das Jules Verne Museum sehen.

Der Industriehafen lag noch im Nebel.

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Geht man von dort weiter den Hügel hinauf, kommt man nach 5 Minuten zum Museum.

Ungefähr hundert Meter davor ist diese Ausbuchtung an der Seite - ein Platz mit Blick auf den Fluss und den Hafen weiter unten.
Und hier stehen zwei Statuen von Jules Verne. Einmal als Junge...

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und einmal als Erwachsener.

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Normalerweise kann ich Statuen nicht viel abgewinnen, aber diese waren faszinierend. Ich habe auch schonmal von anderen Skulpturen gelesen, dass sie Spannung ausdrücken und ihr Umfeld einbeziehen, usw. (blablabla), aber hier war es das erste Mal, dass ich sowas tatsächlich gepürt habe.

Wenn man sich neben den träumenden Jungen auf die Bank setzt, taucht man richtig in das Kunstwerk ein. (Der Turm oben rechts im Bild gehört zum Museum)

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Das Museum selbst ... kann man gesehen haben, muss man aber nicht.
Ich sollte evtl. noch erwähnen, dass Jules Verne 1828 in Nantes geboren wurde.

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Der Eintritt ist sehr günstig.

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Am spannendsten fand ich die reich verzierten Buchcover.

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Ganz witzig gemacht ist diese Ecke, die ein Viertel der Kapsel darstellt, die zum Mond geschossen wurde.

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Originalmanuskripte

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In der Nähe des Hauses stand diese Statue. Aber sie hat nicht wirklich etwas damit zu tun.

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#92

Guérande

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Ich hatte für diesen Tag noch viel vor.
Ich wollte an den Strand von La Baule, und nach Le Crosic (oben links im Bild, Nantes ist rechts) und wie schon erwähnt nach Guérande.

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Von Guérande wusste ich vorher nicht viel. Bei Google Maps sah es von oben so aus, kreisrund. Und der Freund hatte es mir empfohlen weil es so richtig typisch französisch sein sollte. Also, pourquoi pas?

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Im Bahnhof von Nantes schonmal ein Vorbote...
Die Stadt ist nämlich für ihre riesigen Salzfelder bekannt.

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In La Baule bin ich aus dem Zug gestiegen, von dort musste ich nämlich einen Bus nehmen ... nur, von hier fuhr kein Bus. Es war das falsche La Baule. La Baule des Pines oder so ähnlich, und so sah es auch aus. Um ins richtige La Baule zu kommen, bin ich ganz schön lange gelatscht, menschenleere Straßen entlang, ja überall Pinien und die Fusswege matschig. Es war der erste Regentag auf meiner Tour, aber zu dem Zeitpunkt hielt sich noch das Wetter, aber man merkte dass hier die Saison vorbei war. Die Ferienhäuser sahen alle verlassen aus und ich habe bis ins Stadtzentrum keinen Menschen und kein fahrendes Auto gesehen. Irgendwann habe ich eine SMS verschickt mit der Bitte mich zu rächen, falls ich gleich von Zombies überfallen würde.

Dann am Bus, endlich, habe ich den Fahrer gefragt ob er nach Guérande fahre. Aber man er verstand nicht, welche Stadt ich meinte. Wobei es ja die einzige mit dem Namen in der Gegend ist. Ich habe also alle Sprechvarianten die mir einfielen mal durchprobiert.
-Guh-E-rande
-Guh-E-Rohnd
-Girondä
-Jirgon
-Güronde
-Güront
-Guärand
...was soll ich sagen, er wusste nicht, was ich meine. Bis eine Frau hinter ihm sagte, "Er meint Guérande". Und das hatte ich doch die ganze Zeit gesagt.

Nun ja, endlich stand ich also vor der kreisrunden Festungsmauer.

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Und so sieht es im Inneren aus.

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Aus dieser Kirche wurde ich von einem kleinen Giftzwerg rausgeworfen, weil die Kamera von meiner Schulter hing.

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"Hey ich möchte jetzt ein Foto machen, du stellst dich doch jetzt nicht direkt vor mein Motiv? Nein, steig jetzt nicht aus. Fahr weiter. Ach, verdammt."

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Irgendwie war es schon ein ziemlicher Touristenort.

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Rechts war der Eingang zu einem Mittelaltermuseum.
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Das große Stadttor auf der anderen Seite.

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Und dann wurde es ziemlich dunkel und es fing an zu regnen.

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An allen vorigen Tagen hatte ich immer eine Jacke bei mir, und es war immer richtig heiß gewesen. Ich hatte sie höchstens als Schattenspender gebraucht. Also hatte ich mich an diesem Morgen dazu entschlossen, sie nicht mitzunehmen und war nur im T-Shirt unterwegs. Ohne Schirm, versteht sich von selbst.
Und es wurde kalt und der Regen wollte nicht mehr aufhören und er war so heftig, dass ich nach kürzester Zeit durchnässt war und unglaublich fror.

Ich diesem Mittelaltermuseum habe ich etwas Wärme gefunden.

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Und anschließend in einer Créperie. Noch nie hat eine heiße Schokolade so gut geschmeckt, wie wenn man klatschnass und durchgefroren im Warmen sitzt und auf den Bus zurück nach Nantes wartet.

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Zurück in Nantes dann ein Regenbogen...

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...und ein schöner Sonnenuntergang.

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Das war mein letzter Abend in Nantes, wo es mir fantastisch gefallen hat, und auch die Unterkunft bei Patty und Aurelie war sehr nett. Sehr früh am nächsten Morgen ging es weiter Richtung Poitiers, zum Futuroscope.
#93

Futuroscope - Teil 1

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Der Parc Futuroscope - Frankreichs Film-Themenpark - ist direkt ans TGV-Netz angeschlossen. Direkt zur Parköffnung bin ich dort angekommen.

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Der eigentliche Parkeingang befindet sich auf der gegenüberliegenden Parkseite vom Bahnhof, deswegen hat der Bahnhof selbst einen Eingang, und der ist ziemlich clever gestaltet.
Innerhalb des Bahnhofgebäudes kann man für 5 Euro sein Gepäck aufgeben (das dann aufs Zimmer von einem der sieben (?) Hotels neben dem Park gebracht wird). Wenn man den Ballast los ist, kauft man Tickets und kann den Park von der Rückseite betreten. Die Zugangskontrolle findet noch im Gebäude statt - die Brücke über die Bahntrasse, auf der ich im nächsten Foto stehe, gehört also schon zum Park.

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Direkt rechts befindet sich eine der letzten Neuheiten, Danse avec les robots.

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Hier sind die zwei Eingänge erkennbar, einmal für Zuschauer (Je Regarde) und einmal für all diejenigen, die mit den Robotern tanzen wollen. :)

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Die Warteschlange sieht so aus (naaaja!).

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Und sie führt an einigen Roboter Ausstellungsstücken vorbei. Im Hintergrund erkennbar ist ein Roboterhund, in einem anderen Käfig war der Kopf des Roboters von Metropolis.

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Der Ride selbst sind die Kuka-Roboter, ähnlich denen im Legoland.
Im Gegensatz zum Legoland kann man hier die Fahrt nicht in allen Schritten selber programmieren, sondern nur zwischen drei Härtegraden wählen. Das ist aber auch in Ordnung (wer reizt die Möglichkeiten im Legoland schon aus?).

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Außerdem ist wird dem Ganzen hier nicht so eine hanebüchene Storyline aufgedrückt ("Helft den Minenrobotern", ja klar). Im Futuroscope läuft auf der großen Leinwandrolle oberhalb der Roboter ein Tanzvideo, dazu passende Musik, und zu Beginn der Fahrt bittet der Tanzlehrer alle auf ihre Plätze.

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Die Musik unterstützt die Fahrt gut. Als Fahrtprogramm habe ich direkt das heftigste ausprobiert, aber besonders die lange Überkopffahrt war sehr unangenehm. Toll sind die Bewegungen zur Musik, und die kommen auch im leichtesten Programm gut, darin kann man sie sogar besser genießen. Einmal stoppen auch alle Roboter für einen Moment vor einer Kamera, damit diese ein Foto macht.

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So, bis hierher genug des Lobs, jetzt kommt der Rest des Parks und der ist eher bescheiden.


Zu schnell gealterte Architektur zum Beispiel.

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Ansichten aus dem Innenraum dieses Pavillons.

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Ein malender Roboterarm. Den Roboterzoo gab es leider schon nicht mehr.

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In diesem Gebäude wird der Atlantis Film gezeigt, wie auch im Phantasialand.

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Und so hübsch hier die Fassade ist, so ernüchternd ist der Innenraum. Ein Betontrichter, in dem Treppen bis nach oben läuft. Tolles Theming: Gelegentliche Aquarien und Felsen, die halt mal so an der Wand sind.

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Die Eingangsportale zum Simulator überzeugen auch nicht. Besonders nicht mit den Fernsehern, der Decke und der Klimaanlage im Sichtbereich. In solchen Momenten fragt man sich doch, warum hier überhaupt gestaltet wird, wenn nicht mal ansatzweise die Erfolgsaussicht besteht, den Besucher in eine fremde Welt zu bringen.
Schön: Der Film hatte 3D Brillen, und wenn man gegen Ende des Films merkt, dass man diese auch anschalten kann, ist die Wirkung wirklich gut.

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Hier befindet sich eine ganz interessante Attraktion "Star du Futur".

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Es ist eine Mischung aus Movie Magic und Darkride.

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Beim Betreten des Gebäudes bekommt man (alleine oder als Gruppe) eine Keycard in die Hand gedrückt und schreitet dann durch drei oder vier Szenen, vor denen man jeweils die Karte an einem Scanner vorbei schwenkt. Dann werden die folgenden Handlungen aufgezeichnet.
Mal muss man eine Kristallkugel umklammern, mal balancieren, mal wie ein Prominenter winken.

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Nach diesen Aufnahmen setzt man sich in einen Omnimover und es beginnt ein Darkride Teil. Die Karte hat man vorher abgegeben und die eigenen Filme werden jetzt in die Handlung eingebaut. Der Story konnte ich nicht folgen.

Einige Szenen erinnern an die Hollywood Tour oder die Gremlins Fahrt, also ein Backstage Setting, dann einige seltsame Geisterbahnszenen und auch Zukunftsszenen. Vor allem aber fährt man an einer Menge Leinwände mit Filmen vorbei.

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Sehr wirr, aber das Konzept an sich war ganz spannend. Auch wenn an vollen Tagen die Szenenaufzeichnung die Kapazität des Darkrides sicherlich herunterfährt.

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Eine Minisite zur Attraktion kann man sich hier anschauen:
www.stardufutur.com

Den Auschnitt eines Onrides (Schluss der Fahrt, hier werden die ganzen persönlichen Szenen eingebettet), gibt es hier: http://youtube.com/watch?v=giK9OlCo7kY

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Zurück im Park.

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Vor allem gibt es ja viele, viele, viele Filme und man muss gut planen um viele davon sehen zu können. Nach einer Weile fragt man sich aber, ob man wirklich so viele sehen muss. Nach noch einer Weile fragt man sich dann wiederum, was man denn sonst machen soll...

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Hier also ein Unterwasserfilm. Einen Besuch im Futuroscope kann man sich so vorstellen, als wäre man für zehn Stunden in einem Imax eingesperrt (mal mit 3D Brille, mal ohne, mal mit wackelnden Sitzen, usw.) in dem nur der Discovery Channel läuft.


Hier findet die Nightshow statt.

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Die Brücke führt über das neue Splash Battle.

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Diesen Ride hat man erst am frühen Nachmittag geöffnet.

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Herzlichen Glückwunsch, Futuroscope! Das sind die hässlichsten Boote...

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...und das hässlichste Theming für ein Splash Battle, das ich je gesehen habe!
Vom langweiligen Fahrtverlauf ganz zu schweigen.

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In einem "Kuppelkino" mit Weltraum(doku)film waren die Vorräume ganz ansprechend - leider eine Ausnahme.

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Anderes Kino, andere Leinwand, andere Sitze.

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Noch ein anderes Kino, aber hier ist die Leinwand besonders. Denn der hier sichtbare Teil ist nur die Hälfte der Leinwand.

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Die andere Hälfte befindet sich unter den Zuschauern, die den Film durch das Glas unter ihren Füßen auch dort sehen können. Im folgenden Bild ist also oben die normale Leinwand und unten die verborgende Leinwand zu sehen. Der Effekt ist ganz nett, aber eben auch nur ein teurer Effekt für einen bestimmten Film. Sowas finde ich als stille Storyunterstützung wie im Simulator der Zoom Erlebniswelt gut, aber das ganze Kino nur dieses Effekts wegen zu bauen ist halt übertrieben.

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Nächstes Kino, nochmal Simulatorensitze und ein weiterer durchschnittlicher Film. Herrje, und dabei ist es erst 11 Uhr...

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Fortsetzung folgt...
#94

Futuroscope - Teil 2

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 23-Mar-08 um 15:02 Uhr ()
Gelegentlich könnte man denken, es wurde ein verrückter Landschaftsgärtner auf den Park losgelassen. Zum Beispiel in diesem Bereich, ich nenne es mal das Labyrinth der Sinnlosigkeit (im Hintergrund wird an einer neuen Attraktion gebaut):

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Was zum...?

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Jetzt ein paar Bilder aus dem großen Kinderbereich.
Dazu muss man direkt mal festhalten: Man nimmt in einem für Kinder eh schon langweiligen Park keine 2 Euro extra pro Fahrt auf Kinderfahrgeschäften. Besonders nicht bei dem Tageseintrittspreis!
(außerdem war hier alles geschlossen, danke auch für keine Hinweise darauf am Eingang!)

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Ein Heckenlabyrinth

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Pressluftflieger

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Schön war dieses Klanghaus.

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All diese Holzteile darin machen Musik und Geräusche.

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Ah ... ja. Das ist bestimmt der Fütürohpilz.

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Der verlassene Wasserspielplatz war seltsamer Weise in Betrieb.

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Kostet extra.

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Nebenbei erwähnt: Tageseintritt Erwachsene: 33 Euro, Kinder: 25 Euro + alles was in diese Maschine geht.

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Nur um das mal auszusprechen: Es wirkt nicht spacig, nicht cool und nicht futureish jede Menge Riffelblech an Heege Attraktionen zu knallen.

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Szenenwechsel zum Haupteingang des Parks.

"Wenn wir den Stahl blau anmalen sieht das freundlich aus und es merkt bestimmt niemand, dass der Eingang bloß ne Leichtbauhalle ist."

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Der Bereich hinter dem Eingang ist ziemlich kahl und es gibt nur diesen einen Shop. Mir fehlen die Worte um dieses Space-Alien-Atlantis Gemisch zu beschreiben.

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Und so sieht es Innen aus.

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Der Internet- und Videospielebunker.

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Von diesem Terminal habe ich entnervt diesen Beitrag verfasst.

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Dieses Kristallförmige Gebäude liegt in der Mitte des Parks ist und wohl der Eyecatcher.

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Das sieht schon beeindruckend aus.

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Beim Blick von oben wird aber ein weiteres Problem des Parks deutlich: Die ach so tolle moderne Architektur ist meist reine Fassadengestaltung. Wirklich gute Architektur würde sich mit dem Gebäudeinhalt und den Innenräumen auseinandersetzen und diese ins möglichst gutes Licht rücken. Das passiert hier gar nicht. Hier werden nur die Fassaden möglichst spektakulär gestaltet und das Innere steht im krassen Gegensatz dazu.

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So hässlich sind die Kristalle z.B. von Innen.

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Und im Endeffekt ist es auch nur ein extravagant verkleidetes Imax Kino. Toll. x(

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Einen besseren Eindruck macht dieser Pavillon...

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Da fand nur leider nichts drin statt.

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Die Natur erobert sich ihr Gebiet zurück. :)

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Eine Tür stand offen, da habe ich mich mal Innen umgeschaut.

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Jetzt noch eine Fahrt mit dem Aussichtsturm.

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Der Park.

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Ich glaube dieser Teil gehört zur Uni von Poitiers.

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Abends fand noch eine Show statt. Wenn ich mir überlege, dass ich dafür extra geblieben bin und im Parkhotel übernachtet habe... das hat sich echt nicht gelohnt.

Rechts auf der Videoleinwand wird eine schlechte Story von einem verrückten Professor und einem jungen Mann und einer jungen Frau erzählt, die ich glaube mit einer magischen Fernbedienung hin- und hergezappt werden. Das hat den Anspruch vom Tigerenten Club, gekreuzt mit einer MTV-Anmoderation und ist äußerst lächerlich. Links werden dann auf Wasserfontänen schlecht erkennbare Videos projeziert. Uiii, toll.

Ein paar Impressionen:

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*räusper* LANGWEILIG!

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Und zum Schluss etwas Feuer.

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Und Feuerwerk.

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Zum Glück war der Tag dann vorbei.

Von einem Besuch im Futuroscope möchte ich abraten.


Nachtrag: Alain hat bei Disney and more gestern einen Bericht zum Futuroscope veröffentlicht, den ich aber als etwas zu positiv empfinde.
#95

La Rochelle - Tag 1

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Vom Vorort der Hölle gings am nächsten Morgen ins schöne La Rochelle, etwas weiter südlich an der Küste.

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Hier ist der Bahnhof von außen.

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Die Jugendherberge lag ein Stück von der Altstadt entfernt und hat von außen den Charme eines Trailerparks...

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...dafür lag sie aber direkt am Yachthafen, und von dort konnte man am Wasser entlang zur Stadt laufen.

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Hinweisschild, dass ein großes nutzloses Kunstobjekt kein Spielobjekt sei. In La Rochelle geht man wohl zum Lachen in den Keller.
Man vergleiche das mit Nantes, wo für Millionen ein großes Kunstobjekt gebaut wird, ein laufender Elefant, der allen Freude bringt.

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Einer der drei Türme am Rand der Innenstadt.

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Später, zu Hause, wurde ich öfter gefragt: "Oh, du warst in La Rochelle, wie war's denn?".
Darauf konnte ich nur antworten: "Tja ... ganz schön. Es ist ganz hübsch dort."
Jetzt also ein paar Fotos von der ganz schönen Stadt. Nur wirklich viel los ist dort nicht, und zu unternehmen gibt es dort auch nicht viel.

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Flaggen vor einem der anderen Türme.

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"Das" Tor zur Altstadt.

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Reiseführer-Weisheit: Das Fachwerk wird mit Schieferplatten gegen Verwitterung vor der Meeresluft geschützt.

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Die Markthallen, leider geschlossen, aber schön von außen.

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Hui, den Award für das Schild der Woche bekommt dieser Laden! :)

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Nach dem Aquarienbesuch (bekommt ein eigenes Posting), am Wasser in der Abendsonne.

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Abends habe ich mich gefragt, warum um alles in der Welt ich noch einen weiteren Tag für La Rochelle eingeplant habe. Denn ehrlich gesagt war es dort unglaublich langweilig.
Doch mit einem Australier und zwei Kanadiern unterwegs, sah es am nächstes Tag ganz anders aus...
#96

RE: La Rochelle - Tag 1

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #95

Traumhafte Bilder!

Respekt!
#97

RE: La France

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Wirklich eine beneidenswerte Reise!
Reist du per Zug und Interrailticket? Nächtigst du in Jugendherbergen?


Gruss

Alex
#98

RE: La France

Antwort auf VT 340, Beitrag #97

Danke. Ja bis auf den einen Mietwagen zum Puy du Fou war alles mit der Bahn und gelegentlichen Bussen. Interrail hatte ich erwägt, aber mit der Carte 12-25 (frz. Bahncard für Jugendliche, gibt 25-50% auf den Preis) hatte ich die Tour durchgerechnet und bin deutlich billiger dabei weggekommen, vor allem für die geplanten sechs Wochen, aber auch bei den letztendlichen 25 Tagen).

Hostels und Jugendherbergen, im Notfall dann auch mal ein günstiges Hotel (Brest und Toulouse, wobei ich rückwirkend sagen kann in Toulouse auch lieber einen Ballpool gehabt zu haben ;)), und die Tage in Nantes bei einem Freund. Die Preise der Hostels (Mehrbettzimmer) gingen von 25 Euro in Paris bis zu 13 Euro (Mont-St-Michel).
#99

La Rochelle - Tag 2

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #1

Ein neuer Tag in La Rochelle, jetzt unterwegs mit Leuten, die ich am vorigen Abend bzw heutigen Morgen in der Jugendherberge kennengelernt habe.

Je vous présente: Laura & Jody (Canada, à gauche) et Jacob (Australie, à droite).

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Relativ planlos sind wir zuerst in einen der großen Türme gegangen.

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Klar ... Gruppenfoto

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Vom Dach hat man einen schönen Ausblick auf die Umgebung.

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Mega Schatten!

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Das Wassertaxi fährt vom Yachthafen rüber zur Altstadt.

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Wieder unten: Zufällige Frau in mehr-oder-weniger-Modelpose am Wasser

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Dann sind wir erstmal im Süpermarsche Verpflegung kaufen gegangen.

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Das Hotel de Ville. Also Rathaus.

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Dort kann man super in der Sonne sitzen. :)

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Ein Plakat erinnert im Innenhof an die kolumbische Geisel.

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Und dann haben wir diesen wunderbaren Keks- und Süßigkeitenshop gefunden!
(Christian und Jens: so eine Filiale habe ich in Nizza versucht wiederzufinden - aber das Eis war ja auch gut.)

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Ein Paradies!

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Piratenfeeling auf der Bootsfahrt zurück zur Herberge :)

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Jacob ist dann weiter nach Biarritz gefahren, Jody, Laura und ich sind noch eine weitere Nacht in La Rochelle geblieben und hatten uns für ein paar Stunden später am Strand verabredet.

In der Zwischenzeit ein Foto von der Uni und ein Besuch des Automatenmuseums (eigenes Posting):

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Und dann noch zwei Fotos aus einer lustigen Nacht, die beide sehr bescheiden sind, aber erinnern an...

... eine Yachtparty auf die wir uns selbst eingeladen haben (Sind Sie Verkäufer? - Ähm nein. - Kaufinteressiert? - Ja ... definitiv!) mit vielen feingekleideten Leuten, einem großen freien Buffet mit Shrimps und Wein und allem was das Herz begehrt...

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...und im Anschluss eine Strandparty mit schon erloschenem Lagerfeuer mit den neuen Studenten aus La Rochelle, mit lallendem Englisch und Freundschaftsbekundungen an die Welt.

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Das sind wirklich große Nächte.
#100

RE: La Rochelle - Tag 2

Antwort auf Alex Korting, Beitrag #99

Einfach zu geil! Mal eben auf ne Yachtparty ohne Einladung! Einfach der Knaller!

Ansonsten sehr schöne Bilder einer anscheindend langweiligen Stadt.

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