Sommer 2005 in den USA

Diskussionsübersicht

#51

Zion National Park 18.6. – Teil 2

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Der zweite Teil führte uns über eine kleine 5km Wanderung im mittleren Teil des Parks. Wir starteten an The Grotto und gingen über den Kayenta Trail bis zur Zion Lodge. Die Vegetation ist nicht besonders üppig, aber wunderschön. Kakteen wechseln sich hier mit Laub- und Nadelhölzern ab.

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Der Weg führt hier eine Felswand entlang, wo ständig Wasser heruntertropft. Die Wege sind etwas glitschig.

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Der Besuch im Zion Park war etwas knapp aber wunderschön. Auch wenn er auf dem ersten Blick auf eine Karte nicht viel hergibt, könnte man doch etwas mehr Zeit investieren. Leider hatten wir schon eine Motel-Reservierung am Bryce Canyon.
#52

Red Mountain 18.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Auf dem Weg zum Bryce Canyon fuhren wir noch durch die Ausläufer des Red Mountain, wo man besonders gut biken können soll. Das haben wir leider nicht ausprobiert sondern können hier nur einpaar Schnappschüsse auf dem Weg zum Bryce Canyon anbieten.

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Zuerst durften wir am Zion NP durch mehrere Tunnel fahren, die durch Ranger im Einrichtungsverkehr betrieben wurden. Also warten und dann Kolonne fahren.

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Am Abend kamen wir kurz vor dem Bryce Canyon Airport am Highway 12 bei Fosters Motel an. Wer am Bryce Canyon günstig und ohne Ansprüche nächtigen will, ist dort gut aufgehoben. Die Infrastruktur am Best Western Rubys Inn ist um längen besser. Wie die Zimmer im Rubys Inn aussehen, kann ich aber nicht sagen.
#53

Bryce Canyon 19.6. – Teil 1

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Mit dem Auto sind wir die wenigen Kilometer von Fosters zum Visitor Center gefahren, wo nicht sonderlich viele Parkplätze zur Verfügung stehen. Nach einem kleinen Blick in das Center ging es mit dem Shuttlebus zum Bryce Point. Apropos Visitor Center: für diese sollte man sich unbedingt mehr, viel mehr Zeit nehmen, als wir es getan haben. Es gibt Filmvorführungen, Infomaterialien, Schautafeln, topografische Modelle der Canyons und Ranger-Führungen, und alles ist mit der National Park Jahreskarte für 50$ bezahlt. Wirklich toll.

Wir starteten also am Bryce Point, um über den Peekaboo Trail herunter ins Bryce Amphitheater zu kommen. Weiter ging es über den Queens Garden Trail zum Sunrise Point wieder hoch. Über den nördlichen Campingplatz gingen wir wieder zurück zum Visitor Center.

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Das dumme am Peekaboo Trail ist, das hier auch viele 4-Beiner unterwegs sind, wie wir später mehrfach feststellten. Manche Trails sind sogar ausschließlich für Pferde.

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Am Queens Garden ging es wieder hoch, was aber im Vergleich zum Yosemite Park einen Klacks darstellte. Diese kleine Wanderung ist ca. 10 bis 11 km lang und in knapp 3 Stunden locker zu schaffen.
#54

Bryce Canyon 19.6. – Teil 2

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Noch mussten wir aber zurück zum Auto. Also machten wir uns auf die letzten beiden Kilometer, die durch das North Campground führten. Hier sieht man erst richtig, wie dekadent Amerikaner Urlaub machen können, staunt selber bei Bild 3.

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Das ist doch unglaublich, mit was für Trucks manche Urlaub machen, und dieser hier war nicht der Einzige auf dem Campground in dieser Größe.

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Das Vistor Center am Bryce Canyon. Nach dem schönen Vormittag/Mittag haben wir uns ins Motel begeben und dort eine Runde relaxt. Am Nachmittag sind wir den Bryce Canyon bis zu den südlichsten Viewpoints gefahren. Das sind immerhin fast 30 km, aber es lohnt sich.

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Der Natural Bridge Viewpoint gibt erste Hinweise, was man im Arches National Park in Mehrzahl sehen kann. Leider sind wir dort nicht hingekommen. Weiter ging es bis zum südlichsten Punkt, dem Rainbow Point. Da es nicht geregnet hat, machte der Name nicht viel her. Aber die weiten Ausblicke über Utahs Hochland Richtung Grand Staircase Escalante sind auch schon was.

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Am Abend haben wir in Rubys Inn gegessen. Für günstiges Geld gab es ein Abendbuffet mit reichlich Kalorien. Aber nach zweistelligen Kilometerzahlen kann man sich das ausnahmsweise leisten.
#55

Grand Staircase Escalante 20.6. – Teil 1

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Nach einem wunderschönen Tag im Bryce Canyon mussten wir uns leider wieder auf den Weg machen, um durch den Grand Staircase nach Torrey am Capitol Reef zu kommen. Der Scenic Highway 12 ist schon toll und lädt an vielen Stellen zum Verweilen ein. Wie so oft in diesem Urlaub ist aber die Zeit zu knapp.

Gefrühstückt haben wir in Tropic am Fuße vom Bryce Canyon. Dort gab es "all you can eat" Pancakes. Als ich einen Zweiten zum Teilen für uns beide geordert habe, erntete ich komische Blicke. Ist das unüblich, die Werbeschilder am Eingang ernst zunehmen?

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Der Blick zurück zum Bryce Canyon am Beginn des Scenic Highway 12, Utah’s First All American-Road :-)

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Der Visitor Center in Cannonville (?). Am Besucherzentrum ist schon zu sehen, dass hier kein National Park ist, sondern „nur“ ein National Monument, vom Status her niedriger und es gibt augenscheinlich auch weniger Geld.

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So einen Ausblick in einen Rückspiegel wünscht man sich öfters. Bei Boulder haben wir den Highway 12 verlassen und sind ein Stückchen den Burr Trail entlang gefahren.
#56

RE: Grand Staircase Escalante 20.6. – Teil 1

Antwort auf marc ep, Beitrag #55


>Gefrühstückt haben wir in Tropic am Fuße vom Bryce Canyon. Dort gab es "all you can
>eat" Pancakes. Als ich einen Zweiten zum Teilen für uns beide geordert habe, erntete
>ich komische Blicke. Ist das unüblich, die Werbeschilder am Eingang ernst zunehmen?

Sowas ist allgemein nicht gerne gesehen. aere ja noch schoener. Kommt einer mit der ganzen Familie und bestellt als einziger irgendwas "All you can eat" um es dann mit der ganzen Familie zu teilen...

Uebrigens, geile Bilder ;)


The only difference between genius and insanity is success.
Gruss, DragonKhan
#57

Burr Trail/ Long Canyon 20.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Ab Boulder hatten wir wirklich den Eindruck, dass die Welt zu Ende ist. Uns sind in den nächsten 2 Stunden ganze 2 Autos begegnet, vollkommen ausgestorben diese Gegend. Wie schon geschrieben, haben wir die 12 bei Boulder verlassen und sind den Burr Trail Scenic Backway entlang gefahren. Allerdings wohl nur das erste Drittel von insgesamt 66 Meilen. Unsere Strecke war noch asphaltiert, der Rest ist Dirk und Gravel Road, die wir mit dem Mietwagen nominell nicht fahren dürfen und es hier auch nicht gemacht haben.

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Ein schöner Blick in den Long Canyon, etwa 5 km geht die Straße durch die Schlucht.

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Am Ende des Long Canyon ist man fast am südlichen Rand vom Capitol Reef National Park.

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Die letzten Fotos sind auf dem Rückweg nach Boulder gemacht worden. Bei Gelegenheit reiche ich auch noch Panoramafotos nach. Eines ist klar: hier möchte ich nicht mit dem Auto liegen bleiben.
#58

Grand Staircase Escalante 20.6. – Teil 2

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Weiter ging es auf dem Scenic Highway 12 ab hier Richtung Norden, auch wenn auf dem Schild East steht.

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Langsam stieg die Straße wieder an und wir erreichten im nördlichen Teil den Dixie National Forrest.

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Der Blick gen Osten zum Capitol Reef.

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Die Straße herunter nach Torrey.

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An der Kreuzung des Highway 12 mit 24 bei Torrey haben wir das erstbeste Motel genommen und das Days Inn war okay. Hier haben wir sogar mal versucht, Wäsche zu waschen, aber US-amerikanische Waschmaschinen sind mit den hiesigen nicht zu vergleichen. Dort wird mit handwarmem Wasser gewaschen, so dass ohne übertriebene Zugabe von Bleiche nichts Sauberes herauskam.
#59

Grand Wash Trail 20.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Nach dem Wäschewaschen und Ausruhen machten wir uns spätnachmittags nochmals auf, um dem Capitol Reef National Park einen Besuch abzustatten. Auf dem Weg zum Parkeingang kamen wir auf dem Highway 24 auch am Best Western vorbei, in dem Wolfgang Payer mit Familie untergekommen ist. Von Außen sieht es schon toll aus, beim nächsten Urlaub gucke ich nicht so auf's Geld beim Auswählen von Motels.

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Im Visitor Center vom CPNP gibt es schöne Reliefs zu den geologischen Hintergründen vom Capitol Reef und zum Hochland von Utah.

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Hier sieht man die Sedimentschichten ganz deutlich. Teilweise sehen die Berge betoniert aus.

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Wie es sich gehört, gibt es in dieser staubtrockenen Gegend viele ausgetrocknete Flussläufe.

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Einen bis zwei der ausgetrockneten Flussläufe wollten wir mal durchwandern. Als erstes haben wir uns den Grand Wash Trail vorgenommen. Mal gucken, ob wir den Highway 24 erreichen. Und los geht’s.

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Das ist keine Fotomontage. Die Felsen sind wirklich so groß. Teilweise wurde die Schlucht bis auf wenige Meter schmal, das ist schon sehr bedrückend gewesen. Wir hatten jeder eine kleine Wasserflasche dabei, die auch nötig war, denn trotz mittlerweile 18 Uhr und keiner direkten Sonneneinstrahlung trocknete man ziemlich schnell aus.

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Diese beiden Bilder (oben und unten) zeigen das gleiche Motiv. Der Dynamikumfang einer Digitalkamera ist schon sehr beschränkt, wie man hier sieht.

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Meine Frau wollte nicht mehr weiter, obwohl wir wahrscheinlich nur noch ein bis zwei Biegungen vom Hw24 entfernt waren. Aber ohne Wasser ist das nicht ganz so lustig. Auf dem Rückweg sind uns kurz vor dem Parkplatz doch noch 2 Personen begegnet.

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Hier wäre ist Start durchs zweite Flussbett. Aber als wir aus dem Auto ausstiegen, schmissen sich Schwärme hungriger Bugs auf uns. Ich konnte gerade noch dieses Foto oben machen, und dann sind wir hier abgehauen.
Übrigens: die Dirt Roads waren im einwandfreien Zustand und standen asphaltierten Straßen in Wuppertal in nichts nach >-)

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So viele Eindrücke an einem Tag kann man kaum verarbeiten. Jetzt, wo ich das ganze nochmals Revue passieren lasse, kommt es mir wahnsinnig vor, das alles in 12 Stunden erlebt zu haben. Wer nicht gerade einen „Übersichtsurlaub“ wie wir macht, sollte sich mehr Zeit nehmen.
#60

Capitol Reef bis Lake Powell 21.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Am kalendarischen Sommeranfang stand ein Fahrtag auf dem Programm, an dessen Ende wir über 600km zurückgelegt hatten. Von Torrey aus fuhren wir den Hw24 Richtung Osten durch den nördlichen Teil des Capitol Reef. Hier haben wir an einem View Point angehalten. Aber erstmal günstig tanken.

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Wirklich klarste Luft? Im Vergleich zu LA in jedem Falle.

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Hier sind wir schon auf dem Hw95, auf dem es 20km nur geradeaus ging.

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Eine knappe Stunde später waren wir schon am Lake Powell und damit im Glen Canyon. Auch dieser Stausee litt in den letzten Jahren unter der Trockenheit und liegt etwa 17 Meter unter dem nominellen Wasserstand.

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(oben, nicht direkt zu erkennen) Die einzige Brücke über den Lake Powell, 140km Luftlinie von der Staumauer bei Page entfernt.

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Rote Felsen soweit das Auge reicht. Aber die richtigen Fels- und Tafelberg-Highlights kommen ja noch mit dem Monument Valley.
#61

Mokee Dugway 21.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 20-Mai-06 um 13:56 Uhr ()
Edit: Titel vergessen

Mittlerweile befinden wir uns auf der 261, die auf einem Hochplateau liegend am Mokee Dugway vorerst ein jähes Ende findet. Die Landschaft geht knapp 350 Meter tiefer weiter, um aber mit einem PKW dorthin zugelangen, muss man über eine Gravel Road in Serpentinen diese Bruchstelle hinabfahren. Das ist der Mokee (oder auch Moki) Dugway.

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Vom Aussichtspunkt Muley Point soll man bis zum Monument Valley gucken können. Die Abzweigung haben wir aber verpasst, so dass wir mit den oben gezeigten Views vorlieb nehmen müssen.
#62

RE: Mokee Dugway 21.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #61

Letzte Bearbeitung am 21-Mai-06 um 12:25 Uhr ()


Soweit ich sehe, war bei dir die Fernsicht noch besser als bei uns ;-)

Ist beeindruckend wenn man dort hinkommt und in die endlose Tiefe/Weite blickt!

Wir waren noch dazu völlig überrascht, denn irgendwie hatte ich bei der Planung gar nicht mitbekommen, was für eine kolossale Kante hier existiert.
#63

Four Corners 21.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Einen Touristennepp erster Kategorie stellen die Four Corners da. Es ist ja nett, dass dies die einzige Stelle der USA ist, an der 4 Bundesstaaten zusammenstoßen, aber dafür pro Person 5 USD Eintritt zu nehmen, ist m.E. unverschämt. Rund um das Monument gibt es dutzende Buden, an denen viel Schnickschnack von Navajo Indianern verkauft wird. Die gut 100km von unserem Übernachtungsort Mexican Hat bis hierhin haben sich nicht unbedingt gelohnt, aber seht selbst.

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Der Fels, der dem nahe gelegenen Örtchen den Namen gegeben hat.

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Die ersten Vorzeichen für ein Gewitter.

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Dieses letzte Foto ist natürlich für den digitalen Papierkorb, aber es ist das einzige, was ich von unserem Motel am San Juan River in Mexican Hat geschossen habe. Ich kann vor diesem Motel nur warnen. Hier sollte man weder nächtigen noch essen. Unser Zimmer war mit der Lüftung der Waschküche verbunden, die die halbe Nacht geröhrt hat. Nicht unbedingt so toll. Vielleicht haben wir hier auch nur Pech gehabt, weil an der Rezeption gesagt wurde, dass alle „normalen“ Zimmer ausgebucht seien. Im angeschlossenen Restaurant haben wir einen Hamburger gegessen, aber die Bedienung machte den Eindruck, als ob sie frisch von Jack Daniels gekommen wäre. Immerhin haben wir es irgendwie geschafft, abends ABC ins TV bekommen, um uns das 6. Finalspiel der NBA anzugucken.
#64

RE: Four Corners 21.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #63


Danke, das beruhigt mich, dass ich das bei der Planung gestrichen hatte ;-)
#65

Monument Valley 21.6.

Antwort auf marc ep, Beitrag #1

Am nächsten Morgen brachen wir auf mit dem Wissen, dass wir abends wieder in der Zivilisation in Page sein werden und dort ein vernünftiges Zimmer und Bett erwarten dürfen. Davor standen aber noch eindrucksvolle Naturschauspiele an. Einen ersten Eindruck bekamen wir schon auf der Fahrt zum Monument Valley.

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Schon wieder Abzocke, aber was soll’s, man kommt ja nur einmal ins Monument Valley.

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Ist das der Mission Impossible 2 Berg?

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Die professionellen Fotograden im Vordergrund sind Niederländer. Manchmal kann man die Amis verstehen, wenn sie von Eurotrash sprechen (dabei habe ich die Frau nicht einmal ganz erwischt).

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Mit dem eigenen Wagen konnte man auch ein bisschen ins „Valley“ fahren, aber bei den wirklich schlechten Straßenbedingungen lohnt sich das m.E. nicht.

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Random Navajo-Touristenfalle 1

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Random Navajo-Touristenfalle 2

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„Three Sisters“

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Für 40 USD pro Person durfte man eine 2,5 stündige Runde mit einem Pickup durch das Valley fahren. Das ist unsere Gruppe. Neben durchgeknallten Amerikanerinnen (O-Ton: „Honey, what’s your name?“) war noch ein Franzose dabei, der schon wochenlang von Coast to Coast getrampt war.

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Dieses Ohr des Windes hatte, so glaube ich, etwas mit Elvis zu tun, so wie jeder zweite Stein im Monument Valley gemäß unserem Reiseleiter. Diesen Elvis-running gag finden Amis wohl lustig, oder?

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In der Ferne regnete es tatsächlich. Der erste Niederschlag seit 2 Wochen wartete auf uns.

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Wer schneller fährt, riskiert Achsbrüche.

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Das Gewitter kam näher.

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Manchmal braucht man auch mal Glück beim Fotografieren.


Das Monument Valley ist schon sehr beeindruckend und die 40 USD für die Rundfahrt sind auch okay; ich möchte aber nicht rechnen, was so Familien zahlen müssen, dann geht das ganz schön ins Geld. Selber mit dem Auto das kurze noch offene Stück ins Valley sollte man besser nicht fahren, denn im Gegensatz zu anderen guten Gravel Roads (Mokee Dugway z.B.) ist hier Ärger mit dem Autovermieter vorprogrammiert.

Leider fühlte sich meine Frau nicht sonderlich fit, so dass wir schnell weitergefahren sind. In Kayenta haben wir erstmals wieder „richtig“ gegessen (McD). Bis Page waren es noch 2 Stunden zu fahren. Dort angekommen, haben wir uns im Best Western Lake Powell für 2 Nächte einquartiert.

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