USA 2013

#1

USA 2013

Mahlzeit,

um auch mal produktiv zur Wiederbelebung des FZPW beizutragen, möchte ich auch mal einen mehrseitigen Tagesbericht starten. Leider ist das Reiseziel um einiges weniger exotisch als Felix' Asien-Ausflüge, dennoch möchte ich berichten und Fotos zeigen aus den Parks in und um Orlando während der Weihnachtszeit (und dabei gleichzeitig mit dem Gerücht der totalen Überfüllung aufräumen :) ).

Doch mein Bericht soll ganz woanders beginnen. Lasst euch überraschen. :)

Diskussionsübersicht

  1. #1 USA 2013 BerndDasBrot
    1. #2 New York City BerndDasBrot
      1. #3 RE: New York City Wuzefelix
      2. #5 RE: New York City BabyTeffan
    2. #9 Walt Disney World - Animal Kingdom BerndDasBrot
      1. #10 RE: Walt Disney World - Animal Kingdom Rufus
        1. #12 RE: Walt Disney World - Animal Kingdom Wuzefelix
          1. #14 RE: Walt Disney World - Animal Kingdom Rufus
            1. #15 RE: Walt Disney World - Animal Kingdom BerndDasBrot
      2. #18 RE: Walt Disney World - Animal Kingdom Christian Ahuis
    3. #22 Walt Disney World - Magic Kingdom BerndDasBrot
      1. #23 RE: Walt Disney World - Magic Kingdom McMac83
      2. #25 RE: Walt Disney World - Magic Kingdom Kaffe
        1. #26 RE: Walt Disney World - Magic Kingdom Christian Ahuis
    4. #28 Walt Disney World - Epcot BerndDasBrot
      1. #30 RE: Walt Disney World - Epcot Tomsc
      2. #34 RE: Walt Disney World - Epcot Brother of fun
        1. #35 RE: Walt Disney World - Epcot BerndDasBrot
      3. #39 RE: Walt Disney World - Epcot BerndDasBrot
        1. #40 RE: Walt Disney World - Epcot schrottt
    5. #42 RE: USA 2013 mb81
      1. #43 RE: USA 2013 BerndDasBrot
    6. #44 Ich bitte um Entschuldigung... BerndDasBrot
    7. #51 Walt Disney World - Disney's Hollywood Studios BerndDasBrot
      1. #52 RE: Walt Disney World - Disney's Hollywood Studios Christian Ahuis
    8. #55 Fun Spot America BerndDasBrot
      1. #56 RE: Fun Spot America knopfy
        1. #57 RE: Fun Spot America BerndDasBrot
    9. #59 Verpflegung BerndDasBrot
    10. #61 Universal Resort Orlando - Islands of Adventure BerndDasBrot
    11. #65 SeaWorld Orlando BerndDasBrot
      1. #66 RE: SeaWorld Orlando schrottt
    12. #69 Universal Resort Orlando - Universal Studios BerndDasBrot
      1. #70 RE: Universal Resort Orlando - Universal Studios BabyTeffan
    13. #75 Busch Gardens Tampa BerndDasBrot
      1. #76 RE: Busch Gardens Tampa Brother of fun
    14. #79 Boggy Creek Airboat Rides BerndDasBrot
    15. #82 Legoland Florida BerndDasBrot
      1. #83 RE: Legoland Florida Brother of fun
        1. #84 RE: Legoland Florida BerndDasBrot
      2. #86 RE: Legoland Florida schrottt
    16. #88 RE: USA 2013 TheOnlyOne
      1. #89 RE: USA 2013 BerndDasBrot
        1. #90 RE: USA 2013 schrottt
          1. #91 RE: USA 2013 BerndDasBrot
            1. #92 RE: USA 2013 Shrek
              1. #93 RE: USA 2013 BerndDasBrot
    17. #95 RE: USA 2013 BerndDasBrot
      1. #96 RE: USA 2013 Brother of fun
#2

New York City

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #1

Im Sommer des letzten Jahres stellte ich fest, dass mein Leben noch im selben Jahr zu Ende gehen sollte: Mein 30. Geburtstag näherte sich in großen Schritten. Also beschloss ich diesem traurigen Ereignis einen würdigen, ablenkenden und aufmunternden Rahmen zu geben.

Der Beschluss war schnell gefasst: Meinen Geburtstag möchte ich in der Freizeithauptstadt dieser Welt verbringen: Orlando!

Auf der Suche nach den passenden Flügen fand ich ungefähr 100 interessante Verbindungen, die unbezahlbar waren, oder günstige, aber langweilige Verbindungen. Düsseldorf-Orlando kann ja jeder. ;-) Nach einigen Tagen des Suchens fand ich dann endlich unsere Verbindung: Mit KLM von Düsseldorf über Amsterdam nach New York, dort 24 Stunden Aufenthalt und danach weiter nach Orlando, also allein auf dem Hinflug schon Flughafen-Count +3. :) Ganz nebenbei war das auch die günstigste Verbindung, die ich während der gesamten Recherche gefunden hatte.

Da wir die 24 Stunden in New York natürlich nicht am Flughafen verbringen wollten, suchten wir uns ein zentrales Hotel in Manhattan und versuchten die 24 Stunden so gut wie möglich durchzuplanen. Was will man also sehen in 24 Stunden Big Apple?

Ich zeige es euch:

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Im Anflug auf den Flughafen JFK

Vom Flughafen nahmen wir die Long Island Railroad (LIRR) nach Manhattan. Die Endstation Penn Station lag praktischerweise direkt gegenüber von unserem Hotel, dem Pennsylvania Hotel. Um genau zu sein, war dieses Hotel von 1919 sogar mal das exklusive Hotel der Bahnhofgesellschaft und bei Eröffnung sogar das größte Hotel der Welt. Es wurde zwar gefühlt 1923 zum letzten Mal renoviert und sollte in den letzten Jahren schon einige Male abgerissen werden, aber das machte es zum einzig bezahlbaren Hotel in Manhattan, zumal wir ja nur wenige Stunden dort verbringen sollten.

Nachdem wir eingecheckt hatten und unser Zimmer im 12. Stock bezogen hatten, war es zirka 22 Uhr Ortszeit. Für unsere innere Uhr war es zwar 4 Uhr nachts, aber hey: Wir sind in NEW YORK CITY! An Schlafen gehen war nicht zu denken. :)

Bereits im Vorfeld hatten wir uns Karten für die Aussichtsplattform des Empire State Building besorgt und da diese 365 Tage im Jahr bis 2 Uhr nachts geöffnet ist und von unserem Hotel fußläufig zu erreichen war, starteten wir mit der Erklimmung des nun wieder zweithöchsten Gebäudes in New York.

Was soll ich sagen? Atemberaubend! Ich, der kleine Junge vom Land in NEW YORK CITY! Und dieser Ausblick! Unfassbar. Die Fotos können nicht ansatzweise den Eindruck wiedergeben, vorenthalten möchte ich sie euch natürlich trotzdem nicht:

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Das dürfte der Times Square sein :)

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Unfassbar geil!

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Blick hinunter zu Macy's

Der nächste Punkt auf unserer Liste war der Times Square, den wir mit seinen Leuchtreklamen unbedingt noch bei Nacht erleben wollten, also ging es zu Fuß ein paar Blocks weiter zum nach einer großen Zeitung benannten Platz.

Auch hier fehlen mir fast die Worte. Picadilly what? Auch sehr beeindruckend ist die Anzahl der Taxis, 50% aller Autos auf Manhattans Straßen sind Taxis. Mindestens. :)

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Gefunden!

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Bubba Gump! :9

Wir sind in New York, es ist Nacht, es ist Dezember, was fehlt da noch? Genau, der weltberühmte Weihnachtsbaum am Rockefeller Center. Zwar hatten wir keinen Stadtplan dabei, aber dank des Schachbrettmusters der New Yorker Straßen ist die Orientierung denkbar einfach. Und so erreichten wir gegen 1 Uhr nachts das Rockefeller Center. Doch dann die Enttäuschung, der Weihnachtsbaum war nicht mehr beleuchtet. So schlimm war das aber gar nicht, denn der Baum war irgendwie auch viel zu klein. Zumindest hatte ich ihn mir wesentlich größer vorgestellt. :)

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Eigentlich sollte am Ende dieser Engelsgasse ein Weihnachtsbaum leuchten.

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Tut er aber nicht. :(

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Sehr beeindruckend ist das Rockefeller Center aber trotzdem. Und immerhin ein paar leuchtende Lichterketten haben wir dann doch gefunden. :+

Unsere innere Uhr war nun bei 7 Uhr morgens oder so und so langsam merkten wir das dann auch. Also zurück zum Hotel und ab ins Bett. Es dauert ungefähr sieben Sekunden bis wir tief und fest schliefen. Und das trotz des auch im zwölften Stock hörbaren Hupkonzerts aus den Straßenschluchten des Big Apple.

Am nächsten Morgen waren wir trotz allem sehr früh wach und fit und freuten uns auf neue Eindrücke. New York bei Tag. Auf unserer Liste stand zunächst der Ground Zero mit dem neuen World Trade Center. Hierfür fuhren wir erstmals auch mit der Subway von New York. Aber kein Problem, wenn das Hotel einen eigenen Bahnhof samt U-Bahn-Station hat.

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Welcome to the Hotel Pennsylvania...

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Die Entführung der U-Bahn Pelham 123...

Leider waren wir zu früh am Ground Zero und die Gedenkstätte hatte noch nicht geöffnet, also blieb es bei einigen Fotos des neuen höchsten Gebäudes der Stadt.

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Schöner als das alte. Finde ich. :)

Da wir nun ein wenig Zeit übrig hatten, spazierten wir vom Ground Zero ein Stück Richtung Süden, wo wir zur Südspitze der Halbinsel Manhattan wollten. Eine Bootsfahrt war zwar nicht eingeplant, aber vielleicht konnten wir ja wenigstens einen Blick erhaschen. Wenn man schon mal da ist. :)

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Ja, konnten wir! :)

Da wir unser Handgepäck noch im Hotel hatten und unsere Füße frierten, aber vor allem, weil es in New York auch einfach dazugehört, nahmen wir uns ein Taxi zum Hotel um unsere Sachen zu holen und auszuchecken. Und ja, die Taxifahrt gehört definitiv zum Gesamterlebnis dazu. Wenngleich ich glaube, dass wir einen relativ geduldigen Taxifahrer hatten (hupte er doch nur zirka einmal in der Minute), war die Taxifahrt ein Abenteuer. Leider nicht mit Fotos dokumentiert. :)

Nachdem wir aus dem Hotel ausgecheckt hatten, musste folgendes Foto einfach noch sein. Als Junge vom Dorf ist man tendenziell ja eher seltener in Gebäuden mit (mindestens) 14 Stockwerken.

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Das ist nicht das Original, sondern die entsprechende Nummer in unserem Hotel. :)

Womit wir eine perfekte Überleitung haben zum nächsten Punkt auf unserer Liste. Das war vorher kein Must-See Punkt, aber da wir dran vorbeikamen, haben wir es uns kurz angesehen und natürlich auch ein Foto davon gemacht:

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Na, wer erkennt's?

Nachdem es uns am Times Square so gut gefallen hatt, wollten wir auch den gerne nochmal bei Tag sehen. Optisch weniger beeindruckend, aber so unglaublich quirlig und lebhaft und noch lauter als nachts. Außerdem gab es Street-Entertainment:

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Auch dem Rockefeller Center statteten wir einen erneuten Besuch ab. Einerseits, weil tagsüber der Baum natürlich beleuchtet ist, was da halt nicht so viel bringt und andererseits, weil ich unbedingt in den dortigen NBC Store wollte. Als großer Fan der Serie Friends hoffte ich dort, das ein oder andere Merch-Objekt zur Serie zu finden. Und tatsächlich gab es selbst zu dieser schon fast seit 10 Jahren nicht mehr produzierten Sendung eine unglaubliche Auswahl an Fanartikeln. :) Für mich der Himmel.

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Jetzt leuchtet er. HAHA!

Ein weiterer Merch-Laden, den ich unbedingt besuchen wollte, befand sich im Grand Central Terminal, dem größten Bahnhof der Stadt, welcher für sich schon eine Attraktion ist. Der Merch Shop war derjenige der MTA, also des ÖPNV von New York und bot allerhand Souvenirs zum viertlängsten U-Bahn-Netz der Welt.

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Nicht schlecht für eine Bahnhofshalle. :)

Der letzte Must-See-Punkt, den wir uns vorgenommen hatten, war der Central Park. Man hört ja so einiges über diese grüne Lunge New Yorks, aber es selbst zu erleben war (mal wieder) unglaublich. Da läuft man seit Stunden durch die lauten hupenden Häuserschluchten New York, erreicht irgendwann den Central Park, der wirklich mittendrin ist und ZACK: Ruhe! Der Central Park ist wirklich eine Oase mitten in der lauten und hektischen Stadt. Man merkt zwar an jeder Ecke, dass man in New York ist, weil die Wolkenkratzer natürlich allgegenwärtig sind, aber es fühlt sich nicht mehr nach Großstadt an. Es ist leise, ruhig und hier kann man einfach mal durchatmen. Der Central Park war für uns das heimliche Highlight in New York.

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Allgegenwärtige Hochhäuser...

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... aber eben auch schneebedeckte Wiesen und einfach viel viel Fläche.

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Wer will denn vorm Rockefeller Schlittschulaufen, wenn er es viel stylischer auch im Central Park kann?

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KEVIN!

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Ein Squirrel :)

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Und der Bekloppte war auch dabei.

Nachdem wir vollkommen entspannt über eine Stunde durch den Central Park geschlendert sind, uns auf Parkbänken ausgeruht hatten und die Aussicht auf die Hochhäuser genossen hatten, war es bald auch schon wieder Zeit per U-Bahn Richtung Flughafen zu fahren.

Das Fazit zu New York:

Es war einfach atemberaubend und unglaublich schön. So viele Sachen, die man nur von Bildern oder aus dem Kino kennt, selbst zu sehen und live dabei zu sein, war einfach genial. Trotzdem haben uns die 24 Stunden gereicht. Klar, man kann sicher auch mehrere Tage hier verbringen, wir haben ja in erster Linie "nur geguckt". Für den Erstbesuch in New York war das aber perfekt. Wir konnten alle Punkte unserer Liste abhaken und haben zusätzlich sogar Miss Liberty gesehen. :) Und in erster Linie war New York ja auch nur ein Zwischenstopp. Auf dem Weg in noch spektakulärere, unglaublichere, kinnladenkillende Abenteuer.
#3

RE: New York City

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #2

Danke für die Bilder und den sehr amüsant geschriebenen Bericht! :)

Für einen Stoppover habt ihr viel gesehen! Aber als Friends Fans hättet ihr noch zum Central Perk Cafe gehen können oder wenigstens zum Pulitzer Fountain (wo ihr ja eh ganz in der Nähe wart. Dahinter steht auch das Bürogebäude, wo Chandler arbeitet. Dann hättet ihr 5th Avenue runter gehen können und dann zu Bloomingdale's um Rachel zu treffen ;-). Nagut vielleicht beim nächsten Mal.

Mal sehen wie euch Orlando gefallen hat. :-)

MfG, Wuzefelix

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Warum dieser Beitrag?
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#4

RE: New York City

Antwort auf Wuzefelix, Beitrag #3

Danke für das Lob.

Die von dir erwähnten Orte waren tatsächlich auf meiner imaginären Manhattan-Karte alle mit einem roten Kreuzchen markiert, ebenso wie das Wohnhaus der Friends. Da aber die Zeit knapp war haben wir das dann eher ausgelassen.

Und so nah am Pulitzer Fountain waren wir nicht. Der 20-fache Zoom lässt dies vielleicht so erscheinen. :+

Bloomingdale's haben wir tatsächlich gesehen. War mir aber scheinbar kein Foto wert.

Bei Macy's waren wir übrigens auch. Allerdings ohne Bilder zu machen. Und außer den irgendwie coolen Holzrolltreppen war das ja auch gähnend langweilig... :)
#5

RE: New York City

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #2

Als Friends-Fan empfehle ich dir - wenn du mal in der Ecke bist - eine Tour in den Warner Bros. Studios. Da haben sie nämlich ziemlich mit Friends genervt (inkl. einem Ausflug in dieses Cafe), und Merch gabs auch mehr als nötig ;-).

Ansonsten: weiter, bin gespannt :)


Gruß

Stefan


#6

RE: New York City

Antwort auf BabyTeffan, Beitrag #5

Letzte Bearbeitung am 12-Mar-14 um 15:47 Uhr ()
Letzte Bearbeitung am 12-Mar-14 um 15:46 Uhr ()
Letzte Bearbeitung am 12-Mar-14 um 15:45 Uhr ()
Da kann ich mich nur anschliessen - und seht zu dass ihr die Tour mit Bob bekommt :-)

KLICK
#7

RE: New York City

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #2

Ich bin auch schon auf die nächsten Berichte gespannt! Also, zeig her! ;-)
#8

RE: USA 2013

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #1

Danke!
#9

Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #1

Nach unserem 24-Stunden-einmal-New-York-City-mit-alles-bitte-Trip folgte ein entspannter 3-Stunden-Delta-Flug (zum bereits dritten Mal in meinem Leben hatte ich das Glück eine McDonald Douglas MD-11 fliegen zu dürfen!) in Richtung Süden. Der Temperatur-Unterschied zwischen Start- und Zielort betrug ungefähr 30°C, so dass wir am International Airport Orlando angekommen uns einen Ford Mustang Convertible als Mietwagen gönnten. :)

Im Parkhaus der Autovermietung durften wir uns ein beliebiges Cabrio aus zirka 8 bereitstehenden aussuchen. Die Schlüssel steckten überall und wir konnten unsere Koffer verstauen und einfach losfahren. Erst an der Ausfahrt aus dem Parkhaus ordnete eine weitere Mitarbeiterin der Autovermietung meine Buchung dem gewählten Fahrzeug zu. Ein meiner Meinung nach sehr viel schöneres System als ich es von den (nicht wenigen) europäischen Autovermietungen kannte.

Das bereits in Deutschland gekaufte USA-Navi wurde an die Scheibe gebabbt, unser Hotel als Zieladresse eingegeben, das Dach geöffnet und jetzt waren wir wirklich angekommen, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Unser Hotel befand sich in unmittelbarer Nähe des Walt Disney World Komplexes (was man in den USA halt so unter unmittelbarer Nähe versteht... ;) ) und nach einer halben Stunde Fahrt erreichten wir ebenjenes.

Um ehrlich zu sein hatte ich bei der Buchung der Flüge nichts anderes als meinen Geburtstag auf dem Schirm, so dass die Terminwahl relativ eingeschränkt war. Dass es sich bei der zweiten Dezember-Hälfte aber um die Hauptreisezeit in Florida handelt, war mir ehrlich gesagt nicht bewusst. (Nachdenken wird sowieso überbewertet.) Nach der Buchung hörte ich also von immer mehr Leuten, dass Disney/Orlando an Weihnachten ja ein reines Himmelfahrtskommando sei, die Parks überfüllt und keinen Spaß machen würden. Aber genau so ehrlich bin ich, wenn ich sage, dass ich mir davon meine Vorfreude überhaupt nicht vermiesen ließ.

Allerdings beschloss ich daraufhin unseren Urlaub etwas genauer zu planen und eher wenig dem Zufall zu überlassen. Denn ein wenig Angst vor überfüllten Parks hatte ich schon.

Auf einer Orlando-Guide-Internetseite fand ich einen taggenauen Kalender, in welchem Besuchstipps zu fast allen Parks Orlandos aufgeführt waren. An (fast) jedem Tag unseres Aufenthalts war ein anderer Park grün markiert, was einer Besuchsempfehlung entsprach und so legte ich unsere Route durch die Parks tatsächlich anhand dieses Kalenders fest. Und da an diesem Montag in dem Kalender ein grünes AK leuchtete, war der erste Park auf unserem Trip Disney's Animal Kingdom.

Dank Jetlag waren wir echt früh wieder wach und fit und starteten bei angenehmen 25°C in unserem blauen Cabrio Richtung Walt Disney World. :o

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Dieser Moment war Gänsehaut pur! :9

Nachdem wir uns tatsächlich fast verfahren hatten auf dem kleinen (15000 Hektar!) Disney-Gelände, fanden wir schließlich doch unser Ziel:

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Am Gate angekommen ging das Herzklopfen dann richtig los. Zum ersten Mal bei Disney. Also richtiges Disney. Ohne Mon Dieu und Bonjour und so. Da ist man dann doch eher mit Staunen denn mit Fotografieren beschäftigt und so bitte ich die leider etwas geringere Anzahl der Bilder zu entschuldigen.

Wie bereits erwähnt, war es mehr oder weniger Zufall, dass wir mit dem Animal Kingdom starteten, aber auch im Nachhinein betrachtet, war das genau der richtige Einstieg in die Welt von Disney. Wenn ich heute daran zurückdenke, kribbelt mir wieder der Unterkiefer, denn der begann ab diesem Tag sehr regelmäßig nach unten zu kippen. Und das über Wochen. :D

Viel wusste ich nicht über diesen jüngsten der vier Disney-Parks in Orlando. Klar, Expedition Everest, hat man von gehört und auch Dinosaur sagte mir etwas, aber das war's dann auch schon. Ich versuche ohnehin Infos aus Parks, die ich noch nicht kenne immer zu überlesen. Ich bin gerne Erstbesucher. Mit Entdecken. Mit Boah,ey!. Aber auch gerne mit Wolang denn jetzt? und Wo sind wir denn nun?.

Nachdem wir den Park also endlich betreten hatten und uns im Gästeservice gleich neben dem Eingang unsere 1st Visit Buttons abgeholt und angeheftet hatten (Ja, wenn Disney, dann richtig Disney!), ging es zunächst durch einen bewaldeten Eingangsbereich ins innere des Animal Kingdom. Durch puren Zufall entschieden wir uns für den rechten Rundweg und landeten zuerst bei Expedition Everest.

WOW!

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Dies ist der vierthöchste Berg Floridas. :)

Klar macht man sich vorher Gedanken darüber, dass die Parks in Florida in ganz anderen Dimensionen liegen als alles halbwegs vergleichbare diesseits des großen Teiches. Klar ist man darauf vorbereitet, dass dort alles viel viel toller ist. Klar weiß man, dass Original(!)-Disney-Theming einem die Schuhe auszieht. Und dann ist man vor Ort und glaubt man ist vorbereitet. Ha! Mitnichten. Wir waren geflasht. Und das nicht zu knapp. DER VIERTHÖCHSTE BERG FLORIDAS. HALLO?

Um herauszufinden, ob sich der optische Eindruck auch im Fahrerlebnis wiederspiegelt, begaben wir uns in die Warteschlange und keine zehn Minuten später konnten wir schon in den sehr hübsch gestalteten Wagen Platz nehmen. Und was soll ich sagen? Was für eine Achterbahn! Ich persönlich mag ja Rückwärtsfahrten nicht so gerne und auch hier gefiel mir der Teil der Fahrt nicht so gut, aber abgesehen davon ist Disney hier wirklich ein Meisterwerk gelungen.

Unser nächster Weg führte uns ins Dinoland.

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Mein einziges Bild aus diesem Bereich

Dinosaur ist wirklich ein richtig guter Darkride. Mit nichts zu vergleichen, was ich bis dato erlebt hatte. Rasant, aber durchaus familienkompatibel. Dass Theming und Setting auch saugut waren, brauche ich bei Disney ja fast nicht mehr zu erwähnen.

Kommen wir nun zu einem Bereich, in welchem ich nicht ein einziges Foto geschossen habe. Ich möchte nicht das Wort Schandfleck benutzen, aber so richtig disneywürdig ist der Bereich Chester and Hester's Dino-Rama nicht wirklich. Es soll sich gestalterisch wohl um ein steinzeitliches Autokino handeln, diese Info habe ich aber nach meinem Besuch der Wikipedia entnommen. Vor Ort ist es mir nicht aufgefallen. In diesem Bereich gab es mit Primeval Whirl eine Doppelanlage einer Standard-Reverchon-Spinning-Mouse mit der einzigen Besonderheit, dass die Anlagen nicht spiegelverkehrt nebeneinander stehen, sondern zwei spiegelgleiche Anlage umgedreht nebeneinander stehen. Einmal ist der Bahnhof also im hinteren und einmal im vorderen Teil der Anlage. Die hierdurch bedingte imposante Wegkonstruktion von Ein- und Ausgängen macht aus der unterdurchschnittlichen Bahn aber auch nichts besonderes.

Auch keine Fotos habe ich vom Rafting des Parks. Dies hat hier aber defintiv andere Gründe als im letzten Bereich, denn die Kali River Rapids wissen durchaus zu gefallen. In sehr hübsch gestalteten Booten geht es durch den asiatischen Dschungel auf eine Wildwasser Expedition. Das ganze mit einem angenehmen zu den Temperaturen passenden Nässegrad. Daumen hoch! Mal wieder. :)

An der nächsten Attraktion hatten wir mit ungefähr 35 Minuten die längste Wartezeit des Tages. Man könnte es durchaus als Hauptattraktion des Parks bezeichnen. Bei der Kilimanjaro Safari geht es in offenen Expeditionsbussen durch das Harambe Wildlife Reserve, eine künstlich angelegte afrikanische Savanne durch unzählige Tiergehege. Da auch die Attraktionsdauer mit nahezu einer halben Stunde hier heraussticht, war die Wartezeit absolut zu verkraften.

Hier gab es dann auch ein paar mehr Fotos:

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Ab geht ins Reservat

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Kein Animatronic!

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Sind wir wirklich noch in einem Freizeitpark?

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Sieht irgendwie nicht so aus...

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Benjamin war auch am Start

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Auch eine recht scharfe Bremsung erlebten wir, da diese Nashorn Dame namens Daisy strammen Schrittes unseren Weg kreuzte.

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Wo hat er denn Timon gelassen?

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Ich glaube es gibt nicht viele Tiere, vor denen ich mehr Angst habe als vor diesen Kameraden hier. Und dabei habe ich eigentlich Angst vor allen Tieren außer meiner Katze. :)

Direkt neben der Station der Kilimanjaro Safari startet der Wildlife Express Train, welcher uns in einen nur per Zug erreichbaren Themenbereich des Parks brachte. Auf geht's zu Rafikis Planet Watch. Der Zug durchquert auf dem Weg dorthin diverse Tiergehege und administrative Gebäude wie zum Beispiel die Tierklinik. Aber bei Disney ist natürlich auch der Blick hinter die Kulissen genauestens gesteuert und geplant, so dass man nur in gepflegte und wie neu strahlende Gebäude und Gehege schaute.

Rafikis Planet Watch ist mehr oder weniger ein Streichelzoo mit einem angeschlossenen Edutainment Center. Hier bekommt der geneigte Amerikaner beigebracht, dass es böse ist, seinen Müll einfach in die Natur zu werfen und man kann Tiere anfassen. :) Die meisten der Tiere im begehbaren Gehege hatten allerdings wenig Lust sich betatschen zu lassen und so musste ich mich mit ein paar Streicheleinheiten für I-Aah begnügen. Aber auch dafür musste ich schon ordentlich über meinen Schatten springen. :)

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Von der Fläche her ist Animal Kingdom zwar der größte der vier Disney-Parks, dies liegt aber vor allem daran, dass hier die wirklich riesige Kilimanjaro Safari untergebracht ist. Und so waren wir am frühen Nachmittag mit allem durch und genossen noch ein wenig Disney-Flair bevor wir uns wieder Richtung Ausgang begaben. Auf dem Weg dorthin gab es natürlich noch ein Eis am Stiel mit Micky Maus-Ohren. :)

Mein Fazit zu Animal Kingdom:

Wirklich ein sehr sehr schöner Park und eine gelungene Mischung aus Tier- und Freizeitpark. Die Anzahl der Attraktionen ist überschaubar, aber es gibt einfach unfassbar viel zu gucken. Vor allem Tiere!

Die Befürchtung, dass es voll werden könnte, war gänzlich umsonst. Wie schon erwähnt hatten wir die einzige wahrnehmbare Wartezeit bei der Safari, und die war auch wirklich das Highlight des Parks, so dass sich jede Sekunde des Wartens gelohnt hat. Auch auf den Wegen des Parks war es angenehm gefüllt, niemand ist mir auf den Fuß getreten und Essen gab es überall auch ohne Überfüllung und Wartezeiten. Das Wetter war perfekt und mein erster Tag in einem Disney-Park war ein voller Erfolg!
#10

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #9

Letzte Bearbeitung am 13-Mar-14 um 21:09 Uhr ()
Schöner Bericht, aber ihr habt doch nicht Finding Nemo und Festival of the Lion King ausgelassen oder? Zu eurem Besuch müsste das Camp Minnie Mickey ja noch offen gewesen sein.

Übrigens, es gibt keinen Direktflug von Düsseldoof nach Orlando :9
#11

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Rufus, Beitrag #10

Shows sind kacke! Auch bei Disney. :)
#12

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Rufus, Beitrag #10

Und du hast beim Erstbesuch Dinosaur ausgelassen! }>

Aber es stimmt, beide Shows sind gut gemacht und sehr unterhaltsam. Meine Favoriten im AK sind ganz klar Kilimanjaro Safaris und Dinosaur.

MfG, Wuzefelix, der Expedition Everest zwar ganz nett aber völlig überbewertet findet.


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Warum dieser Beitrag?
Im Rahmen eines Experiments schreibe ich Posts, die ich normalerweise nicht geschrieben hätte. Fandest du den Beitrag interessant? Hast du eine Meinung zu dem Thema oder kannst du etwas dazu beitragen? Oder fühlst du dich dadurch genervt? Schreibe etwas und trage dazu bei, mehr Leben in die Community FZPW zurück zu bringen!
#13

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Wuzefelix, Beitrag #12

>MfG, Wuzefelix, der Expedition Everest zwar ganz nett aber völlig überbewertet findet.

Ich finde, dass die Bahn ohne Rückwärtsteil eine ganz gemütlich-spaßig-familiengerechte Bahn ist, die durchaus überzeugt. Die Rückwärtsfahrt und das Gedönse drumrum sind überflüssig.


Gruß

Stefan


#14

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Wuzefelix, Beitrag #12

>Und du hast beim Erstbesuch Dinosaur ausgelassen! }>

Dafür habe ich es beim nächsten Besuch ausführlich nachgeholt und werde Dinosaur dieses Jahr bestimmt auch mehrmals fahren :P

>MfG, Wuzefelix, der Expedition Everest zwar ganz nett aber völlig überbewertet findet.

Da muss ich dir ganz klar widersprechen ;)
Die Mischung macht das Besondere an der Bahn aus! Die Bahn selber ohne das Ganze drum herum wäre einfach nur "nett".
Der Nachbau eines Berges, der einem Echten von Vorne in keinster Weise nachsteht! Dann das Dorf Serka Zong unterhalb des Berges, welches zur Linken mit den kleinen Leckereien und Läden bereits schon ab den Kali Rapids in seinen Bann zieht (man darf halt nicht aus Richtung Dinosaur/Finding Nemo kommen). Die Q-Line, die eigentlich eher an ein Museum erinnert und nicht an einen Wartebereich. Die Ansagen im Bahnhof, die an einen typischen Tibeter, auf Grund des Dialektes, erinnern :+
Inzwischen hat sich über die Jahre hinweg auch die Flora dem Berg angepasst und das Ganze wirkt keineswegs mehr so künstlich wie noch bei der Eröffnung 2006.

Für mich bleibt die Bahn auch weiterhin die Nummer eins, in einem der schönsten Parks, die ich bisher besuchen durfte!
Ich könnte mich stundenlang in diesem Themenbereich aufhalten, mir zahlreiche Portionen Honey Chicken mir Reis (ja, das schmeckt tatsächlich richtig gut) aus dem Yak & Yeti Restaurant reinpfeifen und die Atmosphäre dort einfach nur geniessen ;)

Eine Schande dagegen ist, und da muss ich Chris zustimmen, eben der Bereich rund um Primeval Whirl! Da hätte man eher tätig werden müssen, bevor man mit den Bau des neuen Theaters oder dem neuen Themenbereich angefangen hätte!

#15

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Rufus, Beitrag #14

Das klingt ja fast so als sei das Animal Kingdom dein Favorit unter den vier WDW Parks. ;)

Ich werfe jetzt einfach mal als kleinen Teaser in den Raum, dass AK bei mir auf Platz drei der vier WDW-Parks liegt. ;)

Und hoffe, dass ich diese Woche noch zwei oder drei Berichte schaffe. :D
#16

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #15

>Das klingt ja fast so als sei das Animal Kingdom dein Favorit unter den vier WDW Parks.
>;)

Aber sowas von :+ ;) Dicht gefolgt von EPCOT, Magic Kingdom und weit abgeschlagen sind die Hollywood Studios... Vermutlich wird deine Rangliste jedoch ganz anders aussehen ;)

>Und hoffe, dass ich diese Woche noch zwei oder drei Berichte schaffe.

Ich bitte darum! :P
#17

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Rufus, Beitrag #14

> Honey Chicken mir Reis

Das Beste, was der Park als Snack zu bieten hat, sind und bleiben die Jalapeno Käse Bretzeln.
Völlig affig ist aber, dass man in AK keine Deckel für die Getränkebecher kriegt.


Gruß

Stefan


#18

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #9

Zunächst Danke für Deinen Bericht. Vor allem Erlebnisberichte von Erstbesuchern eines Freizeitparks finde ich immer wieder spannend...

>Kommen wir nun zu einem Bereich, in welchem ich nicht ein einziges Foto geschossen
>habe. Ich möchte nicht das Wort Schandfleck benutzen, aber so richtig disneywürdig ist
>der Bereich Chester and Hester's Dino-Rama nicht wirklich. Es soll sich
>gestalterisch wohl um ein steinzeitliches Autokino handeln, diese Info habe ich aber
>nach meinem Besuch der Wikipedia entnommen.

Äh.. nach meiner Meinung nach ist die Story des Themenbereich anders. Bei Ausgrabungsarbeiten in den 50er und 60er Jahren in der Pampa Amerikas wurden Dinosaurierknochen gefunden. Um daraus Profit zu schlagen hat ein findiger Investor eine temporäre Kirmes aufgebaut, um den Besuchermassen, die sich die Knochen anschauen wollen, um ein paar Dollar ärmer zu machen.
#19

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Christian Ahuis, Beitrag #18

Wikipedia halt. ;) Keine Ahnung, was nun stimmt. Aber ich glaube dir tendenziell eher als der Wikipedia. :)

Aber das zeigt jetzt auch wieder, dass der Themenbereich schlecht sein muss, sonst gäbe es diese "Diskussion" hier vermutlich gar nicht. ;-)
#20

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Christian Ahuis, Beitrag #18

"temporäre Kirmes"-Theming - herrlich :7 ... Mann muss eben nur wissen *wie* man es richtig verkauft :+
#21

RE: Walt Disney World - Animal Kingdom

Antwort auf Christian Ahuis, Beitrag #18

Die Story kannte ich so auch noch nicht.

Nichtsdestotrotz finde ich die Dinorama-Ecke in diesem Park einfach unpassend (übrigens genauso wie das mittlerweile ehemalige Camp Minnie-Mickey), in den Hollywoodstudios könnt ichs mir aber grad noch vorstellen.

Gruß

Stefan


#22

Walt Disney World - Magic Kingdom

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #1

Guten Tag!

Ich bitte die Verzögerungen zu entschuldigen, aber ich hatte einen Freizeitpark zu eröffnen und daher sehr wenig Zeit. ;)

Der nächste Park auf unserer Liste war dann das Magic Kingdom. DER Freizeitpark schlechthin. Leider hatten wir vergessen den Akku unserer Kamera zu laden, so dass wir hier nur sehr wenige Fotos gemacht haben. Allerdings glaube ich, dass ich auch mit vollem Kamera-Akku nur sehr wenig Zeit zum Fotografieren gefunden hätte.

Bei einigen weiteren späteren Besuchen sind auch noch weitere Fotos entstanden, die ich euch zu einem späteren Zeitpunkt natürlich auch noch präsentieren möchte. Aber der Reihe nach:

MAGIC KINGDOM! WOW!

Gegen 6 Uhr Ortszeit war ich hellwach. Das lag zwar mitunter auch am Jetlag, vor allem aber am MAGIC KINGDOM! Schon das Animal Kingdom am Tag zuvor hatte mich dermaßen aus den Socken gehauen wie ich es niemals für möglich gehalten hatte. Die Erwartungen an den Hauptpark des Disney Resorts waren noch einmal gestiegen. So hoch, dass alle New Yorker Wolkenkratzer, welche wir zu Beginn der Woche besichtigt hatten, aufeinandergestapelt nicht reichen würden, um diese Erwartungen unterzubringen.

Und ich verrate schon so viel: Sie wurden übertroffen.

Bei strahlend blauem Himmel und mit geöffnetem Verdeck steuerte ich unseren Mustang diesmal zielsicherer als am Vortag über das Disney-Gelände.

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Wie man auch hier schon erkennen kann, hielt sich der Andrang in Grenzen. Was sich weniger in Grenzen hielt, waren meine Aufregung und Nervosität.

Auf dem Parkplatz angekommen, hatte man (wie bei allen Disney-Parks) die Wahl zu Fuß oder per Wegebahn zum Eingang des Parks gebracht zu werden. Wir entschieden uns natürlich für den Weg zu Fuß, sind ja keine faulen Amerikaner. :)

Orlando-Kenner wissen, was jetzt kommt, ich wusste es eigentlich auch, hatte es aber irgendwo zwischen Cabrio-Fahren, kurze Hose im Dezember und WALT DISNEY WORLD scheinbar verdrängt oder vergessen. Der Weg von den Parkplätzen führt bei Magic Kingdom nicht zum Eingang des Parks, sondern zum Ticket & Transportation Center, einer Art Hub, der Disney-eigenen öffentlichen Verkehrsmittel. Von hier aus hat man die Möglichkeit per Fährschiff oder per Monorail das Magic Kingdom zu erreichen. Wir entschieden uns für die Monorail und nur kurze Zeit später standen wir tatsächlich vorm Eingang des Magic Kingdom.

Ich versuche ja, nicht allzu sehr mit Superlativen um mich zu schmeißen, aber das Kribbeln im Bauch wurde immer heftiger und spätestens als ich meine Eintrittskarte vor den RFID Leser und meinen Finger auf den Fingerabdruckscanner gehalten hatte und somit drin war in der Welt von heute, gestern und morgen, begann ich am ganzen Körper zu zittern.

Der Grundaufbau des Parks ist dem in Paris nicht unähnlich, allerdings muss man hier keine Angst haben, dass einem Dachziegel auf den Kopf fallen, wenn man nach Durchschreiten des Eisenbahntunnels entlang der Mainstreet in Richtung Schloss läuft.

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Da ist es!

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Und ihm haben wir es zu verdanken.

Nach diesen Fotos steckte ich die Kamera ein und montierte eine Schraubzwinge unter meiner Kinnlade um diese am Ständigen Runterklappen zu hindern. Unser erster Weg führte uns in das Fantasyland zu Peter Pan, da hier wohl im Laufe des Tages nicht unerhebliche Wartezeiten entstehen können.

Die Peter-Pan-Fahrt in Paris ist dort schon einer meiner Favoriten, aber hier ist sie einfach noch viel toller. Sie ist gefühlt ein gutes Stück länger, man hört kein Mondieu, oh cherie, mon Amour de la chevaeue und vor allem hat man von allen Plätzen eine super Sicht, da die fliegenden Gondeln hier nur eine Sitzreihe für zwei Personen bieten.

Anschließend ging es direkt ins gegenüberliegende It's a small world. Die eingängige Melodie schon in der Warteschlange (5 Minuten) mitsummend freute ich mich auf die Fahrt, die in Paris ebenfalls zu meinen Favoriten zählt. (Schuldig im Sinne der Anklage!) Die Bootsfahrt durch tausende singende und hier auch tanzende Puppen ist einfach ein Muss, und auch hier wurde ich nicht enttäuscht.

Falls bis hierher überhaupt noch jemand liest (so ohne Fotos), möchte ich mich kurz für die Paris-Vergleiche entschuldigen, aber es liegt halt irgendwo auch nahe diese zu ziehen. Aber andersrum vergleicht ja auch niemand den FC Bayern mit dem VfB Hintertupfingen, nur weil beide Fußball spielen.

Ein kleines Fazit an dieser Stelle schon mal vorweg: Ich möchte nie wieder nach Paris. :)

Unser nächster Weg führte uns ins New Fantasyland, welches wie der Name erahnen lässt, noch relativ neu ist und deren Hauptattraktion noch von einem Bretterzaun umbaut war. Die neue Schneewittchen-Zwerge-Achterbahn war im Bau schon sehr weit fortgeschritten, aber noch nicht eröffnet. Aber auch um diese Baustelle drumherum gab es einiges zu bestaunen und zu erleben. Zwei weitere Weltklasse-Darkrides befinden sich hier.

Einmal die Abenteuer von Winnie Pooh, bei welchem man in rotierenden Honigtöpfen durch das Winnie-Pooh-Land fährt und vor allem der Musical-Ride um Arielle die Meerjungfrau. Ein Endlos-System mit muschelförmigen Chaisen fährt den Besucher durch singende und tanzende Kulissen unter dem Meer. Das ganze unterlegt mit den bekannten Liedern aus den Arielle Filmen. Und wenn man in einer großen Halle mit gefühlten tausenden singenden und von Sebastian, der Krabbe dirigierten Meeresbewohnern Under The Sea hört, muss man einfach mitswingen und mitsingen. Da strahlt nicht nur das Kinderherz. :)

Unser nächster Weg führte uns ins Tomorrowland zur Dunkelachterbahn Space Mountain. Außer, dass es sich eben um eine überdachte Achterbahn handelt, wusste ich gar nichts darüber. Die Wartezeit lag bei einer Viertelstunde und so stellten wir uns natürlich an. Direkt in der Station dann die Überraschung: Es ist ja gar nicht eine Achterbahn, sondern direkt zwei! :) Die Alpha und Omega genannten Spuren werden von Zugverbünden bestehend aus zwei Wagen mit je drei hintereinander angeordneten Sitzplätzen befahren.

Zur Fahrt selber: WOW! Ich hatte den Platz in der letzten Reihe und erlebte eine rasante, von Licht und Soundeffekten begleitete Fahrt. Die Fahrtdauer war auch absolut nicht zu kurz (ohne das jetzt in Zahlen benennen zu können). Wie alt ist die Bahn nochmal? Da soll nochmal jemand sagen, dass das Space-Thema outdated ist. Disney kann es halt einfach.

Gleich nebenan befindet sich der interaktive Darkride Buzz Lightyear's Laserblast, der dem in Paris doch stark ähnelt. Ob es sich um eine exakte Kopie handelt, vermag ich nicht zu sagen, aber ein sehr schöner Ride, der zu einem Besuch natürlich definitiv dazugehört.

Ebenfalls im Tomorrowland liegt das Caroussell of Progress, ein Drehtheater über die Entwicklung der Menschheit. Schwerpunkt: Kommunikation. :) Wie bei einem Drehtheater üblich drehen sich die Zuschauerränge von Szene zu Szene und bekommen den Alltag einer amerikanischen Durchschnittsfamilie in verschiedenen Epochen präsentiert. Schreit in der ersten Szene der Familienvater noch über den Hof um mit der Nachbarin zu reden, dominieren in der letzten Szene Handys und andere Schnurlose Kommunikationsgeräte. :) Uns hat es sehr gut gefallen. Ich persönlich fand dabei sehr interessant, dass dies eindeutig ein Tribut an Walter Elias Disney persönlich darstellt (wenn er es nicht sogar mit entworfen hat, wovon ich fast ausgehe.). Denn schließlich war er auch neben Mickey Maus und Achterbahnen ein Pionier beim Thema Entwicklung der Menschheit und der Gesellschaft. :)

Als nächstes stand die Western Stadt auf unserem Programm-Zettel, wo mit Big Thunder Mountain und Splash Mountain zwei weitere Hauptattraktionen ihre Heimat haben.

Zunächst zur Wasserbahn. Ich mochte als Kind schon die Gevatter Bär-Comics in der Micky Maus. In Europa sind diese scheinbar ja nur sehr wenig bekannt. Ob diese in den USA bekannter sind, weiß ich nicht, aber immerhin haben sie hier einen eigenen Ride erhalten. Die Wildwasserbahn Splash Mountain. Aber es ist natürlich viel mehr als einfach nur eine Wildwasserbahn. Das Thema des Gevatter Bär und seinem Wald ist konsequent durchgesetzt mit viel Liebe zum Detail.

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Der große Splash

Der Nässegrad der Attraktion war angenehm. Eine willkommene Abkühlung, aber auch nicht so durchnässend, dass wir froren. Wie man sieht, wurde es langsam dunkel über dem Magic Kingdom. Jetzt zeigte der Park seine schönste Seite. Die Atmosphäre war einzigartig. Parks im Dunkeln sind immer toll, aber hier gab es richtiges Gänsehaut-Feeling.

Unweit des Splash Mountain gibt es die Minenachterbahn namens Big Thunder Mountain Railroad. Auch diese hat einen Bruder in Paris, der von der eigentlichen Fahrt her zwar durchaus mithalten kann, was die Gestaltung angeht aber (wie bei allem) haushoch unterliegt.

Der Eingang zu dieser Bahn liegt in einer Sackgasse am See. Im Gegensatz zur französischen variante findet die Fahrt nicht auf einer Insel statt, sondern der wilde Ritt durch die Felsen beginnt ohne Wasserunterquerung. Und es ist echt toll zu sehen, wie der letzte Lift der Pariser Bahn aussehen sollte. So mit allen Efekten und Rauch und Sound und so wie's halt alles mal gedacht war. :) Eine sehr schöne, aber natürlich familientaugliche, Achterbahn, die auch wieder mit einer langen Fahrt punkten kann.

Zwischen den beiden Mountain-Attraktionen liegt der Bahnhof der Eisenbahn, welche einmal um das gesamte Magic Kingdom führt. Da wir ein wenig Erholung gut gebrauchen konnten, ließen wir uns in ebenejener Bahn nieder und ruhten uns ein wenig aus bei einer Runde rund um den herrlich illuminierten Park.

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Eine weitere Must-See-Attraktion beschloss dann unseren Tag im magischen Königreich. Die Vorlage zu der mittlerweile vierteiligen Filmreihe Fluch der Karibik. Um ehrlich zu sein waren wir ein ganz kleines bisschen enttäuscht. Zumindest von der Attraktionsdauer, dauert die Bootsfahrt doch merklich kürzer als ihr französisches Pendant (Sorry!). Trotzdem ist das natürlich eine TOP-Attraktion und so ziemlich jeder andere Park auf der Welt würde sich freuen, solch ein Highlight in seinen Reihen zu haben. Hier ist es halt nur Durchschnitt. :)

Auf dem Weg zum Ausgang bot sich uns dann als Abschluss eines durch und durch magischen Tages noch der folgende Anblick:

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Einfach märchenhaft.

Mein Fazit zum Park: WOW! Ist das schön hier!

Da ich (wie man leider sieht) wenige Fotos geschossen habe, habe ich den Besuch im Kopf rekonstruiert und bin nicht auf alle Attraktionen eingegangen. Es gibt noch viele weitere Highlights in diesem Park. Die Qualität insgesamt ist unfassbar hoch, was aber einfach nicht in Worte zu fassen ist, ist die Disney-Magie. Ja, it's f#cking magic!

Überall!

Und wer ein klitzekleines bisschen mit Disney anfangen kann, oder auch nur ein klitzekleines bisschen Kind geblieben ist, der wird hier einfach verzaubert. Aber richtig!
#23

RE: Walt Disney World - Magic Kingdom

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #22

Je mehr ich von den Disney Parks ausserhalb Europas lese, um so weniger will ich in der Tat nach Paris! Danke für die fortführung deines Berichts!
#24

RE: Walt Disney World - Magic Kingdom

Antwort auf McMac83, Beitrag #23

Hi,

dem kann ich mich nur anschließen. Wir waren zwar noch nicht in Walt Disney World, aber in Disneyland in Kalifornien und seit wir gesehen haben, wie es auch gehen kann (nämlich supernette, motivierte Castmember, alle Attraktionen in Top-Zustand, Restaurants waren auch abends noch offen, viele Shows, etc.), verspüre ich nicht wirklich den Drang, nach Paris zur Maus zu fahren, auch wenn wir dort bisher nicht wirklich negative Erlebnisse hatten. Aber man liest einfach zu viel in letzter Zeit.

Btw.: Danke für den tollen Bericht! Er macht wirklich Laune und ich hoffe, dass wir es auch mal schaffen, nach Florida zu fliegen. :-)

Grüße aus dem Norden,
Verena
#25

RE: Walt Disney World - Magic Kingdom

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #22

Es ist echt interessant, Berichte von Erstbesuchen zu lesen. Viele Dank schon mal dafür!

Ich muss gestehen, dass ich das Magic Kingdom als Gesamtpaket betrachtet allerdings am schwächsten der Disnes-Parks in Florida fand. Klar, es ist jammern auf sehr hohem Niveau, aber trotz der vielen tollen Einzelattraktionen fehlt dem Park irgendwie das gewisse etwas. Das Fantasyland direkt hinter dem Schloss z.B. fanden wir recht häßlich und die Fassade von Its a small World dem Ride nicht würdig. Das new Fantadyland war bei unserem Besuch aber noch voll im Bau.

Auch Pirates kommt bei weitem nicht an Paris und Anaheim ran.

Seit dem wir zu Besuch in Anaheim waren, ist uns erst einmal bewusst geworden, wie toll ein Park gepflegt und betrieben werden kann. Dort gibt es halt noch den liebenswerten Charme, den das Magic Kindom leider nicht so hat wie andere Disney-Parks.

Ich freue mich auf jeden Fall schon auf deine weiteren Berichte.
#26

RE: Walt Disney World - Magic Kingdom

Antwort auf Kaffe, Beitrag #25

>Es ist echt interessant, Berichte von Erstbesuchen zu lesen.

Das finde ich auch.. lese ich 10x lieber als einen Erlebnisbericht von jemanden, der einen Park schon 10x besucht hat..

Vielen Dank schon einmal und ich bin gespannt was Du über die anderen Parks im WDW denkst und hoffentlich schreibst...
#27

RE: Walt Disney World - Magic Kingdom

Antwort auf Christian Ahuis, Beitrag #26

Möchte mich da anschließen, wirklich interessante Erstbesuch-Berichte.

Die Berichte steigern die Vorfreude auf meine Orlando-Erstbesuche im November.

#28

Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #1

Letzte Bearbeitung am 07-Apr-14 um 14:59 Uhr ()
So, der Park ist geöffnet, da steigt auch die Frequenz beim veröffentlichen meiner Tagesberichte. :)

Der nächste Park, welchen uns der Besuchskalender vorgab, war derjenige, auf den ich zwar irgendwie am meisten gespannt war, unter dem ich mir aber nicht so recht etwas vorstellen konnte und an den meine Erwartungen am niedrigsten waren.

Im Bericht über das Magic Kingdom erwähnte ich es bereits. Walt Disney war sehr interessiert an gesellschaftlicher Entwicklung und so stammt die in den 60ern entworfene Planstadt Experimental Prototype Community of Tomorrow (kurz: EPCOT) aus Walt Disneys Feder. Leider ist diese Planstadt nie wirklich umgesetzt worden. In den 70er Jahren, also nach dem Tode Disneys, wurde der Name EPCOT dann wieder aufgegriffen. Diesmal allerdings nicht als Stadt, sondern als neuester Freizeitpark im WDW-Resort.

(Eine Disney-Planstadt, wenn auch in wesentlich kleinerem bzw. abgespeckten Ausmaß, entstand dennoch. Interessierte schauen einfach mal hier nach. :) )

Ohne zu wissen, was uns erwartet, starteten wir also am Morgen also wieder unsere 300 Pferdchen und blubberten über den Highway in Richtung Walt Disney World. Auch diesmal gelang es uns ohne Schwierigkeiten den richtigen Weg zu finden. Man gewöhnt sich halt dran. :)

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Auch heute wieder strahlender Sonnenschein! :D

Wahrzeichen von Epcot ist ganz eindeutig die große silberne Kugel, in welcher sich die Attraktion Spaceship Earth (später mehr dazu!) befindet.

Bereits vom Parkplatz aus kann man das Original (!) erblicken und überhaupt gibt es wenige Orte im gesamten Park, von wo aus man keinen Blick erhaschen kann auf dieses silberne Kunstwerk.

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Nach dem Rope-Drop führte uns unser erster Weg in den Themenbereich The Land zu Soarin', die Attraktion, welche laut meinen Informationen tagsüber die längsten Wartezeiten entwickelt. Ergo: Früh hin da! :) Soarin' ist eine Art Flugsimulator mit baumelnden Beinen vor einer großen gewölbten Leinwand. Suspended Galaxy sozusagen. Durch die Information, dass dies zu den beliebtesten Attraktionen gehört, gingen wir fest von einem absoluten Highlight aus.

Und wurden enttäuscht. Das war ja mal gar nix! Da fahre ich tatsächlich (Ja, sogar mit neuem Film und Sicherheits-Rap) tausend Mal lieber Galaxy im Phantasialand. Der Film erinnerte ein wenig an die klassischen Cine2000-Säle von früher. Gähnend langweilig flog man über kalifornische Landschaften. Bisschen nach links, bisschen nach rechts bewegt, vor einem baumelten die Füße der Reihe darüber. Allein schon, dass man in Florida über Kalifornien fliegt, zeigt, dass man sich bei dieser Attraktion bzw. ihrer Adaption aus dem kalifornischen Schwesterpark nur sehr wenig Mühe gegeben hat. Das schlimmste aber sind die Schnitte im Film. Wer kommt denn auf die Idee bei so einer Attraktion einen Film mit Schnitten von Szene zu Szene einzusetzen?! Soarin' war bis dato DIE Enttäuschung unseres Urlaubs. Da hat mir ja Primeval Whirl im Animal Kingdom noch viel besser gefallen. ;)

Das war auf jeden Fall kein guter Start für Epcot. Aber man beurteilt einen Park natürlich nicht nach der ersten Attraktion. Und so besuchten wir direkt unsere nächste Attraktion. Im gleichen Gebäudekomplex wie Soarin' befindet sich die Wasserfahrt Living with the Land, in welcher man mit 16er Booten durch diverse Gewächshäuser und Fischzuchten fährt (Die Fischzucht findet natürlich nicht im Kanal statt, durch welchen die Boote fahren ;) ). Man mag mich nun für verrückt erklären, aber diese Bootsfahrt hat die soeben erlebte Soarin'-Enttäuschung sofort wieder wettgemacht. Die Fahrt ist spannend, sehr schön gestaltet und wahnsinnig interessant und informativ. So stelle ich mir Edutainment vor. Ja, ihr lest richtig. Ich komme gerade ins Schwärmen. Ich fand diese Attraktion absolut großartig. Sie ist einfach eine gelungene Mischung aus Themenfahrt und lehrreicher Exkursion. Lacht mich aus, aber ich fand es sehr interessant die Erdbeere in verschiedenen Stadien ihres Wachstums zu sehen. Oder überhaupt alles, was wir fast täglich essen so bewusst wahrzunehmen, indem man bei der Herstellung, beim Heranwachsen zusehen kann. 1+ mit Sternchen für Living with the Land. Das ist mein ERNST! Bungt!

So! Liest jetzt noch jemand? }>

Die Coasterschlampen unter uns wissen, dass Epcot über keine Achterbahn verfügt, was uns nicht störte, da unser Tag dennoch sprichwörtlich mit einer Achterbahn-Fahrt begann. :) Nach der absoluten Enttäuschung Soaring und der absolut genialen Bootsfahrt, ging es wieder rapide bergab. Da ich den Captain Eo Film noch nie gesehen hatte, wir gerade in der Nähe waren und auch keine Wartezeit war, schauten wir uns den Michael-Jackson-3D-Film, der teilweise wohl auch in Paris läuft (lief?) an. Meine Fresse, ist das kitschig. Meine Fresse, ist das schlecht. Aber (im Gegensatz zu Soarin) wenigstens so schlecht, dass man drüber lachen kann. Mit Kopfschütteln, aber natürlich einem Lächeln im Gesicht gaben wir unsere 3D-Brillen dem Cast Member am Ausgang des Kinos zurück...

Einige werden wissen, dass Epcot aus zwei Teilen besteht. Einmal im vorderen Bereich rund um die Kugel Future World und im hinteren Bereich rund um einen See angeordnet der World Showcase, in welchem sich in 13 Pavillons verschiedene Länder dieser Erde präsentieren. Ohne jemals auf einer gewesen zu sein, stelle ich mir so ein wenig eine Expo vor. :) Auf dem Weg zum World Showcase hatten wir zwei Dinge ganz vergessen, wurden aber netterweise daran erinnert:

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1. Bald ist Weihnachten! 2. Wir sind in einem Disney-Park. :)

Ja, bei solchen Bildern fühlt man sich tatsächlich eher nicht weihnachtlich:

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Und dass man nicht merkte, dass man bei Disney ist, tat der Qualität keinen Abbruch und soll auch überhaupt nicht negativ verstanden werden. Epcot ist eben anders. Und das ist gut so.

Epcot ist Europa, Epcot ist Asien, Epcot ist Amerika, Epcot ist Afrika.

Nachdem wir zwei Tage vorher nach den Kilimanjaro Safaris noch Afrika von der Liste unserer potenziellen Hochzeitsreisenziele gestrichen hatten ("Haben wir ja jetzt schon gesehen!"), konnten hier weitere 13 Länder von ebenjener Liste entfernt werden. :D

Wow! Wir begannen den Rundgang rechts und gingen entgegen dem Uhrzeigersinn um den großen See, um welchen sich die unterschiedlichen Länder angesiedelt haben. Zunächst gelangten wir nach Kanada:

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Hier präsentiert sich der zweitgrößte Staat der Erde in einem 360°-Film namens O Canada! mit tollen Aufnahmen und den humorvollen Kommentaren von Schauspieler Martin Short.

Nächste Station des Rundwegs ist Großbritannien.

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An dieser Stelle sei erwähnt, dass im jeweiligen Themenbereich des Park tatsächlich nur Mitarbeiter aus dem entsprechenden Land beschäftigt sind. So genoss ich es hier das schöne britische Englisch zu hören. :)

Weiter geht es nach Frankreich, wie man auf dem folgenden Foto erkennt. :) Woran bloß? :)

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Die Reise um die Welt ging weiter. Langsam knurrte uns der Magen und wir beschlossen aus dem reichhaltigen Angebot des World Showcase ein Restaurant zu wählen. In fast jedem Land steht ein Bedienungsrestaurant zur Verfügung. Und weil wir gerade da waren und die ausgehängte Karte uns ansprach, entschieden wir uns für das Restaurant Marrakesh im marokkanischen Themenbereich.

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Das Restaurant war sehr schön gestaltet, die Bedienung sehr freundlich und höflich, das Essen kam schnell zum Platz und hat sehr gut geschmeckt und satt gemacht(!). Während wir schlemmten, gab es sogar diverse Bauchtanz Aufführungen zu Live Musik im Zentrum des Restaurants. Fotografiert habe ich natürlich nicht während des Essens und innerhalb des Restaurants. :)

ABER: Fotografiert habe ich, nachdem wir mit runden Bäuchen ebenjenes verließen und durch die marrokanischen Gassen vorbei an orientalischen Läden und Bazars schlenderten. ALTER! Das nenne ich mal Thematisierung.

Mit allen Sinnen Marokko. Es riecht so, es sieht so aus, es schmeckt so, es fühlt sich einfach so an. Mit über 30°C passte auch das Wetter. Hier einige Eindrücke:

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Mein Lieblingsfoto :)

Laut Swoodoo braucht man von Marrakesh nach Narita 24 Stunden bei zwei Zwischenstopps und einem Preis von 1891 Euro pro Person. In Epcot ist der Weg spürbar kürzer. Wenige Schritte nachdem man den marrokanischen Pavillon verlässt, steht man schon mitten in Japan.

Auch hier gibt es keine Fahrattraktionen, sondern in erster Linie gucken und erleben. Japan diesmal also. Nicht minder detailreich gestaltet als die anderen Länder, aber eben schön exotisch. So stelle ich mir Japan vor. :)



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Hier besonders interessant war natürlich der große Shop. Dort haben wir hauptsächlich gestaunt, aber tatsächlich auch ein paar Fotos mitgebracht. :)

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Hier habe ich kurz überlegt, ob ich mir diese Lernstäbchen kaufe, aber ich glaube selbst dafür bin ich zu blöd. :)

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Wie schon gesagt: Allgegenwärtig, sogar in Japan. :)

Sehr geehrter Herr Obama,

den nun folgenden Themenbereich fand ich am langweiligsten. Damit Sie es schon mal wissen. Aber das tun Sie vermutlich ohnehin schon.

Hochachtungsvoll,

Brot


Ja, der nächste Pavillon war der amerikanische. Wir haben zwei Fotos gemacht und sind weiter gegangen. Das war schon im Vorbeigehen einfach ein bisschen zu viel Number One in the World und Superpower. :)

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Und auch den nächsten Bereich behandelten wir zugegebenermaßen eher stiefmütterlich. Was mir aber auffiel: Hier stimmt es eben dann doch nicht bis ins letzte Detail. Man sah viel zu wenige Landsmänner in blauen Shirts und weißen Hosen heulend auf dem Boden rumrollen. Also Italien stelle ich mir anders vor...

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Jetzt wurde es spannend. Zumindest für mich. Lynn fand ja, man muss nicht 10000 km weit von zu Hause wegfliegen um dann ganz gespannt einen deutschen Themenbereich zu erkunden. Aber ich fand es eben spannend. :) Der deutsche Pavillon war also direkt der nächste. Naja, was die Amerikaner halt so unter Deutsch verstehen. :) Es war dann doch eher ein bayrischer oder zumindest süddeutscher Pavillon. :) Mit ganz viel Oktoberfest, Bier, und Schwarzwald. Von Italien kommend, gelangt man zuerst zu einer Outdoor-Modelleisenbahn:

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Jo, so sieht's halt aus hier oben in Hamburch, nech?

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Naja, fast. :D

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Prost! :)

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Jam jam! :9 Sehr lecker, aber leider deutlich zu teuer. :)

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Mir hat's gefallen. :)

Den nächsten Stempel in den Reisepass gab es dann in China. Man ist als im PHL aufgewachsener kleiner Junge natürlich durchaus verwöhnt, was chinesische Themenbereiche angeht, aber China in Epcot steht China Town in Brühl in nichts nach. :)

Auch hier präsentiert sich das gastgebende Land mit einem Kinofilm und es gibt Shops und Restaurants aus dem Reich der Mitte.

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In einem der Shops habe ich mich dann getraut und eine echte chinesische Lychee-Limonade probiert. :) Sehr lecker und erfrischend, aber auch verdammt süß. :D

Der nächste Pavillon auf unserer Rundreise durch die Welt war der von Norwegen. Im norwegischen Bereich gibt es mit Maelstrom auch eine von zwei Fahrattraktionen im World Showcase. Die kleine Bootsfahrt zu den Wikingern erinnerte vom Thema her ein wenig an Valhalla in Blackpool, kann aber von der reinen Größe der Attraktion nicht mithalten. Eine nette kleine Bootsfahrt ist es aber allemal. :) Auch sonst gefällt mir die Gestaltung im norwegischen Bereich sehr. Den Bereich mag ich ja sogar im EP, und das heißt was! :)

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Im norwegischen Laden wird man von diesem Kameraden freundlich begrüßt.

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Natürlich darf auch die Stabkirche nicht fehlen. :)

Ein Land gibt es noch, welches es zu erkunden gilt. Und auch dieses Land besitzt in diversen deutschen Freizeitparks seinen eigenen Themenbereich. Mexiko!

Der Pavillon des Nachbarlandes befindet sich gänzlich in einer großen Azteken-Pyramide. Betritt man diese so befindet man sich auf einem mexikanischen Marktplatz bei Nacht. Beeindruckende Szenerie. Ringsherum gibt es Restaurants und noch eine weitere Fahrattraktion, ebenfalls eine Bootsfahrt. Bei der Gran Fiesta Tour Starring The Three Caballeros geht man auf eine Bootstour durch Mexiko. Und damit auch Disney ein wenig vertreten ist, sucht man den verschollenen dritten Caballero, welcher auch gleichzeitig der berühmteste dieser drei ist: Donald Duck. :)

Die Bootsfahrt ist sehr schön thematisiert und passt gut in den Bereich. Hat uns gut gefallen!

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In dieser Pyramide befindet sich der mexikanische Themenbereich

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Gefunden! :)

WOW! Das war wirklich eine Weltreise. :7 Sehr beeindruckend. Auch ohne viele Fahrgeschäfte.

Noch leicht geflasht vom World Showcase begaben wir uns nun wieder in den vorderen Parkbereich, wo als nächstes Spaceship Earth auf dem Plan stand. (Wenn ich so darüber nachdenke, bin ich mir gerade gar nicht mehr sicher, ob die Reihenfolge so stimmt, aber die ist ja ohnehin nur zweitrangig.)

Was ist also drin in der großen silbernen geodätischen Kuppel? Es ist ein Darkride zum Thema Geschichte der Kommunikation. Beim Einstieg wählt man auf einem Touch-Display seine Sprache aus, in welcher man dann während der Fahrt Erklärungen zu den gezeigten Szenen erhält. Eine sympatische deutsche Frauenstimme führte uns also von den Höhlenmenschen und deren Wandzeichnungen über die Erfinder des Papyrus und Gutenbergs Buchdruck hin in die Moderne, wo Kommunikation über Kupfer- und Glasfaserleitungen stattfindet. Lehrreich, spannend, toll erzählt, toll gestaltet. :) Das Highlight folgt aber erst noch. Am obersten Punkt der Fahrt angekommen, drehen sich die bis dato vorwärts fahrenden Chaisen um und man fährt recht steil rückwärts wieder in Richtung Station. Während dieser Abwärtsfahrt kann man auf dem Touchscreen einige Fragen beantworten, wie man sich seine persönliche Zukunft vorstellt. Auf dem Land oder in der Stadt? Unter Wasser oder in der Luft?

Anschließend wird einem dann seine persönliche Zukunftsvision in einem kleinen Film gezeigt. Highlight hierbei: Die beiden Hauptdarsteller in dem Comicvideo sind mit unseren eigenen Köpfen versehen. Diese wurden zu Beginn der Fahrt fotografiert und turnen nun durch eine hochmoderne Unterwasserwohnung mit eigenem Rohrpost-Transportations-System-Anschluss oder so. :) Sehr genial! Als weiteres Highlight kann man sich nach dem Ausstieg in einem großen Raum auf einer Weltkugel ansehen, von wo überall die heutigen Fahrgäste stammen. Das ganze ist so getimt, dass jeder Fahrgast mitkriegt, wie sein Foto zu dem Ort auf der großen Weltkugel fliegt. :) Wow! Genial! Interaktiv! Und als i-Tüpfelchen kann man sich (oder den lieben daheimgebliebenen) per E-Mail-Terminal eine Postkarte aus der Zukunft senden. Die gesamte Bahn ist wirklich ein absolutes Highlight.

Fotos gibt es nur von außen:

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Weiter ging es mit Mission Space, einem Flugsimulator, in welchem der Flug auf den Mars simuliert wird. Das Wort Simulation ist hier ein wenig wörtlicher zu nehmen als bei Rüttelkisten a la Galaxy und Soarin, denn die Sitzplätze für die vier Astronauten befinden sich tatsächlich in einer Zentrifuge, was wohl zu recht extremen G-Belastungen führt. Da es in der Anfangszeit der Attraktion wohl häufig Beschwerden über die übertriebene Härte der Bahn gab, wurde die Attraktion mittlerweile zweigeteilt. Es gibt die Ursprungsversion als Orange Mission und eine mildere Variante, die Green Mission. Nennt mich Pussy, aber wir entschieden uns für die grüne Mission. (Wer mit mir mal auf Crange war, der wird wissen, weshalb...) Selbst in dieser Light-Version ist die Attraktion einen Besuch wert. Jeder der vier Insassen bekommt eine Aufgabe zugewiesen und muss per Knopfdruck im richtigen Moment diverse Systeme aktivieren und so zur erfolgreichen Mars-Mission beitragen. :)

Von außen sieht das Ganze dann so aus:

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Unweit von Mission Space entfernt liegt ein weiterer E-Ticket-Ride: Test Track!

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Mehr Fotos von dieser außergewöhnlichen Attraktion habe ich leider nicht, berichten möchte ich natürlich dennoch.

Bei Test Track handelt es sich angeblich um die schnellste Disney-Attraktion weltweit. Die 6 Personen fassenden Chaisen sind wie Sportautos designt. In diesen durchläuft man mehrere Auto-Tests, wie zum Beispiel ein Slalom- oder ein Bremsentest. Auch durch diverse klimatische Bedingungen führt die Fahrt. Höhepunkt der Fahrt ist dann am Ende der Geschwindigkeitstest. Hierzu beschleunigt der Wagen auf eine langen Geraden aus dem Gebäude heraus, fährt dort eine 180 Grad-Kurve um auf dem Rückweg weiter zu beschleunigen. Die Geschwindigkeit beträgt am Ende dieser Geraden dann über 100 km/h. Nach einer Runde um das eigentliche Test-Track-Gebäude bremsen die Wagen ab und erreichen wieder die Station.

Auf die Gefahr hin mich zu wiederholen: WOW! Eine richtig gut gestaltete und vor allem nicht alltägliche Attraktion. Und auch hier wurden vor einigen Jahren (ähnlich wie bei Spaceship Earth) interaktive Elemente hinzugefügt. Mit seiner RFID-Eintrittskarte kann man schon vor der Fahrt in einem dafür ausgestatteten Raum der Warteschlange an einem großen Touchscreen sein eigenes Auto bauen, und um verschiedenste Zubehörteile ergänzen. hierbei gilt es ein Gleichgewicht zu finden zwischen Kraft und Ökonomie. Scannt man dann kurz vor dem Einstieg diese RFID-Karte wieder ein, wird das eigene Auto auf den Test-Wagen geladen und nach jedem Test wird noch während der Fahrt eine Tafel am Straßenrand eingeblendet, welche der Autos der Mitfahrer bei diesem Test am besten abgeschnitten haben.

Am Ende gibt es dann auch einen Gesamtsieger. :) Als weiterer Bonus kann man sich nach dem Ausstieg an den schon bekannten E-Mail-Terminals ein Werbevideo des eigenen Autos nach Hause schicken.

Ich liebe diese Interaktivität! Grandios!

So, laut meinen Fotos fehlt nun noch eine Hauptattraktion des Parks: The Seas with Nemo and Friends.

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Hier fährt man in handelsüblichen muschelförmigen Chaisen auf einem Endlossystem durch die Welt von Nemo bzw. erlebt die Suche nach dem kleinen Clownfisch mit seiner Glücksflosse. Man begleitet also Marlin und Dorie auf ihrem Weg durch den Pazifischen Ozean bis nach Sydney. Besonderheit dieses Darkrides ist die Tatsache, dass man größtenteils an echten Aquarien vorbeifährt, wo mittels Projektionen der Anschein erweckt wird, dass die von Pixar animierten Fische ebenfalls dadurch schwimmen. Technisch sehr fein gemacht und wie alle Disney-Darkrides einfach WOW! Ja, ich mag Darkrides. :) Sehr!

So! Epcot also. Geschafft! Ja, nicht nur der Besuch selbst, auch der Bericht war eine Mammut-Aufgabe, wie ich feststellen musste. :) Ich erwähnte es ja bereits: Epcot ist anders, ja. Aber Epcot ist gut, saugut! Es hat uns RICHTIG geflasht. Die Kombination aus Freizeitpark und Weltausstellung, eine Ansammlung weltweit einmaliger Attraktionen, ein hoher Entdeckungs- und Edutainment-Faktor. Und das alles mit dem Charme und der Freundlichkeit von Disney. Das ist alles einfach eine perfekte Kombination.

Für meinen in der zweiten Hälfte unseres Urlaubs liegenden Geburtstag hatte ich mir im Vorhinein bereits das Magic Kingdom ausgesucht. Klar, MAGIC KINGDOM! (Ja, ich wiederhole mich...) Aber dieser Besuch in Epcot hat mich an dieser Auswahl echt zweifeln lassen. Geburtstag in Epcot? Oder doch im Magic Kingdom? Naja, ich hatte ja noch ein paar Tage Zeit, mir dies zu überlegen. Es bleibt also spannend!

:D

#29

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #28


>Technisch sehr fein gemacht und wie alle Disney-Darkrides einfach WOW! Ja, ich mag
>Darkrides. :) Sehr!

Sorry, es zuckt in den Fingern und ich kann nicht anders:
Du liebst Darkrides? Na dann arbeitest Du ja im richtigen Park ;-)
#30

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #28

Habt ihr Universe of Energy nicht gemacht? Ich fands super, meine Freundin extrem langweilg. ;-)
Im amerikansichen Bereich haben wir leider (wie ihr anscheinend auch) die Show "American Adventure" verpasst. Muss eine sehr beeindruckende Animatronic-Show sein.

MfG TomSC
[small]"Der wo Epcot auch voll super findet"
[/small]
#31

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf Tomsc, Beitrag #30


>Im amerikansichen Bereich haben wir leider (wie ihr anscheinend auch) die Show
>"American Adventure" verpasst. Muss eine sehr beeindruckende Animatronic-Show sein.

Ich war schon x-Mal im WDW und hab die Show bisher 1x gesehen.. das zudem erst vor 2-3 Jahren. Sie ist schon sehenswert, aber auch langatmig...
#32

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #28

>Und wurden enttäuscht. Das war ja mal gar nix!

Also ich find Soarin schon okay, aber ähnlich wars bei mir auch. Einmal gefahren und so gedacht "joa, is nett". Aber sicherlich einer der am meisten zu Unrecht gehypten Rides.


Ansonsten: weiter! Viel was du schreibst erinnert mich an meine ersten Besuche in diesen Parks, die ich in den letzten Jahren alle weit öfter besucht habe, als die heimischen.


Gruß

Stefan


#33

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #28


> 1+ mit Sternchen für Living with the Land. Das ist mein ERNST! Bungt!

Ich finde "Gewächshaus - the Ride" auch super. Auch den Film mit Timon und Pumbaa im selben Gebäude fand ich sehr unterhaltsam

>Die Coasterschlampen unter uns wissen, dass Epcot über keine Achterbahn verfügt, ...

Jetzt wo du's sagst.....;-) stört in dem Park wirklich nicht!

>Ja, der nächste Pavillon war der amerikanische. Wir haben zwei Fotos gemacht und sind
>weiter gegangen.

Dann hast du die Voices of Liberty verpasst....Schade.

>Nennt mich Pussy, aber wir entschieden uns für die grüne Mission.

Nicht schlimm, hab beide Missionen bewältigt, grün ist viel angenehmer. Bei der orangen Mission hatte ich das Gefühl, mir würde jemand langsam aber sicher die Kehle zudrücken.

Aber was ist mit Ellen's Energy Adventure? Jetzt kennst du garnicht Bill Nye, the Science Guy. Ist schon beeindruckend, wenn sich quasi der gesamte Raum aufteilt und einfach losfährt :-)

#34

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #28


Danke für Deine Berichte und das auffrischen schöner Erinnerungen.

Epcot hat mir auch gefallen und ich weiß bis heute eigentlich nicht so richtig, warum. Anders halt.

Hast Du abends die Show auf dem See gesehen? ( oder gibt es die nicht mehr?)
Während eines Urlaubs 9 x gesehen und nie gelangweilt.

Außerdem sind die Restaurant nicht schlecht. Der Chinese war bei meinem letzten Besuch jedenfalls gut. *mjammjammjamm*


Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für deine Sorgen - und in dieser Zeit mache ein Schläfchen. (Laotse)
#35

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf Brother of fun, Beitrag #34

Ach, hier doch noch eine Frage übersehen. Dann direkt hier:

>Hast Du abends die Show auf dem See gesehen? ( oder gibt es die nicht mehr?)

Die Show gibt es noch, aber wir haben sie uns nicht angesehen. :) Und auch das bereuen wir nicht. :P Show ist Show ist kacke! }>
#36

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #35

Da habt ihr aber echt was verpasst! Ich bin auch notorischer Show-Verweigerer, aber Reflections of Earth ist schon toll...
#37

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #35

>Die Show gibt es noch, aber wir haben sie uns nicht angesehen. :) Und auch das bereuen
>wir nicht. :P Show ist Show ist kacke! }>

Schade. Da habt ihr etwas verpasst. Für mich eine der besten Shows in einem Freizeitpark ever, ever!

Disneyfriedefreudeeierkuchenwirhabenunsalleliebhochzehn

#38

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #28

Danke für deinen Bericht!
Ich mag den Park auch sehr. Er ist irgendwie so herrlich anders.
Ihr habt scheinbar allerdings tatsächlich mit Universe of Ernergy den wohl längsten Darkride der Welt verpasst.
Außerdem gibt es auch noch Journey into Imagination: Ein wirklich kleiner feiner Darkride mit einem schönen Ohrwurm Soundtrack und einem süßen Drachen ;-)
#39

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #28

Ich antworte mir mal selber stellvertretend für eure Beiträge. :)

Ich erwähnte es ja schon mal: Shows sind kacke! Brauchen wir nicht. :D Also haben wir uns die American Adventure Show auch nicht angesehen.

Beim Universe of Energy ist uns aber leider genau diese Einstellung zum Verhängnis geworden. Das haben wir nämlich tatsächlich verpasst. Und darüber bin ich sehr traurig. Im Parkplan stand halt leider nur was von "Kino-Erlebnis" und drum haben wir es ausgelassen. Dass es sich dabei um einen megalangen Darkride-Kino-Wow-Darkride handelt, habe ich leider erst rausgefunden als wir wieder in Deutschland waren. :(

Aber wir werden sicherlich nochmal nach Orlando fliegen. Da führt ja gar kein Weg dran vorbei. :)

Den Figment-Darkride haben wir tatsächlich auch ausgelassen, diesen aber bei einem späteren Besuch doch noch entdeckt. :) So viel sei schon mal verraten.

Dann noch ein herzliches DANKEfür das Lob. Ich werde natürlich meine Tagesberichte so schnell wie möglich fortsetzen. :)
#40

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #39


>Ich erwähnte es ja schon mal: Shows sind kacke! Brauchen wir nicht. :D Also haben wir
>uns die American Adventure Show auch nicht angesehen.

Drehtheater mit Animatronics ist ok, Theater mit Animatronics ist kacke?
#41

RE: Walt Disney World - Epcot

Antwort auf schrottt, Beitrag #40

Letzte Bearbeitung am 08-Apr-14 um 13:30 Uhr ()
Exakt! :)

Drehtheater fährt ja. ;)
#42

RE: USA 2013

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #1

Wann geht's denn mit den tollen Berichten hier weiter? :+
#43

RE: USA 2013

Antwort auf mb81, Beitrag #42

Sorry, ich war letzte Woche Gast der Snooker-WM sowie in diversen englischen Parks. Aber jetzt sollte ich wieder Zeit finden. Also spätestens Donnerstag™. :)
#44

Ich bitte um Entschuldigung...

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #1

... aber ich hatte zu tun...

Beitragsbild

:)

Ich hoffe, dass ich nun Zeit finde weiter Berichte zu schreiben. :D
#45

OT Ich bitte um Entschuldigung...

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #44

Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit!
Alles Alles Gute!

>Ich hoffe, dass ich nun Zeit finde weiter Berichte zu schreiben. :D
#46

RE: Ich bitte um Entschuldigung...

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #44

Die grüne Fliege ist ja mal der Hammer! ^^

Alles Gute auch von mir!
#47

RE: Ich bitte um Entschuldigung...

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #44

Herzlichen Glückwunsch! :)
#48

RE: Ich bitte um Entschuldigung...

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #44

>... aber ich hatte zu tun...

PFF!
für sowas unwichtiges hast Du ein Bier mit mir ausgeschlagen tz...

Aber mal im Ernst:

Alles Gute für Euch!

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert
#49

RE: Ich bitte um Entschuldigung...

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #44

Herzlichen Glückwunsch und alles erdenklich Gute für die gemeinsame Zukunft!

LG

Chris



Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für deine Sorgen - und in dieser Zeit mache ein Schläfchen. (Laotse)
#50

RE: Ich bitte um Entschuldigung...

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #44

Letzte Bearbeitung am 19-Mai-14 um 23:02 Uhr ()
Auch von mir noch Alles Gute zur Vermählung ;-)

Und ich muss mal im Giftschrank wühlen....;-)

Beitragsbild