>>>Da muß man keine Vorerkrankungen haben, eine Viertel Stunde in einem Looping als
>>>kerngesunder Mensch kann schon lebensgefährlich sein.
>>Wo steht das?
>Nun die Ärzte warnen, das es lebensgefährlich ist, wenn über einen so langen Zeitraum
>das Blut in den Kopf schießt! Ich kann dir auch nicht genau sagen, was letztlich so
>gefährlich daran ist, aber ich kann mich an eine Berichterstattung erinnern, wo vom
>"Wettlauf mit der Zeit" gesprochen wurde (ein Arzt wurde auch interviewt), als Menschen
>in einer Achterbahn mit Feuerwehrleitern befreit wurden, weil sie eine halbe Stunde im
>Looping wegen Stromausfall stecken geblieben sind.
Ein Powered-Looping-Coaster bleibt dummerweise wegen Stromausfall im Looping stecken? Wann ist das denn passiert? Hab ich gar nicht mitbekommen...
Ich konnte leider ad hoc keine Quelle im Internet ausfindig machen, welche über Gefahren vom "Überkopf hängen" aufklärt. Das einzige, was ich finden konnte, ist eine Information über die Yoga-Übung des Kopfstandes. Dieser soll - auch wenn er über längere Zeit (>30min) ausgeübt wird - sogar positive Auswirkungen auf die Lungendurchblutung haben. Von irgendwelchen Horrorgeschichten wie Todesfolge bei zu langer Ausübung findet man allerdings nirgendwo etwas - nur in Foren, in denen über Achterbahnen, welche im Looping stecken geblieben sind, diskutiert wird.
>>An Diabetes erkrankte Menschen können aufgrund ihrer Krankheit auf einer Achterbahn
>>sterben? Sorry, das ist eine Achterbahn, keine Zuckerstange.
>
>Wenn man Adrenalin ausschüttet kann man sehr wohl als Diabetes Erkrankter
>Unterzuckerung
>bekommen. Wenn derjenige nicht schnell daran was tut, kann man einen Schockartigen
>Zustand bekommen.
Es kommt drauf an, welche Diabetes vorliegt. Es gibt Diabetes, bei der Insulin-Überschuss vorhanden ist und auch Diabetes, bei der ein Insulinmangel vorhanden ist. Im Falle eines Insulinmangels muss ich dir Recht geben, das kann gefährlich werden. Bei einem Überschuss ist das Adrenalin höchstens zuträglich, da es dem Insulin gegenwirkt.
Zumindest ist das ein Resultat meiner Halbwissensergänzungsrecherche. :-)
>>Du bist also der Überzeugung,
>>daß auch kerngesunde Menschen auf den Bahnen in den USA das Bewußtsein verlieren
>>könnten und sogar davon sterben? Ich hoffe nicht.
>
>Nicht unbedingt, aber ich denke mal, das Menschen, die noch nie eine Achterbahn
>betreten haben und dann auf solche Extrembahnen gehen, das soviel Adrenalin
>ausgeschüttet wird, das denen nicht nur übel werden kann.
Hmm. Daß jemand aufgrund von zuviel Adrenalin gestorben ist, wäre mir neu. Natürlich kann es immer mal zu Schockreaktionen kommen, welche durch das Adrenalin hervorgerufen werden. Diese sind in ihrer Intensität auch nicht unbedingt zu unterschätzen, aber hier kann die (in eigentlich jedem Park gut ausgerüstete) Erste Hilfe alle notwendigen Schritte unternehmen. Das passiert öfters mal, gerade an heißen Tagen wo der Kreislauf noch sein Übriges dazu tut - Aber ins Fernsehen kommt das nicht. ;-)
>Ich bin kerngesund, habe aber ca. 15 Kilo Übergewicht. Ich könnte doch mich auch so
>"aufregen", wenn ich auf einer Bahn mit 7 Loopings bin, das ich ein Herzanfall oder
>Infakt bekommen könnte.
Ganz ehrlich: Glaub ich nicht. Auch als Nicht-Mediziner. :-)
(Also das mit dem Herzinfarkt, nicht das mit dem Übergewicht, das glaube ich dir aufs Wort - Du bist schließlich im FKF :-))
>Und manche überleben Herzinfakte und manche leider nicht! Ich kannte einen Lehrer von
>mir, der war kerngesund, der war schlank und hat sich bewußt ernährt, der hat seinen
>ersten Herzinfakt nicht überlebt.
>Also das kann doch jedem passieren? Da muß man doch nicht "von Geburt an" oder danach
>vorerkrankt sein, oder?
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist
sehr gering. Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, daß Leute, die bei einer normal funktionierenden Achterbahn sterben, eine Vorerkrankung hatten. Egal, ob sie davon wussten oder nicht. Und darum geht's hier...
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Tobi |
Updated: ThemenParX.deDer Forenstaubsauger mit seidenem Halbwissen