Mehr als 14 Millionen Menschen besuchen jährlich Disneyland bei Paris. Doch die Betreiber rätseln, warum immer noch so wenige Deutsche zu ihnen kommen. Von FOCUS-Redakteur Frank Fleschner
Es ist nicht einfach, ein einigermaßen ruhiges Plätzchen in Europas größtem Freizeitpark zu finden. Neben all den Attraktionen haben die Erbauer von Disneyland Resort Paris auch ein gigantisches Netz von Lautsprechern auf dem Gelände installiert. Aus ihnen dudeln den ganzen Tag lang die passenden Melodien zu jeder Disney-Kulisse. Die Musik ist dabei so laut aufgedreht, dass Unterhaltungen gerade noch möglich sind, aber das Stimmengewirr der durchschnittlich fast 40 000 Besucher täglich kaum auffällt.
Nur wer genau hinhört, kann die Sprachen erkennen: Französisch, Englisch, Spanisch – und ja, ab und zu auch Deutsch. 14,5 Millionen Besucher zählten die Parkbetreiber im Geschäftsjahr 2007. Aber nur drei bis vier Prozent von ihnen reisten aus Deutschland an, um Mickymaus, Peter Pan und Pinocchio zu sehen – das sind etwa eine halbe Million Menschen. Dabei ist Köln nur 380 Kilometer entfernt und Stuttgart 470 Kilometer. Dass 44 Prozent aller Besucher in Frankreich wohnen, kann nicht überraschen. Auch nicht, dass die Briten mit 16 Prozent die zweitgrößte Ländergruppe stellen. Immerhin erreichen sie das europäische Disneyland von London aus mit dem Schnellzug Eurostar in gut zweieinhalb Stunden. Aber die Deutschen sind die größte Enttäuschung für die Parkbetreiber – und das größte Rätsel.
Um Spanier wird gebuhlt
Liegt es vielleicht daran, dass in Deutschland viele eigene Vergnügungsparks wie der Europapark in Rust (3,6 Millionen Gäste) oder der Heidepark Soltau (1,4 Millionen Besucher) Interessenten abziehen? Oder sind deutsche Eltern zu kritisch eingestellt gegenüber der amerikanischen Fantasie- und Konsumwelt von Disney? „Es hat in der Vergangenheit auch an der Ansprache gehapert“, glaubt Marketing-Managerin Kristina Szolar von Disney. Zuletzt hat ihr Konzern die Werbeausgaben für Deutschland erst einmal zurückgefahren. Nun grübeln die Disney-Spezialisten über einer neuen Strategie. Im ersten Schritt soll der deutschsprachige Internetauftritt erneuert werden und dann detaillierter erklären, was Besucher im Park erwartet. „Deutsche Konsumenten brauchen vorab sehr viel Information“, beschreibt Szolar ihre Erfahrungen. Spanier dagegen würden erst einmal die Reise nach Paris buchen und sich dann mit den Möglichkeiten vor Ort beschäftigen.
Überhaupt, so erzählen es Menschen aus dem Disney-Umfeld, umgarnten die Parkmanager derzeit die Iberer. Hotelkontingente würden eher an spanische Reisebüros gegeben als an deutsche. Spanische Gäste waren zuletzt die drittstärkste Nation unter den Besuchern, trotz der vergleichsweise weiten Anreise lag ihr Anteil bei elf Prozent. Und sie sind so beliebt, weil sie im Durchschnitt wohl sehr viel mehr Geld während ihres Aufenthalts in Disneyland ausgeben als Deutsche. Doch die Parkbetreiber müssen im 17. Jahr von Disneyland Paris die Zahl der Besucher weiter steigern, um den Nettoverlust von zuletzt 42 Millionen Euro im Jahr zu reduzieren. Und so versichert Marketing-Frau Szolar: „Deutschland wird nicht vergessen.“
Hallo, also ein Problem ist meines erachtens schon einmal der Propspekt in den Reisebüros. Vor 10 Jahren hat man darin noch sehr viel über die Attraktationen des Parks erfahren, mittlerweile bestehen die Heft zu 60% aus Informationen über die Hotels. Aus welchen Grund, kann man die Parkpläne die man mit nachhause bringt auf Ebay so gut verkaufen, nur aus dem Grund, weil man aus den Reiseprospekten, wenig über die Parks erfährt. Und die wenigen Deutschen die kommen, werden sprachlich auch ziemlich alleine gelassen, nicht mal in einem Restaurant in dem es deutsche Küche gibt, wie dem King Ludwig, wird auf der Speisekarte noch deutsch gesprochen. Mit deutsch würden nicht nur wir angesprochen sondern auch Österreich, Holland und auch die Schweiz zum Teil. An den Rezeptionen wird es auch immer seltener, jemand anzutreffen, der zumindest soviel deutsch spricht, wie man selbst in der Lage ist englisch zu sprechen. Ich kenne viele Leute aus meinen Bekanntenkreis, die durch diese Sprachprobleme abgeschreckt werden. Und viele Leute werden durch die immer noch horrenden Preise abgeschreckt, denn diese Leute kennen nicht die Sparmöglichkeiten, die die meisten Nutzer von solchen Seten wie hier kennen. Die Info Für Jahreskartenbesitzer, wisst Ihr ja alle selbst, wird auch für uns Deutsche nur auf französisch gedruckt, was man als Dauergast, schon in der Landessprache des jeweiligen Besitzer erwarten könnte. Mehr deutsche Besucher wünsche ich mir einfach aus dem Grund, damit das Resort aus den finanziellen Schwierigkeiten rauskommt. LG Stroif
>Und die wenigen Deutschen die kommen, werden sprachlich auch ziemlich alleine gelassen, >nicht mal in einem Restaurant in dem es deutsche Küche gibt, wie dem King Ludwig, wird >auf der Speisekarte noch deutsch gesprochen. Mit deutsch würden nicht nur wir >angesprochen sondern auch Österreich, Holland und auch die Schweiz zum Teil. An den >Rezeptionen wird es auch immer seltener, jemand anzutreffen, der zumindest soviel >deutsch spricht, wie man selbst in der Lage ist englisch zu sprechen.
Genau aus diesem Grund sollten die meisten Mallorca-Pauschal Touristen auch auf den Balearen bleiben.
Von einem Urlaubsort erwarte ich schon viel, aber nicht das dort meine Sprache gesprochen wird. Sicherlich sollte das Hotel und Restaurant Personal in einem überregionalen umworbenen Freizeitpark Englisch sprechen können.
Wieso finden dann ausgerechnet die Spanier die immer vor mir in der Schlange an der Rezeption sind, sofort jemand der perfekt spanisch spricht.Ich erwarte nicht, das im Park jeder deutsch spricht, diese deutsche Arroganz besitze ich nicht, aber im Hotel wäre es schon hilfreich. Mein Schulenglisch ist halt schon über 30 Jahre alt und etwas eingerostet. Wir sind im Jahr 3-4 mal dort, wir wissen das meiste, aber für Leute, die zum ersten mal dort sind, ist es nicht so toll, es sind nicht alles junge Leute die dort hinkommen, da sind auch Großeltern mit Ihren Enkelkindern und da ist das Schulenglisch noch länger her, wenn überhaupt vorhanden. Was machen wir mit denen, dürfen die Deutschland nicht verlassen??????? Nix für unguat Stroif
>Mehr deutsche Besucher wünsche ich mir einfach aus dem Grund, damit das Resort aus den >finanziellen Schwierigkeiten rauskommt.
Wer will denn deutsche Besucher, wenn man mit gut zahlenden Spaniern und Engländern die Hotels schon ausgelastet hat? Die deutschen wollen doch alles geschenkt bekommen und beschweren sich dann über jede Kleinigkeit...
>Mit deutsch würden nicht nur wir >angesprochen sondern auch Österreich, Holland und auch die Schweiz zum Teil.
*lol* Sag das aber bitte keinem Niederländer! Diese werden übrigens sehrwohl mit guten Angeboten und Werbung bedacht. Die Preise liegen deutlich unter denen, die wir Deutschen für Pauschalen hinblättern dürfen. Im Verhältnis wird dieses Besucherpotential also wesentlich besser bedient.
Es bleibt festzuhalten, daß es schade ist, wie sich die Entwicklung hier in Deutschland darstellt. Aber die Ursachen sind sicher nicht allein in anderen Freizeitparks Deutschlands zu suchen oder der falschen Tatsache, daß das Disneyland ein Ort ist, in dem ohrenbetäubender Lärm an der Tagesordnung ist. Hatte das Disneyland doch vor ein paar Jahren, als auch die Werbung und durchaus sehr gute Angebote noch vorhanden waren, einen wesentlich höheren Anteil an deutschen Besuchern, als die aktuellen 3%.
Wobei hier die Frage ist, ob Jahrespassinhaber auch eingerechnet werden und wie sich überhaupt diese Absätze darstellen. Gibt es dafür fundierte Quellen?
BTW, sind die im Bericht angegeben Entfernung Luftlinie? Mit dem Pkw kommt man an sich nicht mit den Zahlen aus.
Ach Quatsch, die Deutschen sind einfach noch sauer, dass das europäische Disneyland nicht wie ursprünglich geplant in Thüringen gebaut wurde. Da ist der Paris-Boykott ja gewissermaßen verständlich. }>
Letzte Bearbeitung am 15-Jul-08 um 21:24 Uhr () Wieso in Thüringen - war nicht Oberhausen im Gespräch }>
Meiner Meinung nach hat man wirklich in den letzten Jahren versäumt, dass Resort zu bewerben. Und warum gab es im letzten Jahr zum Geburtstag nicht ähnliche Sonderangebote wie in anderen Ländern. In Deutschland gab es - so kann ich mich erinnern - lediglich die "Kids free" Aktion und das war es. Ich denke auch, dass der relativ hohe Preis abschreckt. Wenn man bedenkt, dass man statt 3 Tage DLRP für eine Woche in die Türkei fliegen kann.
Was mich aber wirklich stört - wie oben schon erwähnt - ist die mangelnde Korrespondenz in Deutsch wenn man wie wir Jahreskarteninhaber sind. Es war doch eigentlich angedacht, dass es Infos und die Envie+ auch auf Deutsch geben wird.
Man muß sich ja nur die aktuellen Preislisten für das Disneyland Paris ansehen, dann hat mal schon der Hauptgrund warum so wenige Deutsche ins Disneyland Paris fahren wollen. Ich bin der größte Disneyfan, aber wie soll es sich denn eine Familie mit Kinder leisten, für 3 Tage Disneyland ein ganzes Monatsgehalt zu bezahlen, wenn man im Disneyland wohnen will. Vor allen Dingen die Sommermonate sind schweineteuer. Dazu kommen auch die immens hohe Preise für die Verpflegung im Disneyland Paris. Auch einer der Gründe ist, das Disney es in den letzten Jahren versäumt hat in Deutschland zu werben. Fernsehspots über das Disneyland Paris habe ich in den letzten Jahren sehr, sehr wenig gesehen. Und jetzt gerade wo man doch soviel investiert hat in die Studios. Dazu kommt das es in Deutschland ein Haufen guter bis sehr guter Parks schon gibt. Noch mal zu den Preislisten, ich bin bald schwach gefallen als ich gelesen habe, das man für eine Nacht in einem Disneyhotel fast 300 Euro bezahlen soll, wenn man alleine im Hotel ist. Und das noch nicht einmal bei der höchsten Hotelkategorie. Darauf werde ich in diesem Jahr nur eine eintägige Bußfahrt ins Disneyland machen. Ich bin halt ein großer Disneylandfan. Aber für ne Familie mit Kindern ist es einfach zu teuer geworden. Schon alleine, wie die Preise steigen in Deutschland.
Disneyland ist ein Premium-Produkt. Genau wie ein SLK, ein BD-Player, Apple o.ä. Und da der Deutsche lieber einen Dacia, einen Aldi-Medion-DVD-Player und einen koreanischen IPhone-Nachbau kauft (und dabei in großem Stil über die Preise jammert), fährt er natürlich auch nicht nach Paris. Was solls! Das Resort kann auf die Deutschen gut verzichten wie man sieht. Wie Sascha schon schrieb: Den Engländern, Spaniern, Holländern etc. ist es nicht zu teuer, die Hotelauslastungen sind so gut wie nie und der Park wird zur Zeit regelrecht überrannt!
Letzte Bearbeitung am 16-Jul-08 um 11:18 Uhr () >Und da der Deutsche lieber einen Dacia, einen Aldi-Medion-DVD-Player und einen >koreanischen IPhone-Nachbau kauft (und dabei in großem Stil über die Preise jammert), >fährt er natürlich auch nicht nach Paris.
Wer findet mal eben den Thread, in dem Opa Vester ernsthaftes Interesse an dem Korea-iPhone hatte? Ich habe leider keine Zeit.
Ungefähr der 872ste Fall, in dem der Velberter Opportunist seine Meinung mal eben so dreht, wie sie ihm gerade am besten in den Kram passt ... war's das jetzt also mit Disney, alter Mann?
Nunja, da der koreanische Nachbau ja seinerzeit besser als das Original war, weil er mehr Funktionen hatte (ob das für das neue IPhone noch gilt, weiß ich nicht), machte das in der Tat Sinn und ist deshalb als Beispiel wirklich blöd von mir gewählt worden. Ich hatte bei meinem Posting nur die Leute im Kopf, die sich das Ding aus rein optischen Gründen geholt haben (davon habs sicherlich auch ne Menge). Mea culpa - ich gelobe Besserung!
Der Pfad zwischen Premiumprodukt und Wucherpreise ist sehr dünn. Wie gesagt in England, Spanien oder Holland gib es auch nicht soviele gute Freizeitparks. Vielleicht ist dort die Preisgestaltung auch ganz anders. Außerdem ein Premiumprodukt sollte zumindest mal ne Wildwasserbahn haben. Das haben sie in 15 Jahren nicht hingekriegt. Außerdem bin ich mir sicher, das das Resort gerne Gäste aus Deutschland haben möchte, aber dann müssen sie was auch dafür tun. Wie gesagt für ne Familie mit Kindern ist das Disneyland in Paris kaum zu bezahlen. Zumindest für die könnte das Resorts doch mehr Aktionen machen.
Letzte Bearbeitung am 16-Jul-08 um 20:05 Uhr () Disneyfan500 hat schon recht, der Grad ist schon sehr schmal, es geht eher in Richtung Wucher, ich habe gerade mal eine Buchung für 2 Erwachsene und 2 Kinder im Alter von 3 - 12 Jahre vorgenommen. Im Hotel Cheyenne kostet das ganze 1214€, da nehmen wir noch 150€ Benzin dazu und 54€ Maut, ungefähr 500€ Essen und Andenken und sonstiges, dann sind wir bei 1918€ für 4 Tage Urlaub, das ist dann schon sehr in der Nähe von Wucher. Jetzt kommen wieder alle mit Etap-Hotels und wer weiß was, das ist aber nicht der Urlaub, den eine junge Familie bucht, das machen meist junge Paare oder Einzelpersonen. Die jungen Ehepaare mit Kindern möchten meistens beim ersten schon etwas vom zauber in den Disneyhotels mitbekommen. Und die meisten wissen auch nichts von Jahreskarten oder sonstigen Tricks wie man dort sparen kann, ich glaube wir haben die Kosten, obwohl wir noch in Disneyhotels wohnen um 50% gesenkt. Aber solche Sachen kennt man eben erst, wenn man öfters dort war. MfG Stroif
Was mir hier mal wieder auffällt: wieso heißt es immer wieder Familien mit Kindern müßten in der teuersten Zeit im Sommer fahren? Gibt es keine Herbstferien mehr? Das ist meist die günstigste Zeit im Sommerprospekt und dann sind auch in Frankreich keine Ferien. Das Disneyland ist kein billiges Vergnügen, unbestitten. Aber dann muß ich doch nicht ausgerechnet auch noch in der teuersten Zeit fahren.
Kleine Anmerkung am Rande: letztes Wochenende war ich auf dem Schützenfest in Hannover - dagegen finde ich das Disneyland direkt günstig.;)
Ja aber das bezahlt doch jeder. Nicht nur die Deutschen, auch die Spanier oder die Briten. Es geht doch in dem Artikel in erster Linie darum, warum die Deutschen wegbleiben.
>Jetzt kommen wieder alle mit Etap-Hotels und wer weiß was, das ist aber nicht der >Urlaub, den eine junge Familie bucht, das machen meist junge Paare oder Einzelpersonen. >Die jungen Ehepaare mit Kindern möchten meistens beim ersten schon etwas vom zauber in >den Disneyhotels mitbekommen. Und die meisten wissen auch nichts von Jahreskarten oder >sonstigen Tricks wie man dort sparen kann, ich glaube wir haben die Kosten, obwohl wir >noch in Disneyhotels wohnen um 50% gesenkt. Aber solche Sachen kennt man eben erst, >wenn man öfters dort war.
Nun, wir zahlen für einen "Urlaub" für 3 Personen - 2 Erwachsene und ein Kind - für 5 Tage inkl. ALLER Kosten meist nicht mehr als €350,-. Aber wir sind auch disneyverrückt und wissen, wo und wie man sparen kann. Und ja, wir wohnen als Familie offsite - was das Urlaubsgefühl aber in keinster Weise mindert - allein der Gedanke an das gesparte Geld läßt uns immer wieder mit einem zusätzlichen Lächeln durch den Park laufen :D Wir sind aber damit auch nicht repräsentativ - wie sicherlich die meisten, die hier diskutieren. Global betrachtet würde ich auch umfallen, wenn ich mir im Reisebüro ein Pauschalangebot für einen Urlaub im Resort einholen würde.
Man sollte sich selbständig machen und Reisen ins Disneyland zu "fairen" Preisen inkl. Anfahrt anbieten ... wer ist dabei? :P
>Der Pfad zwischen Premiumprodukt und Wucherpreise ist sehr dünn.
Das hat zudem mit dem Stellenwert von Freizeitparks in unserer Gesellschaft zutun. Während hierzulande bereits alle schier nicht fassen können wie teuer unsere Parks sind (um die 30 Euro Grenze) zanlen die Engländer ohne mit den Wimpern zu zucken über 1/3 mehr. Auch die Spanischen Parks sind teurer als hierzulande.
Ich glaube zudem, dass Frankreich eine Hürde ist für viele Deutsche.
Ich hatte in Disneyland Paris oftmals Glück und habe einen Deutschsprachigen Cast Member gefunden. Aber das war dann wirklich Zufall.
>Wie gesagt in England, Spanien oder Holland gib es auch nicht soviele gute Freizeitparks.
Definiere "gut". Ich finde schon, das jedes dieser Länder attraktive Parks hat!
Bei mir liegt es weder an der Kohle, noch an dem weiten Weg. Bei meinen beiden bisherigen Besuchen war der Park so überfüllt, das der Spaßfaktor deutlich geschmählert wurden. Des weiteren empfand ich die Atmosphäre der beiden Besuche in etwa so magisch wie eine pastellfarbene Fernostkopie von Rubricks Zauberwürfel. Bunt, aber insgesamt dennoch keine runde Sache!
Dieses Jahr werde ich mir die WDW ansehen, alle Parks plus Wasserparks und anschließend kann mir Disney auf Jahre hinweg gestohlen bleiben, inklusive Parks und der x-ten Fortsetzung vom Dschungelbuch.
>ich bin bald schwach gefallen als ich gelesen habe, das man für >eine Nacht in einem Disneyhotel fast 300 Euro bezahlen soll, wenn man alleine im Hotel >ist.
Da rege ich mich schon länger drüber auf: Diese verdammten "Einzelbenutzungs"-Zuschläge. Kann man aber leider nicht ändern...
[...]
>Darauf werde ich in >diesem Jahr nur eine eintägige Bußfahrt ins Disneyland machen.
[...]
Auch mit Rainbow Tours? Tu es nicht. Bitte: Es ist grauenvoll mit dem Bus.
"Es ist nicht einfach, ein einigermaßen ruhiges Plätzchen in Europas größtem Freizeitpark zu finden. Neben all den Attraktionen haben die Erbauer von Disneyland Resort Paris auch ein gigantisches Netz von Lautsprechern auf dem Gelände installiert. Aus ihnen dudeln den ganzen Tag lang die passenden Melodien zu jeder Disney-Kulisse. Die Musik ist dabei so laut aufgedreht, dass Unterhaltungen gerade noch möglich sind, aber das Stimmengewirr der durchschnittlich fast 40 000 Besucher täglich kaum auffällt."
Ich kann Ihnen ungefähr 30 Plätze zeigen, an denen man legal und in Ruhe sitzen und genießen kann - und sich sogar versteht...
Im Gegenzug empfehle ich, wenn schon Reisen mit Spesenabrechnung und Freikarte, einfadch mal genug Zeit mitzubringen.
Ich habe schon mehrere gepostet, angefangen bei dem Bank-Platz auf der Rückseite der Shooting-Gallery (oder was da eben drin ist). Dann wäre da noch der Nebenplatz beim Marionettenrestaurant (in die Betonwand sind Muscheln eingearbeitet, nettes Detail übrigens). Drittes Beispiel: Snack gegenüber Colonel Hati, sogar, wenn er geöffnet hat, alternativ: kippender Stein.
Natürlich gibt es ja nach Tageszeit noch andere Plätze. Eine Notlösung für "in Ruhe Disney genießen wenn Park voll" ist oft auch das Fantasia-Bar-Café im Disneyland Hotel, da sind oft sogar Caracters. Aber ich will nicht abschweifen:-)
Lies bitte nochmal das, was ich vom Journalisten zitiert habe. Meiner Meinung nach übertreibt er wie gewohnt sehr, weil sichs dann halt leichter schreibt.
Ich werde aber gerne nochmal n paar Fotos machen im August, mal sehen, wie wirs schaffen.
Letzte Bearbeitung am 16-Jul-08 um 10:59 Uhr () Hi! Ganz erhlich? Ich bin noch nicht im DRP gewesen. Warum? Ich finde die Informationen auf der Homepage, grade im Bezug auf Hotelübernachtungen mangelhaft. Ich war mir nie im klaren "Was buchst du da grade eigentlich?". Irgenwie hab ich dabei dann auch permanent das Gefühl ich werde "beschissen" (Das Gefühl hab ich auch bei fast jedem Automechaniker) und habs dann auch gelassen. Mir ist das schlicht und einfach zu kompliziert dorthin zu fahren. Und das ich erst in ein Reisebüro gehen mus um in einen Freizeitpark zu fahren finde ich auch ziemlich "Banane".
Auch ein Grund, warum ich noch nie im DRP war. Zuviel Aufwand ("Reisebuchung") hält mich als non-Disney-maniac wirklich jedes Jahr davon ab, obwohl ich es mir immer wieder - schon seit Jahren - vornehme. Diese Insider-Effizienzplanung der Rides (Wo gehe ich zu welcher Zeit am besten hin und ziehe auf dem Weg noch welchen Fastpass?), kombiniert mit einem zwanghaft mehrtägigen Besuch schreckt mich richtig ab. Vermutlich sollte ich den Park nur mit einem erfahrenen Fan besuchen - ich will ja nicht an Überreizung sterben.
Gäbe es einen YPS-Park mit gleichem Buchungsaufwand - ich wär schon dort gewesen!
Gruß, Turgut
[h6]I wish the milkman would deliver my milk in the morning.[/h6]
1. ist die Anreise für mich sehr weit (1000 km) 2. gibts in meiner Region auch nicht wirklich tolle Billigflüge nach Paris 3. (und ist meiner Meinung auch der Hauptpunkt) haben sich die beiden Parks bis jetzt für mich noch nicht für einen 2-3 Tagesbesuch gelohnt.
Da nehm ich lieber die 500km in den Europapark in den Angriff und hab dort subjektiv mehr von meinem Geld. Noch 1-2 Major-Rides in beiden Parks und Night-Entertainment à la Fantasmic oder IllumiNations und ich steh dort vor der Tür!
Das man für die Planung ein Reisebüro braucht finde ich nicht unbedingt - es gibt zahlreiche Fantips, Foren,...etc. im Internet - und ein absoluter durchgeplanter Parkbesuch (Attraktionenreihenfolge) find ich nicht wirklich spassig. Für mich macht es eher Kopfzerbrechen einen Termin zu finden an dem der Park nicht brechend voll ist, das Wetter aber doch angenehm warm.
Ich gehöre genau zu der anderen Fraktion - Hatte bisher jedes Mal Europapark in der Planung, habe es aber bisher dorthin noch nicht geschafft, sondern bin jedes Mal im Land der Maus gelandet.
Von uns aus (Trierer-Raum, 20 km bis zur Grenze) ist es halt wirklich ein "Katzensprung" mit dem Auto. in ca. 3 Stunden bin ich dort.
Ich gehöre auch nicht zu der Sorte, die den Parkbesuch bis auf kleinste planen. Klar wäre das mittlerweile nicht mehr nötig, da ich zum 9. Mal jetzt da war, aber wir haben jedes Mal neue Leute in unserer "kleinen" Gruppe, so dass man diesen doch soweit alles wichtige zeigen möchte.
Mit dem Termin gebe ich Dir recht. Aber ich bin mittlerweile der Ansicht, dass die Zeiten, an denen die Parks gähnend leer sind (hoffentlich) vorbei sind. Dafür sprechen immerhin die steigenden Besucherzahlen.
Wir hatten etwas Glück, als wir vor 3 Jahren über Fronleichnahm hinfuhren (allerdings ist dieser Feiertag aber auch nicht überall in Deutschland)...
An Fronleichnam hatte ich dieses Jahr auch fantastisches Wetter und einen leeren Park. Planungsmäßig hatte ich auch nie Probleme, einfach in den Zug nach Paris und von dort am nächsten Morgen hin und zurück zu den Parks.
Wir waren das erste mal in damals noch Euro-Disney, unsere Tochter war drei Jahre alt. das ist jetzt 15 Jahre her. Mittlerweile haben wir den Park 14 oder 15 mal besucht (weiß es nicht mehr genau). Ab Dezember 2004 hatten wir einmal eine Jahreskarte, die wir sechs mal genutz haben. Das war ein extremes Disneyjahr. Zwischendurch haben wir immer mal wieder den Park besucht, das letzte mal 2007 da ja Kinder frei waren. Wir sind vier Personen, zwei Erwachsenen und " zwei Kinder". Unsere Tochter wird 18 Jahre, also auch nix mehr mit Kinderpreis. Wir würden sehr gerne einmal im Jahr den Parks einen Besuch abstatten aber wie hier auch schon angesprochen, wer soll das bezahlen? Wenn ich dran denke was uns die Jahreskartenbesuche insgesammt gekosten haben....besser nicht... ;-) Ein verlängertes Wochenende im Park bedeutet zwei-drei Tage Eintritt für vier Personen +Übernachtung+Fahrt+Maut (die 50€ ärgern mich immer ganz besonders!) Das ist viel Geld! Ich frag mich was die Spanier so verdienen? Oder wird es wohl so sein, dass hier jeweils nur ein Besuch (wenn auch für einen Woche) drin ist und das wars dann.... Naja, lange Rede kurzer S...... Wir würden auch viiiieeel öfter den Park besuchen wenn amn sich das noch leisten könnte...........
Auch wenn es dort international zugeht und somit Englisch und die Landessprache die "Hauptsprachen" sind so frage ich mich, warum war in den Anfangsjahren den DEUTSCH in jedem Hotel und bei vielen CastMenber vorhanden? Die Zeitschrift Eviedingens gibts nur in französich, oder? Also ich konnte mit der z.B nicht viel anfangen.
Mir hats es in den Anfangsjahren im Park besser gefallen! Es war irgendwie anders, die Castmember im durchschnitt besser drauf, mittlerweile kommt alles Equipment in die Jahre und das sieht man auch......es war einfach anders... Wird eigentlich in den Studios noch abends der rote Teppich ausgerollt und die Besucher mit Applaus verabschiedet? ;-)
Natürlich besucht man einen Park, der „vor der Haustüre liegt“ öfter. Und Deutschland hat davon ja doch eine rechte Auswahl. Als Schweizer habe ich es da schon etwas schwieriger, zur Wahl stehen da eigentlich in erster Linie Europa Park, Disneyland Paris und Gardaland. Aus meiner Sicht bietet das DLP den höchsten Unterhaltungswert für mich, ich brauche aber etwa sieben Stunden mit dem Auto. In den EP sinds zwei. Obwohl ich mich im EP immer wieder über 1000 Dinge aufrege, bin ich halt doch öfter dort. Der Kompromiss ist Gardaland, das (nicht immer, aber immer öfter) sehr gutes Theming bietet und doch erheblich näher ist als DLP. Letzteres ist das Highlight ab und zu, aber nicht regelmässig. Soweit die persönliche Ansicht…
Was die Sprache im DLP angeht… Hallo! Ihr seid in Frankreich! Erwartet ihr, wenn ihr nach Orlando oder Tokyo fliegt, dass die CM deutsch sprechen? Eben… Früher wurde mehr deutsch gesprochen, das ist korrekt. Offensichtlich arbeiten aber wohl weniger Deutsche im DLP als früher (die arbeiten lieber in der Schweiz). Im Gegenzug sind dort aber mittlerweile sehr viele Spanier anzutreffen, was ich in Gesprächen selbst herausfinden durfte.
Die Hotelpreise sind im DLP definitiv hoch, ausser man erwischt ein Schnäppchen. Was Essen und Getränke angeht, da sind andere Parks nicht wirklich billiger, z.B. über die Preise des EP wurde hier ja auch schon diskutiert. Generell ist Fast Food in Parks immer überteuert, obwohl der Mc XY nicht wirklich preiswert ist – zumindest bei uns. Aber nun sehen wir mal die andere Seite an: Ihr wollt neue Attraktionen, bessere Infrastrukturen, Renovationen, besseres Personal… aber bezahlen dafür will niemand. Ich denke, der ToT war nicht ganz gratis…?
Was übrigens die Maut in Frankreich (oder auch Italien) angeht, da rege ich mich natürlich auch darüber auch, freue mich aber gleichzeitig, dass ich in der Schweiz „nur“ 40 Franken im Jahr bezahle. Als Deutscher ist man da natürlich verwöhnt: keine Maut, kein Tempolimit…
Vielleicht nur mal zur Info, da ich gerade erst zurückgekommen bin.
Im Cowboy Cookout gibts ein halbes Hähnchen mit Wedges oder Pommes, einen Brownie und eine 0,5 Cola für rund 10 EUR. Rechnet man mal die Cola raus (kostet ja 2,50), kostet das Essen also 7,50 Euro. Bei uns in der Pommesbude kostet ein halbes Hähnchen mit Pommes auch 5 Euro. Wenn man mal einen Brownie mit 1 Euro ansetzt, ist das Menü damit unglaubliche 1,50 Euro teurer als in einer schmierigen City-Pommesbude. Wer das dann noch als teuer bezeichnet, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen....
Letzte Bearbeitung am 28-Jul-08 um 01:57 Uhr () >Im Cowboy Cookout gibts ein halbes Hähnchen mit Wedges oder Pommes, einen Brownie und >eine 0,5 Cola für rund 10 EUR. Rechnet man mal die Cola raus (kostet ja 2,50), kostet >das Essen also 7,50 Euro. Bei uns in der Pommesbude kostet ein halbes Hähnchen mit >Pommes auch 5 Euro. Wenn man mal einen Brownie mit 1 Euro ansetzt, ist das Menü damit >unglaubliche 1,50 Euro teurer als in einer schmierigen City-Pommesbude. Wer das dann >noch als teuer bezeichnet, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen....
So gerechnet ist das gar nicht verkehrt - es kommt eben immer darauf an, was man als Vergleich heranzieht und wo man im Resort seine Mahlzeit einnimmt. Allerdings fressen einen die Kosten drumherum (Hotel, Anfahrt, Eintritt) tatsächlich auf. Man vergisst aber auch gerne, dass man in (der Nähe von) Paris ist. Und war es dort jemals günstig? Zumindest nicht, solange ich diese Stadt besuche. Und das ist seit 1986 der Fall ...
Letzte Bearbeitung am 28-Jul-08 um 11:47 Uhr () @Flounder: Du müsstest bitte mir und den anderen mal erklären wie du auf 350 Euro für deine ganze Familie kommst. Warst du in einem Disney Hotel oder warst du in der Davy Crocket Ranch? Selbst wenn du außerhalb vom Disneyland in einem Hotel warst, sind dort die Preise auch nicht gerade supergünstig und man bezahlt mehr als 350 euro für ne ganze Familie.
@Engelchen: Wann soll denn eine Familie mit Kindern denn sonst fahren, wenn sie will, außer in den Schulferienzeiten. Ich finde für eine Firma, die sich der Familienunterhaltung verschrieben hat, ist es nicht gerade ein Ruhmesblatt, wenn sie selbst für 3 Sterne-Hotels Übernachtungspreise hat wie für Luxushotels. Das kann man sich vielleicht noch leisten wenn man alleine ist.Bei ner Familie mit Kindern geht das nicht.
Zu der Sprache: Da sollte man mal den Vergleich mit deutschen Parks anstellen. Wenn man in den Europa Park geht, da gibt es hinweisschilder in Deutsch, Englisch und Französisch. Als es der Moviepark noch Warner Bros Movie World hieß, gab es sogar Shows in Holländisch. Jetzt könnte man ja auch in Deutschland sagen, wer als ausländischer Gast in Deutschland einen Vergnügungspark besucht, der kann nicht erwarten das in seiner Sprache gesprochen wird. Was die Sprache angeht, kann man die USA-Parks nicht mit den Disneyland Paris vergleichen. Am Anfang zum Beispiel waren die Erklärungen bei der Tram Tour auch auf Deutsch, das hat man dann irgendwie abgeschafft. Auch wieder ein Service weniger für deutsche Gäste. Man fühlt sich als deutscher Gast nicht wirklich willkommen im Land der Magie. Natürlich sollte man nicht erwarten das alle Castmember im DlP-Paris deutsch können. Aber Erklärungen in Deutsch, wo es Sinn macht und wo es auch nötig ist, wie bei der Tram-Tour oder wichtige Hinweise in Deutscher Sprache bezüglich Sicherheit kann man selbst noch in Paris erwarten. Das nenne ich so etwas wie Gastfreundschaft. Außerdem gibt es das doch in den deutschen Parks auch.
>@Flounder: Du müsstest bitte mir und den anderen mal erklären wie du auf 350 Euro für >deine ganze Familie kommst. Warst du in einem Disney Hotel oder warst du in der Davy >Crocket Ranch? Selbst wenn du außerhalb vom Disneyland in einem Hotel warst, sind dort >die Preise auch nicht gerade supergünstig und man bezahlt mehr als 350 euro für ne >ganze Familie.
Aloha,
mache ich doch gerne ;-) Hier also unsere 5-Tages-Rechnung ...
Benzin für die Strecke Münster-Paris-Münster. Mautgebühren für die Autobahn in Frankreich Richtung Paris und wieder retour in Richtung Belgien. Formule 1 Hotel in Collegien pro Nacht im Dreibettzimmer € 31,-. Der Parkeintritt ist aktuell für alle kostenlos, da wir dank der Werbeaktion die kostenlose Verlängerung für dieses Jahr genießen können. Was die Verpflegung angeht, so kommen wir zu dritt meist mit €15,- bis €20,- pro Tag insgesamt aus. Es gibt da einen netten Supermarkt im Bahnhof oder man nimmt sich das eine oder andere Sandwich mit :9
So, das ist natürlich jetzt eine Extrem-Billig-Variante des DLRP-Urlaubs. Geht man dann doch mal "richtig" Essen wird es schnell ein wenig teurer. Und vermutlich zahlen auch die wenigsten keinen Parkeintritt, bzw. könnte man diesen jetzt auch noch anteilig auf die 24 Monate und die Anzahl der Besuche anrechnen und den Kosten hinzufügen. Aber effektiv fallen halt aktuell nur die o.a. Kosten an.
Mit einer Übernachtung in einem Disney Hotel wäre so etwas natürlich schlichtweg unmöglich.
Noch Fragen? Dann immer her damit :-)
Unser nächster Trip ist übrigens vom 3. bis 7. Oktober. Wir sind zu viert und zahlen allesamt für Reise und Unterkunft pro Nase €92,60. Ist ganz erträglich und bei den geringen Kosten kann man auch noch ein wenig mehr für Essen und Trinken vor Ort einplanen ;)
>Es gibt da einen netten Supermarkt im Bahnhof oder man >nimmt sich das eine oder andere Sandwich mit :9
Hab ich letztes mal während des Parkhoppings auch gemacht. Der kleine Abstecher hat bestimmt 15 Minuten gedauert. Gespart habe ich weniger als gedacht, und als ich dann bei zwei gelangweilten mürrischen Kassierern in der Schlange stand, dachte ich mir, Bist du eigentlich bescheuert?
Familienurlaub ist immer schweineteuer, wenn man nicht gerade in eine Jugendherberge gehen will.
Überlegt mal, was Skiurlaub mit zwei Kindern kostet... Mit Hotel, mit Skipass, mit Skischule, mit Essen gehen und Anfahrt und und und....
Selbst ein Campingplatz, bei dem man sein Bett mitbringt ;-) , kostet in der Hauptsaison bis zu 50€ am Tag. Und da hat man noch nichts gegessen und noch kein Benzin etc.
Ich kann verstehen, dass es den Tram-Tour-Wagen mit der deutschen Sprache nicht mehr gibt. War doch ziemlich verwirrend, diese ganze Sprach-Sortiererei beim Eingang. Obwohl in der Kombination mit Spanisch immer genug Leute für alle Wagen da waren. Andererseits, lieber ein Wagen mit Englisch, welches doch die meisten leidlich verstehen, als einen mit Spanisch/Deutsch und es sitzt eine Gruppe Griechen drin...
Meine Schwiegereltern hatten keine Fremdsprache in der Schule und sind trotzdem jedes Jahr in ganz Europa mit dem Motorrad unterwegs. Die haben weder in einem kleinen portugiesischen Bergdorf noch in Prag ein Problem, ein Zimmer zu bekommen oder im Restaurant zu bestellen.
Der große Vorteil bzgl. Sprachverständnis bei den Attraktionen ist im Disneyland ja, dass wir alle die Geschichten kennen :) Und in den Hotels und Shops wurde sich bisher immer bemüht, bei Problemen jemanden dazu zu holen, der übersetzen kann.
Von nicht vorhandenen deutschen CM lässt sich doch keiner schrecken. Auch keine Oma mit Enkel.
Genau so sehe ich das auch. Von wegen lieber Soltau als Paris, habe ich einfach mal durch kalkuliert, und siehe da:
Disneyland Paris
500 km Anreise bei 6ltr Sprit je 100km, 1,55 Euro -- 2 Erwachsene, 2 Kinder älter als 12, eine Übernachtung ***, ein Tag Eintritt in einen der Parks, ein Mittagessen Fast Food.
~90 Euro Sprit ~25 Euro Péage 2x 65 Euro DZ oF (Angebot), oder 2x 80 Euro DZ mF (regelm.) - beides Hotel Kyriad *** [strike]4x 39 Euro Eintritt[/strike] 4x 47 Euro Eintritt 4x 9,90 Fast Food Menü -------- 472,60 Euro // 502,60 Euro
500 km Anreise bei 6ltr Sprit je 100km, 1,55 Euro -- 2 Erwachsene, 2 Kinder älter als 12, eine Übernachtung ***, ein Tag Eintritt in den Park, ein Mittagessen Fast Food.
~90 Euro Sprit 2x 79 Euro DZ mF (Angebot) - Hotel Heidpark *** 1x Parken 3,50 Euro 4x 31,50 Euro Eintritt 4x 9,90 Fast Food Menü ------------ 417,10 Euro
parken kostet auch im Disneyland Geld, sofern man keine Jahreskarte hat. Und zwar 7 Euro, wenn ich mich recht entsinne. ;) Außerdem bezahlt man für ein Fast Food Menü ohne Jahreskartenrabatt 11 Euro. Und der Eintrittspreis beträgt 49 Euro p.P. für einen Tag und einen Park.
Ansonsten ist mir der Übernachtungspreis etwas hoch gegriffen. Ich bin am Samstag wieder im Disneyland und zahle für ein Kyriad in der Nähe (nicht das Disney Kyriad) 84 Euro ohne Frühstuck für zwei Zimmer (Dreibett- und Doppelzimmer) und 5 Personen, also 17,60 Euro p.P. Das Kyriad hat zwar nur zwei Sterne, aber für eine Übernachtung reicht es allemal.
Auf jeden Fall ist ein Besuch im Disneyland wirklich nicht so viel teurer, wie ein Kurzurlaub in einem deutschen Park - sofern man sich nicht in der Hauptsaison in einem Disney-Hotel niederlässt.
>Marcel, > >parken kostet auch im Disneyland Geld, sofern man keine Jahreskarte hat. Und zwar 7 >Euro, wenn ich mich recht entsinne. ;) Außerdem bezahlt man für ein Fast Food Menü ohne >Jahreskartenrabatt 11 Euro. Und der Eintrittspreis beträgt 49 Euro p.P. für einen Tag >und einen Park.
Einspruch, Andreas!
Vom Kyriad, das Maz meint, geht ein kostenloser Shuttle-Bus zum Park - es fallen also keine Gebühren für den Parkplatz an. Außerdem gibt es inzwischen wieder Menüs für 9,95 (ohne Rabatte).
>Vom Kyriad, das Maz meint, geht ein kostenloser Shuttle-Bus zum Park - es fallen also >keine Gebühren für den Parkplatz an.
Wenn Marcel vom Selected Hotel ausgeht, dann habt ihr Recht. Aber wo Marcel dann den regulären Preis von 80 Euro pro Doppelzimmer inkl. Frühstück her hat, würde mich dann doch interessieren. Ich hab das irgendwie teurer in Erinnerung. ;)
>Außerdem gibt es inzwischen wieder Menüs für 9,95 >(ohne Rabatte).
Die hab ich dann wohl im Februar übersehen.
Aber wenigstens beim Eintrittspreis hatte ich Recht. *g*
>Wenn Marcel vom Selected Hotel ausgeht, dann habt ihr Recht. Aber wo Marcel dann den >regulären Preis von 80 Euro pro Doppelzimmer inkl. Frühstück her hat, würde mich dann >doch interessieren. Ich hab das irgendwie teurer in Erinnerung. ;)
Anreise unter der Woche habe ich bei beiden (Paris/Soltau) zu grunde gelegt. Einfach einen Tag in der Schulferien von NRW in der Woche - weil ja hier immer nach Ferien gerufen wird.
Der Eintritt in Disneyland kostet allerdings 47 EUR - macht also bei der Endabrechnung 32 EUR mehr. Allerdings wird dieser zusätzliche Beitrag schnell neutralisiert, wenn man an einem heißen Tag im Park ist. Eine 0,5 Liter Flasche Softdrink kostet bei Disney nämlich nur 2,50, in Rust ist man mit 3,30 EUR dabei. Macht also bei jeder Trinkpause für 4 Personen 3,20 EUR Preisunterschied (bei Disney gibts zusätzlich die kostenlosen Trinkbrunnen mit gekühltem Wasser). Wenn man mal davon ausgeht, daß man an einem heißen Tag 3 bis 4 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen sollte, hat man das Geld in Paris fast schon wieder drin.
Mein Fazit ist jedenfalls auch: Disney ist bei Gott nicht so teuer wie es gerne geredet wird (zumindest wenn man nicht auf die Pauschalen anspringt)!
Die Rechnung ist meiner Meinung nach nicht wirklich gut.
Ich zahle 47 Euro (laut Homepage 49,- ) und kann im Grunde "die Hälfte" der Attraktionen nutzen. Den "zweiten" Park kann ich mit dem Eintritt nicht besuchen. Ist toll wenn man vor den Toren steht und sich den ToT von weitem anschauen muss, oder die Kinder dem Crush einmal winken dürfen. Hier müsste die Rechnung schon so gestaltet sein, das man einen Gesamteintrittspreis veranschlagt, denn ich glaube kaum das jmd. nach Paris düst, um dort 1 Park anzuschauen. Also verändert sich hier der Eintrittspreis schon wieder deutlich.
Berechne ich einen Übernachtungspreis außerhalb von Disney, muss ich dies auch für Soltau machen und nicht das Heidepark-Hotel einbeziehen. Außerhalb von Soltau werde ich auch billiger übernachten können. Auch hier würde sich der Gesamtpreis wieder zugunsten des Heide-Park verändern.
<Allerdings wird dieser zusätzliche Beitrag schnell neutralisiert, wenn man an einem <heißen Tag im Park ist. Eine 0,5 Liter Flasche Softdrink kostet bei Disney nämlich nur <2,50, in Rust ist man mit 3,30 EUR dabei.
Soltau ist aber nicht Rust. Wenn man den Vergleich anstellt sollte man schon bei den erwähnten Parks bleiben.
<wenn man an einem heißen Tag im Park ist...
ist es sehr angenehm, wenn ich mich im Verlaufe des Tages auch mal was abkühlen und erfrischen kann. In Disneyland habe ich vielleicht kostenlose Trinkbrunnen, in Soltau geh ich auf eine der beiden Wildwasserbahnen, oder auf die Raftinganlage. Herrlich erfrischend im Vergleich zu dem gebotenen in Paris. Wenn ich mich so tagsüber immer wieder abkühlen kann muss ich vielleicht auch nicht so viel trinken ;)
Zum Thema Sprache...keiner sollte in einem fremden Land erwarten, das dort Deutsch gesprochen wird, klare Sache. Hier habe ich mich als Urlauber anzupassen.