Statement By Cynthia Harriss Disneyland Resort President Friday, September 5, 2003
The tragic incident occurred at approximately 11:30 this morning on Big Thunder Mountain Railroad at Disneyland in Anaheim, California. There was one death and 11 people injured and taken to various local hospitals. Anaheim Fire Department, Anaheim Police Department and Department of Occupation, Safety and Health are all on the scene and we are closely working with the authorities to investigate the incident. Meanwhile, the attraction is closed.
On behalf of the entire Cast of the Disneyland Resort we are shocked and saddened by this morning's incident. Our hearts and prayers go out to the family of those involved.
More developments will be released as they become available.
Verletzte bei Unfall im Disneyland Anaheim Bei einem Unfall im Disneyland-Vergnügungspark in Kalifornien sind gestern elf Menschen verletzt worden.Der Waggon einer Berg- und Talbahn aus den Schienen gesprungen.Das Unglück ereignete sich an der Bahn "Big Thounder Mountain". Dabei handelt es sich um einen Zug,der durch eine Berkwerkskulisse im Wild-West Stil fährt.
(Quelle: Ruhr Nachrichten von Samstag dem 6.September 2003)
Bei einem Unfall im Vergnügungspark Disneyland im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein Mensch ums Leben gekommen. Zehn weitere Menschen wurden verletzt. Die Lokomotive der Berg- und Talbahn sei aus den Schienen gesprungen, als der Zug durch einen Tunnel gerast sei. Ein Erwachsener im ersten Waggon sei danach tot aufgefunden worden. Unter den Verletzten sei auch ein neunjähriges Kind.
Ein Sprecher des von der Walt Disney Co. betriebenen Vergnügungsparks sagte, die Lok habe sich von den Passagier-Waggons gelöst. Wie es dazu gekommen sei, sei noch unklar. Die Polizei teilte mit, es gebe derzeit keine Anzeichen für Manipulationen an der Bahn. Die Achterbahn wurde vorerst für Besucher gesperrt.
Bei der Bahn "Big Thunder Mountain" handelt es sich um einen Zug mit mehreren Waggons, der durch eine Bergwerkskulisse im Wild-West-Stil fährt. Sie wurde 1979 in Betrieb genommen. Wie ein Parksprecher mitteilte, ist sie computergesteuert. Der Vergnügungspark in Anaheim in der Nähe von Los Angeles war zum Zeitpunkt des Unglücks gut besucht. Der Park hat im Jahr mehr als zwölf Millionen Besucher.
diese trauruge Nachricht ist der auflagenstärksten Zeitung in Österreich ein Fünfzeiler wert.
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Kronen Zeitung:
UNFALL IN DISNEYLAND Bei einem Achterbahn- Unfall im Disneyland- Vergnügungspark Kali- fornien gab es einen Toten und zehn Verletzte. Ein Wagen war entgleist. __________________________________________
- Wagen entgleist: Ein Toter auf US-Hochschaubahn - Schwerer Unfall im Disneyland-Park in Kalifornien - Zehn weitere Personen zum Teil schwer verletzt
Schwerer Unfall im Vergnügungspark! Auf einer Hochschaubahn im kalifornischen Disneyland ist am Freitag ein Mensch ums Leben gekommen.
Zehn weitere Personen wurden verletzt, als ein Wagen einer Bergbahn entgleiste, wie die Behörden von Anaham, einem Vorort von Los Angeles mitteilten.
Feuerwehr und Polizisten seien am Unfallort. Die Ursache für das Unglück war zunächst nicht bekannt. (APA/red) ______________________________________________
Dieses tragische Ereigniss ist leider auch nicht gerade förderlich für die momentane angeschlagene Freizeitparkszene. Ich wünsche den verletzten Fahrgästen schnelle Genesung.
Hier der Text von Bild-Online: --------------------------------
Schreckliches Achterbahn-Unglück in Anaheim Ein Toter, zehn Verletzte in Disneyland
Die „Big Thunder Mountain Railroad“ im Disneyland von Anaheim Der Nervenkitzel in der Achterbahn – im Disneyland von Anaheim (Kalifornien) endete eine rauschende Fahrt in einem schrecklichen Unfall. Mit bis zu 120 Stundenkilometer donnerte die „Big Thunder Mountain Railroad“ über Berge, durch Täler und enge Kurven, zwischen Wasserfällen und Steinschlägen entlang. In einem Tunnel brach plötzlich die Kupplung zwischen Lokomotive und den Anhängern. Kreischend sprangen die Waggons aus den Schienen und krachten mit brutaler ucht gegen die Wände. In den Trümmern starb ein Mann (25), zehn Passagiere (9 bis 47) wurden verletzt. Einige von ihnen sehr schwer. Sieben kamen ins Krankenhaus. Die Achterbahn ist seit 1979 in Betrieb, befördert jedes Jahr bis zu zwölf Millionen Personen. Jeder Zug kann bis zu 32 Passagiere mitnehmen. Was zu dem Unglück führte, ist bisher noch nicht bekannt. Der Zug ist computergesteuert, ohne Personal an Bord. Die „Big Thunder Mountain Railroad“ wurde bis zur Klärung des Unglücks sofort gesperrt. Brisant: Es war der zehnte tödliche Unfall im Disneyland von Anaheim seit seiner Eröffnung 1955.
Letzte Bearbeitung am 06-Sep-03 um 15:52 Uhr () Nichts gegen eine Berichtserstattung über Achterbahnunfälle anscheinend besteht ja ein Interesse daran, vielleicht gerade wegen dem genannten Kontrast zwischen der fröhlichen Freizeitparkwelt und einem Unglück. In den meisten Fällen bleiben die Berichte ja auch fair und relativ sachlich. Gerade die Tatsache das sowenige Unfälle passieren macht es doch für einen Bericht interessant. Die Leute wollen nicht jeden Tag über 5neue tödliche Auto oder Haushaltsunfälle lesen sondern lieber einmal die Woche über einen Flugzeugabsturz oder halt einen Achterbahnunfall, weil es halt was "besonderes" ist. Aber recherchieren sollte (gerade eine so große Zeitung wie die Blöd) man dann doch. Aber die Zeitung ist ja leider dafür bekannt es mit den Fakten nicht so genau zu nehmen und so einen effekthaschenden Schwachsinn zu schreiben.
>Brisant: Es war der zehnte tödliche Unfall im Disneyland von Anaheim seit seiner Eröffnung 1955.
Und das ist dann die Krönung des "grandiosen" Artikels. Ganze 10 tödliche Unfälle in fast 50Jahren. Sicher sind auch das 10zuviel, aber diese Unfallstatistik spricht ja wohl, gerade bei den Besuchermassen in Anaheim, für sich und ist eigentlich das Gegenteil von "Brisant".
>120 Stundenkilometer donnerte die „Big Thunder Mountain Railroad“ über Berge ...<
Da antworte ich mit Neil Postman: Wissen und Erkenntnis wird als Ware angeboten, die wir erwerben können, aber nicht als das, was es in Wirklichkeit ist: Ein fortgesetztes Ringen um Verständnis, um das Überwinden von Irrtümern, um die mühselige Annäherung an die Wahrheit. (Aber welcher Reporter hat schon von Neil Postman gehört.)
Auch im österreichischen Fernsehen wird Disneyland als "gefährlich" dargestellt.
>In einem Tunnel brach plötzlich die Kupplung zwischen Lokomotive und den Anhängern. Kreischend sprangen die Waggons aus den Schienen und krachten mit brutaler ucht gegen die Wände<
... ähhh, steinigt mich ruhig, aber warum entgleisen die Chaisen, wenn sich doch nur das Kupplungsstück "verabschiedet" hat ? Müssten die nicht zumindest durch die Wagon-eigenen Fahrwerke fest in der Spur bleiben ?
Vielleicht sind die losgelösten Wagen ja gegen die Lok gerast, weil eben der restliche Wagenzug mit mehr Gewicht an Bord auch schneller ist, aber aus den Schienen gesprungen ... ???
> warum entgleisen die Chaisen, wenn sich doch nur das Kupplungsstück "verabschiedet" > hat ? > Wenn ich das richtig in Erinnerung habe (stand glaube ich auch weiter oben), ist der Zug von Arrow Dynamics. Diese haben zwischen den einzelnen Chaisen die Achse inklusive Räder. Wenn diese Achse an der Lok hängengeblieben ist, hat der nachfolgende Wagon keine Vorderräder mehr und schleift über die Schiene oder verfängt sich in dieser bzw. im Scenario. Bitte um Korrektur falls dies so nicht korrekt ist.
Wie die Zeitsungen in USA heute berichten wurde der Tote von etwas in der Brust getroffen und er ist an den Verletzungen verblutet bis die Rettungskrräfte kamen.