Reibräder

#1

Reibräder

Hallo
Sind die Reibräder, (u.a. am Aufzug zu finden) wie z.B. beim Olympia Looping oder der Alpina Bahn, eigentlich mit Luft gefüllt oder sind das Hartgummi-Reifen?
Wäre schön wenn es einer wüsste und beantworten könnte.

Gruß

Diskussionsübersicht

  1. #1 Reibräder Thorsten
    1. #2 RE: Reibräder BerndDasBrot
      1. #3 RE: Reibräder Thorsten
        1. #4 RE: Reibräder Bert
          1. #5 RE: Reibräder Tron
            1. #7 RE: Reibräder Sarion
              1. #8 RE: Reibräder Bert
                1. #9 RE: Reibräder Tron
#2

RE: Reibräder

Antwort auf Thorsten, Beitrag #1

Hartgummi-Reifen.
#3

RE: Reibräder

Antwort auf BerndDasBrot, Beitrag #2

Danke dir, Bernd.

Grüsse
Thorsten
#4

RE: Reibräder

Antwort auf Thorsten, Beitrag #3

Das was ich nicht ganz verstehe, ist, dass die Hartgummi-Reibräder, die durch ihr Material sicherlich sehr leise sind, nicht durch Zahnräder, die allerdings weniger verschleisanfälliger sind, ersetzt werden.
Man müsste dann natürlich einen dementsprechendes (zackiges) Schwert unterhalb der Chaisen anbringen, das dann auch greifen kann. Das würde bestimmt einiges an Hartgummi einsparen, der jedes Jahr druch neue Hartgummi-Reibräder, und somit zusätzliche Kosten, ersetzt werden muss.
#5

RE: Reibräder

Antwort auf Bert, Beitrag #4

>Das was ich nicht ganz verstehe, ist, dass die Hartgummi-Reibräder, die durch ihr
>Material sicherlich sehr leise sind, nicht durch Zahnräder, die allerdings weniger
>verschleisanfälliger sind, ersetzt werden.
>Man müsste dann natürlich einen dementsprechendes (zackiges) Schwert unterhalb der
>Chaisen anbringen, das dann auch greifen kann. Das würde bestimmt einiges an Hartgummi
>einsparen, der jedes Jahr druch neue Hartgummi-Reibräder, und somit zusätzliche Kosten,
>ersetzt werden muss.

Das kommt drauf an. Stahl ist nicht gerade günstig, und zum Transport eines schweren Achterbahnzugs braucht man auch größere Zahnräder.
Außerdem spielt hier auch die Fertigungsgenauigkeit eine Rolle. Bei Reibrädern ist es eigentlich egal, in welchem Abstand sie montiert werden - die greifen immer. Bei Zahnrädern muss man peinlichst genau beachten, dass alle Zahnräder synchron und nicht versetzt laufen. Außerdem müssen die Abstände stimmen, damit die Zahnräder immer genau in die Löcher/Nuten/Whatever der Schwerter oder Zahnstangen (?) unter den Zügen greifen. Einmal pro Jahr einen neuen Satz Hartgummireifen kaufen ist da sicherlich günstiger als ständig neue Zahnräder, weil die Dinger mal wieder nicht synchron gelaufen sind oder die Zähne verschlissen ("abgeschliffen") sind.

Bei Zahnrad-Bergbahnen befindet sich das Zahnrad unter dem Wagen und wird von einem Motor im Wagen angetrieben. Es greift auf Zähne entlang der Strecke und treibt den Wagen so an. Bei Achterbahnen lässt sich das Konzept nicht wirklich gut realisieren. Ein vergleichbarer Ansatz waren die Reibräder in den Wagen der Jetstars mit Spirallift.

[hr noshade size="1" color="E96A1C"]Tobi - Wer braucht schon Brad Pitt?!
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#6

RE: Reibräder

Antwort auf Tron, Beitrag #5

Vielen Dank für deine logisch erklärte Sichtweise, die mich nun auch wieder eher auf die Reibräder kommen lässt.
Ja, da ist was dran :)

FG
#7

RE: Reibräder

Antwort auf Tron, Beitrag #5

>Einmal pro Jahr einen neuen Satz Hartgummireifen kaufen ist da sicherlich
>günstiger als ständig neue Zahnräder, weil die Dinger mal wieder nicht synchron
>gelaufen sind oder die Zähne verschlissen ("abgeschliffen") sind.

(Mindestens) einen Punkt hat Tobi noch vergessen. Die Schwerter, bzw. Flächen an die die Reibräder angreifen, werden an anderer Stelle auch oft für die Backenbremsen als Reibfläche (ist das richtig ausgedrückt?) gebraucht. An einer gezahnten Fläche könnte man aber schlecht bremsen. Zum Verschleiß der Zahnräder selbst käme übrigens auch, der vermutlich deutlich höhere, an diesen Teilen am Zug.

Gruß, Stefan

Mitglied der Initiative zur Verbreitung seltener Satzzeichen
#8

RE: Reibräder

Antwort auf Sarion, Beitrag #7

Danke für eure Stellungnahmen. Aber die Bremsschwerter bei den Schwarzkopf´schen Gross(looping-)achterbahnen sind an den linken und rechten Seiten der Chaisen angebracht und nicht unterhalb des Zuges so wie bei anderen Achterbahntypen bzw. Firmen(-konstruktionen). Die Bremsen bzw. Bremsbacken sind an den Seitlichen T-Stahl-Eisen, also der eigentlichen Bremskonstruktion (wie z.B. die Reduzier,- und Blockbremsen), angebracht und nicht an der Schiene unten, wo sich u.a. in manchen Bereichen die Reibräder befinden.
Die Ingenieure machen sich bestimmt weiterhin viele Gedanken, bei den immer steigenden Kosten, die Verschleisteile zu reduzieren und somit neue Systeme zu entwickeln...

Gruss
#9

RE: Reibräder

Antwort auf Bert, Beitrag #8

>Die Ingenieure machen sich bestimmt weiterhin viele Gedanken, bei den immer steigenden
>Kosten, die Verschleisteile zu reduzieren und somit neue Systeme zu entwickeln...

Und die Wirbelstrombremsen sind da bereits ein sehr guter Ansatz. ;-)

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#10

RE: Reibräder

Antwort auf Tron, Beitrag #9

RICHTIG :)

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