>Das was ich nicht ganz verstehe, ist, dass die Hartgummi-Reibräder, die durch ihr
>Material sicherlich sehr leise sind, nicht durch Zahnräder, die allerdings weniger
>verschleisanfälliger sind, ersetzt werden.
>Man müsste dann natürlich einen dementsprechendes (zackiges) Schwert unterhalb der
>Chaisen anbringen, das dann auch greifen kann. Das würde bestimmt einiges an Hartgummi
>einsparen, der jedes Jahr druch neue Hartgummi-Reibräder, und somit zusätzliche Kosten,
>ersetzt werden muss.
Das kommt drauf an. Stahl ist nicht gerade günstig, und zum Transport eines schweren Achterbahnzugs braucht man auch größere Zahnräder.
Außerdem spielt hier auch die Fertigungsgenauigkeit eine Rolle. Bei Reibrädern ist es eigentlich egal, in welchem Abstand sie montiert werden - die greifen immer. Bei Zahnrädern muss man peinlichst genau beachten, dass alle Zahnräder synchron und nicht versetzt laufen. Außerdem müssen die Abstände stimmen, damit die Zahnräder immer genau in die Löcher/Nuten/Whatever der Schwerter oder Zahnstangen (?) unter den Zügen greifen. Einmal pro Jahr einen neuen Satz Hartgummireifen kaufen ist da sicherlich günstiger als ständig neue Zahnräder, weil die Dinger mal wieder nicht synchron gelaufen sind oder die Zähne verschlissen ("abgeschliffen") sind.
Bei Zahnrad-Bergbahnen befindet sich das Zahnrad unter dem Wagen und wird von einem Motor im Wagen angetrieben. Es greift auf Zähne entlang der Strecke und treibt den Wagen so an. Bei Achterbahnen lässt sich das Konzept nicht wirklich gut realisieren. Ein vergleichbarer Ansatz waren die Reibräder in den Wagen der Jetstars mit Spirallift.
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Tobi -
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