>Sorry, aber von solchen Ideen halte ich gar nichts. Wenn ein Unternehmen anfängt, >freiwillig zahlende Kunden auszugrenzen, nur weil andere ein Problem haben, dann ist >das nicht nur wirtschaftlich dumm, sondern inakzeptabel.
Meinst Du sowas wie "Saunaabende nur für Frauen", "Kinderfreie Stunden in Schwimmbädern", "Swinger Club nur für Pärchen", "Halloween-Mazes erst ab 16" und und und....? Ich erinnere mich gut an einen Bistrobesitzer aus Bad Homburg, der hier auch unterwegs ist, und der in seinem Geschäft ein Kinderwagenverbot ausgesprochen hat. Nach anfänglichem Protest einiger Kunden wurde das Konzept soviel ich weiß sogar von anderen Lokalitäten übernommen.
Und noch einmal zum Mitschreiben (und ich sage das jetzt zum letzten Mal!): Kein Mensch hat hier irgendetwas gegen Kinder, sondern nur gegen Eltern, die sich nicht den Umständen entsprechend benehmen können. Und davon gibt es leider viel zu viele!
Willst Du jetzt schon Freizeitparks mit Swingerclubs vergleichen?
Bei Halloween-Mazes geht es ja um den Schutz von Kindern (ähnlich wie bei FSK-Freigaben), aber nicht darum, andere vor Kindern zu schützen.
Ganz ehrlich: es wird immer wieder in den Medien gesagt, Deutschland sei so kinderfeindlich. Ich habe das nie so empfunden. Und ausgerechnet hier, wo ich am wenigsten damit gerechnet hätte, ist es dann so.
Ich bin mehrmals im Jahr in verschiedenen Freizeitparks. Unter der Woche wie am Wochenende. In den Schulferien wie außerhalb der Ferien. Und mir wurden noch nie Kinderwagen in die Hacken geschoben oder Wege mit Bollerwagen versperrt.
Was mir aber schon 2-mal passiert ist, dass Junggesellinenabschiede unbedingt einen Kuss von mir haben wollten und nicht akzeptierten, dass ich das nicht wollte. Darf ich jetzt auch frauenfreie Tage in Freizeitparks fordern?
Sorry, aber diese Diskussion nimmt immer bizarrere Züge an.
Wenn euch jemand einen Kinderwagen in die Hacken schiebt, ist das natürlich ärgerlich und da würde ich auch den Leuten sagen, sie sollen besser aufpassen. Aber deswegen auf alle Leute mit Kinderwagen zu schließen ist genauso, wie wenn man von gewalttätigen Ausländern auf alle Ausländer schließt. Zumal es auch gewalttätige Deutsche gibt. Und es gibt halt nervige Kinder und Eltern. Genauso wie nette Kinder und Eltern. Und es gibt auch nervige ledige Erwachsene. Es gibt sogar nervige Freizeitparkfans. Ergo: fanfreie Tage für alle Parks?
>Aber deswegen auf >alle Leute mit Kinderwagen zu schließen ist genauso, wie wenn man von gewalttätigen >Ausländern auf alle Ausländer schließt.
Also ich finde das nicht gut, dass Du ausländerfeindlich bist. Wir haben so viele User hier, die von außerhalb Deutschlands mitlesen, da finde ich das derbst unpassend!
[small](ich weiß, auch das Posting wird kognitiven Ignoranten nichts nützen, aber mir war danach)[/small]
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Letzte Bearbeitung am 07-Apr-11 um 03:22 Uhr () >es wird immer wieder in den Medien gesagt, Deutschland sei so kinderfeindlich. Ich habe >das nie so empfunden. Und ausgerechnet hier, wo ich am wenigsten damit gerechnet hätte, >ist es dann so.
Fein! Da wünscht man sich, es gäbe vielleicht einen Tag im Jahr, der ausschließlich erwachsenen Besuchern vorbehalten ist (vielleicht auch noch mit einer schicken Nachtöffnung verbunden), und schon kriegt man den Stempel "kinderfeindlich" auf die Stirn gedrückt, weil das nicht der "Political Correctness" entspricht.
Nur mal als kleinen Denkansatz: Vor zwei Jahren hatte ich den Fehler begangen, zur Hochsaison an einem sonnigen Tag nach Disney zu fahren. Der Park war voll. Knackevoll. Eigentlich überfüllt. Und an einem solchen Tag ist Platz im Park nun einmal Mangelware. Dass überall Kinderwägen rumstanden - und zwar kreuz und quer - und sogar Teile der Wege so verengten, dass man dort quasi durchgeschoben wurde, kann einen dann schon etwas ärgern. Wenn die Eltern die Wägen dann ohne Rücksicht auf Verluste durch die Menschenmengen schieben (ohne irgendeinen Ansatz einer höflichen Entschuldigung, wenn man mal wieder die Beine der anderen Besucher gerammt hat), sorgt dies auch nicht gerade für eine gute Stimmung.
Irgendwann ist es schließlich soweit: man muss eine der sanitären Anlagen aufsuchen. Es scheint wohl ein Spleen mancher Eltern zu sein, ihre Sprößlinge beim Verrichten deren Geschäftchen über die Klobrille zu halten (oft genug gesehen). Dumm nur, dass die Kleinen einfach nicht die Schüssel perfekt treffen wollen (auch oft gesehen). Dann wird schnell aus den Toiletten geflüchtet, und der Nächste darf dann schauen, wo er bleibt. Andere Alternative (auch oft genug gesehen): Wozu ein Klo aufsuchen? Einfach das Kind über einen Busch heben und auf gehts. Und wenn kein Busch in der Nähe ist: kein Problem, die Mauer einer Attraktion tut's auch.
Und weiter gehts zu den Wartebereichen. Überall quengelnde Kinder, weil Mama und Papa der Meinung sind, dass man ja soviel Geld für den Besuch ausgegeben hat, dass man sich jetzt auch mal 2 Stunden bei Peter Pan anstellen kann. Natürlich haben die Kleinen keine Lust darauf, eine so lange Zeit mehr oder weniger still zu stehen und wollen lieber zum Pocahontas-Spielplatz. Hier kann man auch immer gut beobachten, wie sich die Stimmung bei Familien an solchen Tagen hochkochen kann: kleinere Kinder sind gelangweilt, machen nur noch Blödsinn. Und die Eltern werden immer angenervter. Wenn ich für jedes geschlagene oder wütend angebrüllte Kind in einer langen Warteschlange auch nur einen Euro bekommen würde, wäre ich mit dem Geld schon längst im Urlaub in der Karibik.
Und dann erst die Stimmung am Abend zum Feuerwerk nach 23 Uhr. Klar - kleinere Kinder sollten eigentlich schon seit vier Stunden im Bett liegen. Aber schließlich will man ja nicht den krönenden Abschluss des Tages verpassen: also werden die Kleinen einfach so lange wachgehalten, schlafen entweder im Kinderwagen oder liegen völlig übermüdet auf dem Arm eines Elternteils.
Solche oder ähnliche Tage gibt es in der Hochsaison bei schönem Wetter eigentlich in jedem größeren Freizeitpark: ein Martyrium für die meisten Erwachsenen und Kinder. Trotzdem wird diese Zeit bei vielen Familien präferiert. Und da wirfst Du mir allen Ernstes Kinderfeindlichkeit vor??! Ich hoffe, Dir ist wenigstens aufgefallen, dass ich nirgendwo die Schuld an der Misere den Kindern zuschiebe - die können am allerwenigsten dafür und wollen einfach ihren natürlichen Drang zum Toben ausleben. Es ist einfach nur so, dass ein gewisser Teil der Eltern schlicht mit der Erziehung an einem solchen Tag überfordert ist - und das macht es nun einmal unangenehmer für alle anderen Besucher.
Und dies waren jetzt auch meine letzten Worte zu diesem Thema. Wer den Ansatzpunkt der ganzen Idee eines kinderfreien Tags nicht verstanden hat, dem werden auch keine weiteren Erläuterungen helfen. In diesem Sinne: viel Spaß im Park (mit oder ohne Kinder)!
Ich kann Dir als Familienvater eigentlich nur in allen Punkten Recht geben und finde es immer wieder erschreckend, wie rücksichtslos Eltern mit ihren Kindern umgehen, sprich die eigenen Vorstellungen in punkto Freizeitgestaltung über die -altersgerechten- Wünsche ihrer Kinder stellen.
Ich halte es so, dass es in keinster Weise notwendig ist mein Kleinkind im Kinderwagen durch einen "großen" Freizeitpark zu schieben.
Gehe ich - und das ist in der Saison 2010 nur einmal vorgekommen - in einen "Kinder"-Freizeitpark, dann gibt mir mein Kind das Programm vor und wenn die Müdigkeit eintritt, dann verlasse ich mit einem Kleinkind wieder den Park.
Aus meinem Umfeld heraus denken bekannte und befreundete Eltern genauso wie ich und daher ist es eher erschreckend, dass es doch eine Mehrzahl gibt, die nicht im Sinne ihrer Kinder handeln.
Wer also 3 Dutzend Euros auf den Tresen legt und nicht einen für sich zufriedenstellenden Tag im Park verleben durfte, die Enttäuschung darüber auch noch auf seine Kids abschiebt, der hätte sich bei der Familienplanung evtl. mehr Gedanken über seine zukünftige Freizeitgestaltung machen sollen.
Gruß, Andreas Walter.
Willkommen bei Heiden-TV: Es gibt keinen Gott, es gibt keinen Gott...
>Letzte Bearbeitung am 07-Apr-11 um 03:22 Uhr >() >>es wird immer wieder in den Medien gesagt, Deutschland sei so kinderfeindlich. Ich habe >>das nie so empfunden. Und ausgerechnet hier, wo ich am wenigsten damit gerechnet hätte, >>ist es dann so.
>>Und dies waren jetzt auch meine letzten Worte zu diesem Thema. Wer den Ansatzpunkt der >ganzen Idee eines kinderfreien Tags nicht verstanden hat, dem werden auch keine >weiteren Erläuterungen helfen. In diesem Sinne: viel Spaß im Park (mit oder ohne >Kinder)!
Den Absatz habe ich mal von unten nach oben gepackt, denn: Deinen Ansatz versteht hier glaube ich jeder. Die Frage ist doch wie man was rüber bringt. Und auch wenn es Dir nicht gefällt, die nächsten Absätze sind genauso schwach wie bisher. Du machst hier Leute verantwortlich für Dinge, für die sie teilweise selber nichts können. Siehe weiter unten.
>Fein! Da wünscht man sich, es gäbe vielleicht einen Tag im Jahr, der ausschließlich >erwachsenen Besuchern vorbehalten ist (vielleicht auch noch mit einer schicken >Nachtöffnung verbunden), und schon kriegt man den Stempel "kinderfeindlich" auf die >Stirn gedrückt, weil das nicht der "Political Correctness" entspricht.
Das hat nichts mit "Political Correctness" zu tun, wie Du es nennst. Man darf sich kritisch äußern ohne unbedingt diesen Stempel aufgedrückt zu bekommen. Aber Du prangerst Dinge und Verhaltensweisen an, die Du teilweise überhaupt nicht nachvollziehen kannst und die man so auch nicht unbedingt so stehen lassen kann.
>Nur mal als kleinen Denkansatz: Vor zwei Jahren hatte ich den Fehler begangen, zur >Hochsaison an einem sonnigen Tag nach Disney zu fahren. Der Park war voll. Knackevoll. >Eigentlich überfüllt. Und an einem solchen Tag ist Platz im Park nun einmal Mangelware. >Dass überall Kinderwägen rumstanden - und zwar kreuz und quer - und sogar Teile der >Wege so verengten, dass man dort quasi durchgeschoben wurde, kann einen dann schon >etwas ärgern. Wenn die Eltern die Wägen dann ohne Rücksicht auf Verluste durch die >Menschenmengen schieben (ohne irgendeinen Ansatz einer höflichen Entschuldigung, wenn >man mal wieder die Beine der anderen Besucher gerammt hat), sorgt dies auch nicht >gerade für eine gute Stimmung.
Der Platz ist aber für Deine beschriebenen Eltern genau so rar. Und diese Eltern ärgern sich da wohl genauso drüber wie Du. Aber ich kann doch die Kinerwagenschieber nicht dafür verantwortlich machen, wenn es durch hohen Besucherandrang zu Platzmangel kommt. Da heißt es gegenseitige Rücksichtnahme nehmen, auch mal bei der ein oder anderen Situation ein Auge zudrücken, und zwar auf beiden Seiten. Dieser Platzmangel erleichtert es den Menschen mit Kinderwagen, Rollstühlen usw. aber auch nicht gerade, das sollte man vielleicht bedenken. Aber "Schuld" für diesen Zustand und die dadurch entstehenden Umstände, unter denen Du dann leider auch leiden musst, kann ich nicht einer Gruppierung zuschieben.
>Irgendwann ist es schließlich soweit: man muss eine der sanitären Anlagen aufsuchen. Es >scheint wohl ein Spleen mancher Eltern zu sein, ihre Sprößlinge beim Verrichten deren >Geschäftchen über die Klobrille zu halten (oft genug gesehen). Dumm nur, dass die >Kleinen einfach nicht die Schüssel perfekt treffen wollen (auch oft gesehen). Dann wird >schnell aus den Toiletten geflüchtet, und der Nächste darf dann schauen, wo er bleibt. >Andere Alternative (auch oft genug gesehen): Wozu ein Klo aufsuchen? Einfach das Kind >über einen Busch heben und auf gehts. Und wenn kein Busch in der Nähe ist: kein >Problem, die Mauer einer Attraktion tut's auch.
Ich streite gar nicht ab, das es zu solchen Situationen kommt, wie Du es für die Sanitäranlagen beschrieben hast. Aber wie oft habe ich Erwachsenen gesehen, die sich aber auch einen Dreck drum scheren, wie sie die Toiletten verlassen. Einen solchen Erwachsenen nenne ich Schwein. Natürlich kann ich als Elternteil dafür sorge tragen, das mein Kind die Toilette sauber verlässt. Aber ich behaupte hier, das ein Großteil dies auch macht. Eltern, die sich bemühen, werden leider nur nicht so wahrgenommen. Dann zu dem Busch...ich behaupte ja nicht das dies die Ideallösung ist. Aber hallo, es ist ja nicht so das jedes Kind hier den Park markiert. Es gibt bei Kindern nun mal ab und an die Situation, das denen urplötzlich einfällt das sie ja mal müssen. Und da ist dann nichts mehr mit Toilette suchen, das ist dann für die Kinder tatsächlich ein Notfall. Man muss sich natürlich nicht gerade das Märchenschloss aussuchen, oder schön von einer Hängebrücke schauen wie weit man kommt. Aber es wird immer wieder mal Situationen geben, wo Du mit einem kleinen Kind keine andere Wahl hast als einen Busch aufzusuchen. Aber das kann man keinem Vorhalten, nun wirklich nicht. Jede Wette das auch Du als kleiner Bub mal einen Baum gewässert hast. Wenn ich sowas seh schmunzel ich mir einen und dann ist gut. > >Und weiter gehts zu den Wartebereichen. Überall quengelnde Kinder, weil Mama und Papa >der Meinung sind, dass man ja soviel Geld für den Besuch ausgegeben hat, dass man sich >jetzt auch mal 2 Stunden bei Peter Pan anstellen kann. Natürlich haben die Kleinen >keine Lust darauf, eine so lange Zeit mehr oder weniger still zu stehen und wollen >lieber zum Pocahontas-Spielplatz. Hier kann man auch immer gut beobachten, wie sich die >Stimmung bei Familien an solchen Tagen hochkochen kann: kleinere Kinder sind >gelangweilt, machen nur noch Blödsinn. Und die Eltern werden immer angenervter. Wenn >ich für jedes geschlagene oder wütend angebrüllte Kind in einer langen Warteschlange >auch nur einen Euro bekommen würde, wäre ich mit dem Geld schon längst im Urlaub in der >Karibik.
Naja, Du schreibst das überall quengelnde Kinder wären. Ich finde das schon arg übertrieben. Natürlich gibt es diese, aber doch nicht in jeder Warteschlange. Wenn dem so wäre würde ich mir an Deiner Stelle mal Gedanken machen, ob es nicht an Dir liegt ;)
>Und dann erst die Stimmung am Abend zum Feuerwerk nach 23 Uhr. Klar - kleinere Kinder >sollten eigentlich schon seit vier Stunden im Bett liegen. Aber schließlich will man ja >nicht den krönenden Abschluss des Tages verpassen: also werden die Kleinen einfach so >lange wachgehalten, schlafen entweder im Kinderwagen oder liegen völlig übermüdet auf >dem Arm eines Elternteils.
Was spricht dagegen, wenn ein Kind für ein besonderes Erlebnis mal länger wach bleibt es es normaler Weise sollte. Ich sag nur "Political Correctness". Steh doch mal übder solchen Dingen. Dann schläft das Kind halt mal auf dem Arm von Papa, oder im Kinderwagen. Darüber ärgerst Du Dich doch nicht wirklich, oder? Oder quengeln da auch wieder alle Kinder in Deinem Umfeld? > >Solche oder ähnliche Tage gibt es in der Hochsaison bei schönem Wetter eigentlich in >jedem größeren Freizeitpark: ein Martyrium für die meisten Erwachsenen und Kinder. >Trotzdem wird diese Zeit bei vielen Familien präferiert. Und da wirfst Du mir allen >Ernstes Kinderfeindlichkeit vor??! Ich hoffe, Dir ist wenigstens aufgefallen, dass ich >nirgendwo die Schuld an der Misere den Kindern zuschiebe - die können am allerwenigsten >dafür und wollen einfach ihren natürlichen Drang zum Toben ausleben. Es ist einfach nur >so, dass ein gewisser Teil der Eltern schlicht mit der Erziehung an einem solchen Tag >überfordert ist - und das macht es nun einmal unangenehmer für alle anderen Besucher.
Warum wird diese Zeit denn präferiert? Schon mal drüber nachgedacht, das ich beispielsweise immer in den Ferien schauen muss, wo ich wie welchen Ausflug plane? Ich würde auch viel lieber mal unter der Woche, wo keine Ferien sind, mit meinen Kindern einen Ausflug machen. Aber das geht leider nicht. Und zwar grundsätzlich nicht. Du kannst fahren wann es Dir beliebt, sowas sollte man vielleicht auch mal bedenken. Ich fordere ja auch nicht, das in den Ferien alle die zu Hause bleiben sollen, die auch außerhalb der Ferien Ihre Freizeit planen können.
Ein bißchen mehr Toleranz Familien gegenüber würde einigen gut zu Gesicht stehen, denn nicht für alle Umstände, wie beispielsweise Platzmangel, kann man Familien, Kinderwagenschiebern oder sonstwem anlasten. Es wird einem oftmals auch nicht leicht gemacht, vielleicht denkst Du beim nächsten Parkbesuch da einfach mal dran. Und nimmst es mit einem schmunzeln hin, wenn ein Kind die Blumen gießt. Und vor allem hört auf immer gleich eingeschnappt zu sein, wenn andere nicht Eure Meinung teilen und sich gegenüber einigen Vorwürfen wehren.
eigentlich bin ich gerade nicht hier - deswegen könntest du auch alles, was jetzt kommt, geflissentlich überlesen. Denn es wird dir nicht gefallen. Um genau zu sein, muss ich dich gleich zu Beginn erst einmal kräftig auslachen. Denn deine Art zu argumentieren, wenn man es denn dann so nennen möchte, ist an den meisten Stellen schlicht lachhaft bis lächerlich. Ich vermute sogar, ich weiss sogar woran es liegt. Familienvater geworden, hat sich dein Weltwild von heliozentrisch (wir akzeptieren, dass wir nicht Mittelpunkt der Welt sind) zu geozentrisch, (ich, meine Familie und meine Kinder *sind* der Mittelpunkt des Universums, und alle, die das anzweifeln sind Ketzer) geändert.
Wie du vielleicht weisst, bin ich selber kein Familienvater - was du aber wahrscheinlich nicht weisst, ist der Umstand, dass es mein ganzes Leben lang Kinder und Kleinkinder um mich herum gegeben hat. Erst war ich der große Bruder, der seine jüngeren Schwestern durchgeboxt hat; später der Onkel, der gerne als Babysitter herangezogen wurde. Und da wir eine Großfamilie sind, sie durch meine zweite Heirat noch größer wurde, und da all das jetzt schon viele Jahre so ist, kenne ich so ziemlich jede Altersphase, sowohl bei männlichen als auch bei der weiblichen Nachkommenschaft. Aber auch mir kannst du, ähnlich wie Mike vorwerfen, dass ich ja "Dinge und Verhaltensweisen" anspreche, "die ich teilweise überhaupt nicht nachvollziehen kann" - einzig, ich weiss, dass diese Vorhaltung nicht richtig ist.
Mit dem *was* ich weiss, kann ich aus voller Überzeung feststellen, dass es nie nie die Kinder schuld sind. Denn kein Kind schlüpft aus dem Mutterleib, und sagt sich: "Alder, jetzt werde ich aber die nächsten 12-18 Jahre mal so ein richtiges Rotzblag sein." Die bewusste Entscheidung zur Rotzlöffeligkeit tritt mit Anbeginn der Pubertät ein, bis dahin sind Kinder *ausschließlich* Spiegel ihrer Eltern! Denn, und das dürftest du doch selbst peinlich genau festgestellt haben, am Anfang ist ein Kind erstmal ein Bündel aus Bedürfnissen: Hunger, Durst, Absonderung von Verdauungsendprodukten, körperliche Nähe und Anleitung zu Try&Error. Später kommt noch der Bewegungsdrang hinzu.
Ein Bedürfnis, welches Kinder hingegen nicht mit Abschluss der Geburt gegeben wäre, sind Freizeitparks. Nicht mal der unstillbare Wunsch nach Mickey Maus oder Disney allgemein ist Kindern in die Wiege gelegt. Zu Beginn (Kind ist noch im Kinderwagen) ist es zu 100% ein Bedürfnis der Eltern! Entweder "hach, hätte es das früher schon gegeben", oder "hätten meine Eltern das mit mir mal gemacht" oder ne Mischung aus beidem. Das Kind im Kinderwagen könntest du genauso gut auch unter eine im Wind rauschende Tanne stellen - Hauptsache, Mama ist in der Nähe, es gibt Nahrung wenn sie gebraucht wird und die Sonne kitzelt schön an der Nase. Wenn dann noch nach jedem kräftigen Mit-Land-Pup die Windel gewechselt wird - perfekt!
Später sind die Kinder dann ausreichend konditioniert (Mama und Papa machen um diese Tage immer so einen Wind, das muss was besonderes sein) und treffen im Kindergarten und in der Schule auf genauso bedürfniskonditionierte Kinder - ergo: Freizeitparks! Mickey Maus! Haben, haben! Mama&Papa befinden sich jetzt in einer Schleife. Das man die eigenen Kinder an das Besondere gewöhnt hat, führt jetzt dazu, dass da ein Bedürfnis ist. Und das gehört sich für gehörige Eltern natürlich gestillt. Aber dummerweise würde das Kind doch lieber auf dem Spielplatz spielen, den es auch in der Nachbarschaft für lau umme Ecke gibt, deswegen wird Kind jetzt in alles reingeschleift, "was das Kind sehen muss". Nehmen wir mal Armaggeddon Special Effects in Disney. Es steht zwar dran: Achtung, und so weiter - aber hey, Papa weiss schon, was gut fürs Kind ist. Dummerweise ist es eng, laut, dunkel und es wird eine Katastrophe simuliert. Das Ergebnis sind "schreiende Blagen", für die natürlich Papa nix kann, sondern alle anderen. Böses Disney, böse Mitarbeiter, blablabla.
Ich kann das deshalb so trefflich analysieren, weil die sechs (6) Kinder meiner Schwägerin durch die Bank weg anders sind. Eben nicht auf Freizeitpark/Disney konditioniert. Klar, auch ein Besuch im Rastiland, Fort Fun, Toverland, usw ist was Tolles - aber viel wichtiger ist der Baum im Garten, auf den man klettern kann, besagter Spiel- und Bolzplatz umme Ecke, oder ein neues Fahrrad für den Radsportverein. Und was ich auch festhalten kann: *NIE* gab es eine Situation, wo eines der Kinder in einem Freizeitpark/anderer öffentlicher Ort hätte in die Blumen schiffen, oder hinter ne Mauer kacken müssen, weil keiner der anwesenden Erwachsenen es zugelassen hätte, dass überhaupt eine Situation aufkommt, in der es Oberkante Unterlippe steht. Denn man kann, wenn man genug Grips hat, darauf bestehen "das wir alle noch mal aufs Klo gehen", obwohl 12 Kinderaugen auf den Osterhasen schwören, dass sie nicht müssen müssen.
Eine Feststellung deinerseits hat mich allerdings besonders amüsiert. "Ich kann doch die Kinderwagenschieber nicht dafür verantwortlich machen, wenn es durch hohen Besucherandrang zu Platzmangel kommt." Da möchte ich eine Gegenfrage stellen: WEN denn dann? Da du ja für alles eine Erklärung findest, etwa "man möge bitte bei pissenden Kindern schmunzeln", "sich bei quengelnden Kindern fragen ob es nicht an einem selbst liegt", "Toleranz für Familien und Ferien", usw, möchte ich von dir hören, wer denn Schuld an Platzmangel hat, wenn nicht die ganzen Torben-und-Annkatrin-Verzieher, mit ihren Porsche-Cayenne-großen neumodischen Kinderwägen, die Kinder, die offensichtlich noch gar nicht selbst mobil sind an Orte schleppen, von denen sie ganz eindeutig noch gar nichts haben? Gäbe es an solchen Hochsaisontagen nämlich ein Kinderwagenverbot, wäre schlagartig mindestens 1/3 mehr Platz! Also, wer ist schuld?
Aber ich kann mir die Frage auch selbst beantworten - ich habe sie mir schon lange selbst beantwortet. Es sind Eltern, die sich keinen Furz darum scheren, dass es ausserhalb ihres geozentrischen Weltbildes auch noch andere Planeten gibt. Die es nicht schaffen, auch nur drei Augenblicke weiterzudenken, und deshalb lieber ihre Kinder in die Blumen pissen lassen, weil es ja ein Notfall ist, und dafür *muss* jeder Verständnis haben. Eltern, die nicht in der Lage sind, ihre Entscheidungen einen Moment lang darauf zu überprüfen, ob es jetzt wirklich genau das ist, was das Kind braucht oder will, oder ob es sich nicht um ein eigenes, transportiertes Bedürfnis handelt. Die nicht in der Lage sind, sich einen Babysitter zu suchen, wenn sie in ein romantisches Candlelight-Restaurant gehen, und ihre Blagen einfach um die Tische *anderer* Menschen rennen lassen. Eltern, die es schaffen, einen doppeltbreiten Kinderwagen in einen übervollen Stoßzeitbus zu drängen, und dann vorwurfsvoll schauen, weil sie nicht *sofort* an den Fahrkartenstempler kommen, und auf die Verkehrsbetriebe schimpfen. Eltern, die es nicht schaffen, eine vertrauensvolle Basis zu ihren Kindern aufzubauen, in der zwar im Zweifel diskussionslos das gemacht wird, was das älteste Tier der Sippe vorgibt, aber im Gegenzug dafür zu nichts gedrängt werden, was sie nicht wollen und zu gegebener Zeit Platz und Raum für ihre ureigensten Bedürfnisse bekommen.
Die Kinder sind es nicht - es sind Eltern wie DU, Marco!
>Hallo Marco, > >eigentlich bin ich gerade nicht hier - deswegen könntest du auch alles, was jetzt >kommt, geflissentlich überlesen. Denn es wird dir nicht gefallen. Um genau zu sein, >muss ich dich gleich zu Beginn erst einmal kräftig auslachen. Denn deine Art zu >argumentieren, wenn man es denn dann so nennen möchte, ist an den meisten Stellen >schlicht lachhaft bis lächerlich. Ich vermute sogar, ich weiss sogar woran es liegt. >Familienvater geworden, hat sich dein Weltwild von heliozentrisch (wir akzeptieren, >dass wir nicht Mittelpunkt der Welt sind) zu geozentrisch, (ich, meine Familie und >meine Kinder *sind* der Mittelpunkt des Universums, und alle, die das anzweifeln sind >Ketzer) geändert. > >Wie du vielleicht weisst, bin ich selber kein Familienvater - was du aber >wahrscheinlich nicht weisst, ist der Umstand, dass es mein ganzes Leben lang Kinder und >Kleinkinder um mich herum gegeben hat. Erst war ich der große Bruder, der seine >jüngeren Schwestern durchgeboxt hat; später der Onkel, der gerne als Babysitter >herangezogen wurde. Und da wir eine Großfamilie sind, sie durch meine zweite Heirat >noch größer wurde, und da all das jetzt schon viele Jahre so ist, kenne ich so ziemlich >jede Altersphase, sowohl bei männlichen als auch bei der weiblichen Nachkommenschaft. >Aber auch mir kannst du, ähnlich wie Mike vorwerfen, dass ich ja "Dinge und >Verhaltensweisen" anspreche, "die ich teilweise überhaupt nicht nachvollziehen kann" - >einzig, ich weiss, dass diese Vorhaltung nicht richtig ist. > >Mit dem *was* ich weiss, kann ich aus voller Überzeung feststellen, dass es nie nie die >Kinder schuld sind. Denn kein Kind schlüpft aus dem Mutterleib, und sagt sich: "Alder, >jetzt werde ich aber die nächsten 12-18 Jahre mal so ein richtiges Rotzblag sein." Die >bewusste Entscheidung zur Rotzlöffeligkeit tritt mit Anbeginn der Pubertät ein, bis >dahin sind Kinder *ausschließlich* Spiegel ihrer Eltern! Denn, und das dürftest du doch >selbst peinlich genau festgestellt haben, am Anfang ist ein Kind erstmal ein Bündel aus >Bedürfnissen: Hunger, Durst, Absonderung von Verdauungsendprodukten, körperliche Nähe >und Anleitung zu Try&Error. Später kommt noch der Bewegungsdrang hinzu. > >Ein Bedürfnis, welches Kinder hingegen nicht mit Abschluss der Geburt gegeben wäre, >sind Freizeitparks. Nicht mal der unstillbare Wunsch nach Mickey Maus oder Disney >allgemein ist Kindern in die Wiege gelegt. Zu Beginn (Kind ist noch im Kinderwagen) ist >es zu 100% ein Bedürfnis der Eltern! Entweder "hach, hätte es das früher schon >gegeben", oder "hätten meine Eltern das mit mir mal gemacht" oder ne Mischung aus >beidem. Das Kind im Kinderwagen könntest du genauso gut auch unter eine im Wind >rauschende Tanne stellen - Hauptsache, Mama ist in der Nähe, es gibt Nahrung wenn sie >gebraucht wird und die Sonne kitzelt schön an der Nase. Wenn dann noch nach jedem >kräftigen Mit-Land-Pup die Windel gewechselt wird - perfekt! > >Später sind die Kinder dann ausreichend konditioniert (Mama und Papa machen um diese >Tage immer so einen Wind, das muss was besonderes sein) und treffen im Kindergarten und >in der Schule auf genauso bedürfniskonditionierte Kinder - ergo: Freizeitparks! Mickey >Maus! Haben, haben! Mama&Papa befinden sich jetzt in einer Schleife. Das man die >eigenen Kinder an das Besondere gewöhnt hat, führt jetzt dazu, dass da ein Bedürfnis >ist. Und das gehört sich für gehörige Eltern natürlich gestillt. Aber dummerweise würde >das Kind doch lieber auf dem Spielplatz spielen, den es auch in der Nachbarschaft für >lau umme Ecke gibt, deswegen wird Kind jetzt in alles reingeschleift, "was das Kind >sehen muss". Nehmen wir mal Armaggeddon Special Effects in Disney. Es steht zwar dran: >Achtung, und so weiter - aber hey, Papa weiss schon, was gut fürs Kind ist. Dummerweise >ist es eng, laut, dunkel und es wird eine Katastrophe simuliert. Das Ergebnis sind >"schreiende Blagen", für die natürlich Papa nix kann, sondern alle anderen. Böses >Disney, böse Mitarbeiter, blablabla. > >Ich kann das deshalb so trefflich analysieren, weil die sechs (6) Kinder meiner >Schwägerin durch die Bank weg anders sind. Eben nicht auf Freizeitpark/Disney >konditioniert. Klar, auch ein Besuch im Rastiland, Fort Fun, Toverland, usw ist was >Tolles - aber viel wichtiger ist der Baum im Garten, auf den man klettern kann, >besagter Spiel- und Bolzplatz umme Ecke, oder ein neues Fahrrad für den Radsportverein. >Und was ich auch festhalten kann: *NIE* gab es eine Situation, wo eines der Kinder in >einem Freizeitpark/anderer öffentlicher Ort hätte in die Blumen schiffen, oder hinter >ne Mauer kacken müssen, weil keiner der anwesenden Erwachsenen es zugelassen hätte, >dass überhaupt eine Situation aufkommt, in der es Oberkante Unterlippe steht. Denn man >kann, wenn man genug Grips hat, darauf bestehen "das wir alle noch mal aufs Klo gehen", >obwohl 12 Kinderaugen auf den Osterhasen schwören, dass sie nicht müssen müssen. > >Eine Feststellung deinerseits hat mich allerdings besonders amüsiert. "Ich kann doch >die Kinderwagenschieber nicht dafür verantwortlich machen, wenn es durch hohen >Besucherandrang zu Platzmangel kommt." Da möchte ich eine Gegenfrage stellen: WEN denn >dann? Da du ja für alles eine Erklärung findest, etwa "man möge bitte bei pissenden >Kindern schmunzeln", "sich bei quengelnden Kindern fragen ob es nicht an einem selbst >liegt", "Toleranz für Familien und Ferien", usw, möchte ich von dir hören, wer denn >Schuld an Platzmangel hat, wenn nicht die ganzen Torben-und-Annkatrin-Verzieher, mit >ihren Porsche-Cayenne-großen neumodischen Kinderwägen, die Kinder, die offensichtlich >noch gar nicht selbst mobil sind an Orte schleppen, von denen sie ganz eindeutig noch >gar nichts haben? Gäbe es an solchen Hochsaisontagen nämlich ein Kinderwagenverbot, >wäre schlagartig mindestens 1/3 mehr Platz! Also, wer ist schuld? > >Aber ich kann mir die Frage auch selbst beantworten - ich habe sie mir schon lange >selbst beantwortet. Es sind Eltern, die sich keinen Furz darum scheren, dass es >ausserhalb ihres geozentrischen Weltbildes auch noch andere Planeten gibt. Die es nicht >schaffen, auch nur drei Augenblicke weiterzudenken, und deshalb lieber ihre Kinder in >die Blumen pissen lassen, weil es ja ein Notfall ist, und dafür *muss* jeder >Verständnis haben. Eltern, die nicht in der Lage sind, ihre Entscheidungen einen Moment >lang darauf zu überprüfen, ob es jetzt wirklich genau das ist, was das Kind braucht >oder will, oder ob es sich nicht um ein eigenes, transportiertes Bedürfnis handelt. Die >nicht in der Lage sind, sich einen Babysitter zu suchen, wenn sie in ein romantisches >Candlelight-Restaurant gehen, und ihre Blagen einfach um die Tische *anderer* Menschen >rennen lassen. Eltern, die es schaffen, einen doppeltbreiten Kinderwagen in einen >übervollen Stoßzeitbus zu drängen, und dann vorwurfsvoll schauen, weil sie nicht >*sofort* an den Fahrkartenstempler kommen, und auf die Verkehrsbetriebe schimpfen. >Eltern, die es nicht schaffen, eine vertrauensvolle Basis zu ihren Kindern aufzubauen, >in der zwar im Zweifel diskussionslos das gemacht wird, was das älteste Tier der Sippe >vorgibt, aber im Gegenzug dafür zu nichts gedrängt werden, was sie nicht wollen und zu >gegebener Zeit Platz und Raum für ihre ureigensten Bedürfnisse bekommen. > >Die Kinder sind es nicht - es sind Eltern wie DU, Marco!
Hier muss man sich doch jetzt wirklich fragen, wer hier welches Niveau nicht erreicht.
>Die Kinder sind es nicht - es sind Eltern wie DU, Marco!
Zum Einen kennst Du mich nicht, zum Anderen kennst Du meine wohlerzogenen Kinder nicht. Dann hast Du, wie von vielen Dingen anscheinend, keine Ahnung, wie sich meine Freizeit gestaltet, was ich wann mit meiner Familie unternehme, und wie diese Tage dann aussehen. Du formulierst hier aber erneut eine Unterstellung von der Du nicht erwarten kannst, das jmd. diese einfach so hinnimmt. Ich frage mich, warum man sich persönlich angreifen lassen muss von immer den selben Typen hier. Und da haben wir wieder den Punkt, den ich in einem meiner vorherigen Beiträge schon erwähnt habe: Die hier im Forum Alt-Eingesessenen meinen, sich alles erlauben zu dürfen, respektieren grundsätzlich keine andere Meinung, schreiben Artikel die sich nett lesen lassen, in denen aber bei genauem hinsehen nur Rotz drinnen steht und meinen, die Weisheit gepachtet zu haben. Jetzt brauch ich mir die Frage gar nicht mehr stellen wer hier nicht mitbekommt, das es auch noch andere Planeten gibt. Ihr mit Eurem Heiligenschein-Getue nervt um Unendlich mehr, als die vielen bösen Eltern, die Euch den Parkbesuch versauen. Man bekommt wirklich den Eindruck, wenn Ihr den Park betretet muss alles zur Seite springen weil da der Big-Promi kommt. Wahrscheinlich seid Ihr auch 5 cm größer weil Ihr Euch so toll vorkommt. Werdet mal wach. Du bist mit Geschwistern aufgewachsen, na und. Deine Schwägerin hat 6 Kinder, na und. Du passt ab und an mal auf die Kinder auf, unternimmst etwas mit Ihnen. Na und. Deswegen hast Du noch lange keine Ahnung von Erziehung. Aber Du unterhälst Dich bestimmt mit vielen darüber, bekommst immer wieder was mit, deswegen weißt Du ja auch wo der Hase lang läuft. Ihr praktiziert hier eine Selbst-Beweihräucherung, die ist nicht mehr zu toppen. Kommt mal von Eurem hohen Roß runter. Auf einzelne Punkte gehe ich gar nicht erst ein, solange Ihr im Glauben seid, alles dreht sich nur um Euch.
>Hui, ich hätte nicht geahnt, das ich *so* richtig liege!
Rede Dir ruhig wieder etwas ein. Manche brauchen das ja für ihr Ego. Du beleidigst auf eine gewisse Art und Weise hier Leute und erfreust Dich daran. DAS sagt alles über Deine Persönlichkeit aus.
>Meinst Du etwa, Du bist besser, wenn Du mir mehr oder weniger Kinderfeindlichkeit >unterstellst??!
Erstens habe ich die Dir gar nicht unterstellen müssen. Zweitens unterstelle ich die Dir auch jetzt nicht.
Aber lese Dir noch mal in Ruhe durch, was Ihr teilweise vom Stapel gelassen habt. Das hört sich echt so an, als wenn Ihr bei jedem Parkbesuch genervt seid und Euren Aufenthalt nicht genießen könnt, weil tatsächlich jedes mal die Dinge passieren, die Ihr pauschalisiert hier allen Familien unterstellt. Ich habe ja auch nicht nur einen Parkbesuch hinter mir. Alle aufgeführten Situationen, die Ihr anscheinend jedesmal erlebt, müssen irgendwie grundsätzlich an mir vorüber gehen. Das sind doch nun mal wirklich Ausnahmefälle die hier dermaßen aufgebauscht werden und nun pauschalisiert auf 95% aller Elternteile bezogen werden, die ja alle nicht in der Lage sind ihre Kinder ordentlich zu erziehen. Und den Schuh ziehe ich mir nicht an und ich lasse mich auch nicht auf eine Stufe mit den wenigen Ausnahmefällen stellen. Vor allem nicht von Leuten, die von Kindererziehung keine Ahnung haben aber meinen, weil sie ab und an mal einen Tag mit der Nichte oder sonstwem verbringen, wissen wie es ist, sich 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr um seine Sprösslinge zu kümmern. Du hast von Eltern geschrieben, die Ihre Kinder schlagen und anbrüllen, auch auf so eine Stufe muss ich mich von niemandem Stellen lassen. Vor allem nicht wenn man mein Privatleben und den Umgang innerhalb unserer Familie nicht kennt. Weil die Schwägerin, der Bruder, der beste Kumpel Kinder hat heißt das noch gar nichts, aber diese Kinder anzuführen um zu behaupten, zu wissen was Sache ist und was Eltern alles falsch machen, funktioniert nicht. Wenn Ihr Kinder habt macht es besser als diese 5 %, aber den Bagger aufreißen bei Themen, die man selber nicht lebt, nicht alltäglich kennt und nicht praktiziert kann erst mal jeder. Mich nervt diese Pauschalisierung, mich nervt es wenn Dinge aufgezählt werden, die Ausnahmefälle sind um dann darauf auf die Allgemeinheit zu schließen. Mich nervt es zu meinen, alles besser zu wissen. Gibt jmd. kontra ist dieser nicht Euer Niveau. Ich bin nicht der einzige der hier immer wieder das Gefühl hat, das einige meinen etwas besseres zu sein.
Die Punkte hier beziehen sich nicht alle grundsätzlich auf Dich, aber hier wird ein Eindruck vermittelt, das man am Besten seine Fresse hält wenn man nicht den gleichen Standpunkt hat und im Park hält man sich am Besten auch von Euch fern, damit Ihr ungestört Euren Freuden nachkommen könnt. Am Besten wird hier noch eine Rubrik eingeführt, in der Ihr dann mitteilen könnt, wann Ihr Euch wo aufhaltet. Dann wissen hier einige wenigstens, wo sie an diesem Tag nicht hinfahren werden.
Heiße ich eigentlich Göttmann oder Ringhoff? Oder wie kommt es, dass mein Name ständig mit den Beiden in einen Topf geworfen wird? Muss irgendwas Vereinsbedingtes sein...
Um den Faden nicht zu verlieren: Ursprünglich ging es um die Frage eines kinderfreien Tags in einem Freizeitpark. Nach dem Sturm der Entrüstung habe ich dann Gründe angeführt, warum ich diese Idee nicht schlecht finde. Und natürlich habe ich da auch pauschalisiert. Es dürfte doch wohl eigentlich jedem klar sein, dass Kinder bei einem Besuch an einem Maiwochenende im Holiday Park keinen Menschen stören, oder?
Du wolltest aber ein Grund wissen, warum man denn einen kinderfreien Tag haben wollen könnte. Und der ist in der Hochsaison zu finden. Ob Du Deine Kinder gut erziehst oder nicht, kann, will und werde ich nicht beurteilen. Aber wie einige andere Eltern hier müßtest Du doch auch sehen, dass es eben eine relevante Zahl an Eltern gibt, die mit ihrem Verhalten Grenzen überschreiten. Das tun sie vermutlich auch in der Nebensaison - aber erstens fallen diese dann nicht so auf, weil die Besucherzahl insgesamt viel niedriger ist. Und zweitens kann man ihnen auch problemlos aus dem Weg gehen. Leben und leben lassen - so einfach ist es. Aber in der Hauptsaison kann einem das ganze dann eben doch in Parks mit einer gewissen Besucherzahl auf den Nerv gehen.
Jetzt könnte natürlich das Argument kommen: Dann fahr doch einfach nicht in der Hochsaison dorthin! Aber es ist nun einmal so, dass es in der Hochsaison neben einem tollen Wetter mit den entsprechenden Temperaturen auch meistens Sonderprogramme gibt, die ich mir auch durchaus gerne anschauen würde. Ich erinnere mich an einen Besuch im Legoland vor zwei Jahren zu der Musical-Nacht, wo man vor lauter vor Müdigkeit und Langeweile schreienden Kindern kaum noch die Sänger auf der Bühne verstehen konnte. Und da frage ich mich halt: Muss das wirklich sein? Und wenn die Antwort lautet, dass man sich dann eben selbst etwas zurücknehmen muss und das alles nicht so eng sehen soll, dann verstehe ich nicht, warum Du anderen nicht auch diese kleine Portion Egoismus zugestehst, an einem einzigen Tag im Jahr mal keine Rücksicht nehmen zu müssen auf JENE Eltern, für die ihre Kinder entweder der Mittelpunkt des Universums sind oder denen das Wort "Erziehung" einfach nur fremd ist.
Und nebenbei würde ich die ganze Diskussion sogar noch eine Stufer höher stellen: Kleinere Kinder lernen ständig! Natürlich auch von ihrem Umfeld, aber in erster Linie doch wohl von ihren Eltern. Und wie werden Kinder wohl als Jugendliche handeln, wenn ihnen schon mit der Muttermilch eingetrichtert wird, dass es völlig okay ist, sich vorzudrängeln? Dass es keinen stört, wenn man einfach an die Wand schifft? Dass normale Regeln außer Kraft gesetzt werden können wenn Mama und Papa das nur wollen? Dass man unter Anfeuerung von Papa dem Weihnachtsmann im Phantasialand ruhig am Bart ziehen kann (selbst erlebt)? Das Endergebnis kennen wir alle. Damit sage ich nicht, dass DU das so handhabst oder dass DEINE Kinder so sind oder werden. Aber diese Fälle gibt es. Und an wirklich vollen Tagen treten diese Fälle in einem Freizeitpark auch verstärkt auf, weil einfach eine allgemeine Grundaggressivität bei vielen Besuchern entsteht.
Naja, jetzt habe ich trotz der guten Vorsätze wieder was zu dem Thema geschrieben, aber ich wollte schon noch einmal meinen EIGENEN Standpunkt klarmachen.
Damit man nicht denkt ich würde alles negativ sehen oder als negativ empfinden: Ein sachlich vernünftiges Post mit dem ich was anfangen kann. Zu Deinen Argumenten:
>Heiße ich eigentlich Göttmann oder Ringhoff? Oder wie kommt es, dass mein Name ständig >mit den Beiden in einen Topf geworfen wird? Muss irgendwas Vereinsbedingtes sein...
Ja, ich habe Euch eben alle in einen Topf geschmissen. Und ja, Du hast mit vielen Äußerungen nichts zu tun gehabt. Deshalb auch der Satz, "Die Punkte hier beziehen sich nicht alle grundsätzlich auf Dich". Werde ich in Zukunft genauer trennen.
>Um den Faden nicht zu verlieren: Ursprünglich ging es um die Frage eines kinderfreien >Tags in einem Freizeitpark. Nach dem Sturm der Entrüstung habe ich dann Gründe >angeführt, warum ich diese Idee nicht schlecht finde. Und natürlich habe ich da auch >pauschalisiert. Es dürfte doch wohl eigentlich jedem klar sein, dass Kinder bei einem >Besuch an einem Maiwochenende im Holiday Park keinen Menschen stören, oder?
>Du wolltest aber ein Grund wissen, warum man denn einen kinderfreien Tag haben wollen >könnte. Und der ist in der Hochsaison zu finden. Ob Du Deine Kinder gut erziehst oder >nicht, kann, will und werde ich nicht beurteilen. Aber wie einige andere Eltern hier >müßtest Du doch auch sehen, dass es eben eine relevante Zahl an Eltern gibt, die mit >ihrem Verhalten Grenzen überschreiten. Das tun sie vermutlich auch in der Nebensaison - >aber erstens fallen diese dann nicht so auf, weil die Besucherzahl insgesamt viel >niedriger ist. Und zweitens kann man ihnen auch problemlos aus dem Weg gehen. Leben und >leben lassen - so einfach ist es. Aber in der Hauptsaison kann einem das ganze dann >eben doch in Parks mit einer gewissen Besucherzahl auf den Nerv gehen.
Ja natürlich, ich habe auch nicht abgestritten das ein gewisser Anteil an Eltern sich daneben benehmen. Ich fand die Pauschalisierung nicht o.k. Weil ich mich und meine Kinder eben nicht zu diesen Leuten zähle. Leider wurden auch immer nur Eltern erwähnt, die auffallen. Ich denke es benehmen sich genauso Erwachsene daneben, die nicht mit der Familie im Park sind. Es wurde über diese Personen aber kein Wort verloren, nur über Familien bzw. die Eltern. Da baut sich ein Ungleichgewicht auf welches, wie ich es sehe, so nicht unbedingt existiert.
>Jetzt könnte natürlich das Argument kommen: Dann fahr doch einfach nicht in der >Hochsaison dorthin! Aber es ist nun einmal so, dass es in der Hochsaison neben einem >tollen Wetter mit den entsprechenden Temperaturen auch meistens Sonderprogramme gibt, >die ich mir auch durchaus gerne anschauen würde. Ich erinnere mich an einen Besuch im >Legoland vor zwei Jahren zu der Musical-Nacht, wo man vor lauter vor Müdigkeit und >Langeweile schreienden Kindern kaum noch die Sänger auf der Bühne verstehen konnte. Und >da frage ich mich halt: Muss das wirklich sein? Und wenn die Antwort lautet, dass man >sich dann eben selbst etwas zurücknehmen muss und das alles nicht so eng sehen soll, >dann verstehe ich nicht, warum Du anderen nicht auch diese kleine Portion Egoismus >zugestehst, an einem einzigen Tag im Jahr mal keine Rücksicht nehmen zu müssen auf JENE >Eltern, für die ihre Kinder entweder der Mittelpunkt des Universums sind oder denen das >Wort "Erziehung" einfach nur fremd ist.
Natürlich steht es Dir genauso zu, in der Hochsaison einen Park zu besuchen, aus welchem Grund auch immer. Und wenn Du die Situation mit dem Musical so erlebt hast gesteht Dir wohl auch jeder zu, davon angenervt zu sein. Kein Thema. Du differenzierst hier ja aber auch jene Eltern die sich im Vorfeld darüber Gedanken machen, und eben jene denen es gleichgültig ist. Dann kann ich mit dem Argument auch gut leben. Wir selber überlegen uns im Vorfeld auch, wann wir welchen Park besuchen. Und das immer mit dem Hintergrund, was für unsere Kinder und uns am sinnvollsten ist. Und ich muss ehrlich gestehen, bisher kaum negative Erfahrungen gesammelt zu haben. Das ist auch der Grund warum ich immer von aufgezählten Ausnahmen gesprochen habe, denn ich kann mir beileibe nicht vorstellen, das Du (in dem Fall vielleicht auch Ihr) grundsätzlich bei jedem Parkbesuch solch negative Erfahrungen gesammelt habt.
>Und nebenbei würde ich die ganze Diskussion sogar noch eine Stufer höher stellen: >Kleinere Kinder lernen ständig! Natürlich auch von ihrem Umfeld, aber in erster Linie >doch wohl von ihren Eltern. Und wie werden Kinder wohl als Jugendliche handeln, wenn >ihnen schon mit der Muttermilch eingetrichtert wird, dass es völlig okay ist, sich >vorzudrängeln? Dass es keinen stört, wenn man einfach an die Wand schifft? Dass normale >Regeln außer Kraft gesetzt werden können wenn Mama und Papa das nur wollen? Dass man >unter Anfeuerung von Papa dem Weihnachtsmann im Phantasialand ruhig am Bart ziehen kann >(selbst erlebt)? Das Endergebnis kennen wir alle. Damit sage ich nicht, dass DU das so >handhabst oder dass DEINE Kinder so sind oder werden. Aber diese Fälle gibt es. Und an >wirklich vollen Tagen treten diese Fälle in einem Freizeitpark auch verstärkt auf, weil >einfach eine allgemeine Grundaggressivität bei vielen Besuchern entsteht. > >Naja, jetzt habe ich trotz der guten Vorsätze wieder was zu dem Thema geschrieben, aber >ich wollte schon noch einmal meinen EIGENEN Standpunkt klarmachen.
Manchmal muss man auch seine guten Vorsätze brechen ;-) Du hast in diesem Posting verdeutlicht, aus welchen Gründen Du einen kinderfreien Tag begrüßen würdest, ohne gleich alle über einen Kamm zu scheren. Das ganze sachlich mit dem "Eingeständnis", vorher auch pauschalisiert zu haben. Dagegen wird wohl kaum einer was sagen. Dadurch das Du es so ausführlich erklärt hast, und nicht nur Klischees in den Raum geworfen hast, kann man damit auch ganz anders umgehen. Von daher begrüße ich Deine Stellungnahme. Ich persönlich halte es zwar nach wie vor für nicht durchführbar, zumindest tagsüber einen reinen "Erwachsenentag" zu gestalten, aber das wiederum steht auf einem anderen Blatt Papier.
Ich muss mir gar nichts einreden. Ich habe mir noch beim Abschicken des Postings gedacht, mal gucken, wieviele hingestellten Schuhe er sich anzieht. Und ganz ehrlich? Deine Antwort auf das Posting war zu 100% vorhersehbar, und jetzt so nach der Mittagsschicht stelle ich fest, du hast dir sogar Schuhe angezogen, die gar nicht da standen. Falls du dich fragst, was ich meine: Guck mal in eines deiner heutigen Postings zum Stichwort "Kinder schlagen"...
Mein Posting hat zur Kernaussage, dass es tatsächlich Eltern wie du sind, die dafür sorgen, dass man sich wünschen möchte, es gäbe auch mal einen kinderfreien, besser noch: ELTERNfreien Tag in mancher Freizeiteinrichtung. Ich sage damit nicht, dass DEINE Kinder hinter die Begrenzungsmauer kacken, aber dieses vehemente Verteidigen, dieses ständige EINFORDERN von Verständnis für dieses, jenes und solches läßt für mich nur den Schluß zu: Du gehörst auch in die Rubrik Elternfaschos.
Man hat dich hier mit zahlreichen Argumenten gefüttert, die du entweder einfach so vom Tisch wischst, sie verdrehst, nicht gelten lässt, oder, wenn es passt, zur Pauschalisierung benutzt um *anderen* Pauschalisierung vorzuwerfen. Ich hab den ganzen Thread tatsächlich erst heute morgen gelesen, und ständig dachte ich mir: Meine Fresse, auf was für ein schmales Brett ist der denn abgebogen. Du benimmst dich hier wie der Einbeinige auf der Arschtretparty und wunderst dich, das Wind von vorne kommt. Den interessantesten Punkt deiner löcherigen Argumentation habe ich ja mit meinem Posting aufgreifen wollen. "Aber ich kann doch die Kinerwagenschieber nicht dafür verantwortlich machen, wenn es durch hohen Besucherandrang zu Platzmangel kommt." Ich frage dich nochmal: Wen denn dann?!
Aber gottseidank gibt es auch normale Eltern. In gewisser Weise hast du sogar Recht, wenn du feststellst, dass sie in der Überzahl sind. Erst gestern so ein Beispiel. Eine Mutter steigt mit ihrem Hund und ihrer vermutlich drei/vierjährigen Tochter in den überfüllten Bus. Ich biete meinen Sitzplatz an. Die Mutter sagt "Danke nein, ich muss auf den Hund achten und die Kleine kann nicht alleine sitzen." Darauf hin habe ich die kleine Dame angeguckt und gefragt, ob sie auf den Schoß will. Nachdem Mama nickte, war sie hopps auffem Schoß. Und hat mit mir in mein Buch geguckt. Zack, feddich, beim Aussteigen ein Danke. Alles top. Keine große Sache. Ganz anders die andere Mutter mit ihrem Zwillingskinderwagen, die die Leute anraunzt Platz zu machen und gefälligst aus dem Weg zu gehen, sie hätte einen ANSPRUCH auf Platz im Bus.
Ich bin der letzte, der bei einem schreienden Kind sofort denkt: "Sche!ß Eltern", aber soll ich dir was sagen? Meistens denke ich dann beim zweiten Hinsehen: "Doch Sche!ß Eltern"... Aber ich hab' ja keine Ahnung :-)
>Ich muss mir gar nichts einreden. Ich habe mir noch beim Abschicken des Postings >gedacht, mal gucken, wieviele hingestellten Schuhe er sich anzieht. Und ganz ehrlich? >Deine Antwort auf das Posting war zu 100% vorhersehbar, und jetzt so nach der >Mittagsschicht stelle ich fest, du hast dir sogar Schuhe angezogen, die gar nicht da >standen. Falls du dich fragst, was ich meine: Guck mal in eines deiner heutigen >Postings zum Stichwort "Kinder schlagen"... > >Mein Posting hat zur Kernaussage, dass es tatsächlich Eltern wie du sind, die dafür >sorgen, dass man sich wünschen möchte, es gäbe auch mal einen kinderfreien, besser >noch: ELTERNfreien Tag in mancher Freizeiteinrichtung. Ich sage damit nicht, dass DEINE >Kinder hinter die Begrenzungsmauer kacken, aber dieses vehemente Verteidigen, dieses >ständige EINFORDERN von Verständnis für dieses, jenes und solches läßt für mich nur den >Schluß zu: Du gehörst auch in die Rubrik Elternfaschos.
Und genau hier nimmst Du Dir wieder das Recht heraus, Behauptungen über mich aufzustellen, die Du lediglich in Deiner Phantasie entwickelst. Du glaubst eine Menschenkenntnis zu besitzen die alles schon im Vorfeld rechtfertigt, da Du ja bereits über alles Bescheid weißt. Vor lauter Selbstverliebtheit vergisst Du anscheinend aber die Postings richtig durchzulesen. Bzw. liest Du nur das, was Du möchtest. Sonst hättest auch Du mitbekommen, worüber ich mich aufrege und an welchem Punkt ich mich verteidige weil ich mich eben nicht mit allen über einen Kamm scheren lasse. Und das war schon vor Deinem Posting, in dem Du die ganzen Schuhe gesammelt hast. Ich befürchte aber Du wirst in 100 Jahren nicht wirklich verstehen, worum es mir geht. > >Man hat dich hier mit zahlreichen Argumenten gefüttert, die du entweder einfach so vom >Tisch wischst, sie verdrehst, nicht gelten lässt, oder, wenn es passt, zur >Pauschalisierung benutzt um *anderen* Pauschalisierung vorzuwerfen. Ich hab den ganzen >Thread tatsächlich erst heute morgen gelesen, und ständig dachte ich mir: Meine Fresse, >auf was für ein schmales Brett ist der denn abgebogen. Du benimmst dich hier wie der >Einbeinige auf der Arschtretparty und wunderst dich, das Wind von vorne kommt. Den >interessantesten Punkt deiner löcherigen Argumentation habe ich ja mit meinem Posting >aufgreifen wollen. "Aber ich kann doch die Kinerwagenschieber nicht dafür >verantwortlich machen, wenn es durch hohen Besucherandrang zu Platzmangel kommt." Ich >frage dich nochmal: Wen denn dann?!
Du trägst doch mit Deiner Anwesenheit genauso mit dazu bei, das Platzmangel herrscht. Selbstverständlich ist das Platzangebot von Person X mit Kinderwagen ein größerer wie der von Dir, trotz allem kann ich den Schuh nicht immer nur in eine Richtung schieben. Um es Dir mal klar zu machen bevor Du wieder irgendwelche Behauptungen über mich aufstellst: Ich renne nicht mit einem Kinderwagen durch einen engen Park, ich ziehe auch keinen Bollerwagen hinter mir her oder sonst was. Nein, normaler Besucher, 4 Personen, 1 Rucksack. Trotzdem gebe ich nicht ständig die Schuld für Platzmangel Leuten mit Kinderwagen. Ich bin wahrscheinlich viel ruhiger wie Du es Dir in Deinen schönsten Träumen nicht vorstellen kannst, aber da Du mich ja eh schon in Schublade Y gesteckt hast interessiert es Dich wohl eh nicht. Ich schreibe es an dieser Stelle hier aber auch gerne noch mal: Ich habe ja nun auch einige Parkbesuche hinter mir. Und all diese Vorkommnisse, die hier geschildert werden, müssen an mir vorüber gegangen sein. Was Ihr anscheinend bei jedem Parkbesuch erlebt kann ich aus meiner Erfahrung heraus nicht ansatzweise bestätigen. Keine Ahnung woran es liegt, ich kann mich als Beispiel nicht daran entsinnen auch nur einmal einen Kinderwagen in den Hacken gehabt zu haben oder dergleichen. Deshalb sind das für mich Ausnahmefälle die hier ständig aufs Brot geschmiert werden. Sind Eure Erfahrungen anders bitte schön, dann müsste man sich vielleicht mal überlegen warum das so ist. > >Aber gottseidank gibt es auch normale Eltern. In gewisser Weise hast du sogar Recht, >wenn du feststellst, dass sie in der Überzahl sind. Erst gestern so ein Beispiel. Eine >Mutter steigt mit ihrem Hund und ihrer vermutlich drei/vierjährigen Tochter in den >überfüllten Bus. Ich biete meinen Sitzplatz an. Die Mutter sagt "Danke nein, ich muss >auf den Hund achten und die Kleine kann nicht alleine sitzen." Darauf hin habe ich die >kleine Dame angeguckt und gefragt, ob sie auf den Schoß will. Nachdem Mama nickte, war >sie hopps auffem Schoß. Und hat mit mir in mein Buch geguckt. Zack, feddich, beim >Aussteigen ein Danke. Alles top. Keine große Sache. Ganz anders die andere Mutter mit >ihrem Zwillingskinderwagen, die die Leute anraunzt Platz zu machen und gefälligst aus >dem Weg zu gehen, sie hätte einen ANSPRUCH auf Platz im Bus.
Ich habe sicherlich nicht nur in gewisser Weise Recht, wenn ich feststelle, das vernünftige Eltern in der Überzahl sind. Es gibt so viele Eltern die es sich nicht leicht machen sondern sich tagtäglich sehr bemühen. Vielleicht sollte man diese mehr in der Vordergrund rücken und nicht die wenigen, über die man sich dann verständlicherweise aufregt. Aber das ist für mich ein wenig typisch Deutsch, bevor ich etwas positives finde und dies auch deutlich mache kann ich doch lieber über irgendetwas rummaulen. > >Ich bin der letzte, der bei einem schreienden Kind sofort denkt: "Sche!ß Eltern", aber >soll ich dir was sagen? Meistens denke ich dann beim zweiten Hinsehen: "Doch Sche!ß >Eltern"... Aber ich hab' ja keine Ahnun
Von Eltern sein hast Du auch keine Ahnung, sorry. Ist ja nicht böse gemeint, das ist eine reine Feststellung. Sonst müsste ja jeder die Ahnung haben wie man es richtig macht. Es mag ja sein das Du gut mit Kindern umgehen kannst, schnell einen Draht zu Ihnen aufbaust, aber das hat noch lange nichts mit Eltern sein zu tun.
Letzte Bearbeitung am 08-Apr-11 um 09:13 Uhr () >Und genau hier nimmst Du Dir wieder das Recht heraus, Behauptungen über mich >aufzustellen, die Du lediglich in Deiner Phantasie entwickelst. Du glaubst eine >Menschenkenntnis zu besitzen die alles schon im Vorfeld rechtfertigt, da Du ja bereits >über alles Bescheid weißt. Vor lauter Selbstverliebtheit vergisst Du anscheinend aber >die Postings richtig durchzulesen. Bzw. liest Du nur das, was Du möchtest. Sonst >hättest auch Du mitbekommen, worüber ich mich aufrege und an welchem Punkt ich mich >verteidige weil ich mich eben nicht mit allen über einen Kamm scheren lasse.
Im Hintergrund dessen: Von einem Zweizeiler bei mir ausgehend, in dem lediglich stand, dass es a) die wenigsten b) sowieso die Eltern sind, hast Du bei mir auf Kinderfeindlichkeit geschlossen. Ähnliches wurde hier mit noch diversen Argumentationsketten in zig Formulierungen nochmals geschrieben, bis Du es im letzten Beitrag von Mike überhaupt erstmal einigermaßen faktisch akzeptierst (wohlgemerkt: akzeptieren. Es geht nicht darum, dass Dir jemand die Meinung aufdrängen will). Des weiteren scherst Du hier "uns" über einen Kamm, schaltest unsere Meinungen gleich, behauptest zu wissen, was "wir" für Ahnung in Kindererziehung haben oder nicht, behauptest, hier würde nur eine Meinung zugelassen werden, obwohl hier nicht ein Buchstabe zensiert, gelöscht oder sonstwas wurde. Darf ein anderer, der nicht Deiner Meinung ist, diese hier etwa nicht sagen?
So leid es mir auch tut, derjenige, der genau das macht, was Du da im zitierten Text gerade anprangerst, bist Du selbst.
http://leenio.de - [small]Dein Freizeitradio[/small] - [small]GAM!NG IS NOT A CRIME[/small] - http://kengslair.de be part of it - we have cookies!
Mein lieber Herr Gesangsverein, entweder kannst du nicht, willst du nicht, oder hast von vornherein in der *ganzen* Diskussion auf stur geschaltet. Aber gerne nochmal: Natürlich geht es in diesem Diskussionsstrang des Fadens um die plakativen Negativbeispiele. Davon bleiben unbesehen die auch guten Beispiele. Diese sind in der Überzahl. Nur werden die negativen nicht weniger, weil du hingehst und die ganze Zeit darauf pochst: "mancher Erwachsener ohne Kinder auch", "muss man Verständnis haben" und "muss man drüber stehen".
Ich mache es nochmal an den Verdauungsendprodukten fest. Es gibt zahlreiche Freizeitparks in Deutschland, deren Mitarbeiter regelmäßig die Kindersche!ße von den unmöglichsten Orten wegkratzen müssen. Denen ganze Blumenrabatten eingehen, weil sie ein beliebterer Ort zum Kinderabhalten sind, als die Toilette 250m weiter. Das ist einfach Fakt. Selbstverständlich läßt nicht jede Mutter ihr Kind in die Blumen schiffen, aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Es werden die Ausnahmen nicht dadurch besser, dass DU Verständnis dafür einforderst. Denn wenn es doch immer wieder solche Notsituationen gäbe, wäre ganz Deutschland mittlerweile zugeschissen (sorry für die Wortwahl). Und ich frage mich gerade, was wohl wäre, wenn Nachbars Kevin dir auf die Terasse kacken oder in die Rosen pissen würde, weil Mama der Meinung ist, bis zum nächsten Klo ginge es nicht mehr. Denn dann wird das Problem plötzlich zu deinem, und dich möchte ich beim Mist wegschaufeln und Blumen neu pflanzen sehen!
Genauso noch mal das Thema Kinderwagen. Dazu möchte ich dir ein (exemplarisches) Bild zeigen:
Auf dem Platz, den hier die Kinderwagen belegen, könnten bequem 50 Personen in 4er oder 5er Reihen nebeneinander entlang fließen. Faktisch kommen diese Personen dort jetzt nur noch im Gänsemarsch durch. Nochmal die Frage: Wer, wenn nicht die Besitzer(innen) dieser vierrädrigen Bordsteinsperren ist dafür verantwortlich? Und als Ergänzung, vorausgesetzt, es handele sich um einen Freizeitpark á la Phantasialand: Was haben sie dort zu suchen?!
Und bitte, und das ist eine ernstgemeinte Bitte, erspare mir dieses eine Mal Argumentationsversuche wie "keine Eltern, keine Ahnung", "andere ja auch", "ich bin viel ruhiger als du", "nicht immer nur das Negative", "das lasse ich mir nicht unterstellen", usw. Beantworte mir einfach mal, warum es auch als Familienvater offenbar so schwer ist zu sagen: "Seine Kinder die Blumen fremder Leute düngen zu lassen ist ersteinmal falsch"?! Versuch mir doch einfach mal zu beantworten, wer an der Kinderwageninvasion und dem *daraus* resultierenden Platzmangel (nicht den Platzmangel entstanden durch "einfach viele Besucher) Schuld trägt?!
Und wenn du mir ausnahmsweise mal wohlgesonnen sein solltest, versuche dir mal nur eine Minute lang vorzustellen, dass ich gar nicht immer das Haar in der Suppe suche. Das ich mitnichten *alle* über den gleichen Kamm schere. Das ich nie gesagt habe, du seiest ein schlechter Vater. Versuch mal zum wesentlichen Kern vorzudringen, der da lautet: Warum machen eigentlich so viele Menschen *ihre* Probleme zu *meinen* Problemen, und "rechtfertigen" dies dadurch, in dem sie ständig und vehement "Rechte und Ansprüche auf Verständnis" EINFORDERN? Rein zur Unterstützung empfehle ich dir noch das kurze Lesen dieses Blogbeitrags[/link. Dann nämlich kommst du vielleicht doch noch darauf, wie solch ein Wunsch nach einem einzigen kinderfreien Tag entstehen kann.
>>Und als Ergänzung, vorausgesetzt, es handele sich um einen Freizeitpark á la >Phantasialand: Was haben sie dort zu suchen?! > >so etwas möchte ich in einem Park dieser Größenordnung unter keinen Umständen sehen!
Moment, Spielstopp - nicht das ein falscher Eindruck entsteht. Ich weiss ja sehr wohl "was sie dort zu suchen haben". Und ich habe vollkommenes Verständnis dafür, dass Kinder, die selbst nicht mobil sind, eben ein solches Vehikel benötigen. Ich gehe persönlich ab Juni bis Ende August solchen Tagen aus dem Weg, damit ich niemandem im selbigen bin.
Es geht mir gerade an dieser Stelle der Diskussion nur darum zu erfahren: a) warum werden nicht-mobile Kinder in einen Freizeitpark geschleift und viel wichtiger b) warum parken solche Stoßtrupps immer gleich alles voll und lassen, wenn überhaupt, nur kleine Durchgänge offen.
Das Phänomen ist nämlich: Lässt Mutter A ihren Wagen stehen, denkt sich Vater B, ochjoa, guter Platz, und 5 Minuten später ist das ganze Alphabet durch! Und das ist dann eben nichts mehr, wo ich auf Anhieb Verständnis habe. Und dieser Umstand ist dann eben nicht mehr negatives Beispiel, welches selten auftritt, sondern ein Massenphänomen. Geht das nicht auch anders?!
Ich habe zwar mehr oder weniger gerade eine Antwort auf Kengs Beitrag verfasst, da sich Eure beiden überschneiden und ich das ganze hier auch gar nicht weiter so thematisieren möchte antworte ich jetzt auf Deinen Beitrag und lass den ein oder anderen allgemeinen Satz noch mit einfließen.
>Mein lieber Herr Gesangsverein, >entweder kannst du nicht, willst du nicht, oder hast von vornherein in der *ganzen* >Diskussion auf stur geschaltet.
Da tun wir beide uns dann aber nichts, wenn dem so sein sollte.
>Aber gerne nochmal: Natürlich geht es in diesem >Diskussionsstrang des Fadens um die plakativen Negativbeispiele. Davon bleiben >unbesehen die auch guten Beispiele. Diese sind in der Überzahl. Nur werden die >negativen nicht weniger, weil du hingehst und die ganze Zeit darauf pochst: "mancher >Erwachsener ohne Kinder auch", "muss man Verständnis haben" und "muss man drüber >stehen".
Jede Medaille hat zwei Seiten, so sollte man es auch betrachten.
>Ich mache es nochmal an den Verdauungsendprodukten fest. Es gibt zahlreiche >Freizeitparks in Deutschland, deren Mitarbeiter regelmäßig die Kindersche!ße von den >unmöglichsten Orten wegkratzen müssen. Denen ganze Blumenrabatten eingehen, weil sie >ein beliebterer Ort zum Kinderabhalten sind, als die Toilette 250m weiter. Das ist >einfach Fakt. Selbstverständlich läßt nicht jede Mutter ihr Kind in die Blumen >schiffen, aber genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Es werden die Ausnahmen nicht >dadurch besser, dass DU Verständnis dafür einforderst. Denn wenn es doch immer wieder >solche Notsituationen gäbe, wäre ganz Deutschland mittlerweile zugeschissen (sorry für >die Wortwahl). Und ich frage mich gerade, was wohl wäre, wenn Nachbars Kevin dir auf >die Terasse kacken oder in die Rosen pissen würde, weil Mama der Meinung ist, bis zum >nächsten Klo ginge es nicht mehr. Denn dann wird das Problem plötzlich zu deinem, und >dich möchte ich beim Mist wegschaufeln und Blumen neu pflanzen sehen!
Ich habe zu diesem Punkt gesagt, das wenn es mal zu einer Notsituation kommt, und keine Sanitäre Anlage in Reichweite ist, ich Verständnis dafür habe, wenn ein Kind den Busch am Parkrand anschifft. Da stehe ich nach wie vor zu. Ich habe auch geschrieben, das man sich in solch einer Situation nicht das Märchenschloss oder die Hängebrücke aussuchen muss. Ich habe nie behauptet das es in Ordnung wäre, wenn Kinder Ihr großes Geschäft neben den Eingangsbereich oder sonst wo hinmacht. Das ist schon ein Unterschied, und man sollte mir jetzt auch nicht unterjubeln, das ich grundsätzlich alle schiffenden Kinder bejubel. Ich glaube ich habe hier deutlich gemacht was ich toleriere und was nicht. Auch hier sage ich aber noch mal meine Erfahrung: Ich habe noch nie ein kackendes Kind im Freizeitpark sehen können, und auch an schiffende Kinder kann ich mich nicht erinnern. Keine Ahnung warum Ihr diese Dinge anscheinend mehrfach erlebt, ich kenne das nicht und vielleicht rührt auch daher unsere Unterschiedliche Auffassung, wobei sie ja nur geringfügig auseinanderliegt. > >Genauso noch mal das Thema Kinderwagen. Dazu möchte ich dir ein (exemplarisches) Bild >zeigen: > >http://farm3.static.flickr.com/2400/2225379165_1794df6604.jpg >[small] (c) Flickr C. Rosenberger; Bild direkt verlinkt[/small] > >Auf dem Platz, den hier die Kinderwagen belegen, könnten bequem 50 Personen in 4er oder >5er Reihen nebeneinander entlang fließen. Faktisch kommen diese Personen dort jetzt nur >noch im Gänsemarsch durch. Nochmal die Frage: Wer, wenn nicht die Besitzer(innen) >dieser vierrädrigen Bordsteinsperren ist dafür verantwortlich? Und als Ergänzung, >vorausgesetzt, es handele sich um einen Freizeitpark á la Phantasialand: Was haben sie >dort zu suchen?!
Auch hierzu habe ich formuliert, das Leute mit Kinderwagen natürlich ein größeres Platzangebot benötigen als Du. Da ändere ich aber nichts dran, und Du auch nicht. Ich kann diesen Familien nicht verbieten, den Park aufzusuchen, ich muss mit diesen Gegebenheiten leben. Jetzt kann ich mich da jedesmal drüber aufregen oder auch nicht. Und auch hier gilt, ich habe solche Erfahrungen nicht sammeln können. Noch keinen Wagen in den Hacken gehabt und ich bin bisher auch überall gut durchgekommen. Von daher ist es für mich auch eine Ausnahmesituation. Von daher, was willst Du von mir jetzt hören. > >Und bitte, und das ist eine ernstgemeinte Bitte, erspare mir dieses eine Mal >Argumentationsversuche wie "keine Eltern, keine Ahnung", "andere ja auch", "ich bin >viel ruhiger als du", "nicht immer nur das Negative", "das lasse ich mir nicht >unterstellen", usw. Beantworte mir einfach mal, warum es auch als Familienvater >offenbar so schwer ist zu sagen: "Seine Kinder die Blumen fremder Leute düngen zu >lassen ist ersteinmal falsch"?! Versuch mir doch einfach mal zu beantworten, wer an der >Kinderwageninvasion und dem *daraus* resultierenden Platzmangel (nicht den Platzmangel >entstanden durch "einfach viele Besucher) Schuld trägt?!
Wäre ja schön wenn Du mir das ein oder andere Klischee auch ersparen würdest ;) Schuld ist so ein Begriff, ich weiß nicht ob der passend ist. Die Kinderwagen nehmen Platz weg, ja. Wenn für Dich daraus resultierend der Wunsch entsteht, einen Tag im Jahr zu haben, mit diesem Problem nicht konfrontiert zu sein, bitte schön. Ich glaube aber, Du hast das ganze Jahr über schon die Möglichkeit einen Tag zu erwischen, wo man dieses Problem aufgrund der Zeit schon umgeht. Keine Ahnung, wo groß Dein Bedürfnis trotz allem danach ist. > >Und wenn du mir ausnahmsweise mal wohlgesonnen sein solltest, versuche dir mal nur eine >Minute lang vorzustellen, dass ich gar nicht immer das Haar in der Suppe suche. Das ich >mitnichten *alle* über den gleichen Kamm schere. Das ich nie gesagt habe, du seiest ein >schlechter Vater. Versuch mal zum wesentlichen Kern vorzudringen, der da lautet: >Warum machen eigentlich so viele Menschen *ihre* Probleme zu *meinen* Problemen, und >"rechtfertigen" dies dadurch, in dem sie ständig und vehement "Rechte und Ansprüche auf >Verständnis" EINFORDERN? Rein zur Unterstützung empfehle ich dir noch das kurze >Lesen dieses Blogbeitrags[/link. Dann nämlich kommst du >vielleicht doch noch darauf, wie solch ein Wunsch nach einem einzigen kinderfreien Tag >entstehen kann.
Na ja, das hört sich hier jetzt auf einmal so lieb und nett an. Dieses Empfinden hatte ich aber lange Zeit nicht, im Gegenteil. Was Du mir jetzt doch nicht unterstellt haben sollst klang aber eine zeitlang noch ganz anders. Wenn Du es anders sehen solltest....es kam zumindest so bei mir an. Vielleicht nimmst Du und Keng ja einfach mal nur folgendes zur Kenntnis: Eure Art, über Leute und deren Meinung zu richten, kommt nicht immer so an wie Ihr es vielleicht vermutet. Da ist oftmals ein sehr fader Beigeschmack bei. Ihr erweckt ab und an schon den Eindruck, Ihr wäret etwas besonderes. Ich schreibe das jetzt hier ganz wertfrei. Das ist aber ein Punkt, den nicht nur ich so sehe. Das muss auch gar nicht weiter kommentiert werden. Ich nehme noch mal Mikes Beitrag als Beispiel. So einen Kommentar gleich zu Begin hätte man ganz anders bewerten können, man wäre mit dem Thema sicherlich auch ganz anders umgegangen.
>>Auf dem Platz, den hier die Kinderwagen belegen, könnten bequem 50 Personen in 4er oder >>5er Reihen nebeneinander entlang fließen. Faktisch kommen diese Personen dort jetzt nur >>noch im Gänsemarsch durch. Nochmal die Frage: Wer, wenn nicht die Besitzer(innen) >>dieser vierrädrigen Bordsteinsperren ist dafür verantwortlich? Und als Ergänzung, >>vorausgesetzt, es handele sich um einen Freizeitpark á la Phantasialand: Was haben sie >>dort zu suchen?! > >Auch hierzu habe ich formuliert, das Leute mit Kinderwagen natürlich ein größeres >Platzangebot benötigen als Du. Da ändere ich aber nichts dran, und Du auch nicht. Ich >kann diesen Familien nicht verbieten, den Park aufzusuchen, ich muss mit diesen >Gegebenheiten leben. Jetzt kann ich mich da jedesmal drüber aufregen oder auch nicht. >Und auch hier gilt, ich habe solche Erfahrungen nicht sammeln können. Noch keinen Wagen >in den Hacken gehabt und ich bin bisher auch überall gut durchgekommen. Von daher ist >es für mich auch eine Ausnahmesituation. Von daher, was willst Du von mir jetzt hören.
Lies dir doch bitte noch mal die gestellte(n) Frage(n) durch, und deine Antworte(n) darauf!
Deine Antwort (bzw das auslösende Statement deinerseits) war: Aber ich kann doch die Kinerwagenschieber nicht dafür verantwortlich machen, wenn es durch hohen Besucherandrang zu Platzmangel kommt. Meine Frage bleibt an dieser Stelle (und den Rest will ich nicht nochmal aufdröseln, weil dieses Beispiel ausreichend ist, um deine Argumentationlogik zu verstehen) weiter unbeantwortet. Wer, wenn nicht die Kinderwagenschieber ist verantwortlich? Wer?
Der liebe Gott? Aliens? Ich Selbstverliebter? Der kinderhassende Keng? Der fade Beigeschmack? Die Leute, die "es wie du sehen"? In die Blumen schiffende Kinder über die du schmunzelst, aber noch nie gesehen hast? Gaddafi?
Oder sind es doch so gottverdammte Gesellschaftsignoranten, die alles fordern, alles wollen, wenn es um *sie* geht. Auf die alle Rücksicht nehmen müssen, für die jeder in jeder Situation Verständnis bis zur Selbstaufgabe haben muss? Und wenn man mit ihnen spricht, diskutiert, sie aufmerksam macht, wird alles verdreht, verquast, verquert bis der Ansprechende als Kinderhasser, Seniorenhasser, Frauenhasser, Menschenhasser da steht. Exakt in diese Kerbe schlägst du nämlich immer und immer wieder.
>>Vielleicht ist damit ja alles gesagt. > >Nein. > >http://farm3.static.flickr.com/2400/2225379165_1794df6604.jpg >[small] (c) Flickr C. Rosenberger; Bild direkt verlinkt[/small] > >>>Auf dem Platz, den hier die Kinderwagen belegen, könnten bequem 50 Personen in 4er oder >>>5er Reihen nebeneinander entlang fließen. Faktisch kommen diese Personen dort jetzt nur >>>noch im Gänsemarsch durch. Nochmal die Frage: Wer, wenn nicht die Besitzer(innen) >>>dieser vierrädrigen Bordsteinsperren ist dafür verantwortlich? Und als Ergänzung, >>>vorausgesetzt, es handele sich um einen Freizeitpark á la Phantasialand: Was haben sie >>>dort zu suchen?! >> >>Auch hierzu habe ich formuliert, das Leute mit Kinderwagen natürlich ein größeres >>Platzangebot benötigen als Du. Da ändere ich aber nichts dran, und Du auch nicht. Ich >>kann diesen Familien nicht verbieten, den Park aufzusuchen, ich muss mit diesen >>Gegebenheiten leben. Jetzt kann ich mich da jedesmal drüber aufregen oder auch nicht. >>Und auch hier gilt, ich habe solche Erfahrungen nicht sammeln können. Noch keinen Wagen >>in den Hacken gehabt und ich bin bisher auch überall gut durchgekommen. Von daher ist >>es für mich auch eine Ausnahmesituation. Von daher, was willst Du von mir jetzt hören. > >Lies dir doch bitte noch mal die gestellte(n) Frage(n) durch, und deine Antworte(n) >darauf! > >Deine Antwort (bzw das auslösende Statement deinerseits) war: Aber ich kann doch die >Kinerwagenschieber nicht dafür verantwortlich machen, wenn es durch hohen >Besucherandrang zu Platzmangel kommt. Meine Frage bleibt an dieser Stelle (und den >Rest will ich nicht nochmal aufdröseln, weil dieses Beispiel ausreichend ist, um deine >Argumentationlogik zu verstehen) weiter unbeantwortet. Wer, wenn nicht die >Kinderwagenschieber ist verantwortlich? Wer?
Wie oft soll ich denn noch schreiben, das Leute mit Kinderwagen natürlich ein erhöhtes Platzangebot benötigen? Ich streite das doch gar nicht ab. Willst Du das nicht sehen? Wenn es Dir dann besser geht nimm diese Aussage meinetwegen als Bestätigung dafür, das die Kinderwagen dafür verantwortlich sind, wenn auch Du zu wenig Platz im Park hast.
>Der liebe Gott? Aliens? Ich Selbstverliebter? Der kinderhassende Keng? Der fade >Beigeschmack? Die Leute, die "es wie du sehen"? In die Blumen schiffende Kinder über >die du schmunzelst, aber noch nie gesehen hast? Gaddafi?
Auch hier reißt Du Dinge nach belieben aus dem Zusammenhang. Ich habe gesagt, das wenn ich ein Kind sehen würde, welches den Parkbegrenzungbusch anpinkelt ich es mit einem schmunzeln dabei belasse. Dies aber nicht als Anlass nehme mich hier über alle Stränge über dieses Verhalten aufzuregen. Da ich solch ein Verhalten, vor allem nicht mit "kackenden" Kinder erlebt habe darf ich für mich doch feststellen, das es für mich keine normale Situation ist. Was weiß ich warum einige hier ständig solche negativen Dinge erleben (Du siehst das ich selber solche Situationen als negativ einstufe), ich bisher aber keinen Anlass hatte mich auch nur ansatzweise über einen dieser Punkte aufzuregen. Den Kinderhassenden Keng hast Du hier ins Spiel gebracht, nicht das mir hier dieser Absatz wieder in den Mund gelegt wird.
>Oder sind es doch so gottverdammte Gesellschaftsignoranten, die alles fordern, alles >wollen, wenn es um *sie* geht. Auf die alle Rücksicht nehmen müssen, für die jeder in >jeder Situation Verständnis bis zur Selbstaufgabe haben muss? Und wenn man mit ihnen >spricht, diskutiert, sie aufmerksam macht, wird alles verdreht, verquast, verquert bis >der Ansprechende als Kinderhasser, Seniorenhasser, Frauenhasser, Menschenhasser da >steht. Exakt in diese Kerbe schlägst du nämlich immer und immer wieder.
Ich versuche es Dir noch mal zu erklären, bevor Du erneut Dinge unterstellst, die ich schon längst geklärt habe. Ich schlage schon lange in keine Kerbe mehr, weil ich schon mehrfach und längst gesagt habe, das ich gewisse Punkte nachvollziehen kann. Ist das jetzt endlich bei Dir angekommen? Schreibe doch gleich einen vernünftigen Beitrag, wie der von Mike, in dem Du verdeutlichst, warum Du gewisse Punkte als negativ empfindest und Du daraus zu dem Ergebnis kommst, das Dich ein kinderfreier Tag, oder wie man ihn nun nennen mag, glücklich machen würde. Das ist dann doch eine grundlegend andere Basis über dieses Thema zu reden. Zweizeiler mit Klischees heizen doch eine negative Stimmung an. Dann bekommt man auch nichts in den falschen Hals, daraus resultierend muss sich keiner auf den Schlips getreten fühlen. Das muss doch jetzt mal angekommen sein. Ich kann dank Mike doch einige Punkte nachvollziehen. Wie oft muss man das schreiben? Was hättest Du gerne noch gehört? Dann muss doch mal gut sein. Stattdessen greifst Du schon wieder Klamotten auf, die längst vorbei waren. Mehr als zu sagen, das gewisse Punkte für mich einleuchtend sind, kannst Du nicht erwarten, da wir sicherlich nicht bei allen Punkten übereinkommen werden. Finde ich das schlimm? Nein. Du hast Deine Meinung, ich habe in einigen Punkte eine andere. Fertig.
Und um mal ein Beispiel zu bringen: morgens direkt nach Parköffnung zu Crush Coaster, Kinderwagen im Rücken und tausendmal in die Haken gefahren. Und warum? Weils nicht schnell genug geht. Man steht ja in der Schlange, daß kann ja nicht sein.
Ebenso abends zur besten Fantillusion-Zeit: ne halbe Stunde vorher hingestellt damit man was sieht und kaum fängt die Parade an steht man hinten und sieht nix mehr. Ich habe nichts dagegen und lasse Kinder nach vorne. Das mache ich immer, ist eine Form der Höflichkeit. Aber wenn sich dann auch noch die Eltern nach vorne drängen (und dann am besten noch mit'm Kinderwagen), dann bekomm ich zuviel. Und überhaupt: ich weiß nicht, wie viele Kinder ich zu diesem Zeitpunkt gesehn habe, die total übermüdet und, vor allem, überfordert waren...
>Und noch einmal zum Mitschreiben (und ich sage das jetzt zum letzten Mal!): Kein Mensch >hat hier irgendetwas gegen Kinder, sondern nur gegen Eltern, die sich nicht den >Umständen entsprechend benehmen können. Und davon gibt es leider viel zu viele!
Und genauso gibt es auch Eltern, die sich absolut vorbildlich verhalten. Und es gibt auch kinderlose Erwachsene, die sich ganz ohne Kinder unverschämt verhalten. Wie selektiert man also? Sollen wirklich die vielen normalen Besucher ausgesperrt werden, nur weil es einige schwarze Schafe gibt? Früher nannte man sowas Sippenhaft.
Ein Freizeitpark richtet sich nun mal auch sehr stark an Kinder und Familien. Wenn jemand das nicht gut findet, sollte er/sie vielleicht überlegen, ob Freizeitparks der richtige Aufenthaltsort für ihn/sie sind. Das ist so, als könnte jemand keinen Lärm ertragen und geht dann ins Fußballstadion. Und würde dann auch noch verlangen, dass die anderen bittesehr still zu sein haben, weil sie einem den Fußballgenuss versauen.
Ich stelle mir gerade vor, wie eine absolut nette Familie mit lieben Kindern einfach in einen Park fährt und dann ihren Kindern klar machen muss, dass man nicht wusste, dass Kinder heute nicht rein dürfen und man wieder nach Hause muss.
Mal ganz abgesehen davon, dass solche kinderfreien Tage wahrscheinlich ein Verlustgeschäft wären, würden sie auch ein kinderfeindliches Image verursachen, dass auch an den anderen Tagen negativ fürs Geschäft wäre.
Ich habe selbst keine Kinder und will auch keine (bin außerdem schwul). Aber mir sind Kinder in jedem Freizeitpark willkommen und ihre strahlenden Gesichter tragen viel zur Atmosphäre bei. Da erinnert man sich, wie magisch dieser Ort für einen selbst als Kind immer war.
Also: werdet mal was gelassener. Die meisten Besucher (egal ob Kinder, Eltern, Kinderlose, oder wer auch immer) sind ganz normal. Und Störenfriede, Vandalen, Rücksichtslose, etc. gibt es auch in allen Gruppen. Das lässt sich leider nicht verhindern. Man kann nur gucken, dass man solche Leute dann auch rauswirft und das sollte man ruhig auch machen. Und dieselben, die sich hier über solche Leute so aufregen, sollten dann in solchen Fällen auch nicht ängstlich wegsehen, sondern die Parksecurity informieren. (Das hat man nämlich auch oft: in Foren große Reden schwingen, aber wenn sowas wirklich vor Ort passiert, den Mund halten.)
Aber vom Pauschalisieren halte ich generell nichts.
Kinder gehören zu einem Freizeitpark für mich dazu. Und ich werde mich immer freuen, ihre Begeisterung und Freude zu sehen. (Und bei den meisten von uns hat die Leidenschaft für Parks wohl auch schon in der Kindheit begonnen.) Und kein Freizeitpark würde kinderfreie Tage einführen. Und das ist gut so! Punkt!
Ich will mich in die Diskussion nicht sonderlich einmischen, aber zu einem Punkt will ich etwas sagen:
>Ich stelle mir gerade vor, wie eine absolut nette Familie mit lieben Kindern einfach in >einen Park fährt und dann ihren Kindern klar machen muss, dass man nicht wusste, dass >Kinder heute nicht rein dürfen und man wieder nach Hause muss.
Ganz genau so ging es mir letztes Wochenende! Aber andersherum! 2 Stunden bin ich unterwegs gewesen, um einen Freizeitpark zu besuchen. An der Kasse wurde mir dann der Eintritt verwehrt! Argumentation: Erwachsene ohne Kinder sind laut Hausordnung verboten.
Dazu sei noch gesagt, dass der Park durchaus auch grosse Attraktionen und eine recht grosse Achterbahn beherbergt. Auf der Webseite fehlt ein Entsprechender Hinweis - selbst in der Preisliste wird ein Erwachsenenpreis genannt.
Was ich damit zu sagen versuche: Vorverurteilung und Diskriminierung geschieht von beiden Seiten.
MfG, Wuzefelix
------------- I believe in Pearce's Leisure Ladder for theme park settings, as I went through all steps myself being at the top now.
Zuerst einmal, ich bin zweifacher Vater... Dann: Ich kann verstehen, dass es ein Wunschtraum etlicher ist, einen Freizeitpark ohne Kinder zu besuchen.
Trotzdem stehen mir die Haare zu Berge wenn ich höre, dass hier einige das nicht nur als Traum sehen, sondern es anscheinend tatsächlich für realisierbar halten. Was in einem Bistro sicherlich funktioniert und auch nach 18 Uhr im Moviepark bei einer Halloween-Veranstaltung, kann doch in einem normalen System "Freizeitpark" niemals umgesetzt werden. Weil ein Freizeitpark (tagsüber) erklärtermaßen Kinder als eine der Hauptzielgruppen hat und aufgrund der Kundenstruktur mit teilweise längeren Anfahrtswegen, Planung von Tagesausflügen, Vorfreude der Kinder (und Eltern), usw. nicht einfach ein Schild an die Tür(en) hängen kann, dass heute "Kinder leider draussen warten müssen"...
Das gäbe Verletzte und mehr Publicity, als sich das Phantasialand (oder irgendein anderere Park) jemals wünschen würde.
Ansonsten noch ein Appell an die (zumeist) Kinderlosen, die schon mal einen Kinderwagen in den Hacken gespürt haben: Könnt Ihr euch vorstellen, was es für eine Herausforderung ist, so ein Ding mit einem schlechtgelaunten Passagier durch eine Menschenmenge zu bugsieren? Und dann auf "plötzlich Stehenbleiber" zu reagieren? Oder Türen nicht aufgehalten zu bekommen? Oder einen "Oh, in die Lücke vor dem Kinderwagen springe ich jetzt schnell-Typen" vor die Rollen zu bekommen? Da kann man schon mal ein Bremsen vergessen... Und Fakt ist, dass der Nachwuchs (der wir alle mal waren!) heutzutage leider viel zu oft als Hindernis/Ärgernis oder irgendwie sonstwie negativ gesehen wird. Schade. Ein bißchen Solidarität und Verständnis/Rücksichtnahme würde auch so manche Eltern sehr freuen. Und das Miteinander wesentlich einfacher gestalten. Viele Eltern nehmen nämlich einiges auf sich, um die Menschheit zu erneuern. Think about it!
Die Idee mit dem Bistro find ich durchaus OK, wäre da bestimmt auch mal Gast (wenn Dirk gut kocht) und wenn es funktioniert - bitte. Das nennt sich freie Marktwirtschaft. Es gibt ja auch durchaus Bistros geplant für die Zielgruppe Kinder und deren Erziehungsberechtigte.
Wo ist der Markt für Freizeitparks nur für Erwachsene?! Geht doch dahin... ;-)
Stroif, Vater von 2 Kindern, mittlerweile fahre ich öfter alleine nach Paris, die Jungs sind schon ein wenig älter und fahren nur noch einmal im Jahr mit. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern als sie noch kleiner waren und auch ich hätte damals manchmal gerne einen Tag ohne Kinder gehabt. Aber wie manche hier schon richtig bemerkt haben, das ist hald mal die Hauptzielgruppe für einen Freizeitparkbetreiber. Aber ich habe die Anregung schon mal gegeben, wie wäre es mal mit einer Nachtöffnung eines Parks, in Paris z.B. nach dem Feuerwerk bis um 3°° oder 4°°, es würde den Besucherandrang tagsüber ein wenig entschärfen und es wären jene befriedigt, die gerne mal einen Park ohne Kinder hätten. Ich möchte keinen Freizeitpark ohne Kinder, das möchte ich schon klarstellen, auch wenn ich alleine in Paris bin, ich freue mich schon über das Lachen wenn sie irgendwo rauskommen, aber so 2-3 im Jahr wär sowas schon nett ohne Kinder, wie gesagt zu einer Zeit wo es keiner Familie weh tut. LG Stroif
nette Gedankenspiele mit und ohne Kinder. Vieles ist von dem was Ihr schreibt nachvollziehbar. Manches hingt, manches nicht. Ein Freizeitpark, egal welches, ist in allerersten Sinne ein Park für Familien, die einen meist schönen Tag verbringen möchten. (Ob sie den bekommen, sei dahingestellt) Durch die Sinnesüberreizungen und der vielen Menschen im Park, verlieren auch Eltern schon mal ganz leicht den Überblick. Den Kindern kann man keinen Vorwurf machen. Es sind Kinder. Und ich denke mal, viele von euch waren auch mal Kinder. Aber sich in andere Menschen hin zu versetzen ist schwer.
Ich habe 10 Jahre in der WBMW gearbeitet und habe viel erlebt. Ob von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und vor allem aber durch SCHULKLASSEN. Und da kann ich so manche Geschichte erzählen, die teilweise nicht ganz jugendfrei sind. Was ich gelernt habe ist, man macht sich den Stress immer selber, nicht die anderen und nicht umsonst heißt es, in der Ruhe liegt die Kraft. Man sollte über den Dingen stehen und nicht darüber Nachdenken. Denn darüber Nachzudenken ist Sinnlos, denn ändern tut sich an der Geschichte nichts. Ed küt, wie ed küt. Und dadurch kommt man einfacher durch das Leben und man merkt wie schön alles ist.
So nun zurück zur Preispolitik.
Ist nun eine etwas größere Preiserhöhung gerechtfertigt oder nicht. Es kommt darauf an, was der Park bietet. Anzahl Attraktionen und Shows geteilt durch den Eintrittspreis. So hat man schon mal eine Variante und vergleich zu anderen Parkanlagen. Dazu kommt, wie schön eine Attraktion ist, das Hängt vom Geschmack ab und ist so einfach nicht berechenbar, denn zählt man nur die Attraktionen, die man Mag nur in die Berechnung ein, kommt jeder auf ein anderes Ergebnis. Allerdings für sich persönlich, kann man es auf andere Parks übernehmen.
Nur am Rande bemerkt: Für einen sozialschwachen Menschen wird es nicht erschwinglich sein, diesen Eintrittspreis zu zahlen. Denn es ist nicht nur der Eintrittspreis sondern auch die Fahrt dorthin, außer, man wohnt direkt davor. (Ich wohne ca. 6km vom MP)
Das Phantasialand zumindest bietet meiner Meinung nach, Attraktionen auf hohem Niveau. Die durch gute Kulissen ergänzt werden und durch ihre Einmaligkeit glänzen. Einzig alleine der Umgangston mancher Mitarbeiter stören, aber das ist in vielen Parks so.
Aber auch wenn aller einer Meinung sind, können alle unrecht haben und in diesem Sinne:
ich seh das auch nur als Gedankenspiel an. Freizeitparks richten sich halt im Regelfall an alle Besuchergruppen gleichermaßen. Und genau deswegen ist es immer lästig, wenn Besucher sich herausheben und eine egoistische Tour fahren, seien es die berühmten jugendlichen Vordrängler, die spielenden Kinder in der Show, welche von falschverstandend-toleranten Eltern nicht herausgebracht werden, und viele weitere häufig anzutreffende Nervfaktoren.
Ich seh da aber auch eine Einrichtung wie einen Park nicht in der Position, etwas zu ändern. Es gibt ja häufiger Veranstaltungen, wo die Besucher anders strukturiert sind. Halloween, Spätöffnungen usw. haben Ihren eigenen Charakter.
Volle Zustimmung: Der neue Kinderpreis (bis 12) im Phantasialand ist echt super. Da kann kein anderer Park mithalten. Und freien Eintritt haben andere Parks auch nur bis 3 Jahre.
Und nochmal volle Zustimmung: Die zahlreichen Neuheiten dieses Jahr rechtfertigen die 3 Euro Erhöhung. Natürlich muss man noch abwarten, wie Maus au Chocolat wirklich wird. Aber ich hoffe, es wird super und wirklich was einmaliges hierzulande. Und ich glaube, das ist einer jenen seltenen Attraktionstypen, wo Kinder und Erwachsene gleichermaßen viel Spaß haben können und gleich fröhlich rauskommen.
Ich zahle auch gerne etwas mehr, wenn es dafür in Zukunft immer wieder viele tolle Neuheiten mit üppiger, detailreicher Thematisierung gibt. Und ich glaube, das Phantasialand marschiert diesbezüglich in einer sehr gute Zukunft. Und ich wette, dass die Besucherzahlen nicht nachlassen, weil die Mehrheit bereit ist, für tolle Sachen und Qualität auch etwas mehr zu zahlen.
Also ich muss mal was ganz grundsätzliches sagen: Ich finde es völlig falsch, bei Preisdebatten auf die Erhöhung von einem Jahr zum anderen zu achten. Das sagt gar nichts aus, da der Park vielleicht vorher zu preiswert war, lange keine Erhöhungen mehr gemacht hat, viel neues gebaut hat, oder was es sonst noch alles für Gründe geben kann. Mal ganz abgesehen davon, dass jede Preisdebatte eh immer sehr subjektiv ist.
Was man angucken muss ist der Gesamtpreis und was man dafür geboten bekommt!
Und vielleicht noch der Vergleich zu anderen Konkurrenten.
Ich finde, bei beidem ist das Phantasialand sehr gut aufgestellt: Für das Gebotene geht der Preis absolut in Ordnung! Und das Phantasialand braucht auch den Vergleich mit anderen Parks nicht zu scheuen...
Klar kann man auch in einem preiswerteren Park seinen Spaß haben, aber da hat man dann eben auch nicht das große Angebot und die Thematisierung wie es im Phantasialand der Fall ist.
Und selbst, wenn man nicht den Gesamtpreis im Verhältnis zum Gesamtangebot sieht, sondern nur die Erhöhung im Verhältnis zu den Neuheiten, so finde ich das immer noch angemessen.
Flo PS: Siehst Du, ist gar nicht so schwer mit der Signatur. ;-)
>Also ich muss mal was ganz grundsätzliches sagen: >Ich finde es völlig falsch, bei Preisdebatten auf die Erhöhung von einem Jahr zum >anderen zu achten. Das sagt gar nichts aus, da der Park vielleicht vorher zu preiswert >war, lange keine Erhöhungen mehr gemacht hat, viel neues gebaut hat, oder was es sonst >noch alles für Gründe geben kann. Mal ganz abgesehen davon, dass jede Preisdebatte eh >immer sehr subjektiv ist. > >Was man angucken muss ist der Gesamtpreis und was man dafür geboten bekommt! > >Und vielleicht noch der Vergleich zu anderen Konkurrenten. > >Ich finde, bei beidem ist das Phantasialand sehr gut aufgestellt: >Für das Gebotene geht der Preis absolut in Ordnung! >Und das Phantasialand braucht auch den Vergleich mit anderen Parks nicht zu scheuen... > >Klar kann man auch in einem preiswerteren Park seinen Spaß haben, aber da hat man dann >eben auch nicht das große Angebot und die Thematisierung wie es im Phantasialand der >Fall ist. > >Marc >[small]Atomausstieg selber machen![/small]
Für das Gebotene ist das Phantasialand defenitiv zu teuer. Es sollte 6-7 Euro günstiger sein dann hätte es ein richtiges Preisleistungsverhältniss. Die Ausgaben für Attraktionen und Theming sind nicht so teuer das es den Preis rechtfertigen würde. Das weis ich da ich mit Firmen (Privat u. Geschäftlich) zu tun habe die Attraktionen und Thematesierungen bauen. Wenn der Park weiter die Preise so stark hebt und nichts großartig verändert wird der Besucherandrang schwinden.
Ich finde es ja immer nett, wenn sich Leute Gedanken um das Geschäftsmodell eines Parks machen. Aber die wissen schon, was sie machen. Wenn das den Leuten zu teuer ist, gehen sie einfach nicht mehr hin. Und dann wird der Park das ändern. Aber das ist bisher nicht passiert.
Du darst auch nicht nur Attraktionen und Theming betrachten. Der teuerste Posten ist z.B. Personal. Und dann kommen Stromkosten, Wasser, Abwasser, Versicherungen, etc. dazu. Die Preise müssen nicht nur Bau und Pflege von Attraktionen zahlen, sondern auch all das.
Natürlich sind die Freizeitparkbetreiber sicher nicht arm. Aber ich würde auch nicht unbedingt etwas als zu teuer bezeichnen. Vergleiche mal mit Parks, die vielleicht 1-3 Euro preiswerter sind, aber viel weniger bieten.
Mich persönlich macht es immer nur traurig, wenn Familien mit Kindern ihre Kleinen enttäuschen müssen und sich einen Besuch nicht leisten können. Aber da hat das Phl mit dem sehr niedrigen Kinderpreis zumindest schon mal einen Schritt in dir richtige Richtung gemacht und damit familienfreundlicher als viele andere Parks. Und dasselbe Problem gibt es leider überall: wieviele Kinder haben kein Buch, nie Urlaub, keinen Zoobesuch, etc.? Das ist natürlich alles schlimm und macht mich wirklich traurig. Aber das Phl alleine kann das auch nicht ändern. Das ist eher ein gesellschaftliches Problem von Ungerechtigkeit.