"Achterbahn-Unfall im Freizeitpark" (Wirbelwind, Fort Fun)
Gerade im blauen Forum entdeckt:
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/nrw/art1544,104271
BESTWIG Erst rappelte es gewaltig, dann krachte es ohrenbetäubend: Bei einem Unfall auf der Achterbahn „Wirbelwind“ im Freizeitpark Fort Fun sind am Sonntag ein 40-Jähriger und seine beiden Töchter im Alter von 7 und 14 Jahren verletzt worden.
Rund 4000 Besucher, viele Familien mit kleinen Kindern, bummelten am letzten Öffnungstag der Saison durch den Park, als gegen 13.50 Uhr ein lauter Knall das bunte Treiben übertönte. Mehr als 1000 Besucher hatten da schon ihre rasante Runde mit der Bahn gedreht. „Die Hauptverbindung zwischen dem dritten und vierten Wagen hat sich gelöst“, schildert Rascal Hüppe, General Director der Betreibergesellschaft des Parks. „Im hinteren Wagen ist das so, als ob sie in einem ungefederten Auto über die schlimmste Buckelpiste fahren.“
Allein das Not-System aus zwei Stahl-Seilen verhinderte – wie ein Abschleppseil beim Auto – dass der Zug komplett auseinandergerissen wurde. Bei Tempo 60 und Loopings auf der Strecke denkbar gefährlich. Glück im Unglück: Der Unfall passierte kurz vor Ende der Fahrt. Da war die Achterbahn, die insgesamt sieben Wagen hat, bereits auf 10 km/h gebremst.
Der vierte prallte auf den dritten Wagen
Im Ziel prallte der vierte dann auf den dritten Wagen. Der 40-Jährige klagte über Knie-Beschwerden, seine 14-jährige Tochter erlitt einen Schock. Alle hatten heftige Rückenschmerzen. Sie wurden vorsorglich im Krankenhaus untersucht, „konnten aber heute schon wieder zur Arbeit und zur Schule“, versichert Hüppe.
Gebrochenes Sicherungsblech
Unglücks-Ursache: ein gebrochenes Sicherungsblech. „Innerhalb weniger Fahrten können sich dann die Schraubverbindungen lösen“, erklärt Hüppe.
Um so etwas zu verhindern werde die Bahn täglich gewartet, besagte Bleche vor jeder Saison erneuert. Gestern nahmen auch TÜV-Gutachter den Stahl-Koloss unter die Lupe. „Wir prüfen, wie dieser Unfall passieren konnte“, sagt Hüppe. Denn: Baugleiche oder ähnliche Achterbahnen stünden in etlichen Freizeitparks.
Quelle: http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/nrw/art1544,104271

