>Empfindest du das jetzt als irgendwie cool?
Cool,
das ist ein schönes Thema, gerade, da bei uns zwischen den Jahren auch nicht allzu viel los ist.
Ohne gleich in personenbezogene Wertungen gehen zu wollen, denke ich, dass sich ab einem - aller Wahrscheinlichkeit nach schon verstrichenen - Moment im Leben die empfundene oder missempfundene coolness nicht mehr adäquat an Einzelaktionen festmachen läßt, sondern sich vielmehr in der Gesamtpersönlichkeit niederschlägt (oder eben auch nicht).
Denn die Summe der Aktionen hat doch in der Regel irgendwann ein mehr oder weniger stabiles und/oder kongruentes Selbstbild geformt, dass auch dann real exisitiert, wenn Begriffe wie "cool" eher wie Relikte der jüngeren Zeitgeschichte anmuten ("irgendwie" ist da schon etwas moderner).
>Anti-avantgardistisch, und schon deshalb noch viel avantgardistischer, als die >Avantgarde?
Das ist ein sehr eleganter Gedankengang.
Zugegeben, der kam mir auch schon.
Aber sollte ich in dem Fall nicht vorher kennen, wogegen ich mich entscheide?
Der Gegenstandpunkt hat doch erst dann das Prädikat "Anti-Avantgarde" verdient, wenn er nicht mehr nur aus purer Unwissenheit entsteht, sondern sich in bewusster Ablehnung von ausreichend Bekanntem ergötzt.
Die Sache mit
>Oder gar
>"Höffken", die Steigerung von "anders"?
Höffken?, hab ich Dich da richtig verstanden?
Bin mir nicht ganz sicher
Ich Grüße Dich auch.
P.S.: was muss ich mir denn jetzt von dem Zeuch alles anhören?