Sicherlich bin ich nicht der einzige Filmbegeisterte hier im Forum der von der Filmkunst einfach nicht genug bekommen kann.
Und da ich in letzter Zeit immer mehr Filme sehe, die man als Filmbegeisterter einfach gesehen haben muss (Clockwork Orange ist hier IMHO ein gutes Beispiel), wollte ich mal fragen ob ihr Filme empfehlen könnt, die vielleicht nicht jeder kennt oder die durch ihre nicht gerade hohe Massenkompatiblität in der Allgemeinheit untergehen.
Und damit mein ich sicherlich nicht so Filme wie Star Wars, Herr der Ringe oder andere Titel die jeder kennt.
MfG TomSC [small]"Der wo hofft hierdurch auf ein paar Geheimtipps zu stoßen" [/small]
Sehr interessant, besonders für Menschen (wie mich) die Gewaltexzessen im Kino nicht abgeneigt sind ist auch das Gegenprogramm: Funny Games. Bis auf eine Stelle, an der meiner Meinung nach zu sehr mit dem Holzhammer gearbeitet wird, ein sehr sehenswerter Film, der einen nicht so schnell wieder los lässt.
Letzte Bearbeitung am 15-Jan-06 um 15:05 Uhr () Hab ich mittlerweile gesehen und bekommt eine Schulnote 3 von mir. Die Grausamkeit ist sehr sehr gut in Szene gesetzt, aber die Story eher Schund. Spoiler Eigentlich ist die Geschichte um die beiden Sadisten die mich stark an Alex de Large erinnern ganz gut. Aber dieses zum Puplikum sprechen sowie das zurückspulen des Todes von Paul vollkommen unpassend. Ausserdem wurden die Charaktere zu extrem geprägt! Das "Opern-raten" bei der Anreise der Familie war genau so überzogen, wie das Übersetzten am Ende zur anderen Familen und dem Dialog über den Verlust zur Realität und Fiktion.
Meintest du das auch mit dem Holzhammer? Oder meintest du eher diese quälend lange Szene in der man den Sohn Tot im Eck liegen sieht? Anfangs fand ich die langen One-Takes super, vorallem die mehrminütige Küchenszene in der Paul sich die Eier abholt. Aber die Wohnzimmereinstellung war dann doch evtl. 1-2 Minuten zu lang, das hätte kürzer genau so gewirkt.
Nichts desto trotz ein Film den man sich durchaus anschauen kann wenn man grausame Gewaltdarstellungen ab kann.
MfG TomSC [small]"Der wo einzelne Szenen gut aber den ganzen Film an sich eher schlecht findet" [/small]
SpoilerIch meinte ganz explizit die Szene mit der Fernbedienung. Die ist mir wirklich zu platt in ihrer "ach die ganze Gewalt in den Medien lässt uns alle doch immer weiter abstumpfen"-Haltung. Ansonsten war ich insgesamt eher von der Wirkung des Films auf mich fasziniert als vom Film selbst. Ich habe fast körperliche Schmerzen gehabt, sowas hat sonst noch nie ein Film bei mir geschafft.
Letzte Bearbeitung am 04-Mar-06 um 03:14 Uhr () Habe den Film eben auch gesehen. Durch eure Berichte war ich schon sehr gespannt was mich erwartet - und ich bin wirklich enttäuscht. Tom hat in seinem Spoilertext schon ein paar gute Argumente gebracht. Dennoch will ich es mir nicht nehmen lassen, meine Meinung hierzu ebenfalls zu äußern:
SpoilerDie Gewalt finde ich nicht explizit. Sie ist subtil, und das konsequent - abgesehen von Dickies Tod, der gar keiner ist. Großes Kompliment an Haneke, das er Annas Nacktheit nicht gezeigt hat.
Auch die schauspielerischen Leistungen sind wirklich gut. Allen voran Susanne Lothars wirklich authentisches und emotionales Spiel ist absolut sehenswert. Der restliche Cast steht dem eigentlich in nichts nach.
SpoilerNun die Sachen, die mich wirklich aufgeregt haben: Der ganze Film ist unglaublich vorhersehbar. Ob das die Gewehrszene ist, oder die Straßenszene mit dem heranfahrenden Auto. Es war klar, das Schorschie nicht schießt. Es war klar, dass Paul und Peter noch einmal auftauchen (warum sind sie eigentlich gegangen, und wohin?). Ebenfalls will er uns aktiv ins Geschehen einbinden, quasi, als säßen wir mit im Zimmer. Für mich dargebracht durch die statischen Kameraeinstellungen, durch das Verzichten auf Musik (wenn welche kommt, wird sie von den Rollen eingespielt), sowie durch eine ausbleibende Dramaturgie. Letzteres meint man auf den ersten Blick. Allerdings hat man bis zum ersten Verschwinden der beiden eine ansteigende Dramaturgie - die fällt plötzlich ab. Es entsteht eine Pause, die ich als sehr langweilig empfand. Zu langwierig und -atmig. Danach steigt die Dramaturgiekurve wieder an.
Auch das aktiv ins Geschehen einbinden wollen entpuppt sich als "wie, jetzt doch nicht?". Durch das Spiel in die Kamera, und das wirklich beschissene Zurückspulen wird vermittelt "Hey, ist nur ein Film. Nur Fiktion." Also ein totaler Bruch. Man mag Haneke dies als Kunstgriff gutschreiben - nur für mich ging das definitiv in die Hose. Es wirkt als absolute Schwäche im Erzählen der Geschichte.
Wirklich schade. Haneke hatte einen sehr guten Cast und gute Ansätze, nur genutzt hat beides nicht. SpoilerDie erste halbe Stunde, die Eierszene, fand ich sehr bedrückend. Subtile, psychische Gewalt. Ebenfalls hätte man das Katz- und Mausspiel im Nachbarhaus zwischen Schorschie und Paul länger inszenieren sollen - das war ein sehr starker Moment. (Übrigens eine sehr heftige Rolle für ein Kind - und toll gespielt) Hätte man eben diese Szenen weiter ausgebaut, bzw die psychische Gewalt mehr der physischen vorgezogen - der Film wäre einiges besser geworden.
Es ist nun doch etwas viel geworden. Aber habe danach noch über eine Stunde mit meinem Bruder über den Film diskutiert.
Viel geschrieben, hoffentlich auch viel gesagt. Michel take it or leave it
>Nichts desto trotz ein Film den man sich durchaus anschauen kann >wenn man grausame Gewaltdarstellungen ab kann.
Musste heute bei einer Präsentation (Soundanalyse) an diese Diskussion hier denken: Es ging dabei um "IRREVERSIBEL". Obwohl mich der Film inhaltlich ("Die Macht der Zeit") sowie gestalterisch (Kamera, Erzählweise) sehr reizt, habe ich mich trotzdem (aufgrund den "harmlosesten" Ausschnitten, die ich heute gesehen habe und einigen anderen Erfahrungsberichten aus dem Netz) entschlossen, ihn nicht anzusehen. Vielleicht für einen von Euch interessant. Falls ihn sich jemand "antut", freue ich mich über ein Review.
Viele Grüße Dirk
Gewalt ist das Problem, als dessen Lösung sie sich ausgibt. Friedrich Hacker (1914-89), östr. Psychiater u. Konfliktforscher
schau ihn dir an! Ist definitiv einer meiner Lieblingsfilme. Und ja, die Gewalt- und Vergewaltigungsszenen sind grenzwertig, stellenweise über der Schmerzgrenze. Doch das ist nur ein Teil des Films. Gaspar Noé hat -meine Meinung- wahrhaftig ein Meisterwerk inszeniert. Ob Kameraführung, Schnitt (der nach außen hin sichtbar gar nicht vorkommt), Musik und die von dir auch schon angesprochene Erzählweise - grandios.
Gegen Ende endet das Ganze quasi in einer Art Liebesfilm, fernab der Gewaltexzesse vom Anfang. Interessant finde ich auch, dass die Kameraführung mit der Geschichte gegen Ende immer ruhiger wird.
Nochmal: Anschauen, unbedingt. Der Film ist hart, unbequem, grenzwertig, stellenweise gar lustig, einzigartig.
Und zum Ende (bei dem ich fast von der Couch geflogen wäre...): Le temps détruit tout.
Filmtechnisch ist Irreversible tatsächlich sehr interessant! Am meisten hat mich die Erzählweise, die stückchenweise von hinten nach vorne arbeitet, überzeugt. Die anscheinend nicht vorhandene Schnittechnik ist ebenfalls klasse! Einzig die Kamerafahrten/Drehungen am Anfang des Films, die dann langsam abklingen, haben mich ziemlich genervt. Vielleicht soll das aber ja auch das Ziel dieser sein?!
Die beiden Gewaltszenen sind IMHO eigentlich deutlich über der verträglichen Dosis. Ich musste mich bei beiden überwinden, den Film nicht abzubrechen. Solche Grausamkeit kenn ich sonst aus keinem anderen Film, da bleibt selbst Funny Games dahinter.
MfG TomSC [small]"Der wo den Film nur sehr sehr eingeschränkt weiterempfiehlt" [/small]
Letzte Bearbeitung am 27-Dez-05 um 11:46 Uhr () >Und dessen Fortsetzung Old Men in New Cars
Fand ich bei weitem nicht so gut, zwar viele witzige Einfälle und die gleichen abgedrehte Figuren - die Handlung fand ich aber wirr, den ganzen Film "zusammengebastelt".
Meine persönliche "Traum/Realität im Film-Trilogie":
- "La Jetee" von Chris Marker (29 min. Filmkunst, aber geil. Einmal sehen - nie vergessen! Ach ja, das ist die Vorlage zu "12 Monkeys")
- "Vertigo" von Alfred Hitchcock (neben "Marnie" sicher sein krankester und von totaler Besessenheit geprägter Film. Lieben oder hassen! Obwohl, wer kann Kim Novak schon hassen?!)
- "Odishon/Audition" von Takishi Miike (nicht unbedingt mein Lieblingsfilm, aber in der Reihenfolge mit o. g. Filmen bildet sich hier eine bemerkenswerte Trilogie zum Thema Traum/Realität. "Audition" ist hauptsächlich wegen DER Szene berühmt/berüchtigt, die sicherlich als eine der unangenehmsten Sequenzen, fernab von Slasher Filmen, des Kinos bezeichnet werden kann. Aber trotzdem - oder gerade deswegen - absolut sehenswert. Die anderen Filme von Miike sind sicher auch erwähnenswert, wenn man Gewaltorgien mit Filmkunst rechtfertigen will. Manchmal begibt man sich damit auf dünnes Eis, manchmal ist alles nur "Style over Matter", aber wenigstens davon gibts genug in seinen Filmen.
Sehenswerter deutscher Vorkriegsfilm:
- "M" von Fritz Lang (Auch heute noch ein absoluter Hammer! Ein Proto-Psycho-Thriller sozusagen. 1931, der Expressionismus wird mit dem Tonfilm in Rente geschickt und Fritz Lang erfindet mal eben den Film Noir. Draussen rotten sich die Nazis zuasammen und Lang lässt die Ganoven und die Polizisten zum Team werden um einen kranken Kindermörder zu fangen. Absolut genial und unübertroffen! Schnitt, Bild und Ton haben Maßstäbe gesetzt, die noch heute gelten. Von den Nazis verboten, Lang und Lorre flohen in die USA, und Gustav Gründgens... aber das ist eine andere Geschichte. Man achte besonders auf die Idee, ein Stigma auf der Kleidung des Gesuchten anzubringen...
Sicher nicht Massengeschmackstauglich, aber imho ein großartiger Film.
BTW: Die Leihgebühr (falls den überhaupt irgendeine Videothek führt) dürfte höher als der Kaufpreis sein - meinen habe ich entweder bei ProMarkt oder Saturn für EUR 1,99 gekauft.
Mir persönlich war der Film ja viel zu ruhig erzählt, aber immerhin hat er mich als ehemaligen Kursbuchfan noch irgendwie angesprochen... Der Regisseur hatte dieses Jahr übrigens einen neuen Film im Kino, aber bei dem war die Langsamkeit eindeutig hemmungslos übertrieben: Playa del Futuro
Hab ihn mir gestern abend angesehen und war sehr begeistert von dem Film (danke für den Tip), auch wenn die Sexszenen eher an einen Softporno erinnern. Jedoch finde ich nicht, dass man den Film mit American Pie vergleichen oder ihn als "Teenie-Film" bezeichnen sollte, schon alleine deswegen, weil es sich bei "Y tu mama tambien" um ein Drama handelt und die meisten Teenies sicherlich gar nicht erst interressieren wird u.a. weil die Geschichte doch sehr langsam erzählt wird. Es gibt hier nicht viel zu lachen (eher zu weinen :+ ) und die Handlung ist nicht so oberflächlich, wei bei einem "American Pie" oder "Road Trip" und wie sie alle heißen. Ich kann den Film nur empfehlen. Wenn die ersten 30min vorbei sind (hier lernt man die 2 Freunde Tenoch und Julio und deren Lebensstil kennen), beginnt ein wunderbares Drama, verpackt in einen Roadmovie (der mit den tollen Bildern Lust auf einen Mexico-Urlaub macht), welches wie Öl runtergeht. Der Film fesselte mich bis zur letzten Sekunde. Hier sei jetzt nur noch erwähnt, dass der Film nichts für jedermann ist. Vor allem nicht für Leute, die ein Problem mit nackter Haut haben :P
Ok, du hast recht. ;-) Ich habe die Definition von "Teenie-Film" ansich wahrscheinlich einfach falsch angewandt; ich wollte lediglich ausdrücken, dass der Film das meiner Ansicht nach sehr realistisch dargestellte Leben von Teenagern beschreibt. Von daher auch der Vergleich zu Filmen wie American Pie, obschon dieser natürlich hinkt, da American Pie und Y tú mama también zwei völlig verschiedene Richtungen einschlagen.
Einer der größten Filme den ich je sah ist "Amadeus" von M. Forman. Die Geschichte des Mozart ist hier auf eine unglaublich packende Weise erzählt, dass es dem Zuschauer kalt den Rücken herunter läuft. Untermalt von den seinen Arien sehr dramatisch in Szene gesetzt, und auch für Leute, die nichts mit klassischer Musik am Hut haben, ist der Film sehr gut geeignet. Außerdem ist die schauspielerische Leistung in diesem Film (besonders die des Saleri) kaum zu überbieten. Es lohnt sich für jeden, hier einmal reinzuschauen.
Thriller Trotz Starbesetzung (Kevin Kostner sei genannt) sicher nicht jedem ein Begriff: Thirteen Days - ein ansprechender Polit-Thriller mit wahrem Hintergrund, nämlich die Kubakrise. Zusammen mit der BBC-Reportage "13 Tage im Kalten Krieg" sehr guter, sehr beängstigender Stoff.
Französischer Frauenfilm Ein typischer Frauenfilm, und dann noch aus Frankreich - dementsprechend wirklich nicht jedermanns Sache: Acht Frauen. Sehr abgefahrene Story, hat irgendwie was von Cluedo.
Mystisches Drama Sehr schön auch das Drama The Virgin Suicides von Sofia Coppola, der Tochter des großen Francis Ford Coppola. Sie schrieb das Drehbuch und war als Regisseur für den Film verantwortlich. Sehr mystischer Stoff.
Animation der alten Schule Aus der Abteilung Trickfilm einer der ersten Filme, die ich im Kino sah: The Secret of Nimh aka Mrs Brixby und das Geheimnis von Nimh vom unübertroffenen Don Bluth. Sehr düstere Story und unglaublich aufwendig gezeichnet. Ein "must see".
Musicalfilm Last not least ein echter Flop, aber mit abgefahrener Musik: Xanadu. Man könnte es als Fantasymusical bezeichnen. Unter den Darstellern findet sich zB Olivia Newton-John, die allerdings die Geschichte auch nicht besser macht.
Mir ist Don Bluth heute noch ein zweites Mal untergekommen bei einem ganz anderen Thema, nämlich Laserdisc Games. Doch wie es der Zufall so will, finde ich ein Bild, dass zur Filmempfehlung oben - Mrs Brisby und das Geheimnis von NIMH - passt. Voilá
Mit John Cusack, der wunderhübschen Iben Hjejle, dem grandiosen Jack Black (dem einzigen Lichtblick in King Kong), Catherine Zeta-Jones und Tim Robbins.
[small]"...Wie ordnest du deine Plattensammlung? Nach Interpret? - Nein! DOCH NICHT ETWA ALPHABETISCH? - Nein, autobiographisch!..."[/small]
Absolut zu empfehlen, ein wirklicher Klassiker obwohl er noch gar nicht so alt ist. Es kann fast zu einer Sucht werden, wenn man nach dem Film plötzlich alles in TopTens sortiert...
Allerdings hast du vergessen Lisa Bonet zu erwähnen. ;)
Alle meine Geheimtipps hier hinzuschreiben, könnte dauern, deshalb "nur" drei von mir:
Kategorie "Schöner Film" Kam soweit ich weis nur als DVD in Deutschland raus, hat dafür auch einen extrem bescheidenen deutschen Titel "Löwen aus zweiter Hand" Mit dem genialen Sir Michael Kane, Robert Duvall und Haley Joel Osment.
Kategorie "Drama" Manch einem ist Lukas Moodysson vielleicht bekannt, seine Filme gefallen mir eigentlich alle, aber besonders beeindruckt war ich von "Lilja 4-ever" Mit absolut unbekannten, jungen, russischen Darstellern, welche ich gerne öfter sehen würde.
Kategorie "Komödie" Wobei dies eher eine Satire bzw. Doku ist, die ich jedem nur ans Herz legen kann. "Gnadenlos schön" Mit Kirsty Alley, Kirsten Dunst und vielen anderen ;)
Ich steuere mal wieder einen Tipp bei, auch wenn mein Erster ja nicht auf ungeteilte Begeisterung gestossen ist: Requiem for A Dream Der Film an sich ist sehr gut und nebenbei gibt es auch noch den besten Beweis für Jennifer Connellys schauspielerische Fähigkeiten.
Einer der, wenn nicht DER intensivste Film den ich je gesehen habe! Ganz großes Kino!
SpoilerDer Mittelteil mit dem attackierenden Kühlschrank und der ins Wohnzimmer verlegten TV-Shows hat mir jetzt nicht so gefallen. Aber das zugespitzte Finale mit den Schicksalen der 4 Hauptcharaktere ist so gewaltig, dass es einen die ganz wenigen Schwachpunkte des Film glatt vergessen lässt.
Die interessante schnelle Schnittechnik, Anfangs mit dem Splitscreen, die Bodycams (heissen Kamerastative die am Körper angebracht werden so?) und das unfassbar gute Theme, sowie die Schauspieler, sind alle perfekt gut eingesetzt.
Fazit; Sehr sehr guter Film, unbedingt anschauen! Danke für den Tipp!
MfG TomSC [small]"Der wo den noch besser findet als Trainspotting" [/small]
Neben vielen hier schon genannten Filmen (grandios fand ich Butterfly Effect, Memento und Requiem for a Dream), kann ich euch einen aktuellen Kino-Film empfehlen: Match Point.
Naja, ich mochte den Film an sich auch, aber zu einem Meisterwerk fehlt ihm dann doch noch einiges. Aber wenn wir schon bei aktuellen Kinoempfehlungen sind: Wie wärs mit Jarhead?
Soweit ich weiss war der Film in Amerika ein großer Erfolg. In Deutschland hab ich nicht mitbekommen dass er überhaupt in die Kinos kam.
Ich glaube diesen Film findet man entweder super oder schéisse. Ich tu jedenfalls ersteres ;)
Der Humor ist pure Situationskomik auf ihrem absoluten Höhepunkt. Eine so kräftige Portion "White Trash" dass es teilweise schon fast wehtut und Charaktere die so unglaublich geprägt sind, dass es während des Filmschauens erstaunt, dass man die Rollen doch gerade noch so abkauft.
Also, irgendwie besorgen, anschauen und Meinung hier posten! :)
MfG TomSC [small]"Der wo das Finale grandios fand" [/small]
>Soweit ich weiss war der Film in Amerika ein großer Erfolg. >In Deutschland hab ich nicht mitbekommen dass er überhaupt in die Kinos kam.
In Deutschland war er tatsächlich nicht (oder wirklich nur extrem klein gestartet, aber ich zweifle ernsthaft daran) im Kino. Das US-Ergebnis von über 44 Mio. Dollar ist für einen Film mit einem No-Budget (400.000 Dolar) tatsächlich extrem gut. Sind zwar nicht Blair Witch-Dimensionen, aber aüsserst respektabel. > >Also, irgendwie besorgen, anschauen und Meinung hier posten! :) Am besten leihen oder kaufen ;)
Erstaunlicherweise kommt am 18.Mai diesen Jahres ein Film in unsere Kinos von dem ich erwartet hatte, dass er diesen Sommer erstmals im Fernsehen läuft. Ich weiss wirklich nicht was den Verleih geritten hat NAPOLEON DYNAMITE nun schlussendlich mit 2 Jahren Verzögerung doch noch ins deutsche Kino zu bringen, aber vielleicht schaue ich ihn mir da dann ja sogar mal an...
Eigentlich voll blöd, dann aber wieder zum Grinsen lustig. Collien Fernandez als Rebecca ist schon niedlich, und bei Herrn Vater vom Zombiesohn fühlt man sich an die Freitagnacht News erinnert. Und, wie eigentlich fast immer, hat Sissi Perlinger auch in diesem Film eine Gastrolle.
Fazit: Kann man drüber lachen, muss man aber nicht. Ich musste schon... zumindest grinsen :-)
Ich habe mich damals auch ganz gut amüsiert. Im Gegensatz zu den anderen Teeniekomödien, die in den letzten Jahren aus Deutschland kamen, hat dieser wenigstens Trash-Charme.
1. Oldboy Koreanisches Drama über einen Mann, der 15 Jahre lang in ein Zimmer eingesperrt wird, ohne zu wissen, warum er eingesperrt wurde. Nachdem er frei ist sucht er Antworten. Sehr spannend und ein paar schöne Story-Twists. http://www.filmstarts.de/kritiken/Oldboy.html
2. The Bumblebee Project DVD-Text: "Barney Snow (Elijah Wood) fühlt sich pudelwohl. Was also macht er in einer Klinik für todkranke Jugendliche? Er kann sich nicht erinnern, wie er hier her kam. Eigentlich weiß er auch nicht wer er ist. Warum stellen die Ärzte ständig neue Versuche mit ihm an, wenn sie ihm doch sagen, er sei gesund! Barney will sich nicht damit abfinden. Dies soll nicht seine Endstation sein und schon gar nicht, als er sich in die hübsche Cassie (Rachel Leigh Cook) verliebt." http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000CNF94C/qid=1140305592/sr=8-1/ref=pd_ka_1/028-0037503-1554967
Bis dann, Andy
PS: Oldboy gehört nun zu meinen Lieblingsfilmen - Unbedingt anschauen!