Früher im Phantasialand
LETZTE BEARBEITUNG AM 28-Mai-2001 UM 13:21 Uhr ()
Ich hab gestern mal über die gute, alte PHL-Zeit nachgedacht. Ich weiß noch, was für einen Ereignis-Charakter eine Fahrt dorthin für mich hatte, als ich noch ein Kind war. Ein Freund von mir hatte Geburtstag, und da durfte er einige seiner Freunde ins Phantasialand einladen. Tage vorher hatte ich mich schon auf den Tag gefreut. Und dann ging es endlich los: Früh aufstehen, damit man auch schon spätestens um 9:30 im Park war. Kaum erträglich war die Hitze draußen, und auf der Autobahn lief die Klimaanlage im Auto auf Hochtouren. Schon weit vor der Autobahnausfahrt "Brühl-Süd" staute sich schon der Anreiseverkehr. Dann verbrachten wir den ganzen Tag im Park. Es war voll, alle hatten gute Laune und freuten sich auf eine Abkühlung auf der Wildwasserbahn. Zuerst traute ich mich noch nicht auf die Gebirgsbahn, bis ich mich überwunden hatte. Frühestens nach 3/4 der Zeit dachten wir uns: Hmm jetzt haben wir alles durch. Wo sollen wir nochmal drauf? Und wieder zu Hause zurück dachte ich noch lange an diesen einmaligen Tag zurück.
Heute hat sich manches geändert. Heute sind es nicht mehr die Eltern, die einem einen Besuch dort ermöglichen, sondern man selbst. Man denkt auch mehr nach und möchte den Moment konservieren, indem man sich eine Dauerkarte holt. Damit geht (leider) etwas der Ereignischarakter verloren. Aber verzichten möchte man auch nicht darauf. Heute muss das Phantasialand, wie jeder Park, um jeden Besucher kämpfen. Der Stau auf der Autobahnabfahrt gibt es nicht mehr. Ich vermisse ihn sogar! Die Warteschlangen sind kürzer geworden und wenn man, wie früher, auf eine Attraktion nach der anderen geht, wiederholt es sich nach 2 Stunden. Deswegen sollte man heutzutage den Besuch mit Shows und "gemütlichem Schlendern" strecken.
Wir riechen uns später!
Ingmar
www.brainoff.de
Ich hab gestern mal über die gute, alte PHL-Zeit nachgedacht. Ich weiß noch, was für einen Ereignis-Charakter eine Fahrt dorthin für mich hatte, als ich noch ein Kind war. Ein Freund von mir hatte Geburtstag, und da durfte er einige seiner Freunde ins Phantasialand einladen. Tage vorher hatte ich mich schon auf den Tag gefreut. Und dann ging es endlich los: Früh aufstehen, damit man auch schon spätestens um 9:30 im Park war. Kaum erträglich war die Hitze draußen, und auf der Autobahn lief die Klimaanlage im Auto auf Hochtouren. Schon weit vor der Autobahnausfahrt "Brühl-Süd" staute sich schon der Anreiseverkehr. Dann verbrachten wir den ganzen Tag im Park. Es war voll, alle hatten gute Laune und freuten sich auf eine Abkühlung auf der Wildwasserbahn. Zuerst traute ich mich noch nicht auf die Gebirgsbahn, bis ich mich überwunden hatte. Frühestens nach 3/4 der Zeit dachten wir uns: Hmm jetzt haben wir alles durch. Wo sollen wir nochmal drauf? Und wieder zu Hause zurück dachte ich noch lange an diesen einmaligen Tag zurück.
Heute hat sich manches geändert. Heute sind es nicht mehr die Eltern, die einem einen Besuch dort ermöglichen, sondern man selbst. Man denkt auch mehr nach und möchte den Moment konservieren, indem man sich eine Dauerkarte holt. Damit geht (leider) etwas der Ereignischarakter verloren. Aber verzichten möchte man auch nicht darauf. Heute muss das Phantasialand, wie jeder Park, um jeden Besucher kämpfen. Der Stau auf der Autobahnabfahrt gibt es nicht mehr. Ich vermisse ihn sogar! Die Warteschlangen sind kürzer geworden und wenn man, wie früher, auf eine Attraktion nach der anderen geht, wiederholt es sich nach 2 Stunden. Deswegen sollte man heutzutage den Besuch mit Shows und "gemütlichem Schlendern" strecken.
Wir riechen uns später!
Ingmar
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