Ein Tag im PHL - Können diese Augen lügen?
Stau auf der A1 Richtung Koblenz. Wir haben den Ausflugsverkehr fürs verlängerte Wochenende voll erwischt. Da wir heute morgen erst einen Freund zum Flughafen Düsseldorf bringen wollten sind wir erst um ca. 12:00h zum Phantasialand aufgebrochen. Angekommen sind wir dank der Staus leider erst um ca. 13:00h.
Doch die Laune bei uns vier, zwei Freundinnen, der 2-jährige Damon und ich, war gut. Wussten wir doch alle, bis auf Damon :-), wo die kleine Reise hingeht.
Und so kamen wir an. Der Parkplatz am Haupteingang „Alt-Berlin“ war bereits voll, und so fuhren wir weiter bis hinter China-Town zum ebenfalls gut gefüllten Parkplatz. Am Eingang Mexico dann für mich, der am Vortag extra beim Phantasialand extra per Telefon angefragt hat, ob der „Temple of the Night Hawk“ offen ist, die erste kleine Enttäuschung: Auf etlichen Schildern steht, dass zwar die Gondelbahn wieder geöffnet ist, aber der „Temple“ heute wegen Reparatur-Arbeiten geschlossen hat. <Grrr>. Warum wissen die in der Verwaltung dass denn nicht vorher? Absicht am Telefon? -Keine Ahnung. Egal. Wir sind da, also gehen wir auch rein. Selbstverständlichkeit.
Aufgrund der Tatsache, dass wir den kleinen Damon dabei hatten, haben wir erst mal einen kleinen Parkrundgang gemacht. Das Alt-Berliner Dampf Karussell hat ihm dermaßen gut gefallen, dass er gar nicht mehr davon runter wollte. Auch die animierten Märchen am See waren für ihn einfach faszinierend. Und so rissen uns die strahlenden Augen des kleinen wirklich mit. Er war sichtlich begeistert von dem was er hier im Park erlebte.
So ging es rund ums ehemalige „Space Center“ in die „Hollywood-Tour“. Selten aber an diesem Tag Tatsache: Eine kleine Schlange an dieser Attraktion. Trotzdem: Kinderwagen abgestellt und rein. Während der Fahrt fiel mir, wie wohl einigen anderen auch schon, auf, dass die Decke in der „Hollywood-Tour“ teilweise einen Blick ins darüber liegende „Ex-Space-Center“ gewährte. Unzählige kleine Löcher waren darin. Wobei man die Decke sonst nie gesehen hat, da sie bisher immer mit Stoffbahnen (oder ähnlichem) verkleidet war. Diese Umbau-Maßnahmen resultieren auf den Brand vom 1. Mai. Das Phantasialand hat nun einige weitere strenge Auflagen zu erfüllen. Trotzdem war die Fahrt wie immer super schön. Auch Damon hat es gefallen. Besonders die Unterwasser-Szene.
Von der „Hollywood-Tour“ an der „Baustelle“ von „Wuze-Town“ vorbei. Die ist wirklich weit fortgeschritten (das letzte Mal war ich am 1. April 2001 im Phantasialand). Was uns da wohl alles erwarten wird?
Die ganzen neuen Beete vor „Wuze-Town“ sahen aber, wenn sie bereits bepflanzt waren, nicht mehr so ganz so frisch wie am 1. April aus. Doch die einzelnen Blumen sahen doch recht nach wasser lächtzend aus. Das Phantasialand täte gut daran diese etwas öfter zu bewässern. Und nicht nur hier. Sämtliche Bete im Park boten das gleiche Bild. <Räusper>. Muss ja nicht sein, oder? ;-)
Auf quer durch den recht vollen Park zu „Colorado-Adventure“. Hier standen wir ca. 5 Minuten an. Die fahrt war wie immer klasse. Auch wenn sie mir etwas rauer als in den Jahren zuvor vorkam. Und wiedermal bestätigte sich meine Meinung, dass man ganz vorne in „Colorado-Adventure“ einfach den meisten Spaß hat. Ist alles intensiver als ganz hinten. Probiert es aus!
Von „Colorado“ zu „Mystery“. Hier bemerkte ich sofort, dass auch hier neue Auflagen zu gelten scheinen. Bereits vor der großen Brücke werden die Leute angehalten kurz zu warten, bis die Leuts auf der Brücke das Schloss betreten haben. Somit ist die Brücke nicht mehr komplett mit Menschen gefüllt. Im Schloss wurden beide Warteräume benutzt. Und im Treppenhaus war es doch recht stickig. Trotz der Fülle des Parks lief bis Nachmittags das dritte (längste) Fahrtprogramm. Überhaupt schien es so, als wenn ein überwältigender Grossteil des Publikums von weiter weg angereist sei. Sehr viele Engländer, Holländer, Hessen und ähnliches. Für die Fülle des Parks war der Andrang an „Mystery Castle“ aber eher verhalten. Die Musik im Turm selbst ist wirklich leiser als die Jahre zuvor. Aber ich konnte sehr viele Leuts sehen, die an diesem Tag scheinbar ihre Jungfernfahrt auf „Mystery Castle“ gemacht haben. Diese Schreie und diese Begeisterung. Zu schön, ehrlich.
Nach „Mystery“ ging es zur Gondelbahn. Denn Damon hat diese schon im Vorbeigehen total angehimmelt. Auf dem Weg dorthin vorbei an den unendlich langen Schlangen an den Wildwasserbahnen. Die Wartezeit an der „Gondelbahn“ hielt sich um ca. 15:00 dann zum Glück in Grenzen. Im Vergleich zur Mittagszeit. In der Gondelbahn selbst ist wie in der Hollywood-Tour die gesamte Decken-Verkleidung entfernt worden. Man kann diese Tage als das nackte Dach sehen. Ebenso war die sonst übliche Musik Untermalung in der Gondelbahn kaum zu hören. Auf der Rückseite wurden Lüftungslöcher installiert, deren durchscheinendes Licht den gesamten Innenraum des Komplexes erhellten. Da ging viel von der sonstigen Atmosphäre verloren. Schade. Damon hat es trotzdem sichtlich gefallen. Leuchtende Augen.
Im weiteren Verlauf des Tages besuchten wir noch ein paar mal das „Castle“ und „Colorado“. Das Restaurant Alt-Berlin hat mittlerweile geöffnet und ist komplett fertig. Im Bereich vor Wuze-Town sind alle Wasserläufe in Betrieb. Die „Casa Magnetica“ war den gesamten Tag über geschlossen. Genau so wie der an den Kassen deklariere „Temple“. Auch die Silbermiene war immer noch nicht wieder geöffnet. Die Bete in China-Town sind leider immer noch nicht alle wieder hergerichtet. An der Hotelbaustelle lässt sich immer noch kein Fundament erkennen. Und die Piratenflotte spritzte fröhlich vor sich hin.
Wie schon erwähnt. Der Park war eigentlich recht gut gefüllt, was an der Anzahl der belegten Parkplätze auch gut zuerkennen war. Anstehen musste man trotzdem kaum irgendwo bis auf die Wildwasserbahnen.
Die Pizza in der Westernstadt ist leider immer noch die gleiche. Irgendwie flau. Aber na ja. Viel schlimmer fand ich jedoch, dass die Speisekarte bei Don Pedro (da waren wir um 17:00) doch sehr erheblich geschrumpft ist. Keine Spare-Ribs mehr. Die Karte ist nur noch ein Falt-Blatt. Und so schön man hier auch sitzt. Von der Qualität des Essens waren wir alle nicht gerade begeistert. Da gab es hier noch mal besseres. Und vor allem viel mehr Auswahl. Schade.
So, aber bevor Ihr gleich Muskelkater in den Augen habt, komme ich mal lieber zum Schluss ;-).
Also: Fazit:
Wie immer: Es war trotz der vielen geschlossenen Attraktionen wunderschön. Da war natürlich auch das Wetter dran schuld. Und der erfreulich geringe Anteil an gegelt-Haar-trägern. Irgendwie war es ein ganz besonderer Tag im Phantasialand. Wirklich. Der freie Blick auf „Mystery Castle“ (so traurig wie der Brand ist) scheint niemanden besonders gestört zu haben. Die angeblich zu hunderten neu angeschafften Notausgangschilder sind uns auch nicht aufgefallen.
Ja, ich hör ja gleich auf ;-).
Aber eines muss ich noch los werden:
Den Grund, warum dieser Tag im Phantasialand so besonders war:
Es waren die leuchtenden Augen, ein ständiges lachen, eine einfach nur süße Mimik und eine den ganzen Tag andauernde wirklich sichtliche Begeisterung eines kleinen Jungen, nicht älter als zwei Jahre ist. Der kleine Sohn einer Freundin von mir hat es geschafft uns alle mit zu reißen. Und der kleine, der mit seinem Alter noch nicht mal richtig sprechen kann, antworte auf unsere Fragen, wie z.B. die Fahrt denn war, immer mit „JA“. Zu süß!
[f]In jedem von uns steckt, egal wie alt einige von uns auch sein mögen, immer noch ein Kind. Und ist das nicht der Grund, warum wir das Phantasialand so lieben ...?[/f] :-rollen
http://www.phlinfopool.de/damon1.jpg
GRUß! NICO (Back on track)
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IM nrd303@aol.com
FAX 040/3603059160
Doch die Laune bei uns vier, zwei Freundinnen, der 2-jährige Damon und ich, war gut. Wussten wir doch alle, bis auf Damon :-), wo die kleine Reise hingeht.
Und so kamen wir an. Der Parkplatz am Haupteingang „Alt-Berlin“ war bereits voll, und so fuhren wir weiter bis hinter China-Town zum ebenfalls gut gefüllten Parkplatz. Am Eingang Mexico dann für mich, der am Vortag extra beim Phantasialand extra per Telefon angefragt hat, ob der „Temple of the Night Hawk“ offen ist, die erste kleine Enttäuschung: Auf etlichen Schildern steht, dass zwar die Gondelbahn wieder geöffnet ist, aber der „Temple“ heute wegen Reparatur-Arbeiten geschlossen hat. <Grrr>. Warum wissen die in der Verwaltung dass denn nicht vorher? Absicht am Telefon? -Keine Ahnung. Egal. Wir sind da, also gehen wir auch rein. Selbstverständlichkeit.
Aufgrund der Tatsache, dass wir den kleinen Damon dabei hatten, haben wir erst mal einen kleinen Parkrundgang gemacht. Das Alt-Berliner Dampf Karussell hat ihm dermaßen gut gefallen, dass er gar nicht mehr davon runter wollte. Auch die animierten Märchen am See waren für ihn einfach faszinierend. Und so rissen uns die strahlenden Augen des kleinen wirklich mit. Er war sichtlich begeistert von dem was er hier im Park erlebte.
So ging es rund ums ehemalige „Space Center“ in die „Hollywood-Tour“. Selten aber an diesem Tag Tatsache: Eine kleine Schlange an dieser Attraktion. Trotzdem: Kinderwagen abgestellt und rein. Während der Fahrt fiel mir, wie wohl einigen anderen auch schon, auf, dass die Decke in der „Hollywood-Tour“ teilweise einen Blick ins darüber liegende „Ex-Space-Center“ gewährte. Unzählige kleine Löcher waren darin. Wobei man die Decke sonst nie gesehen hat, da sie bisher immer mit Stoffbahnen (oder ähnlichem) verkleidet war. Diese Umbau-Maßnahmen resultieren auf den Brand vom 1. Mai. Das Phantasialand hat nun einige weitere strenge Auflagen zu erfüllen. Trotzdem war die Fahrt wie immer super schön. Auch Damon hat es gefallen. Besonders die Unterwasser-Szene.
Von der „Hollywood-Tour“ an der „Baustelle“ von „Wuze-Town“ vorbei. Die ist wirklich weit fortgeschritten (das letzte Mal war ich am 1. April 2001 im Phantasialand). Was uns da wohl alles erwarten wird?
Die ganzen neuen Beete vor „Wuze-Town“ sahen aber, wenn sie bereits bepflanzt waren, nicht mehr so ganz so frisch wie am 1. April aus. Doch die einzelnen Blumen sahen doch recht nach wasser lächtzend aus. Das Phantasialand täte gut daran diese etwas öfter zu bewässern. Und nicht nur hier. Sämtliche Bete im Park boten das gleiche Bild. <Räusper>. Muss ja nicht sein, oder? ;-)
Auf quer durch den recht vollen Park zu „Colorado-Adventure“. Hier standen wir ca. 5 Minuten an. Die fahrt war wie immer klasse. Auch wenn sie mir etwas rauer als in den Jahren zuvor vorkam. Und wiedermal bestätigte sich meine Meinung, dass man ganz vorne in „Colorado-Adventure“ einfach den meisten Spaß hat. Ist alles intensiver als ganz hinten. Probiert es aus!
Von „Colorado“ zu „Mystery“. Hier bemerkte ich sofort, dass auch hier neue Auflagen zu gelten scheinen. Bereits vor der großen Brücke werden die Leute angehalten kurz zu warten, bis die Leuts auf der Brücke das Schloss betreten haben. Somit ist die Brücke nicht mehr komplett mit Menschen gefüllt. Im Schloss wurden beide Warteräume benutzt. Und im Treppenhaus war es doch recht stickig. Trotz der Fülle des Parks lief bis Nachmittags das dritte (längste) Fahrtprogramm. Überhaupt schien es so, als wenn ein überwältigender Grossteil des Publikums von weiter weg angereist sei. Sehr viele Engländer, Holländer, Hessen und ähnliches. Für die Fülle des Parks war der Andrang an „Mystery Castle“ aber eher verhalten. Die Musik im Turm selbst ist wirklich leiser als die Jahre zuvor. Aber ich konnte sehr viele Leuts sehen, die an diesem Tag scheinbar ihre Jungfernfahrt auf „Mystery Castle“ gemacht haben. Diese Schreie und diese Begeisterung. Zu schön, ehrlich.
Nach „Mystery“ ging es zur Gondelbahn. Denn Damon hat diese schon im Vorbeigehen total angehimmelt. Auf dem Weg dorthin vorbei an den unendlich langen Schlangen an den Wildwasserbahnen. Die Wartezeit an der „Gondelbahn“ hielt sich um ca. 15:00 dann zum Glück in Grenzen. Im Vergleich zur Mittagszeit. In der Gondelbahn selbst ist wie in der Hollywood-Tour die gesamte Decken-Verkleidung entfernt worden. Man kann diese Tage als das nackte Dach sehen. Ebenso war die sonst übliche Musik Untermalung in der Gondelbahn kaum zu hören. Auf der Rückseite wurden Lüftungslöcher installiert, deren durchscheinendes Licht den gesamten Innenraum des Komplexes erhellten. Da ging viel von der sonstigen Atmosphäre verloren. Schade. Damon hat es trotzdem sichtlich gefallen. Leuchtende Augen.
Im weiteren Verlauf des Tages besuchten wir noch ein paar mal das „Castle“ und „Colorado“. Das Restaurant Alt-Berlin hat mittlerweile geöffnet und ist komplett fertig. Im Bereich vor Wuze-Town sind alle Wasserläufe in Betrieb. Die „Casa Magnetica“ war den gesamten Tag über geschlossen. Genau so wie der an den Kassen deklariere „Temple“. Auch die Silbermiene war immer noch nicht wieder geöffnet. Die Bete in China-Town sind leider immer noch nicht alle wieder hergerichtet. An der Hotelbaustelle lässt sich immer noch kein Fundament erkennen. Und die Piratenflotte spritzte fröhlich vor sich hin.
Wie schon erwähnt. Der Park war eigentlich recht gut gefüllt, was an der Anzahl der belegten Parkplätze auch gut zuerkennen war. Anstehen musste man trotzdem kaum irgendwo bis auf die Wildwasserbahnen.
Die Pizza in der Westernstadt ist leider immer noch die gleiche. Irgendwie flau. Aber na ja. Viel schlimmer fand ich jedoch, dass die Speisekarte bei Don Pedro (da waren wir um 17:00) doch sehr erheblich geschrumpft ist. Keine Spare-Ribs mehr. Die Karte ist nur noch ein Falt-Blatt. Und so schön man hier auch sitzt. Von der Qualität des Essens waren wir alle nicht gerade begeistert. Da gab es hier noch mal besseres. Und vor allem viel mehr Auswahl. Schade.
So, aber bevor Ihr gleich Muskelkater in den Augen habt, komme ich mal lieber zum Schluss ;-).
Also: Fazit:
Wie immer: Es war trotz der vielen geschlossenen Attraktionen wunderschön. Da war natürlich auch das Wetter dran schuld. Und der erfreulich geringe Anteil an gegelt-Haar-trägern. Irgendwie war es ein ganz besonderer Tag im Phantasialand. Wirklich. Der freie Blick auf „Mystery Castle“ (so traurig wie der Brand ist) scheint niemanden besonders gestört zu haben. Die angeblich zu hunderten neu angeschafften Notausgangschilder sind uns auch nicht aufgefallen.
Ja, ich hör ja gleich auf ;-).
Aber eines muss ich noch los werden:
Den Grund, warum dieser Tag im Phantasialand so besonders war:
Es waren die leuchtenden Augen, ein ständiges lachen, eine einfach nur süße Mimik und eine den ganzen Tag andauernde wirklich sichtliche Begeisterung eines kleinen Jungen, nicht älter als zwei Jahre ist. Der kleine Sohn einer Freundin von mir hat es geschafft uns alle mit zu reißen. Und der kleine, der mit seinem Alter noch nicht mal richtig sprechen kann, antworte auf unsere Fragen, wie z.B. die Fahrt denn war, immer mit „JA“. Zu süß!
[f]In jedem von uns steckt, egal wie alt einige von uns auch sein mögen, immer noch ein Kind. Und ist das nicht der Grund, warum wir das Phantasialand so lieben ...?[/f] :-rollen
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