Express-Artikel
Phantasialand:
Schwere Vorwürfe
Brühl - Der Großbrand im Phantasialand - 63 Menschen wurden bei dem Inferno am 1. Mai verletzt. Und allen 63 Opfern wollen die Betreiber des Vergnügungsparks jetzt eine einwöchige Urlaubsreise nach Spanien schenken.
„Damit sie sich von dem Schrecken erholen können“, wie Park-Marketingleiterin Birgit Harpke gestern erklärte.
„Tolle Sache, aber das Phantasialand hätte Wichtigeres zu tun“, so Dr. Klaus Kug. Der Sprecher der Phantasialand-Anwohner ist davon überzeugt, dass die abgefackelte Achterbahn nicht die einzige Schwachstelle im Park ist.
„Alle Attraktionen müssen jetzt genau untersucht werden.“ Klug war vor Ort, leistete als Notarzt erste Hilfe und erhebt jetzt schwere Vorwürfe. „Besucher sind in Panik über Zäune geklettert, da nicht genug Notausgänge zur Verfügung gestanden haben.“
Allein die Windstille habe eine Katastrophe verhindert, sagt er dem EXPRESS. „Der Rauch konnte kerzengerade aufsteigen. Ansonsten hätten die Menschen in den engen Gassen keine Chance gehabt, dem Qualm zu entkommen.
Die Anwohner toben, die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt. Die genaue Ursache wird nicht vor Ende kommender Woche feststehen, so Oberstaatsanwalt Bernhard Jansen gestern. Die Betreiber wollen das Phantasialand nächste Woche wieder öffnen.
Jens Uwe Kupka
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http://www.hansaparkfan.de
Schwere Vorwürfe
Brühl - Der Großbrand im Phantasialand - 63 Menschen wurden bei dem Inferno am 1. Mai verletzt. Und allen 63 Opfern wollen die Betreiber des Vergnügungsparks jetzt eine einwöchige Urlaubsreise nach Spanien schenken.
„Damit sie sich von dem Schrecken erholen können“, wie Park-Marketingleiterin Birgit Harpke gestern erklärte.
„Tolle Sache, aber das Phantasialand hätte Wichtigeres zu tun“, so Dr. Klaus Kug. Der Sprecher der Phantasialand-Anwohner ist davon überzeugt, dass die abgefackelte Achterbahn nicht die einzige Schwachstelle im Park ist.
„Alle Attraktionen müssen jetzt genau untersucht werden.“ Klug war vor Ort, leistete als Notarzt erste Hilfe und erhebt jetzt schwere Vorwürfe. „Besucher sind in Panik über Zäune geklettert, da nicht genug Notausgänge zur Verfügung gestanden haben.“
Allein die Windstille habe eine Katastrophe verhindert, sagt er dem EXPRESS. „Der Rauch konnte kerzengerade aufsteigen. Ansonsten hätten die Menschen in den engen Gassen keine Chance gehabt, dem Qualm zu entkommen.
Die Anwohner toben, die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt. Die genaue Ursache wird nicht vor Ende kommender Woche feststehen, so Oberstaatsanwalt Bernhard Jansen gestern. Die Betreiber wollen das Phantasialand nächste Woche wieder öffnen.
Jens Uwe Kupka
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