Hallo, die folgenden Fragen gehen wohl eher an die Experten unter uns, ich hoffe dennoch auf Antworten:
1. Wie werden die Gondeln während der Ein- und Ausstiegsphase am Boden gegen versehentliches Abschießen gesichert? Schon klar, normalerweise kann das System ohne Freigabe der Mitarbeiter mittels der grünen Knöpfe nicht starten, aber es wäre doch theoretisch denkbar, dass die Elektronik mal spinnt, oder das es einen Kurzschluss gibt, oder ein Ventil defekt ist und unkontrolliert öffnet. Dann würden die Gondel hochkatapultiert, während die Leute einsteigen (Der Druck in den Tanks ist ja schon vorher aufgebaut, oder?). Wie ist die Anlage gegen dieses Szenario abgesichert?
2. Bei den meisten Fahrtprogrammen bleibt die Gondel oben für einige Sekunden stehen. Wie wird sie dort festgehalten? Die Magnet-Wirbelstrombremsen können ja nur Bewegungen abbremsen, aber niemals eine Gondel im Stand festhalten. Gibt es oben zusätzliche Haltebremsen? Oder werden die Gondeln durch die Druckluft oben gehalten?
Also zu 1): Ich weiß, daß man vor dem eigentlichen Schuß, also direkt, nachdem die Mitarbeiter in den Unterstand gegangen sind, und das Licht ausgeht, ein leises Zischen hört. Ich weiß jetzt nicht, ob die Lufttanks wirklich so schnell "geladen" werden, oder ob dann erst ein Zwischenventil aufgeht, bevor die Luft an das eigentlich für die Fahrt verantwortliche Ventil geht. Aber mit dem Zischen bin ich mir absolut sicher, und das könnte wirklich was mit einem solchen Schutzmechanismus zu tun haben.
Tja da müsste man sich jetzt mit der DIN 57113 oder VDE 0113 auskennen. Sie betrifft das Thema Steuerungstechnik. In Steuerungsprogrammen (die mir Skyangel ja nicht geben will) werden da bestimmte Verriegelungen eingebaut. Das sind sogenannte Verknüpfungen(and,or,not) enthalten,die nur bei bestimmten Binären Kombinationen (1and1=1 ungleich mit 0and1=0). Das können z.B. Initiatoren(Endschalter) in den Bügel sein. Sie geben beim Ein- und Aussteigen ein 0 Signal (Binär gibt es nur 1 oder 0)und bei geschlossenem Bügel ein 1 Signal. Dieses Signal wird von der ALU (CPU) bei jedem Maschinenzyklus erneut abgefrakt und im Register abgelegt. Wenn nun alle Verknüpfungen eine 1 bekommen, könnte das z.B. ein Signal für den Startvorgang sein. Das könnte z.B. sein. Alle Bügel geschlossen =1, System gescheckt =1, Druck liegt an =1, Operator Starttaste gedrückt=1 ergibt im VKE (Vrknüpfungsergebniss) 1. Die Elektronik leitet nun alle für den Vorgang des Abschusses notwendigen Befehle ein. Das könnten sein.: 1. Ventil öffnen. Startder Ablaufkette (Fahrprogramm). Dazu kommen aber noch ne Menge anderer Optionen wie das wiegen des Fahrgastträgers, sowie das ständige kontrollieren des Systems. Da ja plötzliche Fehlermeldung sofort (je nach Programm) zum Stop führen sollen. Wenn da z.B. der Bügel sich wärend der Faht öffnet und dann keine 1 mehr anliegt sondern eine 0. Deshalb muss der Programmierer stregstens darauf achten, das er die Bügel mit ner 1 für Fahrbereit abfragt. Sollte er die 1 und 0 bei der Bügelkontrolle anders abfragen, z.B. Beladen =1 und fahren = 0, würde die CPU im Falle eines Kabelbruchs ja die Bügel für geschlossen halten und die Startfreigabe erteilen. Das könnte dann schlimme Folgen haben. Damit das also immer eingehalten wird gibt es die DIN 57113 oder VDE 0113. Es gibt da natürlich noch viele andere Verriegelungen. Für jeden Endschalter oder anderen Taster (Schalter) brauch man nur immer einen zusätlichen Eingang an der SPS oder anderen Prozessleitsystemen. Die Anzahl der Möglichen Eingäge ist dann nur vom Hardware Typ abhängig. Die DIN 57113 besagt aber auch das NOT-Aus Ketten extern der SPS geschaltet sein müssen. Damit bei einer Fehlfuktion immer noch die Möglichkeit besteht, das Gerät abzuschalten. Für den Fall der Rechnerfehlfuntion gibt es aber auch noch andere mechanische Verriegelungen direckt an denRelais, die sich gegenseitig über Öffnerkontakte abschalten. Ich hoffe ich hábe alles drin, sonst werde ich es noch zu einem späteren Zeitpukt ergänzen. @Keng: Das zischen was du hörst wird wohl die Druckluft für vorgesteuerte Ventile sein, wenn nicht sogar schon der Hauptdruck für den Abschuss.
Gruß Marc Elektrotechnik und Maschinenbau Gott Kirchhofs
Ja wie was heist das auf deutsch...... Ist doch ganz einfach.......... Moment noch mal kurz überlegen........Ah jetzt hab ichs... Du nimmst zwei Schalter. Sowelche wie du sicher in der Wand hast, und mit denen du dein Licht ein- und ausschaltest. Die beiden Schalter verdratest du in reihe. Das heist du nimmst eine Leitung (Kabel) und klemmst diese an den ersten Schalter. Am Ausgang von diesem klemmst du dann den zweiten Schalter. Hinter dem zweiten Schalter kommt nun eine Lampe. Wenn du jetzt den ersten Schalter umlegst passiert noch nix aber wenn du jetzt auch noch den zweiten Schalter umlegst fängt die Lampe an zu leuchten. Das heist: ich brauche Taster 1 UND (and) Taster 2 damit die Lampe leuchtet. Das spielen wir jetzt nochmal mit dem MC durch. Wie nehmen jetzt mal 3 Schalter in reihe. Der erste ist die Bügelüberwachung (ein Schalter schließt bei geschlossenm Bügel) als Schalter 1. Danach komp noch ein Schalter für die Drucküberwachung Schalter 2 und noch ein Einschaltknopf für den Operator das ist dann Schalter 3. Ich muss jetzt Schalter 1 und Schalter 2 und Schalter 3 einschalten damit das MC losfährt. Das ist in der Digitaltechnik eine Und-Verknüpfung. Bist du am 1.4. im PHL??? Wenn ja, kann ich es dir gerne nochmal ausführlicher erklären....wenn du willst.
Gruß Marc Elektrotechnik und Maschinenbau Gott Kirchhofs -Stengel rules-
In jeder Gondel, hinter jedem Bügel sitzt ein kleines Mänchen, das drückt einen ganz schwergängigen Taster der dem Obermänchen signalisiert das alle Bügel zu sind. Wird das Männchen jetzt müde oder merkt das der Bügel aufgeht, läßt er den Knopf los und dann kriegt das andere Mänchen einen fürchterlichen Schreck. daraufhin läßt auch dieses Mänchen den Knopf los und die Anlage bleibt stehen. Ferner wurde auch darauf geachtet das die Mänchen untereinander Verwandt sind und sich daher besser schützen.
Das Zischen ist das ängstliche Pfurzen der Mänchen in den Gondeln, da diese wissen das es gleich los geht und sie einen fürchterlichen Ärger mit dem Obermäcnhen kriegen, wenn sie es wagen den Knopf ohne triftigen Grund loszulassen.
Die Anlage bleibt oben auch immer stehen da die Mänchen im öffentlichen Dienst arbeiten und es eine Vorschrift gibt, bei jedem schuß ein anderes Knöpfchen zu drücken. Das liegt direkt oben hinter der Schiene und die ein Mänchen muß immer raus klettern, um diese Taste zu drücken. Da die anderen Männchen Familienmitglieder sind, warten sie natürlich bis alle wieder sicher in die Gondel zurückgeklettert sind. Ist doch einfach, oder ?
Naja so wie es ETGott Erklärt hatte,war es schon ganz Richtig...Obwohl ich schon die Erklärung von meinem Kollegen vor einem Jahr nicht Verstanden habe..naja Egal