Beförderungskapazitäten

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Beförderungskapazitäten

Hallo zusammen,

ich frage mich, woher sich die offensichtlich geänderten Ansprüche an die Beförderungsleistungen der einzelnen Attraktionen im Phantasialand begründen lassen.

Seit einigen Jahren werden die neuen Fahrgeschäfte für deutlich geringere Besuchermassen ausgelegt: Putzen ältere Neuheiten wie Galaxy oder Colorado Adventure pro Stunde jeweils ca. 2.300 Personen aus der Warteschlange, liegen die Kapazitäten der jüngsten Trill-Rides Mystery Castle und der Winja-Anlage bei nur etwa 1.400 Besuchern/h. (Alle Angaben theoretisch, ohne leere Sitze).

Liegt das nur an den Gegebenheiten der Attraktionen (Freefall, Vierer-Wagen) oder hält das Phantasialand höhere Kapazitäten aufgrund gleichbleibender Besucherzahlen bei wachsendem Attraktions-Angebot für nicht sinnvoll?

Und noch eine Frage: Bei Galaxy, Wildwasserbahn oder Mystery Castle laufen die Anlagen bei geringem Andrang nur in Teilbetrieb (nur eine Simulations-Kuppel, nur ein Flußlauf, nicht alle Gondeln). Glaubt ihr, dass das Winja-Duo entsprechend bei wenigen Besuchern auch nur eingleisig betrieben wird? Ich denke das wird von der Intensität der Duelling-Effekte abhängen. Wenn diese eine wesentliche Rolle bei der Attraktivität der Coaster spielen, werden immer beide Strecken fahren, sind die Begegnungen aber eher unspektakulär, kann man auch mal einspurig fahren lassen.

Ich hoffe auf viele Antworten.

Viele Grüße, Micha.
#2

RE: Beförderungskapazitäten

Antwort auf PhantaFreak, Beitrag #1

HI Micha!

Ich denke, dass die geringeren Beförderungskapazitäten einfach damit zusammen hängen, dass Attraktionen wie MC einfach auf verhältnismäßig geringer Grundfläche gebaut sind. Ich denke kaum, dass es einen Tower gibt, der pro Stunde 2000 Mägen umdrehen kann.
Auch die Winjas sind mit Ihrer Steckenlänge von jeweils wohl nicht mehr als 500m nicht gerade groß. Was man aber hier bei geringeren Andrang machen könnte, ohne eine der beiden Strecken zu schließen, wäre sicherlich, wie bei anderen Coastern auch, die Abstände der Wagen auf beiden Strecken gleichzeitig zu verlängern. So bleibt der duelling-Effekt. :-)
Allgemein denke ich, dass das PL weiterhin darauf hinaus ist (auch zwangsläufig), möglichst viele Besucher ohne lange Wartezeiten die Attraktionen benutzen zu lassen. Ich sehe keinen Grund für Platzverschwendung! Am einfachsten erklärt man das wohl mit RCT :-): Man baue eine allseits beliebte Baumstammrutsche mit einer langen Anstellreihe. Aufgrund der geringen Kapazitäten der Baumstammrutsche wird man folgendes sehr schnell lesen können: "Ich stehe für xxx schon eine Ewigkeit an". Das dies die Stimmung der Besucher drückt, liegt auf der Hand...
Ich denke, dass das PL mit Wuze-Town doch einen nicht unerheblichen Beitrag zu der gesammten "Förderkapazität" tun wird.

So CU in THE PL :-cool
GRUß! NICO
(Back on track)

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FAX 040/3603059160
#3

RE: Beförderungskapazitäten

Antwort auf PhantaFreak, Beitrag #1

LETZTE BEARBEITUNG AM 15-Mar-01 UM 14:55 Uhr ()

Hi,

Ich sehe da 2 Komponenten, erstens Kapazität des Parks und zweitens den Thrill-Faktor.

Kapazität: Natürlich ist es gut, wenn möglichst viele Besucher in den Park kommen. Allerdings hat man die Obergrenze schon öfters erreicht so dass es z.B. vorletztes Jahr an ein paar Tagen hiess "Sorry, Eintritt erst wenn genügend Leute den Park wieder verlassen haben". An diesen Tagen waren die Attraktionen natürlich mit hohen Wartezeiten gesegnet, allerdings sind diese im PHL verglichen mit anderen Parks dann trotzdem noch verhältnismässig gering. Eine 2 stündige Warteschlange kann zumindest in SixFlags Holland keinen Jucken, mal an einen Einsatz des 2. Zuges zu denken, in anderen Parks enstprechend. Selbst bei den hohen Wartezeiten geht es bei Mystery Castle und Colorado flott voran, ein Anstellen "lohnt" sich auch bei vollen Tagen. Was nützt dem Park mehr Spitzenkapazität wenn der Park selbst keine Besucher mehr hereinlassen darf?

Thrill: Gerade bei den Anlagen, die "gefährlich" aussehen, dazu gehört Mystery Castle sicherlich und bald auch die Winja-Bahnen (eine drehende Achterbahn sieht schon protzig aus) erfordert weniger Kapazität da dort nicht alle Besuchergruppen draufgehen. Dagegen steigt das Bedürfniss dem Geschehen einfach nur zuzuschauen (Zitat WB zum SLC "Nicht jeder will mitfahren aber jeder will zuschauen"). Das wurde bei MC nicht berücksichtigt, bei den neuen Bahnen dafür "wiedergutgemacht" - man kann in Prinzip alles von den Bahnen sehen. Auf eine Silbermine geht die ganze Familie, deshalb hat die auch eine dermassen hohe Kapazität bekommen.

Letztlich kann man noch anmerken, dass FreeFalls und "Maus"-ähnliche Achterbahnen eine arg geringe Kapazität haben. Das PHL hat mit einem 48-Sitzplätze-Freefall schon Massstäbe gesetzt - und statt einem Spinning Coaster bauen sie gleich 2, obwohl der Werbeeffekt wohl eher wenig höher liegt (dafür kommen sich die Besucher nachher nicht "betrogen" vor, was bei einem vollen Tag und entsprechend geringerer Kapazität natürlich leicht geschehen kann).

Grüsse,
Bild oder Anhang nicht verfügbar
#4

RE: Beförderungskapazitäten

Antwort auf PhantaFreak, Beitrag #1

Hi,

kurze wartezeiten haben nicht nur zufriedene Kunden zur Folge sondern auch mehr Umsatz: die Zeit, die ein Kunde nicht in einer Warteschlange steht kann er Essen, Trinken, Souvenirs kaufen oder an einem der "Spielstände" spielen. Disney hat z.B. immer gesagt, dass die Einführung von FastPass nicht nur zur Steigerung der Zufriedenheit geplant war, sondern auch zur Steigerung des Umsatzes.

Klar gibt es auch Leute, die nicht mehr ausgeben, sondern nur öfter fahren, aber die Richtung ist klar.

Manche Parks platzieren ja auch Eisbuden strategisch günstig an den Stellen in den Wartereihen, wo man halt nicht im Schatten steht...

Das PL ist glücklicherweise bei den Wartezeiten ganz unten!!

Marco

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