6. Sitzung Mediationsverfahren
Brühl. Kürzlich fand die sechste Sitzung des Mediationsverfahrens zur Standortsicherung des Phantasialand statt.
Es ging um die zukünftige Nutzung eines vergleichsweise kleinen, aber konfliktträchtigen Areals, nähmlich der Lagerfläche am Ahornweg/Metzenmacherweg in Badorf (Anm. von mir: Gemeint ist Gondelbahnhalle und insb. der dahinterliegende Bauhof, in dessen *direkter* Nachbarschaft Häuser stehen). Wie im Bebauungsplan ausgewiesen wird die Fläche vom Phantasialand derzeit als Baustofflager genutzt.
Für Zündstoff hatte vor drei Jahren die Planung gesorgt, auf dieser Fläche eine größere Halle für Fahrgeschäfte zu errichten. Interessengemeinschaften befürchteten seinerzeit durch eine solche Halle würde der Freizeit- und Erlebnispark in erdrückender Weise und mit problematischen Folgen wie Abschaffung ect. an die Anlieger heranrücken.
Dass den Anliegern eine solche Beeinträchtigung auch im Rahmen zukünftiger Planungen nicht zuzumuten ist, war ein in der Mediationsrunde schnell herzustellender Konsens. Es kam sogar zu einer konstruktiven Verständigung. Denn auch die aktuelle Nutzung der Fläche als Lager hat insbesondere durch den LKW-Verkehr für Badorf und die Anlieger unliebsame Folgen.
Deshalb ist die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, dass das Phantasialand die Fläche zukünftig auch in einer Weise nutzen könnte, die selbst für die Anlieger eine Verbesserung gegenüber dem gegenwärtigen Zustand darstellt. Als Vorraussetzungen für solche baulichen Veränderungen auf der gegenwärtigen Lagerfläche wurden eine niedrige Bauhöhe, die Einpassung in die vorhandene Siedlungsstruktur und ein lärmtechnisches Gesamtkonzept genannt.
Ob und wie die Fläche unter solchen Bedingungen für den Freizeitpark sinnvoll umgenutzt werden könnte, müßte nun vom Phantasialand planerisch und architektonisch geklärt und vorgestellt werden.
Am Ende war in der Runde klar: Eine extrem in die Höhe gehende Bebauung wird es auf der derzeitigen Lagerfläche zukünftig nicht geben. Aber möglicherweise gelingt dem Phantasialand die Entwicklung einer Bebauungsvariante, die von allen Beteiligten als Fortschritt bewertet wird.
Brühler Schlossboten vom 14.3.2002
Bild oder Anhang nicht verfügbar
Es ging um die zukünftige Nutzung eines vergleichsweise kleinen, aber konfliktträchtigen Areals, nähmlich der Lagerfläche am Ahornweg/Metzenmacherweg in Badorf (Anm. von mir: Gemeint ist Gondelbahnhalle und insb. der dahinterliegende Bauhof, in dessen *direkter* Nachbarschaft Häuser stehen). Wie im Bebauungsplan ausgewiesen wird die Fläche vom Phantasialand derzeit als Baustofflager genutzt.
Für Zündstoff hatte vor drei Jahren die Planung gesorgt, auf dieser Fläche eine größere Halle für Fahrgeschäfte zu errichten. Interessengemeinschaften befürchteten seinerzeit durch eine solche Halle würde der Freizeit- und Erlebnispark in erdrückender Weise und mit problematischen Folgen wie Abschaffung ect. an die Anlieger heranrücken.
Dass den Anliegern eine solche Beeinträchtigung auch im Rahmen zukünftiger Planungen nicht zuzumuten ist, war ein in der Mediationsrunde schnell herzustellender Konsens. Es kam sogar zu einer konstruktiven Verständigung. Denn auch die aktuelle Nutzung der Fläche als Lager hat insbesondere durch den LKW-Verkehr für Badorf und die Anlieger unliebsame Folgen.
Deshalb ist die Möglichkeit nicht von der Hand zu weisen, dass das Phantasialand die Fläche zukünftig auch in einer Weise nutzen könnte, die selbst für die Anlieger eine Verbesserung gegenüber dem gegenwärtigen Zustand darstellt. Als Vorraussetzungen für solche baulichen Veränderungen auf der gegenwärtigen Lagerfläche wurden eine niedrige Bauhöhe, die Einpassung in die vorhandene Siedlungsstruktur und ein lärmtechnisches Gesamtkonzept genannt.
Ob und wie die Fläche unter solchen Bedingungen für den Freizeitpark sinnvoll umgenutzt werden könnte, müßte nun vom Phantasialand planerisch und architektonisch geklärt und vorgestellt werden.
Am Ende war in der Runde klar: Eine extrem in die Höhe gehende Bebauung wird es auf der derzeitigen Lagerfläche zukünftig nicht geben. Aber möglicherweise gelingt dem Phantasialand die Entwicklung einer Bebauungsvariante, die von allen Beteiligten als Fortschritt bewertet wird.
Brühler Schlossboten vom 14.3.2002
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