Meditionsverfahren, vierte Runde
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ganz frisch folgender Artikel:
[hr][h2]Vierte Runde brachte spürbaren Fortschritt[/h2][h4]Mediation: Alle Beteiligten diskutierten sachlich[/h4]Brühl. Als spürbaren Fortschritt ist das vierte Treffen im Rahmen des Mediationsverfahrens zur Standortsicherung des Phantasialand (wir berichteten mehrfach) zu werten.
Knapp drei Stunden diskutierten alle Beteiligten sehr sachlich das jüngst vorgestellte Gutachten des Brühler Freizeitparks. Dabei ging es zuerst einmal um die Frage, ob die mit dem Gutachten zur Verfügung gestellte Informations- und Datenbasis ausreichst, um die unterschiedlichen Standpunkte in den Verhandlungen abgleichen zu können.
Da auch in der Öffentlichkeit immer wieder unterschiedliche Zahlen gehandelt werden, konnte dahingehend Einvernehmen hergestellt werden, dass die Beschäftigungszahlen des Phantasialand und die Effekte des Freizeitparks für regionale Handwerks- und Zulieferunternehmen sowie für den Brühler Tourismus präziser dargestellt werden sollen.
Außerdem wurde einhellig darauf verwiesen, dass die Verhandlungen über das vom Phantasialand vorgelegte Maßnahmenpaket einer präzisen und detaillierten kartographischen Grundlage bedürfen, damit keine Einzelheiten übersehen werden.
Im zweiten Teil der Abendveranstaltung ging es dann eher ums Grundsätzliche. Dabei machten Vertreter der beiden Interessensgemeinschaften der Anlieger ihre Position deutklich, dass sie die Stoßrichtung des im Phantasialand.Gutachten enthaltenen Standort-Sicherungskonzepts mit seinen elf Einzelmaßnahmen so nicht akzeptieren, da die schrittweise Ausdehnung des Freizeitparks Richtung Wohnbebauung vorprogrammiert sei.
Die Interessensgemeinschaften äußerten dabei, dass aus ihrer Sicht bislang grundsätzliche räumliche und konzeptionelle Alternativen einer Erweiterung noch nicht in Betracht gezogen oder noch nicht ausreichend geprüft wären.
Das Phantasialand verwies darauf, dass sich realistische Vorschläge an den Markterfordernissen des mittelständischen Unternehmes zu orietieren hätten. Allerdings verdeutlichten die Stellungnahmen, dass sich keiner der Beteiligten der systematischen Diskussion jeder einzelnen Möglichkeit entzieht, wie die Ausweitung des Phantasialand, die Anliegerinteressen und der Naturschutz auf einen Nenner gebracht werden können.
Das weitere Vorgehen steht nun auch fest: In der Sitzung am 14. Februar wird jede einzelne Maßnahme, die zur Standortsicherung des Phantasialandes vorgeschlagen wurdem in ihren möglichen Folgen detailliert bewertet und bezogen auf ihre Akzeptanz abgeklopft. Anschließend können mögliche weitere räumliche Alternativen untersucht werden, die eine Anbindung an das jetzige Betriebsgelände gewährleisten. Denn Standort des Phantasialand - das ist Sinn und Zweck des Verfahrens - soll Brühl bleiben.
[hr]Quelle: Brühler Schlossboten vom 31.1.2001
Bild oder Anhang nicht verfügbar
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[hr][h2]Vierte Runde brachte spürbaren Fortschritt[/h2][h4]Mediation: Alle Beteiligten diskutierten sachlich[/h4]Brühl. Als spürbaren Fortschritt ist das vierte Treffen im Rahmen des Mediationsverfahrens zur Standortsicherung des Phantasialand (wir berichteten mehrfach) zu werten.
Knapp drei Stunden diskutierten alle Beteiligten sehr sachlich das jüngst vorgestellte Gutachten des Brühler Freizeitparks. Dabei ging es zuerst einmal um die Frage, ob die mit dem Gutachten zur Verfügung gestellte Informations- und Datenbasis ausreichst, um die unterschiedlichen Standpunkte in den Verhandlungen abgleichen zu können.
Da auch in der Öffentlichkeit immer wieder unterschiedliche Zahlen gehandelt werden, konnte dahingehend Einvernehmen hergestellt werden, dass die Beschäftigungszahlen des Phantasialand und die Effekte des Freizeitparks für regionale Handwerks- und Zulieferunternehmen sowie für den Brühler Tourismus präziser dargestellt werden sollen.
Außerdem wurde einhellig darauf verwiesen, dass die Verhandlungen über das vom Phantasialand vorgelegte Maßnahmenpaket einer präzisen und detaillierten kartographischen Grundlage bedürfen, damit keine Einzelheiten übersehen werden.
Im zweiten Teil der Abendveranstaltung ging es dann eher ums Grundsätzliche. Dabei machten Vertreter der beiden Interessensgemeinschaften der Anlieger ihre Position deutklich, dass sie die Stoßrichtung des im Phantasialand.Gutachten enthaltenen Standort-Sicherungskonzepts mit seinen elf Einzelmaßnahmen so nicht akzeptieren, da die schrittweise Ausdehnung des Freizeitparks Richtung Wohnbebauung vorprogrammiert sei.
Die Interessensgemeinschaften äußerten dabei, dass aus ihrer Sicht bislang grundsätzliche räumliche und konzeptionelle Alternativen einer Erweiterung noch nicht in Betracht gezogen oder noch nicht ausreichend geprüft wären.
Das Phantasialand verwies darauf, dass sich realistische Vorschläge an den Markterfordernissen des mittelständischen Unternehmes zu orietieren hätten. Allerdings verdeutlichten die Stellungnahmen, dass sich keiner der Beteiligten der systematischen Diskussion jeder einzelnen Möglichkeit entzieht, wie die Ausweitung des Phantasialand, die Anliegerinteressen und der Naturschutz auf einen Nenner gebracht werden können.
Das weitere Vorgehen steht nun auch fest: In der Sitzung am 14. Februar wird jede einzelne Maßnahme, die zur Standortsicherung des Phantasialandes vorgeschlagen wurdem in ihren möglichen Folgen detailliert bewertet und bezogen auf ihre Akzeptanz abgeklopft. Anschließend können mögliche weitere räumliche Alternativen untersucht werden, die eine Anbindung an das jetzige Betriebsgelände gewährleisten. Denn Standort des Phantasialand - das ist Sinn und Zweck des Verfahrens - soll Brühl bleiben.
[hr]Quelle: Brühler Schlossboten vom 31.1.2001
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