das Phantasialand hat eine Aktualisierung der Pläne für die aller Voraussicht nach kleinere Erweiterungsfläche vorgestellt:
"einen Aquapark mit Hotelresort, eine Theater-Konzerthalle, Spiel-, Bildungs- und Ruhezonen, weitere Parkplätze sowie neue Lagerräume und eine Kindertagesstätte"
"Daher werde auch die Bettenkapazität von derzeit insgesamt 1200 Betten um weitere 3000 bis 4000 Betten erweitert."
Die Erweiterungen mit dem Ziel eines großen Ressorts sind soweit wohl nur logisch, auch eine moderne große Veranstaltungshalle ist sicher sinnvoll (ob in dem Parkbetrieb eingebunden oder nicht).
Das Ressort muss man zusammen mit dem Konferenz-Center sehen, denn die Kapazitäten werden damit auf mehreren Ebenen angehoben. Letztlich kann man die großen Umbauten im Park auch unter diesem Motto sehen, denn die vorhandene begrenzte Fläche muss schließlich optimal genutzt werden.
Zitat:" Der Plan sehe gegenüber dem früheren Erweiterungsvorhaben eine deutliche Reduzierung der klassischen Freizeitparkattraktionen und Nebenflächen vor. "
Nunja, so einfach ist das aber auch nicht. Alles was man investiert, wird einen Return on Investment haben. Investiere ich 20 Millionen in eine richtig große Parkattraktion, kann ich nur mit den Umsätzen der Parkgäste rechnen, die zusätzlich kommen. Und das auch nur, wenn die Attraktion wirklich so gut ist wie gedacht (gar nicht so einfach...) und zahlreiche andere Faktoren mitspielen - ein hohes Risiko, dass sich die Banken teuer bezahlen lassen. Investiere ich 20 Millionen in einen Hotelbau, schaut man auf die Zahlen der vorhandenen Hotels, kalkuliert vorsichtig weiter und stellt vermutlich ein sicheres Geschäft fest. Anders formuliert: 100 Millionen ständen für reine Attraktionen doch gar nicht erst zur Verfügung.
Das hören wir nicht gerne, aber mittlerweile wird sehr viel Geld um den Park herum verdient. Es muss aber stets beides weiterentwickelt werden, denn die guten Hotelauslastungen hängen ganz stark von der Beliebtheit des Parks ab. Die heftigen Umbauten der letzten Jahre in Brühl zeugen davon.
Das jetzt endlich mal Bewegung, in die seit Jahren festgefahrene Erweiterungssituation kommt, finde ich sehr gut. Wenn ich auch sagen muss das ich es auch nicht schlecht gefunden hätte wenn ein paar Hektar für neue Parkattraktionen geplant worden wären. Ich kann es aber nachvollziehen das für den geplanten Ganzjahresbetrieb und die Standortsicherung, der Vorgestellte Entwurf sicher der Richtige ist. Wir dürfen uns ja auch noch auf etliche Umbauten in der alten Parklandschaft freuen. Da ja auch eine neue große Fläche für Lagerhallen geschaffen wird, könnte ich mir auch Vorstellen das von alten Betriebsgelände etwas für neue Attraktionen genutzt werden kann.
Es bleibt spannend in Brühl.
Ich freue mich jetzt schon mal auf den bevorstehenden Wintertraum.
Wenn ich das richtig sehe, wird ja auch der P1 dann zur Verfügung stehen, da die neu geschaffenen Parkplatzflächen seine Aufgabe mitübernehmen würden. Wenn er nicht zum Parkplatz für das neue Aqua-Resort umfunktioniert wird. Ansonsten eine kleine Erweiterung ist schon mal besser als keine Erweiterung.
>Das jetzt endlich mal Bewegung, in die seit Jahren festgefahrene Erweiterungssituation >kommt, finde ich sehr gut. Wenn ich auch sagen muss das ich es auch nicht schlecht >gefunden hätte wenn ein paar Hektar für neue Parkattraktionen geplant worden wären. Ich >kann es aber nachvollziehen das für den geplanten Ganzjahresbetrieb und die >Standortsicherung, der Vorgestellte Entwurf sicher der Richtige ist.
Es ist wohl der einzige Weg für das PL langfristig ein finanziell erfolgreiches Unternehmen zu bleiben, indem man sich anderweitig neue Ziele steckt und auf ein anderes Pferd setzt als nur den Park. Nach dem jahrelangen Hin & Her mit den Anwohnern wundert mich das nicht wirklich.
da ich in den letzten Tagen häufiger ein Erstaunen wegen der Flächennutzung gehört hatte:
Aktuell hat der Park noch ein paar Möglichkeiten bezüglich der Attraktionsflächen. Man sieht gegenüber der aktuellen Baustelle die vergleichsweise riesige Fläche der Westernstadt. Gleich daneben ist mit der Silbermine ein weiterer Klopps mit gewaltigem Flächenverbrauch mitten im Park. Etwas spekulativ, aber ich denke da mittlerweile spontan an das Gardaland: Die haben gefühlt den halben Park auf riesige Hallen mit Indoorattraktionen gebaut, was immer wieder für verdutzte Gesichter sorgt und sicher eine nicht ganz billige Lösung für einen beengten Park sein könnte, der sich gleichzeitig auch um die Lautstärke sorgen muss und damit auch gleich ein paar lästige steile Wege einsparen könnte. Der Verwaltungshof das nächste große Gelände, was mir in den Kopf kommt. Die Zelte könnten bei Bedarf verschoben werden, das Gelände hat Potential für eine Verknüpfung zwischen Berlin, Wuze-Town und was auch immer auf der anderen Straßenseite kommen würde. Weiteres Potential: Die Space Center Halle, P1-Gelände.
Mein Fazit: Für den Freizeitpark an sich gibt es noch Entwicklungspotential für viele Jahre - aber möglichst verdichtet und thematisiert bauen ist auch teurer, als wenn Attraktionen nebeneinander auf die grüne Wiese gestellt werden. Das Potential für Umsätze schöpfen die größeren Parks aber schon länger mit gutlaufenden Hotels und Firmenveranstaltungen. Das ist bei weitem nichts Schlechtes: Erst das Gesamtpaket gibt die Möglichkeiten für die Entwicklungen.
>Der Verwaltungshof das nächste große Gelände, was mir in den Kopf kommt. Die Zelte >könnten bei Bedarf verschoben werden, das Gelände hat Potential für eine Verknüpfung >zwischen Berlin, Wuze-Town und was auch immer auf der anderen Straßenseite kommen >würde. Ein Hinweis, der diese Annahme verdichtet, ist mMn die sehr breite Treppe zu Galaxy (Ja ja, ich weiß ...), die in etwa die Breite der anderen neu gebauten Hauptwege aufweist. Rein für die Attraktion ist das definitiv zu breit. Ich bin daher seit dem Umbau vom Fantasy-Bereich der Meinung, dass dies der Durchgang zum noch zu erstellendem Themenbereich wird und der Abriss/Umbau der Rocher-Kugel beschlossene Sache ist.
Wenn man sich den neuen Wartebereich von RfA anschaut,sieht,das da nochwas passieren wird. Entweder Umbau/Neutheming oder Abriss vom RiesenRocher.
Deutet das nicht auf eine mögliche Umthematisierung/Umbau von RfA hin?
"Vor allem die Weiterentwicklung der Digitaltechnik biete hier neue Möglichkeiten. Durch die moderne Technik könnten gleiche Attraktionen in völlig unterschiedlichen und immer wieder neuen Zusammenhängen präsentiert werden."
Quelle(ksta 8.11.2012)
Selbst Maus au Chocolat könnte in 10-15 Jahren somit locker umthematiesiert werden.
Ich kann jetzt nur von meinem Freundeskreis sprechen, aber von denen will eigentlich niemand mehr in RfA. Auch wenn es dort einen neuen Film gibt ist die Qualität doch recht mangelhaft.
Eine Umthematisierung würde meiner Meinung nach auch nicht viel bringen, da der ganze Aufbau auch weiterhin eher einer Raumstation ähnelt...
Letzte Bearbeitung am 15-Nov-12 um 22:21 Uhr () Soll das Parkhaus eigentlich auch für Tagesgäste sein, wenn ja wäre dann der China-Parkplatz dann nicht überflüssig? Außderdem finde ich es eh irgendwie unlogisch, dass der Park von der zukünftigen Parkfläche (Kleingartenanlage) durch den China-Parkplatz getrennt ist. Ansonsten was soll man dazu noch schreiben? Ich finde es halt etwas unlogisch die gesamte Fläche für ein Hotel/Wasserpark und eine Konzerthalle zu verschwenden. Was soll da regelmäßig stattfinden bei einer Kapazität dieser Größenordnung? Man kämpft seit Jahrzehnten für eine Erweiterung und kurz vor dem Ziel werden nicht mal 2 ha für Fahrattraktionen genutzt! Dass 1-2 Hotels gebaut werden sollen, war mir von Anfang klar, aber ein "Hotelaquapark" in dieser Dimension halte ich für übertrieben und einfach für falsch. Die Fläche der Konzerthalle sollte man lieber für die neue Mainstreet nutzen, um evtl. abends den Besuchern Möglichkeiten zum Flanieren, Shoppen und Essen gehen zu ermöglichen. Schön fände ich es auch, wenn man den See teilweise erhält und zum Beispiel eine Seeterrasse integieren würde. Attraktionen umgestalten, naja eigentlich kenne ich keinen Park wo das bisher funktioniert hat oder nach phantasialändischer Art einfach alles rauszureißen und dann eine leere Halle zu präsentieren. Ich denke unter Schmidt/Löffelhardt hätte das anders ausgesehen. Ich fand es schon sehr ärgerlich, dass man die Fläche der Gondelbahn für das Tagungszentrum verschwendet und nicht das Angebot für Parkbesucher vergrößert, denn eigentlich heißt die Formel biete ich viel kommen auch viel, aber für 38,50 € finde ich, wird zu wenig geboten.
dennoch verstehe ich nicht ganz wieso man jetzt die (kleinere) Fläche für Mitarbeiterwohnungen "verjubelt", die man ganz klar auch noch etwas ferner vom Park platzieren kann...
Dieses Gelände ist doch durch die Parkplätze schon vom Park getrennt. Da bietet es sich doch an, dort die Betriebsflächen unterzubringen und den akten Betriebshof samt Rocher usw. für den Park zu nutzen.
Es gibt ja noch andere Faktoren, was die erlaubte Flächennutzung angeht. Das östlich des Parks etwas abgelegene geplante Gebäude würde nicht gerade versteckt stehen - ich schätze das demnach so ein, dass dies sowieso nie Besuchergelände werden könnte. Angenommen, da kommen hohe Gebäude mit Lärmemissionen hin, könnte ich jeden Anwohner verstehen, der da schnell Grenzen setzt. Nicht ohne Grund hat man die Ost-Erweiterung direkt als absolut unrealistisch gesehen.
Mitarbeiterwohnungen gibt es auch schon seit Ewigkeiten am Parkgelände und auch zusätzliche vermutlich nicht ganz billige externe Anmietungen. Wenn man die Flächen jetzt besser nutzen kann, ist das auch ein Gewinn an Parkfläche. Eine Mitarbeiter-Kita wiederum macht auch nur in der Nähe des Arbeitsplatzes Sinn. "Etwas weiter" gibt es auch keine Baugrundstücke zu bezahlbaren Preisen.
So wie ich das sehe wird man sehr viel Parkgelände dazu gewinnen, wenn man die vorhandenen Verwaltungsflächen effizient nutzt.
20 Euro darauf, dass demnächst der lilafurzgeblümte Nacktarschmolch gefunden wird, der nur dort noch heimisch ist, und sich kampfbereit an den letzten Halm des Ständergrases gekettet hat...
>20 Euro darauf, dass demnächst der lilafurzgeblümte Nacktarschmolch gefunden wird, der >nur dort noch heimisch ist, und sich kampfbereit an den letzten Halm des Ständergrases >gekettet hat...
:+
Nimm dir jeden Tag eine halbe Stunde Zeit für deine Sorgen - und in dieser Zeit mache ein Schläfchen. (Laotse)
>20 Euro darauf, dass demnächst der lilafurzgeblümte Nacktarschmolch gefunden wird, der >nur dort noch heimisch ist, und sich kampfbereit an den letzten Halm des Ständergrases >gekettet hat...
In unserer Stadt scheiterten Erweiterungspläne eines bereits bestehenden Industriegebietes. Auf der einen Fläche waren es Hamster, auf einer anderen Wasserflöhe! in einem Bachlauf.
Aber wehe es steckt ein finanzielles Interesse dahinter, so werden komplette Dörfer für den Braunkohletagebau oder eine ICE Trasse umgesiedelt (damit die Fahrgäste 20 min schneller am Flughafen Äääh Hauptbahnhof sind) .
Die Erweiterung ist toll, herzllichen Glückwunsch, aber irgendwie stören mich noch zu viele Sachen im Park, als das ich mich auf die neue Fläche mental einlassen könnte.
>Die Erweiterung ist toll, herzllichen Glückwunsch, aber irgendwie stören mich noch zu >viele Sachen im Park, als das ich mich auf die neue Fläche mental einlassen könnte.
Die da genau wären??? Der Park ist doch schon seit Jahren am renovieren.
- Der Bereich hinter dem Silverado Theater (wo der Yeti war), der linke Wuze Town Turm und der Salloon - drei kleinere Bereiche, von denen der Park selbst nicht so richtig weiß, wie er sie sinnvoll nutzen soll. - Race of Atlantis. Das Teil kann ersatzlos abgerissen werden. Frisst nur Platz und Strom. - Hollywood Tour - ohne Worte - TOTNH - ich mag das Bähnchen, aber das Ding sieht aus wie ein permanentes Provisorium - und so leid es mir tut: Die Notausgang-Rikscha pfeift seit Jahren aus dem letzten Loch und verreckt langsam vor sich hin.
>Der Park ist doch schon seit Jahren am renovieren.
Und das ist auch gut so. Aber er wird weiter renovieren müssen.
"Brühl. Pünktlich zum Start in die neue Saison am kommenden Samstag, 23. März, gibt es gute Nachrichten für das Phantasialand in Brühl: Die Staatskanzlei NRW hat am Dienstag der Kölner Bezirksregierung mitgeteilt, dass gegen die Änderung des Regionalplanes Region Köln für eine Erweiterung des Freizeitparks in Brühl keine rechtlichen Bedenken bestehen. (...)"
Alles in allem eine beachtliche Entwicklung, auch wenn durchaus noch einige Punkte offen sind.
Zu dem Account Attac-Brühl: Von unserer Seite gibt es absolut nichts gegen kritische Kommentare einzuwenden, jedoch hat uns kein Herr Attac seinen Ausweis gescannt... :) Diskutieren können nur Personen, keine Institutionen, daher würden wir das auch sowieso nicht annehmen; Da vermutlich aber halt nur ein Crossposting durch alle möglichen Foren durchgeführt wurde (siehe oben), habe ich auch darauf verzichtet bei denen nachzuhaken - das bringt ja dann wirklich niemanden weiter.
Gemeint seien die Ausgleichsmaßnahmen, die Initiative sieht da Probleme. Die Kleingärtner warten auf ihre Kompensationsen, während Bovivo (Anwohner) recht zuversichtlich sind: "Wir sind optimistisch, dass in Sachen Lärmschutz ein vernünftiger Kompromiss herauskommt."
Das ist schon echt krass! Wo war den da der Nabu und der BUND? Die finden sonst doch die kleinsten #####haufen irgendwelcher nicht vorhandener Tiere und haben da nicht Alarm geschlagen?
Mein Kommentar: Der Vorschlag, die Parkplatzflächen für Attraktionen zu nutzen, halte ich für nicht umsetzbar. Die "Senke" ist eigentlich keine, alles was hier höher wäre, würde in direkter Sichtachse der älteren Dorfteile liegen und wäre damit auch akustisch problematisch. Das kann man aber auch alles in dem Vergleich der Erweiterungsvarianten, der im Moderationsverfahren erstellt wurde, nachlesen. Ich bin mal so frei und mutmaße hier, dass hier Doris Linzmeier absichtlich eine unmögliche Lösung ins Spiel bringt. Selbst wenn man dann den doch recht naturnahen Parkplatz versiegelt hat um den relativ jungen Braunkohle-Rekultivierungswald gegenüber zu verschonen, bliebe ja dann noch die Frage, was mit den PKWs passieren soll. Der letzte Freizeitpark in Deutschland ohne Parkplatz war der Spreepark... kein gutes Vorbild. Scheinbar sind sich politisch eigentlich alle im Grundsatz über das Ergebnis einig, aber keiner will der Buhmann sein, der es im Landtag vorantreibt. Eigentlich schade, rote und grüne Interessen könnte man doch hier demonstrativ miteinander vereinen.
Was da in den letzten Jahren abgeht, ist schlicht weg ein Witz! Ich meine, es ist ja nicht so, dass das Phantasialand da einfach ersatzlos einen Wald platt machen würde! Diese übereifrigen Naturschützer gefähreden massiv Arbeitsplätze! Und scheinbar haben wir hier in der Region eine Menge von diesen Ökoterroristen, die einfach nicht besseres mit ihrer Zeit anfangen können, als so einen Mist vorran zu treiben! Bei meinem Arbeitgeber ist das genauso. Der werden in einem ganz normalen Forstwald auf einem irgendwelche Orchideen gefunden. x( Dabei leben auf der von uns rekultivierten Fläche mehr und verschiedenere Tiere als vorher im Forstwald.
Naja, ich hoffe, dass das Phantasialand das doch noch irgendwie hin bekommt, um in Zukunft auch noch ein lohnendes Ziel zu sein.
Wobei ich sagen muss, das im Artikel genannte "Aquapark-Hotelresort" könnte man vermutlich noch am Besten im Osten bauen. Die Fläche ist riesig und mit Hotel und Schwimmhalle könnte man einen schönen Lärmschutz nach Nord-Ost errichten. Im "Innenhof" ist dann Platz für Außenbecken, Gasto usw. Wobei ich nicht davon ausgehe, dass es sehr große Außenbereiche geben wird, wenn man ein Ganzjahres-Resort errichten will. Ein Parkhaus war sowieso auf dem Erweiterungsplan drauf, das könnte dort auch noch hin und würde das Problem der Parkplätze lösen.
Je mehr ich über die Erweiterung des Parks lese, um so geringer wird meine Hoffnung, dass sich die Fläche für Attraktionen deutlich vergrößert. Der Fokus des Phantasialandes liegt auf dem Ganzjahresresort mit Veranstaltungsflächen, und nach Halbierung der Erweiterungsfläche befürchte ich, es bleiben nur ein paar kleinere "Reststücke" übrig, die bei zukünftigen Neugestaltungen vielleicht dem Park zugeschlagen werden. Die Baustellen im Park werden also vermutlich auch in den nächsten Jahren nicht weniger.
Ich denke, ich durfte es auch hier anhängen, auch wenn die Info nicht aus dem KStA, sondern aus dem Bonner GA kommt. Die Erweiterung steht wohl vorerst wieder (mal) still. Ich hab Euch einen Ausschnitt aus dem Bonner Generalanzeiger vom 24.4.2014 gescannt (...und digital wieder zusammengeflickt).
Letzte Bearbeitung am 25-Apr-14 um 11:14 Uhr () Na ja, man kann es schon gar nicht mehr hören. Als PHL Eigentümer würde ich mir in den Po beißen, vor 15 Jahren nicht irgendwo auf der grünen Wiese einen neuen Freizeitpark gebaut zu haben. Das wäre zwar wahrscheinlich im ersten Augenblick deutlich teurer geworden, nur auf die Zukunft gesehen wahrscheinlich sorgenfreier. So reißt man ab und baut, dann reißt man ab und baut usw. usw.
Gibt es eigentlich nicht die Möglichkeit in der mittelbaren Nähe einen Aquapark + Hotel zu bauen, diesen mit einem Phantaisalandexpress ;-) zu verbinden und schon hat man eine Erweiterung? Auch eine Theaterhalle und Konzerthalle wäre doch auch an diesem zweiten Standort möglich. Klar eine räumliche Trennung ist nicht schön, aber wäre diese wirklich so abwegig?
Ein kompletter Neubau währe ggf. baulich finanziell machbar / wirtschaftlich. Aber der Marketingapparat, der angestoßen werden müsste, um die Bekanntheit und den Ruf mit an den neuen Standort zu transportieren, währe wirtschaftlich gesehen ein desaster und entbehrt jedem gesunden Unternehmerverstand.
An einem anderen Standort die Erweiterung zu realisieren währe eine weniger schöne Lösung aber eine Überlegung wert. Die Aussage des Unternehmens, dass man bis ende des Jahres eine Entscheidung bräuchte, was den Grundstückserwerb angeht, könnte man als Andeutung in diese Richtung verstehen.
Hineininterpretiert könnte es Heißen: Wenn wir bis ende des Jahres keinen Fortschritt, bezüglich des Erwerbs, feststellen können werden wir die Flächen, die für den Ausgleich des Waldes vorbehalten wahren, anderweitig verwerten. Es werde Dan geprüft, ob dort eine Erweiterung möglich sei, oder man diese veräußert und auf einen Neuerwerb anderswoh die Erweiterung realisieren kann.
Wenn ich Eigentümer des Phantasialands wäre, ich würde wahnsinnig. Anscheinend merken die Sesselfurzer nicht, das sie mit ihrer Trondelei mögliche Arbeitsplätze vernichten. Vor allen Dingen sollten sich die Gegner der Erweiterung, doch eines mal hinter die Ohren schreiben, ohne das Phantasialand wäre Brühl doch total unbekannt, und es wäre nur ein 08/15-Ort. Die Stadt hat dem Phantasialand viel zu verdanken. also sollte man sich nicht so anstellen und jetzt schnell und zügig die Erweiterung genehmigen.
Versuch nicht die Leute in so einfache Kategorien zu stecken, das funktioniert nicht. Egal ob du die Leute in "Brühler", "Anwohner" oder sonst wie versuchst zu bezeichnen, es wird immer eine unscharfe Suppe draus. Jeder Mensch ist ein Individuum, das in ganz verschiedenen Dingen eine Beziehung zum Phantasialand hat. Ob als Anwohner, Mitarbeiter, Lärmgeplagten, im Anreisestau stehenden Pendler, politisch engagierten Menschen - es gibt wahnsinnig viele Aspekte, die mit einem einfachen "aber das PHL ist doch so wichtig!!1!" überhaupt nichts zu tun haben.
Am Ende ist es schlicht eine politische Geschichte, die auch nur abstrakt irgendwas mit Meinungen von Bürgern in der Region um den Park zu tun hat. Rot-Grün im Landtag. Aber auch Schwarz-Gelb, die die Entscheidung in Ihrer Legislaturperiode ziemlich verbummelt haben; Ob absichtlich, bleibt der persönlichen Fantasie überlassen.