KStA: 'Steinbrück steht hinter Freizeitpark'
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Steinbrück steht hinter Freizeitpark
erstellt 07:03h
Die Landesregierung hat dem Phantasialand in seinen Bemühungen um Erweiterungsflächen den Rücken gestärkt.
Brühl - In einem Schreiben an den Gesellschafter des Freizeitparks, Robert Löffelhardt, sagte Ministerpräsident Peer Steinbrück zu, „sämtliche Bemühungen“ des Parks zur Erhaltung und Stärkung zu unterstützen. Das teilte Bürgermeister Michael Kreuzberg gestern im Rat mit. Das Phantasialand hatte sich im März an den Ministerpräsidenten gewandt und darauf hingewiesen, dass der Park nur dann langfristig bestehen könne, wenn er die Möglichkeit bekomme, seine Fläche zu erweitern. Die Fläche, die dazu für die Stadtverwaltung in Frage kommt, ist ein 17 Hektar großes Gebiet westlich der L 194. Dies ist allerdings zurzeit im Gebietsentwicklungsplan (GEP) als Grün- und Forstfläche ausgewiesen. Und da der GEP für den gesamten Regierungsbezirk übergeordnet festlegt, welche Flächen auf welche Weise genutzt werden dürfen, können auch die Städte keinen neuen Bebauungsplan für ein Gebiet aufstellen, wenn dies nicht durch den GEP gedeckt ist.
Die Stadtverwaltung Brühl wird daher noch in dieser Woche den Antrag stellen, das Gebiet im GEP als „Sondergebiet Freizeitpark“ auszuweisen, wie Baudezernent Wolfgang Mues erläuterte. Erst wenn der Regionalrat dies beschlossen und Landesplanungsminister Axel Horstmann es genehmigt hat, kann die Stadt mit einem neuen Bebauungsplan Baurecht schaffen. Dies wird nach Schätzungen von Kreuzberg mindestens zweieinhalb Jahre dauern. Sollte etwa ein Naturschutzverband gegen die Pläne klagen, könnten daraus auch sieben Jahre werden. Kreuzberg zeigte sich erleichtert über Steinbrücks Brief: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hätte man kaum eine eindeutigere Stellungnahme erwarten können.“ (fc)
Steinbrück steht hinter Freizeitpark
erstellt 07:03h
Die Landesregierung hat dem Phantasialand in seinen Bemühungen um Erweiterungsflächen den Rücken gestärkt.
Brühl - In einem Schreiben an den Gesellschafter des Freizeitparks, Robert Löffelhardt, sagte Ministerpräsident Peer Steinbrück zu, „sämtliche Bemühungen“ des Parks zur Erhaltung und Stärkung zu unterstützen. Das teilte Bürgermeister Michael Kreuzberg gestern im Rat mit. Das Phantasialand hatte sich im März an den Ministerpräsidenten gewandt und darauf hingewiesen, dass der Park nur dann langfristig bestehen könne, wenn er die Möglichkeit bekomme, seine Fläche zu erweitern. Die Fläche, die dazu für die Stadtverwaltung in Frage kommt, ist ein 17 Hektar großes Gebiet westlich der L 194. Dies ist allerdings zurzeit im Gebietsentwicklungsplan (GEP) als Grün- und Forstfläche ausgewiesen. Und da der GEP für den gesamten Regierungsbezirk übergeordnet festlegt, welche Flächen auf welche Weise genutzt werden dürfen, können auch die Städte keinen neuen Bebauungsplan für ein Gebiet aufstellen, wenn dies nicht durch den GEP gedeckt ist.
Die Stadtverwaltung Brühl wird daher noch in dieser Woche den Antrag stellen, das Gebiet im GEP als „Sondergebiet Freizeitpark“ auszuweisen, wie Baudezernent Wolfgang Mues erläuterte. Erst wenn der Regionalrat dies beschlossen und Landesplanungsminister Axel Horstmann es genehmigt hat, kann die Stadt mit einem neuen Bebauungsplan Baurecht schaffen. Dies wird nach Schätzungen von Kreuzberg mindestens zweieinhalb Jahre dauern. Sollte etwa ein Naturschutzverband gegen die Pläne klagen, könnten daraus auch sieben Jahre werden. Kreuzberg zeigte sich erleichtert über Steinbrücks Brief: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hätte man kaum eine eindeutigere Stellungnahme erwarten können.“ (fc)

