Anwohnerprobleme
Hi PhantaFans,
dieser Bericht würde auch im Europapark-Forum passen, aber ich setze ihn in dieses Forum, weil das Anwohnerproblem Phantasialand bekannt ist.
Wie aus einigen Berichten im Forum zu entnehmen ist, verbrachten wir unseren Urlaub dieses Jahr in Rust. Etwa 300m Luftlinie vom spanischen Bereich entfernt hatten wir eine Ferienwohnung. Als ich eines Nachmittags im Garten saß, hörte ich die bekannte Freizeitpark-Geräuschkulisse. Ich mußte gleich an das Problem der Anwohner vom Phantasialand denken. Ich ging zur Vermieterin und fragte, ob es hier ein Anwohnerproblem mit dem Park gibt.
Sie berichtete: Von Zeit zur Zeit gibt es hier auch Einwände gegen geplante Vorhaben. Manchmal schließen sich auch benachbarte Dörfer zusammen, um ihre Einwände durchzusetzen. Aber ohne großen Erfolg. Die Familie Mack hat gute Verbindungen zur Politik und sie lassen sich alles in Stuttgart absegnen.
Trotzdem arrangiert man sich irgendwie, denn die Anwohner wissen, daß das Dorf durch den Park eine starke wirtschaftliche Belebung erfahren hat. Bis 1975 (Öffnung des Europa-Parks) war es ein armes Bauern- und Fischerdorf mir ca. 2400 Seelen. Heute sind es ca.3500 Einwohner. Das erste Hotel kam 1986, heute sind es über 8 (inkl. der beiden Parkhotels).
Sozial wird von der Familie Mack einiges getan:
Jeder Ruster bekommt kostenlos eine Jahreskarte für den Park.
Der ortsansässige Fußballverein wird finanziell unterstützt.
Bei Festlichkeiten im Ort schickt der Park seine Animateure (Charly Chaplin usw.).
Durch Verkauf von Eintrittskarten verdienen sich Ferienwohnungsbesitzer etwas dazu.
Welche Aktionen kommen denn vom Phantasialand, um die Anwohner "gnädig" zu stimmen? Hier haben die Anwohner wohl soviel Macht, daß sie Vorhaben verhindern oder zumindest aufschieben können.
Gruß
Bernhard
dieser Bericht würde auch im Europapark-Forum passen, aber ich setze ihn in dieses Forum, weil das Anwohnerproblem Phantasialand bekannt ist.
Wie aus einigen Berichten im Forum zu entnehmen ist, verbrachten wir unseren Urlaub dieses Jahr in Rust. Etwa 300m Luftlinie vom spanischen Bereich entfernt hatten wir eine Ferienwohnung. Als ich eines Nachmittags im Garten saß, hörte ich die bekannte Freizeitpark-Geräuschkulisse. Ich mußte gleich an das Problem der Anwohner vom Phantasialand denken. Ich ging zur Vermieterin und fragte, ob es hier ein Anwohnerproblem mit dem Park gibt.
Sie berichtete: Von Zeit zur Zeit gibt es hier auch Einwände gegen geplante Vorhaben. Manchmal schließen sich auch benachbarte Dörfer zusammen, um ihre Einwände durchzusetzen. Aber ohne großen Erfolg. Die Familie Mack hat gute Verbindungen zur Politik und sie lassen sich alles in Stuttgart absegnen.
Trotzdem arrangiert man sich irgendwie, denn die Anwohner wissen, daß das Dorf durch den Park eine starke wirtschaftliche Belebung erfahren hat. Bis 1975 (Öffnung des Europa-Parks) war es ein armes Bauern- und Fischerdorf mir ca. 2400 Seelen. Heute sind es ca.3500 Einwohner. Das erste Hotel kam 1986, heute sind es über 8 (inkl. der beiden Parkhotels).
Sozial wird von der Familie Mack einiges getan:
Jeder Ruster bekommt kostenlos eine Jahreskarte für den Park.
Der ortsansässige Fußballverein wird finanziell unterstützt.
Bei Festlichkeiten im Ort schickt der Park seine Animateure (Charly Chaplin usw.).
Durch Verkauf von Eintrittskarten verdienen sich Ferienwohnungsbesitzer etwas dazu.
Welche Aktionen kommen denn vom Phantasialand, um die Anwohner "gnädig" zu stimmen? Hier haben die Anwohner wohl soviel Macht, daß sie Vorhaben verhindern oder zumindest aufschieben können.
Gruß
Bernhard

