"Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

#1

"Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Artikel Westdeutsche Zeitung 15. August

"Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum
Von Marc Herriger

Mönchengladbach. Ein gehbehinderter Junge aus Rheydt darf nicht mehr auf die Fahrgeschäfte im Phantasialand. Zu gefährlich, argumentieren die Freizeitpark-Betreiber.

Die Bügel senken sich, mit einem leichten Ruck setzen sich die Wagen in Bewegung. Am Anfang geht es noch einigermaßen gemütlich vor sich, doch schnell beschleunigt die Achterbahn und provoziert bei den Fahrgästen Schreie der Verzückung oder des Entsetzens - je nachdem.

Für Gernot Thelen nur noch Erinnerung. Der 15-jährige Rheydter steht vor der Western-Bahn "Colorado" im Phantasialand und blickt den anderen Achterbahnfans traurig hinterher. Die Phantasialand-Mitarbeiter lassen ihn nicht mehr einsteigen, Gernot ist gehbehindert. "Ich habe eine Dauerkarte und gehe mit meinem Opa regelmäßig ins Phantasialand. Doch plötzlich darf ich nicht mehr auf die schnellen Fahrgeschäfte", gibt der Gymnasiast wütend zu Protokoll.

"Zuerst hieß es, aus versicherungstechnischen Gründen würden keine Behinderten mehr zugelassen, vor ein paar Tagen habe ich noch mal angerufen. Jetzt heißt es, aus sicherungstechnischen Gründen könnten Behinderte nicht mehr mitfahren", berichtet Klaus Thelen, Gernots Vater.

"Wir haben ein Riesenproblem mit Behinderten, da sie in gefährlichen Situationen nicht geborgen werden können", begründet Gottlieb Löffelhardt, Besitzer des Freizeitparks in Brühl bei Köln. Durch den Achterbahnbrand im Mai sei ihm klar geworden, dass das Risiko für Behinderte zu groß sei. "Wir waren immer sehr großzügig, dafür sind wir von anderen Parks kritisiert worden", so Löffelhardt. Das Phantasialand hat mittlerweile den Tüv Rheinland gebeten, eine Liste der Fahrgeschäfte zu erstellen, die Behinderte nicht mehr benutzen dürfen.

Betroffen sind wohl alle Attraktionen, bei denen eine Höhe überwunden werden muss. So neben den Achterbahnen "Colorado" und "Temple of the Nighthawk" auch der Freifallturm "Mystery Castle" und unter Umständen auch die Wildwasserbahn. "Die Einschränkungen gefallen uns auch nicht. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich das Leuchten in den Augen der behinderten Kinder gesehen habe. Aber es geht nicht anders", bittet Löffelhardt um Verständnis.

Die Tüv-Liste, die im April 2002 fertig sein soll, wird dann auch dem Verband der Deutschen Freizeit-Unternehmen (VDFU) zugestellt, der daraus eine Empfehlung für seine 57 deutschen Mitglieder (Freizeiteinrichtungen mit mindestens 100 000 Besuchern im Jahr) machen will. "Wir müssen das erst noch im Vorstand besprechen, aber ich würde begrüßen, wenn wir das so machen", erklärt Karl-Heinrich Pott, Präsident des VDFU. "Wir überlegen schließlich ständig, wie wir unsere Freizeitparks noch sicherer machen können. Wir haben in Deutschland die strengsten Vorschriften und die schärfsten Kontrollen", verweist auch Pott auf den Aspekt der Sicherheit.

Die Bedenken des Verbandes und des Phantasialandes werden in der Branche aber nicht überall geteilt. "Bei uns dürfen Behinderte fast alles fahren. Den Holz-Rollercoaster ,Colossos` zum Beispiel sollte man meiden, wenn man Rücken- oder Herzbeschwerden hat, ansonsten kann ihn jeder fahren", berichtet Klaus Müller, Pressesprecher des Heide-Parks Soltau - des größten deutschen Freitzeitparks.

"Wir haben immer viele Behinderte im Park. Der Behindertenverband Schleswig-Holstein hat uns sehr gute Noten gegeben. Die Sicherheit macht uns keine Sorgen, wir haben sehr gute Mitarbeiter, die sich um die Behinderten kümmern und sie im Notfall auch retten können", so Müller.

Auch bei "Warner Brothers Movie World" in Bottrop gibt es kein Fahrverbot für Behinderte. Das weiß auch Gernot Thelen. Jetzt sitzt er in der Achterbahn "Eraser" und schreit wieder vor Glück.

Datei nicht vorhanden
Foto: Durch Sauerstoffmangel bei der Geburt ist Gernot Thelen gehbehindert. Sein liebstes Hobby, Besuche im Phantasialand, fallen durch die neue Politik des Freitzeitparks flach.


Diskussionsübersicht

  1. #1 "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum APS
    1. #2 RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum Nobody
    2. #5 RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum Marc HT
    3. #8 RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum Maaahzel
    4. #10 Mit der Bitte um ehrliche Antwort................ cityjudge
#2

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf APS, Beitrag #1

Hatten wir das nich schonmal vor ein paar Wochen gehabt?
*Suchfunktion aktiviert*..Yepp..am 6 Juli. "Phantasialand Artikel"...der gleiche Gernot..die gleiche Story.Es tut mir ja auch leid,das der Junge nicht mitfahren darf..aber das mann es durch mehreren Zeitungen bringt,hilft auch nicht weiter. Was würde passieren wenn wie bei dem GB Brand,alle rauskommen ausser einem Gehbehinderten(zu langsam..kann keine Leitern steigen usw.) Da würde die Presse und Öffentlichkeit einen Riesendruck auf das PL ausüben,weil es unverantwortlich wäre,diese Leute mitfahren zu lassen,die nicht die Fluchtwege benutzen könne und die Eltern oder der Opa wären die ersten die das PL verklagen würden,wegen Fahrlässger Kontrollen...keine behinderten-Fluchtwege usw.
Kleinwüchsige dürfen ja auch nicht bei einigen Rides mitfahren..und in dem Fall verstehen es die auch meisten.
Traurig aber wahr.

>- Nobody -<

--- Wer sich nicht wehrt , der lebt verkehrt. ---
#3

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf Nobody, Beitrag #2

Ich möchte mal wissen, was eben diese Zeitungen, die sich jetzt über diese Maßnahme aufregen, schreiben würden, wenn ein behinderter Junge in einem Feuer umkommen würde!! Nicht zu fassen, diese Doppelmoral! :-mad

Und andere Parks präsentieren sich dazu als leuchtendes Beispiel. Anstatt zu sagen: "Bei uns haben Behinderte die Chance, in einem brennden Colossus zu verbrennen", hat er natürlich gesagt: "Bei uns dürfen sie alles fahren".

Tut mir leid, dass ich das so hart formuliere, aber mich nervt einfach, dass die Presse je nachdem wie es in die Auflage passt, ihre Meinung wie ein Fähnchen im Winde dreht.

Mir tut es für die behinderten Menschen sehr leid, aber solange keine behindertengerechte Notaustiegsmöglichkeit vorhanden sind, ist diese Maßnahme mehr als Gerechtfertigt. Es wird ja auch für Menschen, die das Glück haben, ohne Behinderung geboren worden zu sein, keine Attraktion eröffnet, ohne das Fluchtwege vorhanden sind.

Ingmar
www.brainoff.de

Träume gehen Hand in Hand
#4

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf APS, Beitrag #1

Gibt es jetzt noch einen 2. groessten Freizeitpark in Deutschland? Also eigentlich ist doch der Europa Park der Groesste! Oder reden die etwa von der Flaeche?
Da hat wohl einer nicht gut recherchiert! ;-)

:-jumpy Norbert :-jumpy
#5

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf APS, Beitrag #1

Hi Leute,
mir ist auch aufgefallen, daß dieser Artikel schon einmal gepostet wurde, war sogar in der AZ (Aachener Zeitung) oder in den AN (Aachener Nachrichten) im Überregionalen Teil. Dieser Reporter, der den Artikel geschrieben hat verkauft diesen wohl jetzt NRW- oder sogar Deutschlandweit. Hab den Eindruck er macht anscheinend Geld damit.

Aber ich stehe auf dem Standpunkt, das es Personen, die nicht eigenständig in ein Fahrgeschäft ein- oder aussteigen können, der zutritt ruhig verweigert werden soll. Denn was würden die Zeitungen schreiben, wenn einmal etwas passiert und ein Behinderter saß mit im Fahrgeschäft? "GEHBEHINDERTER BEI FEUER IN GESTERBAHN VON FLAMMEN GETÖTET" Bilt oder "WARUM MU?TE DIESER BEHINDERTE JUNGE STEBEN - Hatte freizeitpark keine Sicherheitsvorschriften?" (Expreß).

Ich persönlich habe noch keinen Beteiber eines Fahrgeschäftes auf einer Kirmes gesehen, der Behinderten, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzten, gestattet auf seinem Fahrgeschäft mit zu fahren. Meißtens wird da abgewunken, da ja jede Minute, die das Fahrgeschäft stillsteht Geld kostet, und der Austausch der Passagiere schnell und ohne Komplikationen durchgeführt werden soll.

Mir ist es allerdings auch noch nicht in den anderen Parks aufgefallen ob dort Gehbehinderte auf die Fahrgeschäfte dürfen. WBMW; nein, Bobbejaanland, nein; Walibi (jetzt Six Flags), nein; genauso De Efteling, Holiday Park, Europa Park, Panoramapark und Fort Fun. In einigen Parks steht sogar angeschlagen, daß Personen die nicht selbständig ein und aussteigen können nicht mit dem ein oder anderen geschäft fahren dürfen.

Nun ja dies ist mein Posting dazu!

C U im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wer nicht da war glaubt es nicht

Marc ;-)
#6

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf Marc HT, Beitrag #5

Hi Marc,

>"nein; genauso De Efteling,"

Stimmt nicht!!! Laut offizieller Efteling-Mitteilung und meiner eigenen Erfahrung mit einem gehbehinderten Freund dürfen im Efteling Gehbehinderte bis auf Droomvlucht, Villa Volta und Laavenbaan überall drauf.

In DLP dürfen nicht nur Gehbehinderte sondern sogar komplett Gelähmte auf viele Fahrgeschäfte. (Habe ich selbst schon gesehen)

Klar geht Sicherheit vor und ich kann die Position des PL sehr gut verstehen, aber wenn die im MC mal die Gondel oben bleiben sollte und versucht wird mich mit der Not-Gondel zu evakuieren, werde ich sicher auch kein leichter Fall sein mit meiner Höhenangst... Genug Leute werden sich sicher auch in Achterbahnen etc. nicht selbstständig retten können, auch wenn sie nicht gehbehindert sind. Das heisst nicht, dass das PL leichtfertig etwas ändern sollte. Wenn es ein Restrisiko gibt muss man es nicht noch vergrössern... Das PL sollte jetzt mit Fachleuten überlegen ob, und wenn ja wie, man die Situation verbessern kann...

Marco
#7

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf Marc HT, Beitrag #5

>Mir ist es allerdings auch noch
>nicht in den anderen Parks
>aufgefallen ob dort Gehbehinderte auf
>die Fahrgeschäfte dürfen. WBMW; nein,


Also ich habe den Gernot, von dem der Bericht handelt, in WBMW gesehen, er ist zusammen mit seinem Opa Eraser gefahren!
Er hatte wirklich Spass und dem Großvater kann man nur Respekt aussprechen-er hat alles mitgemacht, um dem Enkel einen schönen Tag zu machen!

Felix K.
:-firejump My home is my coaster! :-firejump
#8

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf APS, Beitrag #1

Think different:

1. "Geil gemachter" Artikel - das wollen die Leute lesen, das lässt sie für ein paar Sekunden denken: "Der arme Junge, sowas aber auch". Dann wird weiter geblättert und diese Form der "Skandalbefriedigung" ist abgefrühstückt

2. Löffelhardt hat recht, wenn er sagt: "Das Risiko ist zu hoch, schnell und effizient gerettet zu werden"

3. Der Junge hat recht, wenn er sagt: "Das geht aber doch auch in anderen Parks"

4. Heinrich Pott hat recht, wenn er sagt: "Wir haben in D die schärfsten Kontrollen und die grösste Sicherheit" - dafür ist good ol´ germany auch eines der Länder, mit dem geringsten "Spass am Leben"-Faktor

5. Parks mit Schildern "Menschen, die nicht selbstständig ein- und aussteigen können..." haben recht, denn so ist es am einfachsten.

6. und schliesslich die Wahrheit hat recht, denn sie liegt irgendwo in der Mitte. Ein Bericht über eine Verweigerung von Behinderten in einem anderen Park wär längst nicht so "geil" wie der "in dem Park, der wo abgebrannt ist". Die "Zimperlichkeit" des PHL ist verständlich, weil wegen der durch die Vorredner genannten Punkte (Behinderter starb im Achterbahnflammeninferno)

Der Junge tut mir einfach leid. Nicht, dass ihm der Spass im PHL fehlt, nein: obendrein ist er noch von einem pfiffigen Redakteur abgekocht worden, der jetzt mit der Story ordentlich Knete macht. Und das aller Schlimmste: der arme Gernot muss nun Eraser fahren....


Maaaaaaaaaahzel
Spontanität muss sorgfältig geplant werden :-biggrin
#9

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf Maaahzel, Beitrag #8

Ja wie ist das denn nun?
Welche Rides dürfen Gehbehinderte wo fahren?
Oft habe ich gedacht, Attraktionen seien nur deshalb nicht für Behinderte geeignet, weil ein spezieller Zugang fehlt. So z.B. Devil's Mine.
Aber aus einem Fahrgeschäft können sich Behinderte zu 99% eh nicht selber befreien.
Wie wird dieses Problem denn dann in anderen Parks geregelt?

Und wie steht es mit den USA, wo es doch ein Gesetz geben soll, dass alles Behinderten-gerecht ist?!

get in the back seat,
Alex.
#10

Mit der Bitte um ehrliche Antwort................

Antwort auf APS, Beitrag #1

Wäre Eure Reaktion GENAUSO ausgefallen,wenn der Junge z.B.(und vor allem)in der Movie-World bei WWW abgelehnt worden wäre?
Oder hättet Ihr da nicht vielmehr in den Tenor miteingestimmt:
"Der arme Junge.....typisch MW.....man kann Sicherheit auch übertreiben.....bald gibt es hier überhaupt keinen Spass mehr....etc....etc.."?
Die Reaktion auf PLkritische Beiträge ist hier nämlich immer die gleiche. Prinzipiell gilt hier nämlich: Das PL hat immer recht!
Kritiker haben IMMER unrecht und wollen nur MEINEM Phantasialand Böses! Diese empörten,aber vielfach nur aus einem extrem rosarot gefärbten Blickwinkel heraus verständlichen Reaktionen, grenzen für mich schon fast an Verfolgungswahn.........(man verzeihe mir diese leichte Übertreibung).
Das PL ist "nur" ein Park (wenngleich ein sehr guter!)
Herr Löffelhardt ist auch und vor allem ein Geschäftsmann,und wenn er trotzdem noch mit Herzblut an seinem Park hängt,so ist das für uns Fans positiv (weil der Park dadurch seine Qualität erhält). Aber deshalb ist sein Wort kein Evangelium (ich erinnere da an manch naive Posts nach dem Brand)
Das Phantasialand wehrt sich gegen seine Kritiker mit der wertvollsten Waffe,die es besitzt.....nämlich mit Qualität!
Es braucht dazu keine Unterstützung durch völlig kritiklose oder naive Meinungsäußerungen,mit KONSTRUKTIVER Kritik ist dem PL weitaus besser geholfen.
(Der Grund weshalb ich dieses hier übverhaupt schreibe: ich kann mich noch gut an einige Threads erinnern,in denen ein ZUVIEL an Sicherheit kritisiert wurde. Gerade im Bezug auf die Schuldfrage des Brandes (gerne wurde an jener Stelle auch Herr Stengel und sein Auto/Achterbahn-Vergleich erwähnt). Aber auch z.B. im SF-Forum beklagte sich jemand,daß es (ich glaube) bei dem MW-Breakdance zu langweilig sei und zu langsam,weil ja immer alle Bügel einzeln kontrolliert werden.)
Prinzipiell läuft es doch auf die simple Fragestellung hinaus:
Spass oder Sicherheit.....und Maaahzel hat schon das Richtige dazu gesagt. Das kann hier jeder für sich selbst beantworten,NUR der jeweilige Park muß diese Entscheidung für ALLE seine Besucher treffen.
Mit nachdenklichen Grüßen
Bruno
....ever danced with the devil in the pale moonlight....?
#11

RE: Mit der Bitte um ehrliche Antwort................

Antwort auf cityjudge, Beitrag #10

LETZTE BEARBEITUNG AM 18-Aug-2001 UM 15:14 Uhr ()


Da muss ich Cityjugde Recht geben, wäre das im MW passiert, wäre das sicher ganz anders aufgefasst worden (ohne bestimmt User damit angreifen zu wollen). Aber mal davon abgesehen: Der normale Leser eines solchen Zeitungsartikels denkt immer zu aller erst: "Die unmenschlichen Mitarbeiter vom PL lassen den armen behinderten Jungen nicht auf die Achterbahn". Wenn sowas in der Zeitung steht, ist das wahrlich keine gute Werbung fürs PL. Meiner eigenen Meinung nach finde ich das auch nicht besonders gut. Natürlich muss man jetzt nach dem Brand der GB mehr denn je an die Sicherheit denken. Aber man kann es auch übertreiben. Da kommt in mir den Gedanke an die MW auf: "Bitte treten sie hinter die gelbe Sicherheitslinie" - obwohl da schon dieses Geländer vor einem ist, und beim Breakdancer können die Bügel nur noch vom Mitarbeiter geöffnet werden und zusätzlich bau man noch Klappen an die Ausstiegslücke der Gondeln. Und wenn ich ehrlich bin: So einen Zustand möchte ich im PL nicht haben. Aber eigentlich kann ich auch Gottlieb Löffelhardt verstehen, weil wenn mal irgendwas passieren sollte, zerreist ihn die Presse wieder in der Luft. Und diesen Zustand können wir zum Teil auch der Presse verdanken, die beim GB-Brand nichts besseres zu tun hatte, als irgendwelche Sicherheitsmängel zu suchen und das dann prompt in ihr Käseblatt zu schreiben.
Herr Löffelhardt befindet sich in einer Zwickmühle. Wenn er erlaubt, dass auch Behinderte auf den Attraktionen mitfahren dürften heißt es in der Presse: "Im Notfall könnten behinderte Menschen nur schlecht geborgen werden, was eine Gefahr für diese darstellt." Wenn es sie NICHT mitfahren lässt heißt es dann aber: "Die unmeschliche Parkleitung vom PL lässt diesen behinderten Mensch nicht auf die Attraktionen".
#12

RE: "Colorado" bleibt für Gernot nur ein Traum

Antwort auf APS, Beitrag #1

Als ich gestern im Park war wollte ein Junge im Rollstuhl auch auf die CA. Sofort kamm ein Mitarbeiter half ihm die Treppen hoch und sagte zu ihm:"Eigentlich darfst du gar nicht mit fahren aber ich nehm das auf meiner Kappe!!!

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