Artikel aus dem Brühler Schloss Boten vom 11.7.01
[h2]Wie wird der See künftig genutzt?[/h2]
[h4]9.Sitzung in der Phantasialand-Mediation[/h4]
Brühl. Ende Juni hat sich der Arbeitskreis zur Standortsicherung des Phantasialandes im Rahmen des Mediationsverfahrens zu seiner neunten Sitzung getroffen.
Nach einer durch den Brandunfall bedingten Unterbrechung ging es in dem Arbeitskreis um die künftige Nutzung der Seenlandschaft. Nach der Demontage der dort betriebenen Wikingerbahn wurde diese Fläche seit einigen Jahren nur noch gering frequentiert.
Das Phantasialand strebt nun dort eine intensivere Nutzung an, wobei der See selbst erhalten werden soll. Jenseits der erforderlichen Ufersicherungsmaßnahmen besteht das eigentliche Interesse der Geschäftsführung in einer Bebauung des Geländes, das sich an das Space Center anschließt, sowie das bereits auf Veranlassung der Unteren Wasserbehörde verfüllten Teils. Ins Auge gefasst wird eine Bauhöhe, die nicht über das Höhenniveau der Grundstücke am Ahornweg hinausgehen soll.
In den Erörterungen des Arbeitskreises wurde deutlich, dass Maßnahmen einer Nutzungintensivierung voraussichtlich auch mit Belastungen für die Anwohner verbunden wären. Dem könnte mit Lärmschutzmaßnahmen, mit einer Dachbegrünung und mit landschaftspflegerischen Maßnahmen begegnet werden.
Ob hierfür ein Kompromiss gefunden werden kann, wird sich noch herausstellen. Die gegenwärtig gelten Bauleitplanung ermöglicht dem Phantasialand eine Nutzungintensivierung, aber nicht die angestrebte Bebauung. Daraus könnte für die Beteilligten eine interessante Verhandlungskonstellation entstehen.
Der neu gegründete Verein der Anliegergemeinschaften (Wir berichteten) ist allerdings noch äußerst skeptisch. Die Bedenken richten sich gegen eine prinzipielle Nutzungintensivierung und werden noch dadurch verstärkt, dass eine Baumaßnahme im vorgesehenen Umfang voraussichtlich einige Jahre dauern würde und zu zusätzlichen Belastungen durch den Baulärm führen würde.
MfG Krummbein123
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[h4]9.Sitzung in der Phantasialand-Mediation[/h4]
Brühl. Ende Juni hat sich der Arbeitskreis zur Standortsicherung des Phantasialandes im Rahmen des Mediationsverfahrens zu seiner neunten Sitzung getroffen.
Nach einer durch den Brandunfall bedingten Unterbrechung ging es in dem Arbeitskreis um die künftige Nutzung der Seenlandschaft. Nach der Demontage der dort betriebenen Wikingerbahn wurde diese Fläche seit einigen Jahren nur noch gering frequentiert.
Das Phantasialand strebt nun dort eine intensivere Nutzung an, wobei der See selbst erhalten werden soll. Jenseits der erforderlichen Ufersicherungsmaßnahmen besteht das eigentliche Interesse der Geschäftsführung in einer Bebauung des Geländes, das sich an das Space Center anschließt, sowie das bereits auf Veranlassung der Unteren Wasserbehörde verfüllten Teils. Ins Auge gefasst wird eine Bauhöhe, die nicht über das Höhenniveau der Grundstücke am Ahornweg hinausgehen soll.
In den Erörterungen des Arbeitskreises wurde deutlich, dass Maßnahmen einer Nutzungintensivierung voraussichtlich auch mit Belastungen für die Anwohner verbunden wären. Dem könnte mit Lärmschutzmaßnahmen, mit einer Dachbegrünung und mit landschaftspflegerischen Maßnahmen begegnet werden.
Ob hierfür ein Kompromiss gefunden werden kann, wird sich noch herausstellen. Die gegenwärtig gelten Bauleitplanung ermöglicht dem Phantasialand eine Nutzungintensivierung, aber nicht die angestrebte Bebauung. Daraus könnte für die Beteilligten eine interessante Verhandlungskonstellation entstehen.
Der neu gegründete Verein der Anliegergemeinschaften (Wir berichteten) ist allerdings noch äußerst skeptisch. Die Bedenken richten sich gegen eine prinzipielle Nutzungintensivierung und werden noch dadurch verstärkt, dass eine Baumaßnahme im vorgesehenen Umfang voraussichtlich einige Jahre dauern würde und zu zusätzlichen Belastungen durch den Baulärm führen würde.
MfG Krummbein123
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