DAS Horrorszenario ??? Oder geht es noch schlimmer ?
HI,
ich weiss nicht ob dieser Artikel schon einmal im Forum stand, aber ich möchte Ihn mal hier veröffentlichen.
Einstufung: JUST FOR INFO !
Quelle Kölner Stadt Anzeiger:
Archiv der Rubrik Köln vom 31.10.2000:
Übung des Kölner DRK
Rettung wie im Drehbuch
Die Szenerie erinnerte an einen Horrorfilm. Im Silverado-Theater des Phantasialandes in Brühl lagen wimmernde und stöhnende Menschen mit klaffenden Kopfwunden, offenen Beinbrüchen und kreidebleichen Gesichtern. Mitarbeiter des Unternehmens leisteten zunächst erste Hilfe, bevor Angehörige des Deutschen Roten Kreuzes eintrafen, um die "Verletzten" zu versorgen.
Was auf den ersten Blick erschreckend echt aussah, war in Wirklichkeit eine Übung des DRK-Kreisverbandes Köln, der sich das Brühler Gelände für eine Erprobung des Ernstfalls ausgesucht hatte. Nach den Worten von Phantasialand-Pressesprecherin Kirsten Sander war man davon ausgegangen, dass ein Lichtmast von der Beleuchterbrücke in den voll besetzten Zuschauerraum gefallen sei.
Die Aufgabe der Schnelleinsatz-Gruppe des DRK bestand nun darin, sich um die Besucher mit weniger schweren Verletzungen zu kümmern. Die lebensgefährlich Verletzten waren laut "Drehbuch" bereits vom Rettungsdienst der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht worden.
Nur einige leitende Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Köln wussten im Voraus etwas von der Übung in Brühl. Die anderen Teilnehmer wurden erst unmittelbar vor ihrem Einsatz vom Bereitschaftsdienst in Bilderstöckchen eingeweiht. Danach fuhren 20 Angehörige der so genannten Schnelleinsatz-Gruppe in mehreren Fahrzeugen zum Phantasialand, wo sie ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse bei dem simulierten Unfall im Silverado-Theater erproben konnten.
Nachdem sie sich im Theaterraum ein Bild vom Zustand der Verletzten gemacht hatten, transportierten die Helfer die Menschen auf Tragen ins Freie. Dort wurden Verbände angelegt und tröstende Worte gefunden. Das alles geschah mit bemerkenswerter Professionalität - ganz wie im Ernstfall. So war Einsatzleiter Stefan Merten denn auch mit dem Ergebnis der Übung zufrieden. Sein Resümee: "Es hat sich gezeigt, dass wir für so einen Einsatz gut gerüstet sind."
Das war also vor dem grossen Brand....so eine Übung lohnt sich wie es aussieht auf jedenfall.
CU
Gavin
Contact me @
http://www.togaco.com
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Archiv der Rubrik Köln vom 31.10.2000:
Übung des Kölner DRK
Rettung wie im Drehbuch
Die Szenerie erinnerte an einen Horrorfilm. Im Silverado-Theater des Phantasialandes in Brühl lagen wimmernde und stöhnende Menschen mit klaffenden Kopfwunden, offenen Beinbrüchen und kreidebleichen Gesichtern. Mitarbeiter des Unternehmens leisteten zunächst erste Hilfe, bevor Angehörige des Deutschen Roten Kreuzes eintrafen, um die "Verletzten" zu versorgen.
Was auf den ersten Blick erschreckend echt aussah, war in Wirklichkeit eine Übung des DRK-Kreisverbandes Köln, der sich das Brühler Gelände für eine Erprobung des Ernstfalls ausgesucht hatte. Nach den Worten von Phantasialand-Pressesprecherin Kirsten Sander war man davon ausgegangen, dass ein Lichtmast von der Beleuchterbrücke in den voll besetzten Zuschauerraum gefallen sei.
Die Aufgabe der Schnelleinsatz-Gruppe des DRK bestand nun darin, sich um die Besucher mit weniger schweren Verletzungen zu kümmern. Die lebensgefährlich Verletzten waren laut "Drehbuch" bereits vom Rettungsdienst der Feuerwehr ins Krankenhaus gebracht worden.
Nur einige leitende Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Köln wussten im Voraus etwas von der Übung in Brühl. Die anderen Teilnehmer wurden erst unmittelbar vor ihrem Einsatz vom Bereitschaftsdienst in Bilderstöckchen eingeweiht. Danach fuhren 20 Angehörige der so genannten Schnelleinsatz-Gruppe in mehreren Fahrzeugen zum Phantasialand, wo sie ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse bei dem simulierten Unfall im Silverado-Theater erproben konnten.
Nachdem sie sich im Theaterraum ein Bild vom Zustand der Verletzten gemacht hatten, transportierten die Helfer die Menschen auf Tragen ins Freie. Dort wurden Verbände angelegt und tröstende Worte gefunden. Das alles geschah mit bemerkenswerter Professionalität - ganz wie im Ernstfall. So war Einsatzleiter Stefan Merten denn auch mit dem Ergebnis der Übung zufrieden. Sein Resümee: "Es hat sich gezeigt, dass wir für so einen Einsatz gut gerüstet sind."
Das war also vor dem grossen Brand....so eine Übung lohnt sich wie es aussieht auf jedenfall.
CU
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