Behelfskrücke? Deine Sicht auf Schwungradspeicher und ähnliches scheint mir nun arg negativ. Lastspitzen abzufangen ist doch generell recht sinnvoll, nicht nur bei Tarifierung nach Anschlussleistung.
Generell hat Alex schon recht: Technisch gesehen bringt ein Schwungradspeicher nichts außer Verlusten die sich ein Parkbetreiber sparen könnte. Falls aber das Legen einer extra Leitung zum Park nicht möglich ist oder exorbitante Kosten verursacht kommt ein Energiespeicher in Frage, ähnliches gilt wohl auch wenn der Strom ingesamt billiger ist sofern keine Lastspitzen erfolgen (k.a wie da die Tarife aussehen)
Wirklich sinnvoll ist ein Speicher vor allem wenn dieser beim Bremsen wieder aufgeladen wird! Ich glaube Maurer Söhne ist momentan der einzige Hersteller der sowas anbietet.
Bei der Leistungsaufnahme darf nicht vergessen werden, dass der Zug bei Taron um einiges leichter sein wird als bei vergleichbaren Anlagen da aus Aluminium gefertigt.
> ähnliches gilt wohl auch wenn der Strom ingesamt billiger ist >sofern keine Lastspitzen erfolgen (k.a wie da die Tarife aussehen)
Bei Großverbrauchern fließt üblicherweise der höchste Leistungsbedarf in die Berechnung mit ein. Daher kann es durchaus attraktiv sein Lastspitzen abzufedern.
Mit viel Verspätung dank einer England-Tour konnte ich es am Dienstag auch endlich fahren. Ich bin jetzt niemand, der sich vorher schon die genauen Schienenverläufe anschaut oder erste Onrides. Die Chance für einen ersten Eindruck ohne viel Spoiler hat man nur einmal, das musste ich nutzen ;)
Also erste Fahrt, erste Reihe (weil zufällig die Schlange leer gelaufen ist) bei 30min Wartezeit. Ich habe selbstbewußt die Brille mit Bändern draufgelassen, weil ich hauptsächlich mit Beschleunigung und vielen Kurvenwechseln gerechnet habe. Womit ich nicht gerechnet habe, war Airtime in Kurven. Brille festhaltend (nötig? Ich wollts nicht probieren..) hat sich die Bahn als wesentlich intensiver herausgestellt als man von außen ahnt... und dann kommt ja noch an einer eigentlich schnellen Stelle nochmal neuer Schub. Hui, erster Gedanke: War ne gute Idee, die Jahreskarte zu verlängern!
Die Fahrt ist lang, intensiv, fordernd und hat aber auch zwischendrin kurze ruhigere Momente. Gratulation zum Layout und dem Mut eine solche Bahn im manchmal doch etwas verschlafenen Deutschland zu bauen. Jetzt gibt es mit der Black Mamba gleich zwei richtig gute Bahnen im Park. In so fern passt da Raik auch sehr gut ins Konzept, das Erlebnis in Klugheim für alle zugänglich zu machen, egal ob man zu jung ist oder einfach etwas weniger intensiv fahren möchte.
Die weiteren Fahrten haben wir dann wirklich alles abgelegt, damit man die Fahrt besser genießen kann. Dank des Ablagesystems geht das ja auch sehr gut. Später waren wir noch in der Taverne essen. Sehr ungewohnt für Freizeitparks, aber großes Lob für die Karte, das Essen und den Service. Klugheim wirkt etwas eng und den großen Besuchermengen, aber auch gemütlich. Ich freue mich schon sehr auf die Wintersaison im Dunkeln! Zu den Wegen kann ich noch nicht viel sagen, da ein Nickelodeon-Drehteam etliches abgesperrt hatte und auch an den Attraktionen über Gebühr auf die Nerven ging - aber die hatten wohl auch den letzten Drehtag. Es gibt auf jeden Fall viele neue Wege im Phantasialand und unglaublich viele Photo-Spots. Ich denke, Social-Media erledigt den Rest ;)
Brille ist für mich auch neu; Ich muss mich da erst noch rantasten. Die Menge von "kurviger Airtime" hatte mich einfach überrascht.
Ich bin aber auch Freund davon, wirklich mit leeren Taschen zu fahren, wenn eine Bahn so zerrt. Dann kann man besser genießen, auch wenn es natürlich völlig unmöglich ist, dass einem ein Phablet aus der Hosentasche rutscht.